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	<title>Hof Iben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:45:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hof_Iben&amp;diff=1503966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-15T10:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Hof Iben Kapelle05.JPG|170|Hof Iben Kapelle14.JPG|190|Chor der Templerkapelle|Blick in die Kapelle}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Iben Lageplan.jpg|mini|Lageskizze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hof Iben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Wasserburg]] und Templer[[kommende]] auf dem Gebiet der Ortsgemeinde [[Fürfeld]] im [[Landkreis Bad Kreuznach]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Der erhaltene Chor der Kapelle gehört zu den frühesten Bauwerken der [[Gotik|Hochgotik]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Iben stammt von 1258. Es handelte sich damals um eine Niederlassung des [[Templerorden]]s. Der erhaltene gotische Chor der Burgkapelle muss um 1240 erbaut worden sein. Damit zählt der Chor zur frühesten deutschen Gotik. Ein im 19. Jahrhundert abgebrochenes Langhaus belegt ein früheres Datum der Gründung Ibens. Die vom Langhaus erhaltenen Reste zweier [[Romanik|romanischer]] Kapitelle weisen hin auf eine Entstehung in der Zeit zwischen 1180 und 1220. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Iben&amp;#039;&amp;#039; erinnert an &amp;#039;&amp;#039;Ibenium&amp;#039;&amp;#039;, die lateinische Bezeichnung der Kreuzfahrerburg [[Ibelin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Oesterle |Hrsg= |Titel=Fürfeld. Geschichte eines rheinhessischen Weindorfes |Auflage=1. |Verlag=Rhein-Mosel-Verlag |Ort=Brüder/Mosel |Datum=1997 |ISBN=3-929745-43-7 |Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche von [[Saladin]] 1187 eingenommen und 1191 zerstört wurde. Demnach wurde Burg Iben wohl nach dem [[Dritter Kreuzzug|Dritten Kreuzzug]] von aus [[Palästina (Region)|Palästina]] vertriebenen Templern gegründet und – wie auch sonst gelegentlich üblich – nach ihrer vorherigen Niederlassung benannt. Nach Auflösung des Ordens fiel die Burg 1312 an die [[Raugrafen]] von [[Altenbaumburg]] und 1362 an die [[Marschall (Hofamt)|Marschälle]] von [[Burg Waldeck (Lorch)|Waldeck]], die sie bis zu ihrem Aussterben 1553 behielten. Anschließend gehörte der Hof [[Daniel V. von Mudersbach]] (1532–1600), der ihn an seine Tochter Elisabeth († 1611) und seinen Schwiegersohn [[Hartmut XVI. von Cronberg]] († 1608) vererbte. Auf Hof Iben wurden als deren Enkel die Hofbeamten [[Hartmut XVIII. von Cronberg|Hartmut]] und [[Johann Daniel von Cronberg]] geboren. Während der Feudalzeit war der Besitz von Iben mit der Ortsherrschaft über das nahe gelegene Fürfeld verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1638/39 fand der lutherische Pfarrer Justus Wilhelm Nigrinus (1599–1676), der von der reformierten Pfalzgräfin [[Marie Eleonore von Brandenburg|Maria Eleonora]] (1607–1675) aus [[Bad Kreuznach|Kreuznach]] vertrieben worden war, bei den [[Cronberg (Adelsgeschlecht)#Frühe Neuzeit|lutherischen Cronbergern]] in Hof Iben Asyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Tod des letzten Kronbergers, Reichsfreiherr [[Johann Nicolaus von Cronberg]], gehörten der Hof und die Kapelle den katholischen Herren [[Schenk von Schmittburg|Schenk von Schmidtburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Schinderhannes“ [[Johannes Bückler]] (1779–1803) stahl im Herbst 1795 auf Hof Iben Lebensmittel aus einem französischen Proviantwagen, wurde kurz gefangen genommen, aber von einem österreichischen [[Husaren]]-[[Piquet (Militär)|Piquet]] wieder befreit. Franz Joseph Nepomuk Ignaz Schenk von Schmidtburg († 1822) ließ den Besitz 1812 versteigern. Die Anlage ging in bäuerlichen Besitz über. Die Kapelle wurde 1870 aus dem landwirtschaftlichen Betrieb herausgelöst und vom Staat ([[Großherzogtum Hessen]]) gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch; S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehört heute dem Land Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Iben Kapelle09.JPG|mini|hochkant|Schlussstein im Chor mit dem [[Agnus Dei]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kapelle Iben Grundriss 1869.jpg|mini|Grundriss 1869]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die bestehenden Hofgebäude