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	<title>Hoffmannscher Ringofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ringofen Ansicht.jpg|mini|Modernerer ovaler Ringofen im [[Ziegeleipark Mildenberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Slagsta tegelbruk hist bild.jpg|mini|Arbeiter vor einem ovalen Ringofen in Slagsta in Schweden um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wusterwitz-Rathenower-Ziegelei-AG 1873.jpg|mini|Aktie über 600 Mark der Wusterwitz-Rathenower-Ziegelei AG vom 1. Juli 1873 mit Darstellung einer Ringofenziegelei.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoffmannsche Ringofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Einrichtung zum effektiven kontinuierlichen Brennen von [[Backstein|Ziegeln]], [[Calciumcarbonat|Kalk]] und [[Gips]]. Er ist nach dem Ingenieur [[Friedrich Eduard Hoffmann]] benannt, der ihn 1858&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gsta.preussischer-kulturbesitz.de/ueber-uns/shop/shop-detail/artikel/2006/01/01/patent-auf-eine-ziegel-ringofen-konstruktion-1858.html |titel=Patent auf eine Ziegel-Ringofen-Konstruktion, 1858 |sprache=de-DE |abruf=2023-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Patent]] angemeldet hatte. Der Ringofen ist der Vorläufer der modernen [[Tunnelofen|Tunnelöfen]] als Durchlauföfen. Erfunden wurde der Ringofen 1839 in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringofenuttum-3008.jpg|mini|Ovaler Ringofen der Ziegelei [[Uttum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schürebene des Hoffmannschen Ringofens.JPG|mini|Schürebene des Hoffmannschen Ringofens der [[Ziegelei Pape]] in [[Bevern (Bremervörde)|Bevern]]]]&lt;br /&gt;
Der Ringofen besteht aus einem großen Kreis oder Oval mit etwa 14 bis 20 Kammern, in denen unabhängig voneinander ein Feuer unterhalten werden kann, das die ebenfalls in der Kammer befindlichen getrockneten Ziegelrohlinge brennt. Nach dem Brennvorgang lässt man in einer Kammer das Feuer verlöschen, und die nächste Kammer wird mit Brennstoff beschickt. Dadurch wandert in etwa ein bis zwei Wochen das Feuer einmal um das Oval. Durch Be- und Entlüftung der Kammern erwärmen die gebrannten Ziegel die Zuluft für das Feuer, was diese wiederum schneller abkühlen lässt, während die heißen Verbrennungsgase die Rohlinge trocknen. Gegenüber der beheizten befindet sich die jeweils kühlste Kammer; dort werden die fertigen Ziegel entnommen, und die Kammer wird anschließend neu befüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Brennmaterial dient üblicherweise gemahlene Kohle, die von der Oberseite des Ofens durch senkrechte Kanäle in die Kammern geschüttet wird. Meist wird in drei Kammern gleichzeitig gebrannt: In der ersten brennt das schwache &amp;#039;&amp;#039;Vorfeuer&amp;#039;&amp;#039;, das zum langsamen Erwärmen der Ziegel dient, in der zweiten brennt das starke &amp;#039;&amp;#039;Hauptfeuer&amp;#039;&amp;#039;, das den eigentlichen Brennvorgang bildet, und in der dritten Kammer brennt das wiederum schwache &amp;#039;&amp;#039;Nachfeuer&amp;#039;&amp;#039;. Da das Feuer ja immer weiterwandert, brennt in jeder Kammer nacheinander einmal das Vor-, Haupt- und Nachfeuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke des Feuers wird durch die Menge des Brennstoffs reguliert und darüber, wie schnell hintereinander Brennstoff eingeschüttet wird. Dies verlangte vom Brennmeister große Aufmerksamkeit und viel Erfahrung. Später wurde dieser Vorgang teilweise automatisiert, indem man Schürapparate entwickelte. Dabei handelte es sich um Behälter mit Brennstoff, die über die Feuerungskanäle gestellt wurden. Durch ein Gestänge wurde in gewissen Zeitabständen eine Klappe geöffnet und eine einstellbare Brennstoffmenge fiel selbsttätig in die Brennkammer.