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	<title>Hofmann-Villa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:18:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hofmann-Villa&amp;diff=1357241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-12-13T16:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofmann-Villa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lindenhaus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Lindenhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, am [[Ledenweg]] 2a/b nördlich der Meißner Straße ist ein repräsentatives villenartiges Landhaus im Stadtteil [[Kötzschenbroda]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Hofmann-Villa.jpg|mini|Hofmann-Villa zwischen altem Baum&amp;amp;shy;bestand, Blick von der Meißner Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mitsamt Nebengebäude, Toreinfahrt und Park ([[Gartendenkmal]]) denkmalgeschützte Gebäude wird laut Denkmaltopografie dem Stil des [[Neobarock]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; zugeordnet und beispielhaft für diese Stilrichtung im [[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|Dehio]] aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3422030433|Seite=730–739}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aktuelle Denkmalerklärung jedoch weist die Bauten der „[[Reformstil-Architektur]]“ zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950689|Abruf=2021-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Kulturhaus mit Pförtnerhaus und Gartenanlage&amp;#039;&amp;#039; stand das Anwesen bereits [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul#Denkmale der Architektur|zu DDR-Zeiten ab 1979]] unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Hofmann-Villa (2).JPG|mini|Hofmann-Villa: Seiteneingang vom Ledenweg]]&lt;br /&gt;
Der mit der Front in Richtung Park sowie Meißner Straße ausgerichtete, zweigeschossige Putzbau hat eine symmetrische Fassade mit einem [[Risalit|Mittelrisalit]], vor dem sich ein halbrunder [[Söller]] mit [[Pilaster]]gliederung befindet. Vor diesem wiederum befindet sich die Terrasse mit einem Schalenbrunnen mit Figur. Die Fassaden sind gegliedert mit Stuckdekor und [[Lisene|Ecklisenen]], sie stehen über einem Sockel aus [[Werkstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa trägt ein hohes [[Mansarddach]] mit einem trommelartigen Belvedere auf dem First. Zur Straßenseite hin befindet sich im Dach ein großes [[Zwerchhaus]] mit Dreiecksgiebel, in dem eine umrankte [[Kartusche (Kunst)|Kartusche]] mit zwei [[Putto|Putten]] zu sehen ist. In der Kartusche wird eine Hand dargestellt, die drei Blitze hält, ein Symbol für die Tätigkeit des Bauherrn im Bereich der Hochspannung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VR112013&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Lohse |Hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Zeichen zwischen Kunst und Kommerz |Sammelwerk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |Datum=2013-11 |Online=https://www.vorschau-rueckblick.de/2013/11/zeichen-zwischen-kunst-und-kommerz/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite des Gebäudes sind zwei Seitenrisalite, zwischen denen sich eine Veranda mit Pilastern befindet. Eine weitere Veranda geht in den parkartigen Garten nach Osten. Der Zugang auf das Grundstück erfolgt von Westen vom Ledenweg, wo sich ein Pförtnerhaus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten steht ein inzwischen alter, hochgewachsener Baumbestand an [[Linden (Botanik)|Linden]], nach denen das Haus auch &amp;#039;&amp;#039;Lindenhaus&amp;#039;&amp;#039; heißt. Der Garten gilt als &amp;#039;&amp;#039;[[Gartendenkmalpflege|Werk der Landschafts- und Gartengestaltung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Radebeul Hofmann-Villa Brunnen.jpg|Söller mit Brunnenanlage&lt;br /&gt;
 Radebeul Hofmann-Villa Brunnenfigur.JPG|Brunnenfigur&lt;br /&gt;
