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	<title>Hodonín - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:04:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hodon%C3%ADn&amp;diff=123738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Stadt */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-02-03T17:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Göding|Zum deutschen Maler, Kupferstecher und Miniaturisten siehe [[Heinrich Göding]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Hodonin CoA CZ.png|111px|Wappen von Hodonín]]&lt;br /&gt;
| Land               = Mähren&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Hodonín&lt;br /&gt;
| Fläche             = 6331&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 167&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 586021&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 695 01&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Břeclav]] – [[Přerov]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Libor Střecha&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Masarykovo nám. 6&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 695 35 Hodonín&lt;br /&gt;
| Website            = hodonin.eu&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/50/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/07/56/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hodonín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Göding}}) ist eine Stadt in [[Jihomoravský kraj|Südmähren]] mit {{EWZ|CZ|064586021}} Einwohnern (Stand {{EWD|CZ|064586021}}). Sie liegt ca.&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Brünn]] an der [[March (Fluss)|March]], die hier die Grenze zur [[Slowakei]] bildet. Die Eisenbahn verbindet die Stadt nach Südwesten über [[Břeclav]] (&amp;#039;&amp;#039;Lundenburg&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Wien]] und nach Nordosten über [[Otrokovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Otrokowitz&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Ostrava]] &amp;#039;&amp;#039;(Ostrau)&amp;#039;&amp;#039;. Zur sechs&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich gelegenen slowakischen Nachbarstadt [[Holíč]] (&amp;#039;&amp;#039;Holitsch&amp;#039;&amp;#039;) besteht ein Grenzübergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hodonin - Town center - 20070730.jpg|mini|Stadtzentrum von Hodonín]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hodonín lag um Christi Geburt an der Grenze zur römischen Provinz [[Petronell-Carnuntum|Carnuntum]] am [[Limes Pannonicus]] und der [[Bernsteinstraße]]. Die Ansiedlung entstand im Zentrum des [[Mährerreich|Großmährischen Reiches]] an einer slawischen Burg (evtl. eine Vorburg) aus dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, zu der nichts mehr bekannt ist. 1169 ist der Ort zum ersten Mal schriftlich belegt, 1228 erhielt Hodonín die [[Privilegi]]en einer [[Königsstadt (Böhmen)|böhmischen Königsstadt]]. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte die Stadt und die umliegende [[Grundherrschaft]] den Herren [[Leipa (Adelsgeschlecht)|von Lipá]] und war in jener Zeit weitgehend [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen Glaubens]] und wurde dann nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] während der [[Rekatholisierung]] wieder [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]. Ab dem Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts begann die [[Industrialisierung]] mit maschineller Verarbeitung von [[Tabak]], Lebensmitteln und Textilien. 1805 nach der nahen [[Schlacht bei Austerlitz]] und dem Ende der [[Erbuntertänigkeit]] eines großen Teiles der Bevölkerung nach 1848 mehrte sich der Wohlstand der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts erwirbt [[Adolf Ignaz Mautner von Markhof]] die herrschaftliche Brauerei und lässt sie in eine [[Mälzerei|Malzfabrik]] umwandeln, die seinem [[Brauerei Sankt Marx|Brauhaus Sankt Marx]] in Wien zulieferte. Mautner-Markhof zeigt sich als sozialer Arbeitgeber und kümmert sich um die Belange der Einwohner Gödings, so dass ihm 1879 das Ehrenbürgerrecht verliehen wird. Auch sein Sohn und Nachfolger Carl Ferdinand und dessen Sohn Viktor erhalten das Ehrenbürgerrecht. Mindestens bis 1911 befindet sich die Mälzerei im Besitz der [[Mautner Markhof (Familie)|Familie Mautner-Markhof]]. Sie wird 1937 von der Stadt erworben und zu Gunsten eines Hotelprojektes abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Mautner Markhof |Titel=Von Irgendwo in alle Welt. Geschichte der Familie Mautner Markhof |Verlag=Guardaval |Ort=Wien |Datum= |ISBN= |Seiten=75-76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. und Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war die Industriellen-Familie Redlich mit einigen Mitgliedern entscheidend in der Förderung der Stadt Göding in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht. [[Friedrich Redlich]] (1868–1921), der Bruder des letzten Finanzministers der Monarchie [[Österreich-Ungarn]] [[Josef Redlich]], war 1913 bis 1918 [[Bürgermeister]] in Göding, gründete große Ziegelwerke in der Stadt, eine bedeutende Aktiengesellschaft der Zuckerindustrie in [[Mähren]] und förderte den [[Zuckerrübe]]nanbau in der [[Slowakei]]. Ihr gemeinsamer Vetter, der Bauunternehmer [[Karl Redlich]] (1860–1918), förderte den Ausbau der Stadt und deren Umgebung durch das Bauunternehmen [[Redlich &amp;amp; Berger|Brüder Redlich und Berger]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Seibt]], [[Hans Lemberg]], Helmut Slapnicka: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]], Band III, R. Oldenbourg Verlag, München 2000, S. 396.