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	<title>Hofkriegsrat - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WP-Wartung: Datumsangabe korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem österreichischen Hofkriegsrat. Für den bayerischen Hofkriegsrat siehe: [[Bayerisches Kriegsministerium]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofkriegsrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1564 &amp;#039;&amp;#039;Steter Kriegsrat&amp;#039;&amp;#039; genannt) war von 1556 bis 1848 die Militärverwaltungsbehörde für die [[Habsburgermonarchie]], Vorläufer des späteren [[k.k.]] bzw. (seit 1867) [[k.u.k. Kriegsministerium]]s. Der Hofkriegsrat hatte seinen Sitz in [[Wien]], zeitweise auch in [[Graz]], und unterstand direkt dem jeweiligen habsburgischen Monarchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgängereinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1556 wurden die militärischen und politischen Angelegenheiten von einer Behörde geleitet, die unterschiedliche Bezeichnungen trug. Unter Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] hieß die Behörde, die zwischen 1500 und 1512 gegründet wurde, Regiment, später auch Geheime Stelle, Landesregierung, Hofrat oder auch Staatsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1529 wurde es für nötig erachtet, einen selbstständigen Kriegsrat zu begründen. Die Verhandlungen blieben jedoch lange ohne Ergebnis. Am 25. Februar 1531 erließ [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] in [[Linz]] eine Instruktion, die die Zusammenstellung eines selbstständigen, aus vier Kriegsräten gebildeten Kriegsrates anordnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee&amp;quot;&amp;gt;Schönhals: &amp;#039;&amp;#039;Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Seite 1–5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behörde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiener Hofkriegsrat ===&lt;br /&gt;
Am 17. November 1556 gelang es einen &amp;#039;&amp;#039;stetten Kriegsrath&amp;#039;&amp;#039; zu gründen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-84&amp;quot;/&amp;gt; König Ferdinand I. ernannte fünf Kriegsräte und übertrug das Präsidium einem der fünf, dem Kriegsrat Ehrenreich von Khungsperg. Die Kriegsräte waren meist aktive oder ehemalige hochrangige Militärs. Das Kollegium beaufsichtigte das gesamte habsburgische Wehrwesen in Krieg und Frieden. Es entschied über den Festungsbau, die Heeresausrüstung, Besoldungsfragen und die Anschaffung von Vorräten, ebenso über die Planung und Durchführung von Kriegen. Allen Militärbehörden wurde am 31. Dezember 1556 befohlen, sich dem Kriegsrat unterzuordnen. Der Titel Hofkriegsrat wurde erst in einer Kanzleiordnung von 1564 verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Generäle mussten auch im Krieg ihre Entscheidungen vom Hofkriegsrat im fernen Wien vorab genehmigen lassen, Ausnahme war allein der zu autonomem Handeln autorisierte [[Generalissimus]]. Diese Regel sollte koordiniertes militärisches Vorgehen auf allen Kriegsschauplätzen gewährleisten, konnte aber bei Feldzügen gegenüber selbständig entscheidenden Feldherrn einen Nachteil bedeuten (so etwa in Österreichs Kriegen gegen die Aggression [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hofkriegsrat stand in unmittelbarer Verbindung mit der [[Hofkammer (Habsburgermonarchie)|Hofkammer]] als Finanzbehörde und der [[Hofkanzlei]] als politischer Koordinationsstelle.&lt;br /&gt;
