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	<title>Hohe Düne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:06:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohe_D%C3%BCne&amp;diff=598968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Klippenstipper: /* Geschichte */ Link hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-05-29T11:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Düne in Litauen siehe [[Parnidis-Düne]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hohe Düne&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rostock&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/10/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/6/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 2&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.2&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 686&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Statistikstelle der Stadt Rostock: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung mit Hauptwohnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock nach Ortsteilen - Stand 31. Dezember 2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 18119&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0381&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Hohe Düne in Rostock.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Seebad]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Düne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rostock]]. Geprägt wird es durch den [[Marinestützpunkt Hohe Düne|Stützpunkt]] der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]], die 25 Meter hohe [[Verkehrszentrale Warnemünde]] am Seekanal und einen Yachthafen mit Hotelkomplex. Hohe Düne kann mit einer Autofähre von [[Warnemünde]] oder von Osten über [[Hinrichshagen (Rostock)|Hinrichshagen]] und [[Markgrafenheide]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil befindet sich im Norden des Stadtgebiets von Rostock auf der Ostseite des Neuen Stroms, der Mündung der [[Unterwarnow]], gegenüber von Warnemünde zwischen [[Ostsee]] und [[Breitling (Warnow)|Breitling]]. Seinen Namen erhielt der Ort von der Hohen Düne, die früher etwa einen Kilometer östlich der Warnowmündung an der Ostsee lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map Rostock Vergleich 1877a.svg|links|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial view Yacht Harbour Residence Rostock Yachthafenresidenz Hohe Düne 1.jpg|mini|Marina der &amp;#039;&amp;#039;[[Yachthafenresidenz Hohe Düne]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Rostock]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter befand sich der erste Rostocker Ostseehafen auf dem Gebiet des heutigen Ortsteils. Rostock erhielt 1264 das städtische Recht über diesen Hafen. Die Warnow mündete zu dieser Zeit noch an verschiedenen Stellen aus dem Breitling in die [[Ostsee]], diese Mündung wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach verändert. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand der Neue Strom als breitere Fahrrinne. Mit dem Bau des [[Hafen Rostock|Überseehafens Rostock]] wurde Ende der 1950er Jahre östlich des Neuen Stroms der wesentlich breitere Seekanal angelegt. Ende der 1990er Jahre wurde nach Abriss der alten Ostmole der Neue Strom und der Seekanal zur neuen Zufahrt der Rostocker Häfen vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der elektrisch betriebenen &amp;#039;&amp;#039;[[Strandbahn Warnemünde-Markgrafenheide|Strandbahn]]&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen 1910 und 1945 ein für die damalige Zeit sehr fortschrittliches Verkehrsmittel eingesetzt. Die Strandbahn verkehrte von der Fähranlegestelle bis Markgrafenheide und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch Busse ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde zur Vorbereitung des Ostseefluges Warnemünde, der vom 1.— 10. August 1914 stattfinden sollte, auf Hohe Düne der [[Marinestützpunkt Hohe Düne#Geschichte|Wasserflugplatz Warnemünde]] durch die Stadt Rostock angelegt. Durch den Beginn des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 mussten die Vorbereitungen für die Veranstaltung abgebrochen werden. Die anwesenden Flugzeuge beschlagnahmte die [[Kaiserliche Marine]], die den ebenfalls beschlagnahmten Flugplatz als [[Seeflieger]]station nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt zwischen Ostsee und Breitling&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Transpress, Berlin 1990, Seite 9ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1919 und 1922 diente der Flugplatz unter anderem als Ausgangspunkt für Rundflüge und Zwischenlandeplatz der Fluglinien der [[Deutsche Luft-Reederei|DLR]] und [[Josef Sablatnig|Luftverkehr Sablatnig]]. Von 1922 bis 1924 ruhte der Luftverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Koos, ebenda, Seite 36 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]] und [[Walther-Bachmann-Flugzeugbau]] mieteten ab Ende 1922 Flugzeughallen auf dem Flugplatz und begann mit der Konstruktion und dem Bau von Flugzeugen. Ab 1924 war der Flugplatz als Zoll-, Land- und Wasserflughafen I. Ordnung wieder Verkehrsflugplatz, im Jahr darauf erprobte die [[Junkers &amp;amp; Co.|Junkers Flugzeugwerk AG]] auf der Strecke [[Berlin]]–Warnemünde–[[Karlskrona]]–[[Stockholm]] eine Nachtfluglinie. Der Flugplatz war im Juni 1925 Zwischenstation für den [[Deutschlandflug|Deutschen Rundflug]] und die &amp;#039;&amp;#039;Seeflug GmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde als Ausbildungsstätte für Seeflugzeugführer und -beobachter gegründet. Deren Aufgaben übernahm ab 1927 die [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Deutschen Verkehrsfliegerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 war der Flugplatz Austragungsort des Zweiten Deutschen Seeflugwettbewerbs.