&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumentation über den Betrieb eines Ringofens aus dem frühen 20. Jahrhundert: https://www.youtube.com/watch?v=ToQNMUtNA74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1858&amp;lt;ref&amp;gt;Kölnische Zeitung Nr. 149 v. 31. Mai 1858, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde dem königlich-preußischen Baumeister in Berlin Friedrich Eduard Hoffmann in Preußen ein Patent zur „Erfindung eines ringförmigen Ofens zum ununterbrochenen Brennen aller Arten von [[Backstein|Ziegeln]], Tonwaren, Kalk, Gips und dergleichen“ erteilt. Er hatte dieses zusammen mit Julius Albert Gottlieb Licht, Stadtbaurat von [[Danzig]], angemeldet. Daher wurden diese Öfen auch &amp;#039;&amp;#039;Ringöfen nach System Hoffmann-Licht&amp;#039;&amp;#039; genannt. Für das Patent wurde Hoffmann auf der Pariser [[Weltausstellung Paris 1867|Weltausstellung von 1867]] mit einem ersten Preis (Grand Prix) ausgezeichnet. Das Erprobungsmuster für das Patent befand sich in [[Skolwin|Scholwin]] bei [[Stettin]]. Nachdem das Versuchsmodell noch nicht recht überzeugte, ließ Hoffmann mit finanzieller Unterstützung des Baumeisters Kaltenbach am Brandvorwerk bei Leipzig einen verbesserten Ofen errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Liebmann, Michael: &amp;#039;&amp;#039;Der Hoffmannsche Ringofen in Leipzig-Brandvorwerk - eine Revolution im Ziegeleiwesen&amp;#039;&amp;#039;. In: Leipziger Blätter 82, 2023, S. 46–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Patent wurde ihm später in Preußen, Kurhessen und Italien aberkannt, nachdem die Konkurrenz behauptet hatte, dass der Maurermeister Arnold aus [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] bereits 1839 den Ringofen erfunden, aber kein Patent angemeldet hatte. Doch behielt Hoffmann noch in über dreißig anderen Staaten sein Patent. 1873 wurde Arnold für seine Erfindung Ehrenbürger von Fürstenwalde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-06 |url=http://opus.kobv.de/slbp/volltexte/2009/2275/pdf/0010_1997.pdf |text=725 Jahre Fürstenwalde S.3, rechte Spalte, 4. Absatz (pdf, 1,9 MB) |archivebot=2025-06-26 17:49:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringofen revolutionierte die [[Ziegelei|Ziegelindustrie]] des 19. Jahrhunderts. Der kontinuierliche Brand lieferte zum ersten Mal eine gleichbleibende Qualität der Ziegel, während das Ergebnis in den vorher üblichen [[Kammerofen|Kammeröfen]] nach jedem Brand anders aussah. Außerdem brannten die Ringöfen erstmals ununterbrochen Tag und Nacht, was den Bedarf an Arbeitskräften sprunghaft anwachsen ließ, zugleich aber auch eine vorher nie gekannte Steigerung der Ziegelproduktion ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1859 änderte sich das Bild der Häuser von grau (Schilf- und [[Strohdach]], Strauch-, Holz-, [[Lehmbau|Lehmwände]]) zu rot ([[Dachziegel|Dachpfannen]], [[Ziegelhaus (Gelnhausen)|Ziegelhaus]], weniger [[Feuergefahr]]). Ziegelrohre ermöglichten [[Kanalisation]] sowie unterirdische [[Drainage (Boden)|Drainage]] und [[Entwässerung]] von Feldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erfolgt die Ziegelherstellung maschinell. Einige wenige Ringöfen blieben erhalten und werden als [[Industriedenkmal]]e geschützt. Der älteste noch vollständig erhaltene Ringofen Hoffmannscher Bauart in Deutschland befindet sich in [[Großtreben]] in Sachsen. Er wurde 1861–65 erbaut und ab 2010 saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Denkmalpflege Sachsen: &amp;#039;&amp;#039;Die reiche sächsische Denkmallandschaft. Ausgewählte Förderprojekte&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 2014, S. 16/17&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der letzten Ziegeleien in Deutschland, die noch einen Ringofen betreibt, ist die Firma &amp;#039;&amp;#039;Rusch&amp;#039;&amp;#039; in [[Drochtersen]]. In Österreich arbeitet noch das Ziegelwerk [[Pottenbrunn]] mit einem Ringofen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicoloso&amp;quot;&amp;gt;[https://ziegelwerk-nicoloso.com/ziegelwerk/ Ziegelwerk Nicoloso]; abgerufen am 10. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; In Entwicklungsländern werden sie aber weiterhin verwendet. So sind zum Beispiel im [[Kathmandutal]] in Nepal 2009 noch über 90 Ringöfen im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Runde Ringöfen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ringovn.jpg|Draufsicht auf einen kreisförmigen Ringofen&lt;br /&gt;
