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	<title>Hofer von Lobenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-10T13:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hofer v Lobenstein-Wappen.png|mini|Wappen der Hofer von Lobenstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofer von Lobenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hofer zum Lobenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist der Name eines [[Altbayern|altbayerischen]] [[Adelsgeschlecht]]s. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zum [[Uradel]] im [[Nordgau (Bayern)|Nordgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Als erster Angehöriger des Geschlechts erscheint &amp;#039;&amp;#039;Marchwardus von dem Hove&amp;#039;&amp;#039; um 1150 urkundlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monumenta Boica]], [https://books.google.de/books?id=2tszAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PP7&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Band VIII], 1767, S. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war [[Ministerialer]] des Pfalzgrafen Friedrich. Namengebender Stammsitz der Familie war die [[Burg Hof am Regen]] bei [[Nittenau]] in der [[Oberpfalz]]. 1339 verkauft Eiban [[Peilstein (Adelsgeschlecht)|von Peilstein]] die [[Burgruine Lobenstein (Oberpfalz)|Burg Lobenstein]] bei [[Zell (Oberpfalz)|Zell]] nordöstlich von [[Regensburg]] an &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Hofer von Hof&amp;#039;&amp;#039;. Dieser erhält am 23. Mai 1340 von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] die Erlaubnis, &amp;#039;&amp;#039;„… das purkstal bei Zelle, ….“&amp;#039;&amp;#039; gegen ein [[Öffnungsrecht]] aufzubauen, aber unter Zusicherung des kaiserlichen Schutzes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat|ID=1459|Name=Burg Lobenstein|Autor=Bernhard Ernst|Abruf=2016-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eberhard nennt sich ab 1342 Hofer von Lobenstein. Er verwaltet für [[Herzogtum Bayern|Bayern]] eine [[Hofmark]] in Zell und setzt dort Richter ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burgenseite.de/html/lobenst.html Burgruine Lobenstein. Gemeinde Zell, Landkreis Cham, Oberpfalz.], Burgen in Bayern. München 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Hof a Regen.jpg|mini|[[Burg Hof am Regen]], ursprünglicher Stammsitz der Hofer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Lobenstein01.JPG|mini|[[Burgruine Lobenstein (Oberpfalz)|Burg Lobenstein]], Stammsitz der Hofer von Lobenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossWildenstein.jpg|mini|[[Schloss Wildenstein (Fichtenau)|Schloss Wildenstein]], ab 1662 im Besitz der Hofer von Lobenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitung und Linien ===&lt;br /&gt;
Schon früh teilte sich die Familie in mehrere Linien, die auch in [[Illyrien]] und [[Provinz Zeeland|Zeeland]] ansässig wurden. Die Nachkommen der mit Stephan Hofer von Lobenstein 1378 nach Illyrien gelangten Linie erhielten vom [[Habsburg|Erzhaus Österreich]] pfandweise die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaften]] Ronzina und Tolmein in der [[Grafschaft Görz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot;&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=0M4EAAAAIAAJ |Seite=407 |Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon.&amp;#039;&amp;#039;}}. Band 4, Hrsg. Im Verein mit mehreren Historikern Ernst Heinrich Kneschke, Verlag Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1863, S. 407–408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings gingen die Besitzungen 1626, nachdem Mitglieder der Familie den [[Protestantismus|protestantischen Glauben]] annahmen, wieder verloren. Sie mussten Österreich verlassen und in ihr Stammland zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden Angehörige in [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] begütert. Johann Georg Hofer von Lobenstein, [[Brandenburg-Ansbach|markgräflich brandenburg-ansbachscher]] [[Kammerherr]] und [[Geheimrat]], [[Oberst]] des [[Fränkischer Reichskreis|fränkischen Kreises]], [[Oberamtmann]] zu [[Schwabach]] und kaiserlicher Landrichter der [[Burggrafschaft Nürnberg]], erwarb 1662 von Johann Heinrich [[Knöringen (Adelsgeschlecht)|von Knöringen]] das frühere [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbare]] [[Rittergut]] [[Schloss Wildenstein (Fichtenau)|Wildenstein]] bei [[Crailsheim]] käuflich. Seine beiden Söhne teilten das väterliche Erbe und begründeten damit zwei weitere Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Christian Hofer von Lobenstein erhielt Wildenstein und Christian Albrecht Hofer von Lobenstein Neustädtlein (heute Ortsteil der Gemeinde [[Fichtenau]]). Die zweite Linie erlosch bereits 1703 mit dem Tod von Christian Ernst Hofer von Lobenstein, dem Sohn von Christian Albrecht. Er verkaufte noch 1699 seine Besitztümer an den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Die erste Linie konnte mit den Nachkommen von Wolf Christian, markgräflich brandenburg-ansbachscher Oberamtmann zu Stauff, Landeck und Geyern, fortgesetzt werden. Sein Sohn Johann Heinrich Hofer von Lobenstein konnte die von seinem Vetter Christian Ernst veräußerten Güter 1715 durch Kauf wieder erwerben. 1734 gelangte auch Wildenstein käuflich in seinen Besitz. Damit waren alle Besitzungen in seiner Hand wiedervereint. 