 Radebeul Hofmann-Villa Nebengebäude.jpg|Nebengebäude&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Hofmann Pforte.jpg|Toranlage und alter Baumbestand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Eintragung zum Grundstück beginnt in der Radebeuler Häuserkartei im Jahr 1872 als Meißner Straße 14 in Kötzschenbroda im Besitz von Heinrich Franz Ferdinand Breymann als Villenbesitzer, einem preußischen Premierlieutenant und ab 1873 Vater des späteren Genealogen [[Hans Breymann (Jurist)|Hans Breymann]]. In seinem Besitz befand sich ein Wohngebäude mit Weinberg, ca. 104 Jahre alt „und in ziemlich gutem Zustand (!)“, dazu ein ca. 31 Jahre altes Salongebäude „in völlig gutem Zustand“, ein ca. 104 Jahre altes Stallgebäude „mit gesattelter starker Ziegelgröße […], auch in gutem Zustand“ und ein etwa 34 Jahre altes Gewächshaus mit 23 Jahre altem Erweiterungsbau. Ergänzt wurden diese durch einen Schuppen, ein zweites Seitengebäude mit Pferdestall und Remise, „auch ca. 104 Jahre alt und alles in gutem Zustand“.&amp;lt;ref&amp;gt;aus der Radebeuler Häuserkartei des [[Stadtarchiv Radebeul|Stadtarchivs Radebeul]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anlage des Ledenwegs als diagonalem Durchstich zwischen Gradsteg an der Meißner Straße und der Schulstraße an der Heinrich-Zille-Straße nördlich davon bekam das Grundstück wegen der auf der Westseite beginnenden [[Hufeisennummerierung]] die letzte Nummer ab und wurde als Ledenweg 7 katastriert. 1886 wurde der im &amp;#039;&amp;#039;Lindenhaus&amp;#039;&amp;#039; wohnende Breymann als Obersteuerkontrolleur im Adressbuch geführt; 1897, nach dem Tod der Ehefrau Katharina geborene Swinburne, wies ihn das Adressbuch als in [[Eibenstock]] wohnenden Obersteuerinspektor aus und als Vermieter an Oberstleutnant a.&amp;amp;nbsp;D. Ernst von Egidy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch von 1910 dokumentierte Axel von Kirchbach als Hauseigentümer. Ihm folgte der Kötzschenbrodaer Fabrikant und spätere [[Liste der Persönlichkeiten der Stadt Radebeul#Ehrenbürger|Ehrenbürger]] der Stadt Kötzschenbroda [[Johannes Wilhelm Hofmann]]. Hofmann war der Gründer und Inhaber des [[Elektroarmaturenwerk JWH|Elektroarmaturenwerks JWH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[neobarock]]e Villa wurde 1915/1916 als „Einfamilienwohnhaus“&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; für Johannes Wilhelm Hofmann nach Entwürfen von [[Felix Sommer]] (&amp;#039;&amp;#039;Adolf Neumann Nachfolger&amp;#039;&amp;#039;) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann ließ sich 1934/35 nach Norden hin einen Neubau errichten, das heute ebenfalls denkmalgeschützte [[Einfamilienhaus Wilhelm Hofmann]] (Ledenweg 8). Dort hatte vorher unter der Adresse Ledenweg 6 die &amp;#039;&amp;#039;Villa Frikell&amp;#039;&amp;#039; des Zauberkünstlers [[Wiljalba Frikell]] gestanden. 1935 wurden der Durchstich Ledenweg und die in Niederlößnitz liegende Schulstraße zum durchgehenden Ledenweg zusammengelegt. Infolgedessen bekam das an der Meißner Straße östlich gelegene Grundstück bei der Umstellung auf [[Orientierungsnummerierung]] die Nummer 2, die noch heute gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann wurde 1953 enteignet und seine Villa wurde Sitz der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Kreisleitung, nebenher wurde sie auch noch als &amp;#039;&amp;#039;Jugendklubhaus Radebeul&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottfried Thiele |Titel=Radebeul. 1949–1989 |Sammelwerk=Die Reihe Bilder aus der DDR |Verlag=Sutton Verlag |Ort=Erfurt |Datum=2002 |ISBN=3-89702-490-X |Seiten=20 |Online={{Google Buch |BuchID=XjQrrnubqyMC |Seite=34 |Hervorhebung=AK bahnhofshotel radebeul}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre wurde das Anwesen rückübertragen und saniert. Es dient heute als Bürogebäude. Bis Anfang der 2000er Jahre war dort das [[Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft|RKW Sachsen]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sitzt dort die Betriebskrankenkasse [[BKK Medicus]] bzw. nach der Fusion mit der [[BKK Verkehrsbau Union]] das &amp;#039;&amp;#039;ServiceCenter Radebeul&amp;#039;&amp;#039; der in Berlin ansässigen Betriebskrankenkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbibliothek Radebeul-West ist seit 1996 mit der Adresse Ledenweg 2 in einem Neubau nordöstlich hinter der Villa zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/28/N |EW=13/38/11/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neobarockes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Reformarchitektur in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felix Sommer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ledenweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meißner Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kötzschenbroda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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