Ziegelei Saeltzer.jpg|Die [[Aktienziegelei Eisenach|Eisenacher Ziegelei]] [[Eduard Sältzer|Sältzer]] mit dem 1863 erbauten, runden Hoffmannschen Ringofen, [[Kupferstich]] von 1875&lt;br /&gt;
Grosstreben Ringofen.jpg|Ringofen in [[Großtreben-Zwethau|Großtreben]], ältester vollständig erhaltener Ringofen Hoffmannscher Bauart in Deutschland (erbaut 1861–65)&lt;br /&gt;
Hoffmann style ring kiln.jpg|Runder Ringofen nach preußischem System Hoffmann in [[Tochigi-ken|Tochigi]] in Japan, erbaut 1889&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechteckige Ringöfen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Altglietzen-ziegelei.jpg|Ziegelei [[Altglietzen]]&lt;br /&gt;
Szentesi Zsoldos-téglagyár.JPG|Ziegelei Zsoldos in [[Szentes]], Ungarn&lt;br /&gt;
La Mannara...fornace Penna - panoramio.jpg|Ziegelei Penna auf [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ovale Ringöfen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ringugn Östra Grevie tegelbruk 1900.jpg|Schnittbild, um 1900, dezentraler Schornstein&lt;br /&gt;
Reetz Ziegelei.jpg|Ringofen in [[Wiesenburg/Mark|Wiesenburg]]-Reetz&lt;br /&gt;
Lime Oven Willy Spahn Park Hanover Germany 01.jpg|Ringofen im [[Willy-Spahn-Park]] in Hannover&lt;br /&gt;
Ziegelofen 129978 in A-2125 Neubau-Kreuzstetten.jpg|[[Ziegelofen Neubau-Kreuzstetten]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
Ziegelherstellung im Ringofen, Grafschafter Krautfabrik.webm|Ziegelherstellung im ovalen Ringofen der Grafschafter Krautfabrik&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Detailbilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
CathrinesmindeZiegelei-06.jpg|Brennkammer im Ringofen Cathrinesminde mit Rest einer Trennwand, Dänemark&lt;br /&gt;
CathrinesmindeZiegelei-05.jpg|Außenseite Ringofen Cathrinesminde&lt;br /&gt;
CathrinesmindeZiegelei-07.jpg|Decke des Ringofens Cathrinesminde, abgedeckte Öffnungen zum Beschicken, Gestänge zur Steuerung der Rauchabzüge&lt;br /&gt;
Ringugn Vålbackens tegelbruk.jpg|Manuelles Be- oder Entladen eines Ringofens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Ringöfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flintsbach, Winzer in Niederbayern: Hoffmannscher Ringofen Baujahr 1883 zur Kalk- und Ziegelherstellung der Familie Knollmüller, stillgelegt 1968;  Ziegel- und Kalkmuseum https://www.ziegel-kalkmuseum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg ===&lt;br /&gt;
* [[Altglietzen]], Chausseestraße 60: Länglich-quadratischer Ringofen der „Dampfziegelei Hietzig“&amp;lt;ref&amp;gt;Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landkreis Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;, Zossen 2019, ID-Nummer 09180215&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Neuenhagener Insel im Oderbruch&lt;br /&gt;
* [[Klausdorf (Am Mellensee)|Klausdorf]], Pappelallee 1: auf dem Gelände der Märkischen Ziegel GmbH Klausdorf, Ruine eines runden(?) Ringofens der „Ziegelei Runde“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.komoot.de/smarttour/3692193 Ringofen – Ruine der alten Ziegelei Runde von Klausdorf], abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Ofen nach Hoffmann, ab 1868?&lt;br /&gt;
* Werder-[[Glindow]], Alpenstraße 44/47: [[Ziegeleimuseum Glindow]]: noch aktiver Hoffmannscher Ringofen der Ziegelei Glindow, Führungen durch den inaktiven Ofen möglich. Ehemals 18 Ziegeleien mit etwa 50 Ringöfen gewesen. 1935 nur zwei Ziegeleien vorhanden. VEB Ziegelwerke Glindow 1948, seit 1990 Museum, das noch für Restaurierungen produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ziegeleimuseum-glindow.de/ Ziegelmmuseum Glindow], abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der teilerhaltene Ringofen auf dem Landsitz Arben (Alpenstraße 56) in Glindow.&lt;br /&gt;