1805, mit dem Tod seines Sohnes Georg Christian Heinrich Franz Hofer von Lobenstein, kaiserlicher Oberst und [[Kommandant]] der Festung [[Győr|Raab]], starb auch diese Linie aus. Die Hälfte des Erbes ging an seine vier Schwestern und an eine Tochter seines früher verstorbenen Bruders. Die andere Hälfte erhielt der [[Königreich Preußen|königlich preußische]] [[Major]] Carl Friedrich Franz Hofer von Lobenstein († 1828), der damals einzig männliche Nachkomme des Stammes. Er war Sohn des markgräflich brandenburg-ansbachschen Obersten Johann Christian Ernst Hofer von Lobenstein († 1770), des jüngsten der drei Brüder, die ihren Anteil an Wildenstein ihrem Onkel käuflich überließen und aus der erhaltenen Summe einen [[Familienfideikommiss]] für die männlichen Nachkommen errichteten. Diesen Besitz erhielt Carl Friedrich Franz nun ebenfalls. Sämtliche Güter konnten aber erst seine Söhne, die [[Freiherr]]en Hermann und Adolph, vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert waren die Herren Hofer von Lobenstein wegen des Besitzes bzw. Teilbesitzes von Wildenstein, Neustädtlein, Rötlein und Tempelhof (Schloss Tempelhof bei [[Kreßberg]]) Mitglieder der [[Reichsritterschaft]] im [[Ritterkanton Kocher]] des [[Schwäbischer Ritterkreis|schwäbischen Ritterkreises]]. Um 1801/1802 waren sie auch im [[Ritterkanton Odenwald]] des [[Fränkischer Ritterkreis|fränkischen Ritterkreises]] immatrikuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C. H. Beck, München 2007, S.&amp;amp;nbsp;285. ISBN 978-3-406-54986-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Taschenbuch der freiherrlichen Häuser]] war die Familie 1859/1860 zu Wildenstein, Neustädtlein, Rötlein, Lautenbach und Gunzach (heute Ortsteile von [[Fichtenau]]) im [[Königreich Württemberg]] besitzlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standeserhebungen ===&lt;br /&gt;
Schon früh erhielten Angehörigen des Geschlechts das Amt des [[Marschall (Adelstitel)|Erbmarschalls]] im [[Bistum Regensburg]]. Im Königreich Württemberg wurden sie in die [[Adelsmatrikel]] bei der Freiherrenklasse des ritterschaftlichen Adels eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
=== Stammwappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Silber drei dreizinnige rote [[Sparren (Heraldik)|Sparren]]. Auf dem gold gekrönten [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-silbernen [[Helmdecke]]n ein brauner, fassförmiger, golden gekrönter, mit drei natürlichen Pfauenfedern besteckter [[Vogelkäfig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappenabbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hofer vom Lobenstein-Wappen Don.png|Wappen der Hofer vom Lobenstein von 1599 aus dem Stammbuch der Familie Donauer&lt;br /&gt;
Datei:Fenster mit dem Wappen der Hofer von Lobenstein in der Martinskirche in Wildenstein.jpg|Fenster mit dem Wappen der Hofer von Lobenstein in der Martinskirche in Wildenstein&lt;br /&gt;
Datei:Wappen der Hofer von Lobenstein in einem Kirchenfenster der Martinskirche in Wildenstein.jpg|Wappen der Hofer von Lobenstein in einem Kirchenfenster der Martinskirche in Wildenstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orts- und Gemeindewappen ===&lt;br /&gt;
Elemente aus dem Wappen der Familie Hofer von Lobenstein erscheinen noch heute in einigen [[Oberpfalz|oberpfälzer]] Orts- und Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Sünching COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Sünching]]&lt;br /&gt;
 DEU Zell (Oberpfalz) COA.svg|Wappen der Gemeinde [[Zell (Oberpfalz)|Zell]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Familienmitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hofer von Lobenstein]] (1812–1885), württembergischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hofer von Lobenstein]] (1665–1732), römisch-katholischer Geistlicher und Generalvikar des Bistums Leitmeritz sowie Domdekan in Leitmeritz&lt;br /&gt;
* Johann Georg Hofer von Lobenstein, Landeshauptmann von [[Landeshauptmannschaft Neustadt an der Aisch|Neustadt an der Aisch]] bis 1669, Landrichter in Ansbach&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hofer von Lobenstein]] (1804–1872), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Preussisches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1837, S. 278. ([http://books.google.de/books?id=HNkEAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA278 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Friedrich Cast: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Druck und Verlag J. A. Gärtner, Stuttgart 1839, S. 232 f. ([https://books.google.de/books?id=dJdAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA232 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1856. Sechster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1855, S. 311. ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8398405 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1863, S. 407–408. ([https://books.google.de/books?id=0M4EAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA407#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. [[Adelslexikon]].&amp;#039;&amp;#039;, Band V, Band 84 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1984. {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
* Eckard Fruhmann: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Parsberger Ritter und ihre Nachfahren 1224–2024.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die weiblichen Linien der Parsberger Ritter.&amp;#039;&amp;#039; Parsberg 2021, S. 15–17, 62, 70–73, 87, 145.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=119200279}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119200279}}&lt;br /&gt;
* [https://data.cerl.org/thesaurus/cnp00549890 Eintrag über Hofer von Lobenstein, Familie] in [[CERL Thesaurus]]&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Siebmacher078.jpg|Wappen des Geschlechts Hofer von Lobenstein]] in [[Johann Siebmacher|Johann Siebmachers Wappenbuch]] um 1605&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=1459|Name=Burg Lobenstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=21384 Archiv der Freiherren Hofer von Lobenstein zu Wildenstein] im [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119200279|VIAF=5735913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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