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	<title>Hofherr-Schrantz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:06:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hofherr-Schrantz&amp;diff=1561504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tracteur HSCS Saint-Cybranet (1).jpg|mini|Ehemaliges Logo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofherr-Schrantz AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] Landmaschinenhersteller. Im Jahr 1911 fusionierte das Unternehmen mit der Wiener Niederlassung der Firma [[Clayton &amp;amp; Shuttleworth]] zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofherr-Schrantz-Clayton-Shuttleworth AG.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Markenname der Landmaschinen war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[HSCS]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofherr-Schrantz 1908 200 Kr.jpg|mini|Aktie der ungarischen Niederlassung von Hofherr-Schrantz von 1908|links]][[Datei:Hofherr és Schrantz reklám.jpg|mini|Ungarisches Werbeplakat (1900)]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge von Hofherr-Schrantz gehen bis 1869 zurück, als [[Matthias Hofherr]] in Wien eine Fabrik zur Erzeugung von [[Lokomobile]] für die Landwirtschaft gründete. Im Jahre 1881 schloss er sich mit dem gebürtigen Ungarn [[Johann Schrantz]] (1830–1902), dem Gründer des Unternehmens [[Hutter &amp;amp; Schrantz]] zusammen und gründete die Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Hofherr-Schrantz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hermuz.hu/hom/images/palyazatok/palyazati_beszamolok/2009/nka_gepmuz/nka_gepmuz.htm |wayback=20160304132321 |text=Nemzeti Kulturális Alap: &amp;#039;&amp;#039;A Mathias Hofherr IN Wien lovas járgány bemutatása&amp;#039;&amp;#039; }}; abgerufen am 14. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen fusionierte über Veranlassung der [[Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft|Niederösterreichischen Escomptegesellschaft]] sowie der [[Länderbank]] im Jahr 1911 mit der Wiener Niederlassung des englischen Landmaschinenproduzenten Clayton &amp;amp; Shuttleworth. Dieses Unternehmen war 1842 gegründet worden und hatte 1857 in Wien eine Niederlassung aufgebaut. Die Firma, die zunächst nur eine kleine Werkstätte eines Vertreters umfasste, übersiedelte drei Jahre später in den 3. Wiener Gemeindebezirk [[Landstraße (Wien)|Landstraße]]. Die Mitarbeiterzahl bei Clayton &amp;amp; Shuttleworth wuchs bis 1869 auf 150, bis zur Jahrhundertwende bis auf 1.000 Arbeiter an. Auch im ost- und mitteleuropäischen Markt, der von Wien aus beliefert wurde, entstanden im Laufe der Zeit Niederlassungen und Reparaturwerkstätten in [[Budapest]], [[Bukarest]], [[Krakau]], [[Lemberg]], [[Prag]] und mehreren anderen Städten. Die Entwicklung dieses Unternehmens ist der Hintergrund des Romans [[Roman No. 7/I. Die Wasserfälle von Slunj|Die Wasserfälle von Slunj]] von [[Heimito von Doderer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fusion im Jahr 1911 wurde das Werk von Hofherr-Schrantz in [[Favoriten]], Erlachgasse 92, aufgelassen und die gesamte Produktion in [[Floridsdorf]], Shuttleworthstraße 8, konzentriert. Der Mitarbeiterstand stieg durch die Vereinigung auf bis zu 2.400 Personen. Das englische Stammhaus zog sich im selben Jahr aus dem Unternehmen zurück. 1917 waren über 5000 Arbeiter und Beamte im Unternehmen beschäftigt. Bis Ende des Jahres 1916 waren allein bereits 125.420 Lokomobilen und Dreschmaschinen gebaut und verkauft worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofherr-Schrantz-Clayton-Shuttleworth AG Wien: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierter Katalog Nr. 1&amp;#039;&amp;#039;, 1917&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:MadermuseumDerStadtHorn.Hofherr-Schrantz.Benzinmotor1909.Aa.JPG|mini|Stationärer Benzinmotor Baujahr 1909, [[Madermuseum]] [[Horn (Niederösterreich)|Horn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Traktormajális, Bokor 2011.05.07. 052 - Flickr - granada turnier.jpg|links|mini|Stationärmotor (Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] konnte zwar auf Grund von Heeresaufträgen weiter gearbeitet werden, zu Kriegsende konnten nur etwa 1200 bis 1400 Mitarbeiter gehalten werden. Das Produktionsprogramm wurde neben den landwirtschaftlichen Maschinen auch auf andere Industrieprodukte ausgedehnt.&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MadermuseumDerStadtHorn.Hofherr-Schrantz.Lokomobil1924.Ac.JPG|mini|hochkant|Stationäre Dampfmaschine Baujahr 1924, Madermuseum]]&lt;br /&gt;