Der Hofkriegsrat, der über kein eigenes Budget verfügte, war von der  Hofkammer abhängig.&amp;lt;ref name =&amp;quot;ID4727&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4727 Hofkriegsrat AT-OeStA/KA ZSt HKR Wiener Hofkriegsrat (HKR)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der zweiten Länderteilung Österreichs wurde 1565 in [[Graz]] ein zweiter, von [[Wien]] unabhängiger Innerösterreichischer Hofkriegsrat errichtet&amp;lt;ref name =&amp;quot;ID=4760&amp;quot;/&amp;gt;, der erst unter Kaiserin [[Maria Theresia]] (reg. 1740–1780) aufgelöst wurde und bis dahin die Militärangelegenheiten [[Innerösterreich]]s sowie die Verteidigung der an das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] angrenzenden [[Provinz]]en leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Matthias (HRR)|Matthias]] veränderte 1615 durch die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Neue Instruktion&amp;#039;&amp;#039; den Wirkungskreis des Hofkriegsrats. Unter [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] entstand die Stelle des Hofkriegsratsvizepräsidenten.&lt;br /&gt;
Dabei war die Organisation des Hofkriegsrats nicht unumstritten. Von Prinz Eugen stammt die Beurteilung des Hofkriegsrats, den er selbst 33 Jahre führen sollte: „Das Haupthindernis des österreichischen Kriegswesens war bisher die üble Organisation des Hofkriegsrates“.&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-45&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Moritz von Angeli: [https://archive.org/details/erzherzogcarlvo01angegoog/page/n7/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Carl von Österreich als Feldherr und Heeresorganisator&amp;#039;&amp;#039;] 1896 [https://archive.org/details/erzherzogcarlvo01angegoog/page/n106/mode/1up S. 90]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Graf Harrach, Präsident des Hofkriegsrates seit Ende 1738, führte Klage darüber, dass „in Kriegs- und Friedensangelegenheiten völlig unerfahrene Personen den Kaiser in militärischer Beziehung zu beeinflussen suchen.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-45&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]], [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] und Maria Theresia änderten die Organisation des Hofkriegsrats.&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-84&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-87&amp;quot; /&amp;gt; Kaiser [[Joseph II.]] führte eine Zentralisierung aller Zweige der Militärverwaltung unter dem Hofkriegsrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl]] 1801 von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] mit den Agenden des Hofkriegsrats betraut wurde, führte er zunächst den Titel eines Kriegsministers ein und gliederte den Hofkriegsrat in drei Departements (für militärische, Justiz- und Verwaltungsfragen). Das Verwaltungsgremium wurde von einem Hofkriegsratspräsidenten geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wurde der Hofkriegsrat in das [[Kaiserlich-königlich|k. k.]] Kriegsministerium umgewandelt. Von 1853 bis 1860 wurde dem Kriegsministerium von Kaiser [[Franz Joseph I.]] wieder die Kommandogewalt übertragen und die Behörde als [[Armeeoberkommando (Österreich-Ungarn)|Armeeoberkommando]] bezeichnet, 1860 aber wieder in Kriegsministerium umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Ausgleich]] von 1867, mit dem Ungarn innenpolitisch selbständig wurde, vereinbarte der Kaiser mit Ungarn, dass [[Gemeinsame Armee|Heer]] und [[Österreichische Marine|Flotte]] zu den „gemeinsamen Angelegenheiten“ Österreichs und Ungarns gehörten, also