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt hatte seit dem [[Hochmittelalter]] einen großen deutschen Bevölkerungsanteil (Volkszählung 1910: 5952 Tschechisch- und 5223 Deutschsprachige). Im Jahre 1910  umfasste der Gerichtsbezirk Göding 768 km² mit 62 Gemeinden und 93.634 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Bohmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Sudetendeutschtum in Zahlen. Handbuch über den Bestand und die Entwicklung der sudetendeutschen Volksgruppe in den Jahren von 1910 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; München 1959, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Entstehung der [[Tschechoslowakei]] im Jahre 1918 nahm die deutschsprachige Bevölkerung durch Abwanderung nach [[Österreich]], eine Zuwanderung von tschechischsprachigen Beamten und Arbeitsplatzsuchenden, eine Inflation der Geldwährung und die beginnende [[Weltwirtschaftskrise]] stark ab. Im Jahr 1921 bekannten sich von 13.200 Einwohnern nur mehr 960 als Deutsche, 1930 von 13.166 Einwohnern nur noch 582. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Mai 1945 und der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]], legalisiert durch die [[Beneš-Dekrete]], wurden diese fast ausnahmslos enteignet, zum Verlassen der Stadt gezwungen und fanden als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] Aufnahme in Österreich und [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 bringt die Lage in der [[Euregio Weinviertel-Südmähren-Westslowakei]] neue grenzüberschreitende Entwicklungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 2021 wurden weite Teile der Stadt durch einen [[Tornado in Südmähren 2021|Tornado]] zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agence France-Presse |url=https://www.theguardian.com/weather/2021/jun/25/czech-republic-tornado-deaths-villages-damage-south-moravia-hodonin-hrusky |titel=‘Living hell’: deaths reported as Czech Republic tornado devastates villages |datum=2021-06-25 |sprache=en |abruf=2021-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Interior of the Church of Saint Lawrence Hodonín 01.jpg|mini|Innenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hodonín, zámek, nároží.jpg|mini|Schloss Hodonín]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schloss Hodonín&lt;br /&gt;
* Laurentiuskirche&lt;br /&gt;
* Mariensäule&lt;br /&gt;
* [[Alter jüdischer Friedhof (Hodonín)|Alter]] und [[Neuer jüdischer Friedhof (Hodonín)|Neuer jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
* Museum für Erdölgewinnung und Geologie, mit kleiner Ausstellung zur Geschichte der Familie Redlich&lt;br /&gt;
* Masaryk-Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Cattolica]], Italien&lt;br /&gt;
* [[Holíč]], Slowakei&lt;br /&gt;
* [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Zistersdorf]], Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Tomáš Garrigue Masaryk]] (1850–1937), Gründer und erster Staatspräsident der [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
* Karl Redlich (1860–1918), Bauunternehmer ([[Redlich &amp;amp; Berger]]) bei Eisenbahnprojekten u.&amp;amp;nbsp;a., Vetter des Friedrich (Fritz) Redlich und Josef Redlich&lt;br /&gt;
* Friedrich (Fritz) Redlich (1868–1921), Industrieller und Politiker, 1913 bis 1919 Bürgermeister von Göding, Bruder des Josef Redlich&lt;br /&gt;
* [[Josef Redlich]] (1869–1936), Politiker, Jurist, letzter k.k. Finanzminister&lt;br /&gt;
* [[Eugen Neufeld]] (1882–1950), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Helene Roth (Architektin)|Helene Roth]] (1904–1995), österreichische Architektin&lt;br /&gt;
* [[Antonín Viktora]] (1943–2014), Jazzgitarrist&lt;br /&gt;
* [[Václav Nedomanský]] (* 1944), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Hubáčková]] (* 1957), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Erika Suchovská]] (* 1967), Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Karel Komárek]] (* 1969), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Marián Kacíř]] (* 1974), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Petr Macinka]] (* 1978), Politiker und Manager&lt;br /&gt;
* [[Lucie Škrobáková]] (* 1982), Hürdenläuferin&lt;br /&gt;
* [[Vítězslav Veselý]] (* 1983), Speerwerfer&lt;br /&gt;
* [[Iveta Vacenovská]] (* 1986), Tischtennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Michal Kempný]] (* 1990), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Filip Sasínek]] (* 1996), Leichtathlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Göding |Band=11 |Seite=97–98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Hodonín}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1038205-7|VIAF=149554188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hodonin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hodonín| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1169]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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