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	<title>Hohe Birga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:13:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohe_Birga&amp;diff=1553927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-26T19:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.241308|EW=11.2971|type=landmark|region=AT-7}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohe Birga uebersicht.jpg|mini|Blick auf die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Birga&amp;#039;&amp;#039; mit Birgitz im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Forschung zur Hohen Birga an der Universität Innsbruck.webm|mini|Archäologinnen und Archäologen der [[Universität Innsbruck]] untersuchen die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Birga&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Birga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Birgitz]], etwa acht Kilometer von Innsbruck entfernt, ist eine Höhensiedlung der [[Fritzens-Sanzeno-Kultur]] aus dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v. Chr. auf einem [[Moräne]]nrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohe Birga Haus X - 2.jpeg|mini|Freigelegte Grundmauern eines Hauses]]&lt;br /&gt;
[[Oswald Menghin]] konnte 1937 einen Waldhügel ausmachen, der sich als Wallberg geeignet hätte. Er entdeckte neun von Menschenhand gefertigte Plateaustufen, welche von den Ortsbewohnern „Riesenstiege“ genannt wurden. Bei den folgenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass diese Stufen aus dem Mittelalter stammen. An der Südkante des Waldhügels fand Menghin eine Steinsetzung, welche er als Schutzwall einstufte. Dies wird von der neueren Forschung nicht mehr bestätigt. Von August bis Oktober 1938 wurden Grabungen durchgeführt, welche aber Ende Oktober aufgrund des Kriegsbeginns abgebrochen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Osmund Menghin]] (Oswalds Sohn) führte von 1949 bis 1956 erfolgreiche Grabungskampagnen durch. Durch die Grabung wurden die Gruben von 13 Häuser nachgewiesen – eines erwies sich bei weiteren Untersuchungen als Zisterne – von denen drei teilweise erhaltene Grundmauern heute noch zu sehen sind. Die Wohnhäuser (auch zweigeschoßig) entsprechen dem [[Räter|rätischen]] Typ und weisen [[Trockenmauerwerk]], Lehmverputz und Holzaufbau auf. Mächtige Brandschichten deuten auf eine gewaltsame Vernichtung der Siedlung in der [[Latènezeit|Spätlatènezeit]] hin, was mit den [[Augusteische Alpenfeldzüge|Augusteischen Alpenfeldzügen]] in Verbindung gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde ==&lt;br /&gt;
[[Paul Gleirscher]] untersuchte und publizierte die Kleinfunde der Hohen Birga, welche [[Fibel (Schließe)|Fibeln]], Glasarmreifen, Geschirr, Gerätschaften, Bronze- und Eisenbarren, einen Webstuhl sowie Knochen- und Steinfunde beinhalten. Sie waren in zwei Gebäuden konzentriert, die anderen dürften systematisch ausgeräumt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Waffen des Siedlungsplatzes waren eine Lanzenspitze mit zwei Lanzenschuhen aus Eisen und eine steinerne Pfeilspitze, die allerdings aus der jüngeren Steinzeit bzw. der Frühbronzezeit stammt. Fremde Fibelformen und Fremdkeramik lassen auf Handelsbeziehungen und Wohlstand schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein und Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RaetermuseumBirgitz 02.jpg|mini|Rätermuseum in Birgitz]]Im Mai 2001 gründete sich der Verein „Archäotop Hohe Birga“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/zvn/public/Registerauszug Vereinsregisterauszug] für „Archäotop Hohe Birga“&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser betreibt und betreut das seit Mai 2013 im Gemeindeamt Birgitz eröffnete Rätermuseum, in welchem viele der Fundgegenstände ausgestellt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mit vereintem Wissen für die Hohe Birga&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;wissenswert – Magazin der [[Universität Innsbruck|Leopold-Franzens-Universität Innsbruck]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Juni 2013 ({{Webarchiv|url=https://www.uibk.ac.at/public-relations/medien/wissenswert/wissenswert-juni-2013.pdf |wayback=20210416175712 |text=uibk.ac.at |archiv-bot=2025-06-26 19:45:19 InternetArchiveBot }} [PDF; 4&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Leib: &amp;#039;&amp;#039;Rätermuseum und archäologischer Lehrpfad auf der Hohen Birga. Auf den Spuren der Räter in Birgitz.&amp;#039;&amp;#039; 2013 ([https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/kunst-kultur/museum/Museumsportal_Serviceteil/Serviceteil_DOKUMENTE/Archiv_Fachliteratur_AUFBEHALTEN/Archiv_MusNeu_2013_CDG.pdf tirol.gv.at] [PDF; 4,3&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.tirol.gv.at/KultWeb/museenPublicDetails.show?cmd=museenDetail&amp;amp;tmuseumseq=38&amp;amp;cid=1 |titel=Rätermuseum Birgitz |werk=Museen in Tirol |hrsg=Land Tirol |zugriff=2017-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Lippert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reclams Archäologie Führer Österreich und Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. 1985, S. 92.&lt;br /&gt;
* Paul Gleirscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kleinfunde von der Hohen Birga bei Birgitz. Ein Beitrag zur Fritzens-Sanzeno-Kultur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bericht der Römisch-Germanischen Kommission]].&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 1987, S.&amp;amp;nbsp;181–351.&lt;br /&gt;
* Paul Gleirscher: &amp;#039;&amp;#039;„Wallburg“ oder Kuppensiedlung? Zum Nachweis „rätischer“ Befestigungen an Inn und oberer Etsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]].&amp;#039;&amp;#039; Band 68, Heft 3, 1994, S.&amp;amp;nbsp;138&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Sievers]], [[Otto Helmut Urban]], Peter C. Ramsl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K und L–Z&amp;#039;&amp;#039;; Mitteilungen der prähistorischen Kommission im [[Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S.&amp;amp;nbsp;773&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Birgitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Innsbruck-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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