Die Standorte in der ehemaligen Monarchie wurden stark reduziert, nur in [[Prag]] konnte ein Produktionsstandort ab 1929 aufrechterhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Marktführerschaft am Landmaschinensektor in Österreich konnte das Unternehmen nach der [[Weltwirtschaftskrise|Weltwirtschaftskrise 1929]] lediglich 365 Arbeitnehmer in [[Kurzarbeit]] beschäftigen. In dieser Zeit produzierte man auch [[Straßenablauf|Kanalgitter]], welche den abgekürzten Firmennamen HSCS tragen und die vereinzelt auch noch im 21. Jahrhundert im Wiener Straßenbild sichtbar sind. Finanziell wurde das Unternehmen vier Jahre später von der [[Länderbank]] und der [[Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft|Österreichischen Industriekredit AG]] saniert, sodass das Unternehmen im Jahr 1937 bereits wieder 2.500 Beschäftigte zählte.&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren exportierte das Unternehmen Traktoren der Marke [[HSCS]] in 27 Länder, neben dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]], [[Griechenland]] und [[Rumänien]] auch nach [[Australien]], [[Neuseeland]] und in [[Südamerika#Staaten und abhängige Gebiete in Südamerika|südamerikanische Staaten]].[[Datei:HSCS 1921.jpg|mini|Aktie der HSCS AG von 1921|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] im Jahr 1938 wurde Hofherr-Schrantz ein Teil der [[Heinrich Lanz AG]] und [[Rüstungsbetrieb]] für die Herstellung von Steuerungselementen der [[A4 (Rakete)|V2-Rakete]]. Der Betrieb führte in Floridsdorf ein Nebenlager des [[KZ Mauthausen]] mit insgesamt 2.737 Häftlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mauthausen-memorial.at/db/admin/de/show_article.php?cbereich=&amp;amp;cthema=&amp;amp;carticle=437&amp;amp;fromart=1 | archive-is=20120905123252 | text=Zur Geschichte des Außenlagers Wien - Floridsdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Beginn des Bombenkrieges lagerte Hofherr-Schrantz Teile seiner Produktion in aufgelassene Steinbruchstollen bei [[Mödling]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=geheimprojekte.at |url=http://www.geheimprojekte.at/t_hofherr.html |wayback=20080226092342}} M.S.: &amp;#039;&amp;#039;Floridsdorf - Hofherr &amp;amp; Schrantz&amp;#039;&amp;#039;, ohne Datum.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Betrieb befand sich auch im Bezirksteil [[Kispest]] in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofherr-Schrantz A122 (1956, 22 PS).jpg|mini|Traktor Hofherr-Schrantz A 22 mit 22 PS (1956)]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde die Wiener Hofherr-Schrantz AG vorerst als [[Deutsches Eigentum]] von den [[Sowjetische Besatzungszone in Österreich|Sowjets]] beschlagnahmt und 1946 nach dem [[Verstaatlichung in Österreich|Verstaatlichungsgesetz]] mit anderen Unternehmungen verstaatlicht. Das Budapester Werk wurde unter dem Namen „[[HSCS|Traktorwerk Roter Stern]]“ von den Sowjets verstaatlicht. Die wirtschaftliche Stellung, die Hofherr-Schrantz vor dem Krieg innehatte, konnte jedoch nicht mehr erreicht werden. Die Mitarbeiterzahl sank ab 1950 stetig und betrug zum Zeitpunkt des [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrags]] ungefähr 800 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fertigung und dem Vertrieb von Traktoren in Lizenz der deutschen [[Porsche-Diesel Motorenbau]] konnte sich das Unternehmen noch einige Zeit über Wasser halten. Im Jahr 1969 