keiner der beiden Regierungen unterstanden, sondern nur dem Monarchen persönlich und dem von ihm ernannten Kriegsminister. Das [[k.u.k. Kriegsministerium]], die Armee (ab 1889) und die Kriegsmarine wurden daher nunmehr bis 31. Oktober 1918, als [[Königreich Ungarn|Ungarn]] diese [[Realunion]] aufkündigte, als [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]], als kaiserlich und königlich, bezeichnet. Neben diesen Institutionen der gesamten Doppelmonarchie bestanden weiters für [[Cisleithanien]] die [[k.k.]] [[k.k. Landwehr|Landwehr]] und für [[Länder der ungarischen Krone|Transleithanien]] die [[k.u. Landwehr (Österreich-Ungarn)|k.u. Honvéd]] unter Ministern der beiden Reichshälften ([[K.k. Ministerium für Landesverteidigung|Ministerium für Landesverteidigung]] und [[K.u. Honvédministerium|Honvédministerium]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] den [[Oberkommandierender der Streitkräfte Österreich-Ungarns|Oberbefehl]] des Heeres persönlich führte und für die strategischen Angelegenheiten der Generalstabschef (im Frieden formal Untergebener des Kriegsministers) zuständig war, hatte sich das Kriegsministerium nur mit den Verwaltungsangelegenheiten des [[Landstreitkräfte Österreich-Ungarns 1867–1914|Heeres]] und der [[Österreichische Marine|Flotte]] zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerösterreichischer Hofkriegsrat ===&lt;br /&gt;
Nach der Länderteilung von 1564 wurde auch die bisher einzig von dem Wiener Hofkriegsrat geübte Aufsicht über die einzelnen Sektoren der habsburgischen [[Militärgrenze]] zum Osmanischen Reich dezentralisiert.&lt;br /&gt;
Die Länderteilung hatte die Schwierigkeiten zwischen einer weitab gelegenen kaiserlichen Verwaltung durch den Hofkriegsrat in Wien und den direkt betroffenen Landschaften, die die Grenzen unterhielten, offengelegt.&amp;lt;ref name = W.Schulze-61&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl II. (Innerösterreich)|Erzherzog Karl]] hatte sich mehrfach an den Kaiser gewandt, wenn ihn Klagen der innerösterreichischen Stände über den desolaten Zustand der Grenzen erreichten. Der Instanzenweg, der bei der Veranschlagung und Durchführung des Kriegswesens beim Wiener Hofkriegsrat zu durchlaufen war, verlängerte sich dadurch, sodass vor allem die Kontrolle der finanziellen Aufwendungen nicht mehr gewährleistet war.&amp;lt;ref name = W.Schulze-62&amp;quot; /&amp;gt; So kam es zum Plan eines innerösterreichischen Hofkriegsrats. Dieser sollte die Organisation des Grenzschutzes gegen das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] übernehmen.&lt;br /&gt;
Nach der Instruktion vom 2. Januar 1578 und den Direktiven vom 11. März 1578 bernahm der innerösterreichische Hofkriegsrat die Betreuung der Innerösterreich überbürdeten Abschnitte, konkret die Oberaufsicht über das Kriegsvolk an der Grenze und die Grenzfestungen.&amp;lt;ref name = &amp;quot;IÖHKR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anders als der Wiener Hofkriegsrat war das Pendant in [[Innerösterreich]] keine rein landesfürstliche Behörde. Die Stände der [[Steiermark]], [[Kärnten]]s und [[Krain]]s entsandten Vertreter als Räte in das Gremium (zwei Räte aus der Steiermark, je ein Hofkriegsrat aus Kärnten und Krain). Die Behörde bestimmte die wichtigeren Posten in der Grenze wie die Hauptmannschaften, die niedrigeren wurden von den Grenzobristen selbständig besetzt. Über die Ausgaben führte die innerösterreichische Hofkammer in Graz die Aufsicht.