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	<title>Hoftheater - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wahldresdner: Änderungen von ~2026-43299-6 (Diskussion) auf die letzte Version von Stolp zurückgesetzt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-43299-6&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-43299-6&quot;&gt;~2026-43299-6&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-43299-6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-43299-6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Stolp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Stolp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Stolp&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Theater. Zur Fernsehserie siehe [[Hoftheater (Fernsehserie)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoftheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Theater, das an den aristokratischen [[Hof (Monarchie)|Höfen]] stattfand oder vom Hof [[subvention]]iert wurde und seiner Verwaltung unterstand. Solche Hoftheater gab es bis 1918, dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Die Hoftheater gingen daraufhin an [[Anstalt des öffentlichen Rechts|öffentlich-rechtliche]] Trägerschaften über und wurden in „[[Staatstheater]]“, „[[Landesbühne|Landestheater]]“, „[[Stadttheater]]“ o.&amp;amp;nbsp;Ä. umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegensatz zum Hoftheater verstand sich im 18. und 19. Jahrhundert das bürgerliche [[Volkstheater]], welches privatwirtschaftlich und öffentlich zugänglich war. [[London]] und [[Paris]] gingen den übrigen europäischen Städten voran. Auch die Volksbühnen mussten in der Regel jedoch eine [[Lizenz]] vom Hof haben und wurden von der [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Hoftheater ist aus den höfischen Festen der [[Renaissance]] hervorgegangen. Im 17. Jahrhundert bekam es durch die italienische [[Oper]] und die [[Tragödie]] der [[Französische Klassik|französischen Klassik]] eine politisch-repräsentative Funktion. Während die Aristokraten im Rahmen der Hoffeste noch selbst Theater spielten (wie [[Ludwig XIV.]] und später noch [[Marie-Antoinette]]), vor allem in Verkleidungen tanzten, geschah bis etwa 1700 eine zunehmende Professionalisierung und Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum. Außerhalb Frankreichs hielt sich diese Tradition noch lange: Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] spielte noch nach der Mitte des 18. Jahrhunderts im [[Schlosstheater Ludwigsburg]] in [[barock]]en Theateraufführungen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gab es die Bestimmung, dass die Tragödie, die ernste Oper ([[Opera seria]], [[Tragédie lyrique]]) und das historische oder mythologische [[Ballett]] den Hoftheatern vorbehalten sein sollten. Die [[Ständeklausel]] schuf einen Abstand zwischen Hoftheater und bürgerlichem Theater, der erst mit der Auflösung der Hoftheater restlos überwunden wurde. Außerhalb des Hoftheaters durften also lange Zeit nur [[Komödie]]n, [[Posse]]n, [[Opéra-comique (Werkgattung)|komische Opern]] oder [[Pantomime]]n aufgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde versucht, die Grenzen zwischen Hoftheater und Volkstheater zu überbrücken oder zu verwischen. Der österreichische Kaiser [[Joseph II.]] nannte etwa das Wiener [[Burgtheater]] eine Zeit lang [[Nationaltheater]]. Der Begriff des „Nationalen“ sollte die [[Standesgrenzen]] auflösen (siehe etwa [[Hamburger Nationaltheater]], [[Nationaltheater Mannheim]]). Dennoch gab es Mischformen wie das &amp;#039;&amp;#039;Königliche Hof- und [[Nationaltheater München]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erst nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] eröffnete [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Weimarer Hoftheater]], an dem [[Goethe]] wirkte, diente später oft dazu, Einigkeit zwischen Adel und Bürgertum zu demonstrieren. Goethes Abgang als Reaktion auf die Hoftheater-Allüren des Großherzogs anlässlich der Aufführung von &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hund des Aubry]]&amp;#039;&amp;#039; 1817 zeigte die Verletzlichkeit dieser Konzeption, und 1918 brach der Konflikt offen aus (was im Nachhinein den Misserfolg dieser Absicht zeigte). Manche Hoftheater gingen schon im 19. Jahrhundert an bürgerliche Trägerschaften über, wie in den 1830er-Jahren das Theater in [[Riga]], das seither Stadttheater genannt wurde. Andere wurden stillgelegt wie das [[Hoftheater Schwetzingen]]. Das [[Meininger Hoftheater]] gelangte noch Ende des 19. Jahrhunderts mit seinen neuartigen „werktreuen“ Aufführungen zu internationaler Geltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kleineren Städten war das Hoftheater auch im 19. Jahrhundert oft die einzige Alternative zu Freilichtspektakeln und [[Schaubude|Komödiantenbuden]]. Oft gastierten die [[Deutsche Wanderbühne|Wanderbühnen]] an den Hoftheatern, die nicht immer ein eigenes [[Ensemble (Theater)|Ensemble]] hatten. So wurde beispielsweise zwischen 1828 und 1849 vom Sigmaringer Fürstenhaus das [[Hoftheater Sigmaringen]] einem Theaterunternehmer unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Eine inhaltliche Unterscheidung zwischen Volkstheater und Hoftheater ist daher nicht durchgängig möglich. Die vielgestaltige Theaterlandschaft der deutschen Höfe ist im 20. Jahrhundert zu dem weltweit einzigartigen (und kostspieligen) System der deutschsprachigen Stadttheater geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Hoftheater her kommt die Bezeichnung [[Intendant]] für einen Theaterleiter. Er war ein hoher [[Hofstaat|Hofbeamter]] und stammte in der Regel aus dem Adel. Der Zugang zum Hoftheater bedeutete für das künstlerische Personal ebenso wie für das bürgerliche Publikum lange Zeit eine gesellschaftliche Aufwertung, weil sie damit an Aktivitäten des Hofs teilhaben konnten, ohne die [[Hoffähigkeit]] zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hoftheater als Name ==&lt;br /&gt;
Lange nach der Zeit der eigentlichen Hoftheater gaben sich im 20. und 21. Jahrhundert mehrere Theater den Namen „Hoftheater“, meist als Wortspiel bezogen auf die Spielstätte dieser Theater in einem ehemaligen Bauernhof, einem Innenhof oder einem Ort namens Hof. Zu diesen Theatern gehören das [[Waldviertler Hoftheater]], das [[Dehnberger Hoftheater]], das [[Hackesches Hoftheater|Hackesche Hoftheater]], das [[Gostner Hoftheater]], das Hoftheater Bergkirchen und das „Hoftheater“ in [[Baienfurt]] (im Ortsteil Hof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ute Daniel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hoftheater. Zur Geschichte des Theaters und der Höfe im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Klett-Cotta 1999. ISBN 3-608-91237-1.&lt;br /&gt;
* Hanns-Peter Mederer: &amp;#039;&amp;#039;Die Hoftheater Meiningen und Coburg-Gotha 1831-1848. Ludwig Bechsteins Briefe an [[Friedrich Wilhelm von Kawaczynski]].&amp;#039;&amp;#039; Bad Langensalza: Rockstuhl 2007. ISBN 978-3-938997-75-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4120455-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höfische Organisation|Theater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatername]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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