* [[Wiesenburg/Mark|Wiesenburg]]-[[Reetz (Wiesenburg/Mark)|Reetz]]: ovaler Ringofen der Ziegelei Reetz von 1887, stillgelegt 1992,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiesenburgmark.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=56785 Reetz], abgerufen am 31. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruine&lt;br /&gt;
* [[Zehdenick]]-[[Mildenberg (Zehdenick)|Mildenberg]], Museum [[Ziegeleipark Mildenberg]]: ovaler Ringofen, ab 1887 hier 57 Ringöfen vorhanden gewesen, letzte Öfen stillgelegt 1991, mit Feldbahnen und Ziegeleihafen erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ziegeleipark.de/ Ziegeleipark Mildenberg: Industriemuseum und Erlebnispark in einem], abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen ===&lt;br /&gt;
* [[Wiesbaden-Bierstadt]]: [[Alte Ziegelei (Wiesbaden)]], Ziegeleiruine der Firma Nath und Oeder mit Ringofen, sowie zwei weitere Ziegeleiruinen bei Wiesbaden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lilienjournal.de/ziegel-fuer-die-weltkurstadt/ Ziegel für die Weltkurstadt], lilienjournal, 15. Januar 2015, abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mecklenburg-Vorpommern ===&lt;br /&gt;
* [[Kritzow]]-Benzin, Ziegeleiweg: Hoffmannscher Ringofen der „Ziegelei Benzin“ von 1907/08, bis 1990 in Betrieb&lt;br /&gt;
* [[Hagenow]], Toddiner Chaussee: Ringofen der Ziegelei Eggeling größter Ringofen in Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen ===&lt;br /&gt;
* Bremervörde-[[Bevern (Bremervörde)|Bevern]], Malstedter Straße 38: Ziegeleimuseum der ehemaligen Ziegelei Pape von Johann Pape, restaurierter ovaler Ringofen von 1912 mit zentralem runden Schornstein&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ziegelei-bevern.de/ abgerufen am 9. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Drochtersen]], Ritscher Außendeich 2: Aktiver Ringofen der noch arbeitenden Firma Rusch, letzte aktive Ziegelei im [[Kehdingen|Kehdinger Land]]. Der Ziegellagerboden neben dem Ofen wurde zum Seminarraum umgenutzt. Ringofen wohl von 1880&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rusch-klinker.de/de/Geschichte.HTML Ziegelei Rusch] abgerufen am 9. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hannover-[[Ahlem-Badenstedt-Davenstedt#Ahlem|Ahlem]], [[Willy-Spahn-Park]], restaurierter ovaler Ringofen von 1925, der zum Kalkbrennen genutzt wurde. System Hoffmann mit dezentralem runden Schornstein, stillgelegt um 1930, Brennraum ständig öffentlich zugänglich, Schürebene zu besonderen Terminen zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.willy-spahn-park-verein.de/ Willy-Spahn-Park e. V.] Abgerufen am 9. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Krummhörn]]: ovaler Ringofen von 1907 in der Ruine der Dampfziegelei Gebrüder Ekkenga&lt;br /&gt;
* Krummhörn-[[Pilsum]]: Ruinen der Ziegelei Pilsum mit Ringofen&lt;br /&gt;
* Krummhörn-[[Uttum]]: ovaler Ringofen der &amp;#039;&amp;#039;Alten Ziegelei&amp;#039;&amp;#039; in Uttum von 1898&lt;br /&gt;
* Sehnde: [[Keramische Hütte]], Ringofen von etwa 1900, durch Brand 2022 zerstört&lt;br /&gt;
* [[Westerholt (Wardenburg)]]: Ziegeleimuseum Westerholt mit Ringofen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ziegeleimuseum-westerholt.de abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordrhein-Westfalen ===&lt;br /&gt;
* Düsseldorf-[[Ludenberg]]: Ruine eines ovalen Ringofens (ehem. Ziegelei Sassen), restauriert, 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Erkelenz]], Wockerather Weg 38: aktiver ovaler Ringofen der Firma Gillrath&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.gillrath.de/ueber-uns/ abgerufen am 8. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lage (Lippe)|Lage]], [[Ziegelei Lage|Ziegeleimuseum Lage]]: Hoffmannscher Ringofen, ab 1909&lt;br /&gt;
* Rheda-[[Wiedenbrück]]: Ofen der ehemaligen Ziegelei Eusterbrock, 1865–70?&lt;br /&gt;
* [[Viersen]]: Süchtelner Straße 188 (an der Alten Süchtelner Landstraße), rechteckiger Ringofen&lt;br /&gt;
* [[Witten]]: Ringofen auf der ehemaligen [[Zeche Nachtigall (Witten)|Zeche Nachtigall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz ===&lt;br /&gt;