&amp;lt;ref name =&amp;quot;ID=4760&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1705 wurde der innerösterreichische Hofkriegsrat nach scharfer Kritik des [[Eugen von Savoyen|Prinzen Eugen]] aus der Unterordnung unter die [[Österreichische Hofkanzlei]] gelöst und dem Wiener Hofkriegsrat unterstellt.&amp;lt;ref name =&amp;quot;ID=4760&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofkriegsratsgebäude Am Hof Wien 1775.jpg|mini|Das Hofkriegsratsgebäude im Jahre 1775]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Neubauer Markt am Hof.jpg|mini|Hofkriegsratsgebäude und Radetzky-Denkmal um 1900]]&lt;br /&gt;
Das Hofkriegsratsgebäude befand sich in Wien am Platz [[Am Hof]] 17 (nach einer Adressänderung heute Am Hof 2), [[Bognergasse]] 4–6 und [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#S|Seitzergasse]] 1–3 in Wien. An seiner Stelle befand sich einst der [[Romanik|romanische]] Hauptbau der „[[Babenberger]] [[Königspfalz|Herzogspfalz]]“ (Am Hof), deren Hofkapelle um 1400 durch die benachbarte [[Gotik|gotische]] Hallenkirche der [[Karmeliter]], später der [[Jesuiten]], ersetzt wurde (heutige [[Kirche am Hof (Wien)|Kirche am Hof]]). Die von [[Heinrich II. (Österreich)|Heinrich Jasomirgott]] 1155/56 erbaute Pfalz diente ab Ende des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als landesfürstliche [[Münzprägeanstalt|Münze]], ab 1365 als Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Jesuitenordens fiel das Haus an den Staat und wurde zum Sitz des Hofkriegsrats erklärt. Nach Plänen von [[Franz Anton Hillebrand]] wurde der Bau in den Jahren 1774 und 1775 umgebaut und teilweise aufgestockt. 1776 bis 1848 war hier der Hofkriegsrat beheimatet, 1848 bis 1853 das Kriegsministerium, 1853 bis 1860 das Armeeoberkommando, 1860 bis 1867 wieder das Kriegsministerium und von 1867 bis 1912 das [[k.u.k. Kriegsministerium|Reichskriegsministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 1848 wurde Kriegsminister [[Theodor Baillet de Latour|Graf Baillet von Latour]] vor dem Gebäude von Revolutionären ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 wurde das von [[Caspar von Zumbusch|Caspar Zumbusch]] gestaltete [[Josef Wenzel Radetzky von Radetz|Radetzky]]-Denkmal vor dem Hofkriegsratsgebäude Am Hof aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1913 übersiedelte das Reichskriegsministerium in den [[Kriegsministerium (Wien)|Neubau]] am [[Wiener Ringstraße|Stubenring]]. Das [[Radetzky-Denkmal (Stubenring)|Radetzkydenkmal]] folgte dem Kriegsministerium ebenso an seinen neuen Standort an der Wiener Ringstraße wie die Innenausstattung der Repräsentationsräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude Am Hof wurde nach der Übersiedlung des Ministeriums ungeachtet zahlreicher Proteste sofort abgerissen. [[Adolf Loos]] bezeichnete beispielsweise den drohenden Abriss 1906 als „Frevel“, das Kriegsministerium als „schönstes sterbendes Gebäude“ Wiens, es gebe den „Grundakkord für den Platz“ und Ähnliches&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Loos: &amp;#039;&amp;#039;Trotzdem&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 1931, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im an seiner Stelle errichteten Bürohaus hatte ab 1915 die [[Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft]], später die [[Länderbank|Österreichische Länderbank]] ihren Sitz. 1990 fusionierte diese mit der heutigen [[Bank Austria]], die das Haus 2008 verkaufte. Die Nachnutzung durch ein Hotel wurde angekündigt. 2011 kam es vermutlich aufgrund Bauarbeiten zu einem Brand in dem Gebäude, im Zuge dessen das Gebäude innen komplett zerstört wurde. Durch die Hotelkette [[Hyatt]] wurde das Gebäude renoviert und im Juli 2014 als Luxushotel neu eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidenten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Christoph Freiherr von Löbl.jpg|mini|Hans Christoph Freiherr von Löbl, Hof&amp;amp;shy;kriegs&amp;amp;shy;rats&amp;amp;shy;präsident 1630–1632]]&lt;br /&gt;