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Koos, ebenda, Seite 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Um an dieses Ereignis zu erinnern, wird jedes Jahr zur [[Hanse Sail]] ein Treffen von See- und [[Wasserflugzeug]]en durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 verlagerten Heinkel und Bachmann den Flugzeugbau, 1934 wurden der Flugplatz und die Deutsche Verkehrsfliegerschule der [[Reichswehr]] unterstellt. In Hohe Düne und in Markgrafenheide entstanden Wohn- und [[Kaserne]]nbauten. 1935 erfolgte die Umwandlung der Seefliegerschule in die Flugzeugführerschule (See).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 30. April 1945 flog die [[Lufthansa]] vom Flugplatz Hohe Düne noch nach [[Dänemark]], [[Schweden]] und [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1947 wurden die Anlagen auf dem Flugplatz demontiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Faehre Warnemuende Breitling.jpg|mini|Warnowfähre am Anleger Hohe Düne]]&lt;br /&gt;
1953 entstand am ehemaligen Flugplatz Hohe Düne die erste „AWG-Siedlung“ ([[Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft]]) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wg-warnow.de/ueber-uns/geschichte Geschichte der WG Warnow], abgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1970 wurde am Fähranleger die 25 Meter hohe Lotsenstation gebaut. Das Gebäude, von einer Gruppe um den Architekten Horst Schultz entworfen, ist ein [[Stahlskelett]]bau aus Betonfertigteilen mit sechs Geschossen auf einem Flachbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Architekturführer DDR]], Bezirk Rostock, Verlag für Bauwesen Berlin 1978, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der auch zu DDR-Zeiten militärisch genutzten Gebiete zwischen Strand und der Straße nach Markgrafenheide im Osten des Ortsteils und zwischen Wohnsiedlung und Breitling wurde nach der [[Wiedervereinigung Deutschlands]] wieder für die öffentliche Nutzung freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der Ostsee wurde 2005 ein großer [[Marina (Hafen)|Yachthafen]] mit einer Hotelanlage eröffnet. Er bietet 750 Liegeplätze. Der Bau des Yachthafens in Hohe Düne war zusammen mit der Hotelanlage Bestandteil der [[Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2012|Olympiabewerbung]] der Stadt [[Leipzig]] für die [[Olympische Sommerspiele 2012|Olympischen Sommerspiele 2012]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2005 entstand der Wohnpark Hohe Düne (auch unter der Bezeichnung Tonnenhof bekannt) in direkter Nachbarschaft zum Seekanal südlich der ursprünglichen Siedlungsbebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yachthafen Hohe Düne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flug 063.jpg|mini|Yachthafen Hohe Düne, Luftbild]]&lt;br /&gt;
Der [[Marina (Hafen)|Yachthafen]] „Hohe Düne“ liegt östlich der äußeren Hafeneinfahrt, direkt hinter der Ostmole.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.openseamap.org/?zoom=16&amp;amp;lat=54.1822&amp;amp;lon=12.1&amp;amp;layers=B0 Yachthafen „Hohe Düne“, Karte auf OpenSeaMap]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Yachthafen selbst wird von zwei Molen gegen die offene Ostsee geschützt. Die Marina bietet 750 Liegeplätze und eine moderne Infrastruktur für Segler und Motorbootfahrer. Dazu gehört die Hotelanlage „Yachthafenresidenz“ mit 368 Zimmern und Suiten, Wellness-Oase, Kongresszentrum und eigenem Strand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hohe-duene.de/ Yachthafenresidenz „Hohe Düne“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsstelle der [[Lotsenbrüderschaft Wismar-Rostock-Stralsund]] befindet sich in der Verkehrszentrale des Wasserstraßenamtes Stralsund in Hohe Düne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marinestützpunkt ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Marinestützpunkt Hohe Düne}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Polish Lublin Class Medium Landing Ship Type 767 2 (dark1).jpg|mini|Schiffe im Marinestützpunkt während der [[Hanse-Sail]] 2008]]&lt;br /&gt;
1956 wurde die [[Vierte Flottille (Volksmarine)|Vierte Flottille]] der [[Volksmarine]] der DDR (Umbenennung 1960) begründet. Der Militärhafen wurde am nördlichen Ufer des [[Breitling (Warnow)|Breitlings]] angelegt. 1990 wurden nach der [[Wende (DDR)|politischen Wende]] die Dienstflaggen der [[Nationale Volksarmee|NVA]] und der Volksmarine eingeholt und die [[Dienstflagge der Bundesbehörden|Bundesdienstflagge]] gehisst, es erfolgte die Einrichtung der 3. [[Bundesgrenzschutz]]-Flottille. 1993 wurden das 2. und das 7. [[Schnellboot]]geschwader von Kiel nach Warnemünde verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hohe Düne gibt es heute den einzigen [[Marinestützpunkt]] der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]] in den neuen Bundesländern. Dort ist das [[1. Korvettengeschwader]] mit Korvetten der [[Braunschweig-Klasse (2008)|&amp;#039;&amp;#039;Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] sowie [[Versorgungsschiff#Tender|Tendern]] der [[Klasse 404]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Rostock&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Düne| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Klippenstipper</name></author>
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