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	<title>Hof Lauterbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hof_Lauterbach&amp;diff=2050541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LeoDavid: /* Geschichte */ ein nachgeborener, nam.gl. Verw., jedoch nicht der verlinkte, bereits 1839 verstorb. Karl Christian Eigenbrodt (* 26. November 1769 auf Hof Lauterbach bei Vöhl; † 11. Mai 1839 in Darmstadt)</title>
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		<updated>2025-08-10T09:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; ein nachgeborener, nam.gl. Verw., jedoch nicht der verlinkte, bereits 1839 verstorb. Karl Christian Eigenbrodt (* 26. November 1769 auf Hof Lauterbach bei Vöhl; † 11. Mai 1839 in Darmstadt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vöhl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.231&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.9295&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 361&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.21&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2009-02-16&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34516&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05635&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Hof Lauterbach-14-08-10-2-DSCF3490.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Einfahrt zum Gut „Hof Lauterbach“ (2010)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hof Lauterbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gutshof]] und [[Weiler]] im Gebiet der Gemeinde [[Vöhl]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]]. Der kleine Ort liegt in der [[Gemarkung]] des Ortsteils [[Obernburg (Vöhl)|Obernburg]], im nördlichen Teil des [[Naturpark]]s [[Kellerwald-Edersee (Naturpark)|Kellerwald-Edersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hof Lauterbach liegt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km östlich von Obernburg und ca. 6&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Korbach]] auf einer weitreichenden Ebene am Rande des Bucholzes auf {{Höhe|361|DE-NN|link=true}}. Der Hauptort der Gemeinde Vöhl befindet sich etwa 4&amp;amp;nbsp;km weiter südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1126 wird &amp;#039;&amp;#039;Lutterbach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Liuterbec&amp;#039;&amp;#039; im [[Ittergau]] erstmals urkundlich erwähnt: der [[Abt]] [[Erkenbert von Homburg|Erkenbert]] des Klosters [[Corvey]] bestätigte, für seine Abtei von den adligen Damen Riclinde und Frederun von [[Itter (Adelsgeschlecht)|Itter]] deren ererbten [[Allod]]ialbesitz an der [[Itterburg|Burg Itter]] mit Markt und Zoll sowie den zugehörigen Allodien und [[Gefälle (Recht)|Gefällen]] in den Dörfern Itter ([[Dorfitter]], [[Thalitter]]), Ense ([[Nieder-Ense]] und [[Ober-Ense (Korbach)|Ober-Ense]]), Liuterbec und [[Dalwigh (Wüstung)|Dalewig]] erhalten zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Auch das im 17. Jahrhundert wüst gefallene Dorf [[Reckeringhausen]] gehörte zu dieser Schenkung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 wurde [[Thile I. Wolff von Gudenberg]] durch [[Pfand (Recht)|Verpfändung]] Besitzer zunächst der [[waldeck]]schen, dann 1383 auch der [[Landgrafschaft Hessen|landgräflich-hessischen]] Hälfte der [[Herrschaft Itter]]. Lauterbach war zu dieser Zeit eine [[Wüstung]]. Da aber die [[Itterburg]] für die stetig wachsende Familie [[Wolff von Gudenberg]] zu eng wurde, baute sich Thile II. oder Thile III. Wolff von Gudenberg einen befestigten Hof in Lauterbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Kopp, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolff von Gudenberg hatten die Herrschaft Itter 180 Jahre inne, bis sie 1562 durch die Landgrafen zur Einlösung des Pfandes gezwungen wurden und sich nach [[Höringhausen]] zurückziehen mussten. Hof Lauterbach gehörte nunmehr mit der gesamten einstigen Herrschaft Itter zur Landgrafschaft Hessen. Zuständig war das Gericht [[Thalitter|Itter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Itter kam dann bei der Erbteilung der Landgrafschaft Hessen an die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Darmstädter Linie]]. Damit wurden die &amp;#039;&amp;#039;Lauterbeck&amp;#039;&amp;#039;, wie auch die landgräflichen Güter in Vöhl und Itter, eine darmstädtische [[Meierhof|Meierei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1661 bis 1676 war Lauterbach eine der beiden [[Regierungssitz|Residenzen]] des Landgrafenbruders [[Georg III. (Hessen-Darmstadt)|Georgs III.]], der die Herrschaft Itter als [[Paragium]] von seinem Bruder [[Ludwig VI. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig VI.]] von Hessen-Darmstadt erhalten hatte. Nach 1661 ließ er hier ein von einem [[Wassergraben]] umgebenes [[Schloss (Architektur)|Schloss]] errichten, das er im Wechsel mit dem von ihm renovierten [[Schloss Vöhl|alten Schloss]] der Wolff von Gudenberg in Vöhl bewohnte. Georg starb in seinem Schloss Lauerbach am 16. Juli 1676 ohne männliche Nachkommen; er wurde in Vöhl beigesetzt. Mit seinem Tod fielen seine Besitzungen an die Hauptlinie Hessen-Darmstadt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1718 wurde die Meierei Lauterbach in ein [[Lehnswesen|Erbleihgut]] umgewandelt. Der erste [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pächter]] war der [[Kammerjunker]] und [[Oberberghauptmann]] Freiherr Philipp Franz [[Forstmeister von Gelnhausen]], Erb-, Gerichts- und Miteigentumsherr zu [[Aufenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dorner, Patricia: [http://www.maler-kempf.de/wbk/anhang.html &amp;#039;&amp;#039;Helene Schuppan, geb. Wirth als Nachfahrin des Philipp Franz