(Viele Präsidenten waren Feldmarschälle.)&lt;br /&gt;
# Ritter Ehrenreich von [[Königsberg (Adelsgeschlecht)|Königsberg]] 1556–1560&lt;br /&gt;
# Gebhard Freiherr von Welzer 1560–1566&lt;br /&gt;
# Georg Teufel Freiherr von Guntersdorf 1566–1578&lt;br /&gt;
# [[Wilhelm von Hofkirchen|Wilhelm Freiherr von Hofkirchen]] 1578–1583&lt;br /&gt;
# [[David Ungnad von Weissenwolff]] 1584–1599&lt;br /&gt;
# [[Melchior von Redern|Melchior Freiherr von Redern]] 1599–1600&lt;br /&gt;
# Leopold Freiherr von Herberstein 1600–1606&lt;br /&gt;
# [[Karl Ludwig zu Sulz]] 1606–1610&lt;br /&gt;
# Freiherr [[Hanns von Mollard]] 1610–1619&lt;br /&gt;
# Ritter [[Johann Kaspar von Stadion]] 1619–1624&lt;br /&gt;
# [[Rambold XIII. von Collalto|Rambold Graf Collalto]] 1624–1630&lt;br /&gt;
# Hans Christoph Freiherr von Löbl 1630–1632&amp;lt;ref&amp;gt;Vizepräsident, die Stelle des Präsidenten war vakant {{ADB|19|52|53|Löbl, Hans Christoph Freiherr von|Adolf Schinzl|ADB:Löbl, Hans Christoph Freiherr von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Heinrich Schlik zu Bassano und Weißkirchen]] 1632–1649&lt;br /&gt;
# [[Wenzel Eusebius von Lobkowicz]] 1649–1665&lt;br /&gt;
# [[Annibale Gonzaga|Annibale (Hannibal) Fürst Gonzaga]] 1665–1668&lt;br /&gt;
# [[Raimondo Montecuccoli]] 1668–1681&lt;br /&gt;
# [[Hermann von Baden-Baden]] 1681–1691&lt;br /&gt;
# [[Ernst Rüdiger von Starhemberg (Feldmarschall)|Ernst Rüdiger von Starhemberg]] 1692–1701&lt;br /&gt;
# [[Heinrich Franz von Mansfeld]] 1701–1703&lt;br /&gt;
# Prinz [[Eugen von Savoyen]] 1703–1736 &amp;#039;&amp;#039;(der edle Ritter)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Dominik von Königsegg-Rothenfels]] 1736–1738&lt;br /&gt;
# [[Johann Philipp Harrach|Johann Philipp Graf Harrach]] 1738–1762&lt;br /&gt;
# [[Leopold Joseph von Daun|Leopold Graf Daun]] 1762–1766&lt;br /&gt;
# [[Franz Moritz von Lacy|Franz Moritz Graf Lacy]] 1766–1774&lt;br /&gt;
# [[Andreas Hadik von Futak|Andreas Graf Hadik von Futak]] 1774–1790&lt;br /&gt;
# [[Michael Johann von Wallis]] 1791–1796&lt;br /&gt;
# [[Friedrich Moritz von Nostitz-Rieneck]] 1796&lt;br /&gt;
# [[Ferdinand Tige|Ferdinand Graf Tige]] 1796–1801&lt;br /&gt;
# [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl von Österreich]] &amp;#039;&amp;#039;(der Sieger von [[Schlacht bei Aspern|Aspern]])&amp;#039;&amp;#039; (er vereinigte zwischen 1804 und 1805 als Kriegs- und Marineminister auch die Eigenschaften eines Hofkriegsratspräsidenten, zwischen 1805 und 1809 Kriegs- und Marineminister sowie oberster Chef des Hofkriegsrates und direkter Leiter des militärischen Departements)&lt;br /&gt;
# [[Maximilian Baillet von Latour]] 1805–1806 (mit dem Titel eines Hofkriegsratspräsidenten Vorstand der ökonomischen Sektion)&lt;br /&gt;
# [[Wenzel Joseph von Colloredo]] 1806–1809 (mit dem Titel eines Hofkriegsratspräsidenten Vorstand der ökonomischen Sektion)&lt;br /&gt;
# [[Heinrich von Bellegarde|Heinrich Graf Bellegarde]] 1809–1813&lt;br /&gt;
# [[Karl Philipp zu Schwarzenberg|Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg]] 1814–1820&lt;br /&gt;
# [[Heinrich von Bellegarde|Heinrich Graf Bellegarde]] 1820–1825&lt;br /&gt;