* [[Mainz-Bretzenheim]]: Ziegeleimuseum [[Alte Ziegelei (Mainz)]], Ringofen ab 1904 mit Fachwerküberbau&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.alteziegelei-mainz.de abgerufen am 8. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen ===&lt;br /&gt;
* [[Chemnitz-Rottluff]], Am Heim: ovaler Ringofen (um 1900) inklusive zentraler Esse ruinös erhalten. Ehemalige Ziegelei Altendorf.&lt;br /&gt;
* [[Geithain]]-Sommerhof, Am Kalkweg 10: teilrestaurierter runder Ringofen System Hoffmann und Licht, nach preußischem Patent von 1858 (des ehemaligen Kalkwerkes Heinrich Bauch), Inbetriebnahme am 20. Juli 1869&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel am Ofen beim Gasthof Sommerhof, Geithain, Am Kalkweg 10, Sachsen, 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1870&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_2016_DolomitwerkeGeithain.htm#hoffmannscherofen Ringofen in Geithain-Sommerhof]&amp;lt;/ref&amp;gt; besichtigte der sächsische König [[Johann (Sachsen)|Johann]] bei einem Besuch in Geithain den hier errichten Ringofen, ältester teil-erhaltener Hoffmannscher Ringofen in Sachsen, genutzt bis 1910 (Teilabriss), erhalten ohne Schornstein, restauriert; sowie Reste zweier (oder eines?) Mehrkammerofens (ca. 1869–1885) zum Brennen von Ziegeln oder Kalk an der Peniger Straße 3c&lt;br /&gt;
* [[Glauchau]], Lungwitzer Str. 52: halb erhaltener und restaurierter ovaler Ringofen, entkernt, restauriert.&lt;br /&gt;
* [[Großtreben-Zwethau]]: angeblich ältester erhaltener Ringofen Europas in Großtreben, ältester vollständig erhaltener Ringofen Hoffmannscher Bauart in Deutschland (erbaut 1861–65), mit quadratischem Schornstein und Holzaufbau (Obergeschoss)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ostelbien.de/Orte/grosstreben/ abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Meißen]], OT Rotes Haus, An der Ziegelei 1/1b: Ringofen der Ziegelei „Rotes Haus“ mit Schornstein, auf Privatgelände leicht ruinös erhalten&lt;br /&gt;
* [[Niederwürschnitz]], Nach den Steegen 2: Ringofen auf dem Gelände der Alten Ziegelei&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freizeitgelaende-alte-ziegelei.de/de abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pegau]], Audigaster Straße 15: Museum [[Ziegelei Erbs]] mit Ringofen von 1908/10&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stadt-pegau.de/tax_Kategorie/Museen/ abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen-Anhalt ===&lt;br /&gt;
* Elbe-[[Parey (Elbe-Parey)|Parey]], Güsener Straße 18 in Parey: großer runder Ringofen nach Hoffmann und Licht von etwa 1885 mit rundem Schornstein, 1978 stillgelegt, ruinös erhalten, ehemalige Ziegelei Seeger-Pahry Rathenow (lt. Ziegelstempeln), ehem. Hafen noch erkennbar {{Hauptartikel|Hoffmannscher Ringofen Parey}}&lt;br /&gt;
* [[Bornstedt (bei Eisleben)|Bornstedt]]-Neuglück: 2 runde Ringöfen, beide ruinös im ehemaligen Ort Neuglück&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verwaltungsamt-helbra.de/Gemeinden/bornstedt/ abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Westeregeln]], Kalkberg 1: Museum „Alte Ziegelei“ mit angeblich längstem Ringofen Europas&amp;lt;ref&amp;gt;https://museumsziegelei.de/ abgerufen am 7. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dänemark ===&lt;br /&gt;
* südwestlich von [[Broager]] an der Flensburger Förde: [[Ziegeleimuseum Cathrinesminde]]: Ringofen von 1892 erhalten, bis 1968 betrieben&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.msj.DK/de/ziegelei-cathrinesminde/ (deutsch) abgerufen am 8. Juli 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fredensborg Kommune|Fredensborg]]-[[Nivå]] im Nordosten der Insel [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]: sehr alter runder Ringofen (1870), gut erhalten mit zentralem Schornstein und hölzernem Aufbau/Obergeschoss, ehemalige Ziegelei „Nivaagaard Teglvaerk“ in Nivå, Ziegeleimuseum&lt;br /&gt;
* [[Lilleskov Teglværk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