geben nur noch ein ungefähres Bild von der Ausdehnung der ehemaligen Wasserburg. Von Bedeutung ist der um 1240 entstandene und erhaltene Chor der ehemaligen Burgkapelle. Ihm schloss sich ursprünglich ein romanisches Langhaus an, das im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde. Der [[Kreuzrippengewölbe|kreuzrippengewölbte]] [[Fünfachtelschluss|5/8]]-Chor hat einen achteckigen Dachreiter mit steinernem Spitzhelm. Das [[Maßwerk]] der Fenster, die Profilierung der Rippen und [[Scheidbogen|Scheidbögen]] und nicht zuletzt die [[Kapitell|Blattkapitelle]] legen eine Zuschreibung an die auch am Westlettner des [[Mainzer Dom]]es beteiligte [[Naumburger Meister|Naumburger Dombauhütte]] nahe. Neben der Marburger [[Elisabethkirche (Marburg)|Elisabethkirche]] und der Trierer [[Liebfrauenkirche (Trier)|Liebfrauenkirche]] gehört die Burgkapelle von Iben zu den frühesten Zeugnissen französischer Kathedralgotik in Deutschland. Das Auftreten an einem vergleichsweise unbedeutenden Ort erklärt sich durch die europaweite Vernetzung der Templer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage als Wasserburg wurde ermöglicht durch einen Aufstau des [[Appelbach]]s unterhalb von [[Tiefenthal (Rheinhessen)|Tiefenthal]] und eine Wasserzuführung durch den Obergraben der schon zuvor bestehenden oder gleichzeitig errichteten benachbarten Wassermühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bickel: &amp;#039;&amp;#039;Templerkapelle Iben – Baukunst und Spiritualität im Orden der armen Ritter Christi.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, ISBN 978-3-88462-277-3.&lt;br /&gt;
* Werner Bornheim gen. Schilling, Hans Caspary: &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Burgen und Schlösser in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Mainz, 2., erweiterte und neu bearbeitete Auflage, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] Rheinland-Pfalz/Saarland.&amp;#039;&amp;#039; Auflage von 1971, S. 251–252.&lt;br /&gt;
* Viviane Huppertz: &amp;#039;&amp;#039;Der Naumburger Dom: Kathedralbauweise der „starken Wand“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[INSITU (Zeitschrift)|INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 5 (2/2013), S. 149–164 (163&amp;amp;nbsp;f).&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Oesterle: &amp;#039;&amp;#039;Fürfeld – Geschichte eines rheinhessischen Weindorfs.&amp;#039;&amp;#039; Rhein-Mosel-Verlag, Briedel 1999, ISBN 3-929745-43-7.&lt;br /&gt;
* Johann Plützer: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Templerkapelle auf Hof Iben bei Fürfeld. Finden der Baumaße.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 2005, ISBN 3-86611-025-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Stefan Grathoff u. a.&lt;br /&gt;
   |url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/hof-iben.html&lt;br /&gt;
   |titel=Hof-Iben, östlich von Fürfeld im Appelbachtal&lt;br /&gt;
   |werk=[[Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz|regionalgeschichte.net]]&lt;br /&gt;
   |datum=2020-10-12&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-01-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=&lt;br /&gt;
   |url=https://gemeinde.fuerfeld.de/templerkapelle/&lt;br /&gt;
   |titel=Die Templerkapelle&lt;br /&gt;
   |werk=fuerfeld.de&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-01-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Günther Fleischer&lt;br /&gt;
   |url=http://www.fleischer-amteroth.de/resources/Templer+in+Iben.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Templer in Iben&lt;br /&gt;
   |werk=fleischer-amteroth.de&lt;br /&gt;
   |datum=2014-04-20&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 285&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-01-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/46.39//N|EW=7/55.52//E|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663713-8|VIAF=242300947}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Iben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fürfeld|Hof Iben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Fürfeld|Hof Iben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Rheinhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Templerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Templerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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