# [[Friedrich Franz Xaver von Hohenzollern-Hechingen|Friedrich Prinz von Hohenzollern-Hechingen]] 1825–1830&lt;br /&gt;
# [[Ignácz Gyulay|Ignaz Graf Gyulay]] 1830–1831&lt;br /&gt;
# [[Johann Maria Philipp Frimont von Palota]] 1831&lt;br /&gt;
# [[Ignaz zu Hardegg|Ignaz Graf Hardegg]] 1831–1848&lt;br /&gt;
# [[Karl Ludwig von Ficquelmont]] 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofkriegsratvizepräsidenten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Eusebius von Lobkowicz]] 1644&lt;br /&gt;
* [[Walter Leslie (1607–1667)|Walter Leslie]] 1650&lt;br /&gt;
* [[Hans Christoph III. von Puchheim]] 1651&lt;br /&gt;
* [[Karl Philipp zu Schwarzenberg]] 1805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oskar Regele]]: &amp;#039;&amp;#039;Der österreichische Hofkriegsrat 1556-1848&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs, Erg.-Bd. 1, H. 1), Wien 1949 ([https://library.hungaricana.hu/en/view/Erganzung_01/?pg=0&amp;amp;layout=s online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des militär-wissenschaftlichen Vereins, Wien 1874, {{digitalisat|GB=53fAVH50VdsC}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur vaterländischen Geschichte, Literatur und Kunst&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Wilhelm Braumüller, Wien 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schematismus für das kaiserliche und königliche Heer und für die kaiserliche und königliche Kriegsmarine für 1902.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 1902 S. 1239&lt;br /&gt;
* [https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4727 AT-OeStA/KA ZSt HKR Wiener Hofkriegsrat (HKR), 1557 - 1848 (Bestand)] [[Österreichisches Staatsarchiv]]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4760 AT-OeStA/KA ZSt HKR Wiener Hofkriegsrat (HKR), 1557 - 1848 Innerösterreichischer Hofkriegsrat, Militäroberdirektorium (Kanzlei des Militäroberdirektors) (Bestand)] Österreichisches Staatsarchiv&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Hochedlinger |Titel=Hofkriegsrat |Hrsg=[[Thomas Winkelbauer]], Michael Hochedlinger und Petr Mat’a |Sammelwerk=Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit: Band 1: Hof und Dynastie, Kaiser und Reich, Zentralverwaltungen, Kriegswesen und landesfürstliches Finanzwesen |Band=1 |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2019 |ISBN=978-3-205-20766-5 &lt;br /&gt;
 |Seiten=663| Online= {{Google Buch| BuchID = -Y6dDwAAQBAJ| Seite= 663}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hubert Zeinar]] |Titel=Hofkriegsrat von 1556 bis 1849 |Sammelwerk=Geschichte des österreichischen Generalstabes |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2006 |ISBN=3-205-77415-9 |Seiten=46-51| Online= {{Google Buch| BuchID = QGuQsTM8LCMC| Seite= 46}} }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Ritter von Schönhals |Titel= Die Hofkriegsraths-Präsidenten und Kriegsminister der k.k. österreichischen Armee |Ort=Wien |Datum=1874 | Online= {{Google Buch| BuchID = -1haLJVXVog8}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Winfried Schulze]]|Titel=Landesdefension und Staatsbildung: Studien zum Kriegswesen des innerösterrischen Territorialstaates, 1564–1619. Zweiter Teil: Die Entwicklung der Kriegsverwaltung Innerösterreichs |Datum=1973 |Ort= Wien|ISBN=978-3205085638 |Online= [https://diglib.uibk.ac.at/downloa/pdf/5608612?name=Zweiter%20Teil%20Die%20Entwicklung%20der%20Kriegsverwaltung%20Inner%C3%B6sterreichs PDF]}}&lt;br /&gt;