* Ort [[Prestonpans]] an der Ostküste Schottlands am [[Firth of Forth]]: [[Prestongrange Colliery]], Industriemuseum &amp;#039;&amp;#039;Prestongrange Industrial Heritage Museum&amp;#039;&amp;#039; mit Ringöfen (Hoffman kiln) und Steinkohlebergwerk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Canmore|53724|Prestongrange Colliery}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
* zwischen [[Sampieri]] und [[Villagio Portosalvo]] auf [[Sizilien]]: Ziegelbrennerei Penna („Fornace Penna“), quadratischer Ofen, Ruine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
* [[Nendeln | Hoffmann’scher Ringofen Nendeln]]: ovaler Ringofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
* [[Gänserndorf]]: ovaler Ringofen&lt;br /&gt;
* [[Leobersdorf]]: ehemalige Ziegelei Nothaft, der Schornstein ist noch erhalten&lt;br /&gt;
* [[Leoben]]-Mühltal, Ostererweg 10: restaurierter Ringofen der ehemaligen Ziegelei Schirnhofer/Dörfler mit zentralem Schornstein&lt;br /&gt;
* [[Neubau-Kreuzstetten]]: runder Ringofen, ab 1870, mit zentralem rund-profiliertem Schornstein, mit Holz-Obergeschoss&lt;br /&gt;
* [[Pottenbrunn]], Bahnstraße 50: aktiver Ringofen im Ziegelwerk Pottenbrunn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicoloso&amp;quot; /&amp;gt;, letzter gewerblich in Österreich betriebener Ringofen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Weichhart |url=http://www.meinbezirk.at/St-poelten/c-lokales/auf-historischen-spuren-im-ziegelwerk-pottenbrunn_a2919545 |titel=Auf historischen Spuren im Ziegelwerk Pottenbrunn - St. Pölten |werk=meinbezirk.at |datum=2018-09-24 |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wien]]-[[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]], Gsellhofergasse 1: privates [[Wiener Ringofenmuseum]], Ringofen von 1869 im ehemaligen Ziegelwerk [[Neusteinhof]]. Stillgelegt um 1920. Besichtigung auch des Ofeninneren nach Voranmeldung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ringofenmuseum.at/ „Original Wiener Ringofenmuseum“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungarn ===&lt;br /&gt;
* [[Szentes]]: ehemalige Ziegelei Zsoldos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asien ===&lt;br /&gt;
* Stadt [[Nogi (Tochigi)|Nogi]], Kreis [[Shimo-Tsuga-gun|Shimo-Tsuga]], Präfektur [[Tochigi-ken|Tochigi]]: runder Ringofen nach System Hoffmann, erbaut 1889, ehemals &amp;#039;&amp;#039;Shimotsuke renka seizō gaisha&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|下野煉化製造会社}}, [[Englische Sprache|engl.]] „Shimotsuke Brickyard Co. Ltd.“), Japan&lt;br /&gt;
* Kaohsiung City, Sanmin District: langer Ofen, ehemals Tangrong Ziegelfabrik, Taiwan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Der Lohndrücker&amp;#039;&amp;#039;, das sich mit den Produktionsbedingungen in der DDR direkt nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt, legt [[Heiner Müller]] die Handlung um einen Ringofen an, der im laufenden Betrieb repariert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ring kilns|Hoffmannsche Ringöfen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nepal-dia.de/K-Kathmandu-Tal/K-Ziegelei_Kathmandu/k-ziegelei_kathmandu.html Bilder eines Ringofens in Nepal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ziegeleimuseum-westerholt.de/ Ziegeleimuseum Westerholt]&lt;br /&gt;
* [http://gillrath.de/ringofen/brennofen/ Rheinischer Ringofen Ziegelei Gillrath in Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ToQNMUtNA74&amp;amp;list=TLPQMTYwMTIwMjLDkGQmqgtx9w&amp;amp;index=3 Der Ringofen] (Dokumentarfilm von 1988 über den Ringofen in der [[Grafschafter Krautfabrik]]) auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ziegelei-bevern.de/pdf/Ringofen.pdf |text=Funktionsweise des Hoffmannschen Ringofens mit 16 Kammern |wayback=20040221214412}} (pdf; 97 kB)&lt;br /&gt;
* [https://vergang.blogspot.com/2017/06/ziegelei-parey-elbe062017.html Ziegelei Parey-Elbe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4614940-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennofentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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