wurde das Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitern mit den ebenfalls in Floridsdorf gelegenen &amp;#039;&amp;#039;[[Isidor Trauzl|Trauzl]]-Werken&amp;#039;&amp;#039; fusioniert und ging im Folgejahr schließlich in den [[Böhler-Uddeholm|Böhler-Werken]] auf. Die Fabrik in der Shuttleworthstraße war bereits im Jahr zuvor an [[ELIN]] veräußert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Liste der Straßennamen von Wien/Floridsdorf|Floridsdorf]] erinnern die beiden Straßen mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Shuttleworthstraße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hofherr-Schrantz-Gasse&amp;#039;&amp;#039; an den Industriebetrieb.[[Datei:Traktor-Hofherr-Schrantz-Clayton-Shuttleworth-30-35-Lucina-20151230 7958.jpg|links|mini|[[HSCS]] Traktor R 30-35 mit [[Glühkopfmotor]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofherr - Schrantz Porsche Junior 4 1.jpg|mini|Traktor Hofherr-Schrantz Austro [[Porsche Junior 4]] (1958)]]&lt;br /&gt;
== Produkte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Lokomobile]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund Hinkel]], [[Kurt Landsmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Floridsdorf von A–Z: Der 21. Bezirk in 1000 Stichworten&amp;#039;&amp;#039;, Foto eines Lokomobils mit Anhänger der Firma Hofherr-Schrantz, Seite 89, Christian Brandstätter Verlag, Wien 1997, ISBN 3-85447-724-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dreschmaschine]]n&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=motorbooks.at |url=http://motorbooks.at/de/traktor_lkw/landmaschine/hofherr_schrantz_605_hod_1_stiftendreschmaschine_betriebsanleitung_und_ersatzteilkatalog |wayback=20080208215016 }} Stiftendreschmaschine Betriebsanleitung Ersatzteilliste&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gutowski.de/katalog-31/7-532-550.html Schweizer Insolvenz Versteigerung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stationärmotor]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://motorbooks.at/de/traktor_lkw/stationaermotor/hofherr_schrantz_clayton_shuttleworth_a_g_modell_vrc_vrf_vri_vrk_vrn_vro_vrp |text=motorbooks.at |archivebot=2018-04-15 02:46:40 InternetArchiveBot}} Bedienungsvorschrift und Bestandteile-Verzeichnis für Zweitakt-Dieselmotoren, DIN-A5, 36 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Traktor]]e mit [[Glühkopfmotor]] Marke [[HSCS]]&lt;br /&gt;
* [[Traktor]]e &amp;#039;&amp;#039;Austro Junior System Porsche&amp;#039;&amp;#039; (in Lizenz von [[Porsche-Diesel Motorenbau]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://motorbooks.at/de/traktor_lkw/traktor/hofherr_schrantz_austro_junior_betriebsanleitung |text=motorbooks.at |archivebot=2018-04-15 02:46:40 InternetArchiveBot}} Traktor: Hofherr-Schrantz Austro Junior System Porsche: Bedienungsanleitung &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diverse Maschinen und Päckchenmaschinen zur Zigarettenfabrikation&lt;br /&gt;
* Gusseisernes, Porzellan-emailliertes: Dusch-Tasse &amp;#039;&amp;#039;VIENNA&amp;#039;&amp;#039; mit Bodenrillung, Küchenausguss &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Modell&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanalgitter HSCS Wien 1937 östl Seitenzufahrt Burgtheater 2026-02-17 b.jpg|mini|Kanalgitter mit Aufschrift HSCS Wien 1937 auf einer Zufahrt zum Burgtheater im Jahr 2026]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Mathis: &amp;#039;&amp;#039;Big Business in Österreich. Österreichische Großunternehmen in Kurzdarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1987, ISBN 3-7028-0256-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hofherr-Schrantz-Clayton-Shuttleworth AG|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/043028|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landmaschinenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1869]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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