Forstmeister v. Gelnhausen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Witwe Charlotte ließ nach seinem Tod am 13. Juli 1738 das Gut von vier [[Konduktor]]en bewirtschaften. Durch Streitigkeiten zwischen Pächtern und Gutsherrschaft kam das Gut nach und nach in eine kritische Verfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1760, im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]], wurde das von den Franzosen besetzte Gut nach einem schweren Gefecht im Gebiet zwischen Korbach und Lauterbach durch Herzog [[Ferdinand (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel]] und dessen Verbündete vollständig zerstört. Nur von dem ehemaligen [[Wassergraben]] sind auch noch heute Teile vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1768 kaufte Johann-Anton Eigenbrodt, der eine Tochter aus der Familie [[Forstmeister von Gelnhausen]] geheiratet hatte, die [[Erbpacht]] an dem Gut mit Hilfe seines Vaters, dem „Landkommissarius“ Reinhard Daniel Eigenbrodt, für 5.000 [[Gulden]] und baute es wieder auf. 1786 wurde eine [[Brennen (Spirituosen)|Kornbrennerei]] eingerichtet, die auch heute noch betrieben wird. Bereits ein Jahr später verkaufte er die Erbpacht an seinen Bruder Wilhelm-Ernst, da seine eigene Ehe kinderlos blieb. Wilhelm-Ernst stand in holländischem Militärdienst und verbrachte viel Zeit in den [[Niederlande]]n, wo er beträchtliche Einkünfte hatte. Er legte den Familienfriedhof westlich des Hofs an und starb am 10. Februar 1806. In der Erbleihe folgte ihm sein fünfter Sohn Wilhelm Alexander, der das alte Schlossgebäude im Jahre 1817 zu einem Herrenhaus vollständig umbauen ließ, sodass es wieder zum Prachtstück des Hofes wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Alexanders älterer Bruder, der Jurist [[Karl Christian Eigenbrodt]] (1769–1839), wurde Geheimer Staatsrat und Finanzminister im Großherzogtum Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Tod von Wilhelm Alexander Eigenbrodt im Jahre 1824 waren seine vier Kinder noch unmündig, und da die Baukosten für das Herrenhaus nicht zu bezahlen waren, wollte seine Witwe den Hof schon an die Fürstliche Hofkammer zurückgeben, bis sie dann doch noch einen geeigneten Verwalter fand, der den Hof bis 1843 bewirtschaftete. Dann übernahm ihr zweiter Sohn [[Alexander Eigenbrodt|Alexander Georg Eigenbrodt]] (* 23. Dezember 1813; † 30. Juli 1864) das Gut in eigene Hand. Er heiratete Henriette Staudinger vom Gutshof [[Thalitter]] und hatte mit ihr 12 Kinder. 1862 ging er als Landtagsabgeordneter nach [[Darmstadt]], erkrankte dort an [[Typhus]] und starb bereits am 30. Juli 1864. Zunächst verwaltete seine Witwe das Gut, bis ihr zweiter Sohn, Karl Christian Eigenbrodt, ihr 1871 zur Seite trat, der das Gut 1891 nach Abfinden seiner Geschwister selbständig übernahm. Das Gut blieb bis zum Tod von Karl Christian Eigenbrodt am 29. Oktober 1934 in der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entstand eine ungeteilte Erbengemeinschaft, die bisher nicht endgültig aufgelöst werden konnte. [[Kurt Wittmer-Eigenbrodt]] (1889–1975), der spätere Präsident des [[Hessischer Bauernverband|Hessischen Bauernverbandes]] und 1957–1965 Abgeordneter des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]], der Karl Eigenbrodts jüngste Tochter Hildegard (1891–1984) geheiratet und seinen Namen entsprechend geändert hatte, übernahm die Bewirtschaftung des Erbengemeinschaftlichen Guts Hof Lauterbach durch [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pacht]]. Sein jüngster Sohn, Klaus Wittmer-Eigenbrodt, übernahm 1967 die Pachtung aus der Erbengemeinschaft, 1994 dessen Sohn Karl Wittmer-Eigenbrodt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Das Gut wird weiterhin landwirtschaftlich genutzt; es ist heute auf die Produktion von [[Saatgut]] spezialisiert. Auf Hof Lauterbach befindet sich außerdem eine 1786 gegründete und damit eine der ältesten [[Brennerei|Kornbrennereien]] Hessens, die nach einer Pause in den 1980er Jahren seit Mitte der 1990er wieder in Betrieb ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hof-lauterbach.de/ Kornbrennerei Hof Lauterbach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Christian Eigenbrodt]] (1769–1839), [[Jurist]] und [[Politiker]] im [[Großherzogtum Hessen]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Eigenbrodt]] (1799–1866), Jurist und Politiker im Großherzogtum Hessen&lt;br /&gt;
* [[Alexander Eigenbrodt]] (1813–1864), [[Landwirt]] und Politiker im Großherzogtum Hessen&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wittmer-Eigenbrodt]] (1889–1975), Jurist, Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johann Adam Kopp |Titel=Kurze historische Nachricht von den Herren zu Itter, einem uralten Adeligen Hause in Hessen| Hrsg=Carl Philipp von Kopp |Verlag=Müller |Ort=Marburg |Datum=1751 |Online=[https://books.google.de/books?id=qO0-AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63501911001|titel=Hof Lauterbach, Landkreis Waldeck-Frankenberg| datum=2012-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63501911001|titel=Hof Lauterbach, Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=79762|titel=Sachgesamtheit Hof Lauterbach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hof-lauterbach.de/ Internetauftritt Hof Lauterbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Lauterbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1126]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vöhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Lauterbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsiedlung in Hessen|Lauterbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LeoDavid</name></author>
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