* Antonio Schmidt-Brentano: &amp;#039;&amp;#039;Die kaiserlichen Generale 1618-1655.&amp;#039;&amp;#039; Ein biographisches Lexikon. (Wien 2022) [https://www.oesta.gv.at/dam/jcr:3cb11fb4-f0f1-4589-85f9-2d4a16d29365/Antonio%20Schmidt-Brentano%20-%20Die%20kaiserlichen%20Generale%202022.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arcanum.com/hu/online-kiadvanyok/Hodoltsag-a-hodoltsag-kora-magyarorszag-torokkori-tortenete-1/gemeinsam-gegen-die-osmanen-ausbau-und-funktionen-der-grenzfestungen-in-ungarn-im-16-und-17-jahrhundert-8FF/ii-verwaltung-und-finanzierung-966/ii-1-instruktion-konig-ferdinands-i-fur-den-wiener-hofkriegsrat-17-november-1556-wien-967/ Instruktion König Ferdinands I. für den Wiener Hofkriegsrat, 17. November 1556, Wien]&lt;br /&gt;
* [https://www.arcanum.com/hu/online-kiadvanyok/Hodoltsag-a-hodoltsag-kora-magyarorszag-torokkori-tortenete-1/gemeinsam-gegen-die-osmanen-ausbau-und-funktionen-der-grenzfestungen-in-ungarn-im-16-und-17-jahrhundert-8FF/ii-verwaltung-und-finanzierung-966/ii-2-protokoll-des-wiener-hofkriegsrates-aus-dem-jahre-1574-96D/ Protokoll des Wiener Hofkriegsrates aus dem Jahre 1574 PDF]&lt;br /&gt;
* Viktor Thiel: [http://repertorium.at/sl/thiel_zentralverwaltung_inneroesterreich.html &amp;#039;&amp;#039;Die innerösterreichische Zentralverwaltung 1564-1749 (1917)&amp;#039;&amp;#039;]  Transkription Speer 2014 / 2016 [http://repertorium.at/sl/thiel_zentralverwaltung_inneroesterreich.html#beilage.2 &amp;#039;&amp;#039;Beilage III. Instruktion für den Hofkriegsrat 1578 und 1593&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name =&amp;quot;ID=4760&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=4760 AT-OeStA/KA ZSt HKR Innerösterreichischer Hofkriegsrat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = W.Schulze-61&amp;quot;&amp;gt; Winfried Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Kriegsverwaltung Innerösterreichs&amp;#039;&amp;#039; S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = W.Schulze-62&amp;quot;&amp;gt; Winfried Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Kriegsverwaltung Innerösterreichs&amp;#039;&amp;#039; S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;IÖHKR&amp;quot;&amp;gt;Österreichisches Staatsarchiv: Innerösterreichischer Hofkriegsrat (IÖHKR) Signatur AT-OeStA/KA ZSt IÖHKR [https://www.archivinformationssystem.at/report.aspx?rpt=1&amp;amp;id=4760 PDF] S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-45&amp;quot;&amp;gt;Oskar Regele: Der österreichische Hofkriegsrat (1949) [https://library.hungaricana.hu/en/view/Erganzung_01/?pg=47&amp;amp;layout=s S.&amp;amp;nbsp;45]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-84&amp;quot;&amp;gt;Oskar Regele: Der österreichische Hofkriegsrat (1949) Anlage 9 Graphische Darstellung der zivilen und militärischen Spitzenorganisation in Österreich 1496–1848 [https://library.hungaricana.hu/en/view/Erganzung_01/?pg=86&amp;amp;layout=s S. 85]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;O.Regele-87&amp;quot;&amp;gt;Oskar Regele: Anlage 10 Organisation unter Leopold I. und Karl IV. Maria Theresia bis 1766 [https://library.hungaricana.hu/en/view/Erganzung_01/?pg=87&amp;amp;layout=s S. 86]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/38/N |EW=16/22/6/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofkriegsrat| &amp;lt;!-- als Liste der Präsidenten --&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Behörde (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1556]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
	</entry>
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