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	<title>Hochwinter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochwinter&amp;diff=513403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochwinter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittwinter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man in der Meteorologie die Kernphase des [[Winter]]s, im Allgemeinen die Zeit von Anfang [[Januar]] bis Mitte [[Februar]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;wetter.net&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.wetter.net/lexikon/hochwinter.html Hochwinter].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, wetter.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;top-wetter.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.top-wetter.de/lexikon/h/hochwinter.htm |wayback=20111126133630 |text=Hochwinter |archiv-bot=2019-04-17 16:00:04 InternetArchiveBot}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Top-Wetter.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wetter.tv&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://at.wetter.tv/de/wetterlexikon/hochwinter_hochwinterlich |wayback=20111125063926 |text=Hochwinter / hochwinterlich |archiv-bot=2019-04-17 16:00:04 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterlexikon&amp;#039;&amp;#039;, wetter.tv&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot; wetter-suedtirol.net&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wetter-suedtirol.net/wetter-lexikon/hochwinter.html |wayback=20110909090219 |text=Hochwinter |archiv-bot=2019-09-10 18:27:20 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterlexikon&amp;#039;&amp;#039;, wetter-suedtirol.net&amp;lt;/ref&amp;gt; speziell die zweite Hälfte des Januars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sechs [[Woche]]n, meteorologisch/klimatologisch meist zwischen 1.&amp;amp;nbsp;Januar und 15.&amp;amp;nbsp;Februar als Teil der meteorologischen Jahreszeit &amp;#039;&amp;#039;Winter&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt, sind im Allgemeinen die kälteste Phase des Winters, und auch des ganzen [[Jahr]]es. Sie folgen dem [[Frühwinter]], der für Europa typisch mit einem [[Weihnachtstauwetter]] endet, und gehen in den [[Spätwinter]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot; wetter-suedtirol.net&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennzeichnend ist für [[mittlere Breiten]] eine Dauer[[frost]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;periode (mehrere [[Eistag]]e), weshalb man diese auch übertragen als „hochwinterliche“ Verhältnisse bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wetter.tv&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Umgekehrt spricht man bei einem konkreten Winter von der „hochwinterlichen Phase“, in der Dauerfrost herrscht. Diese hat sich in mittleren Breiten in historischer Zeit bis zu vier Monate ausgedehnt (zuletzt in Europa etwa im [[Winter 1962/63 in Europa|Winter 1962/63]] Mitte November bis Anfang März). Den ganzen Hochwinter Dauerfrost ist aber in Mitteleuropa recht unüblich, so beträgt die mittlere Anzahl der Eistage (Tageshöchsttemperatur unter Null) etwa für Berlin&amp;amp;nbsp;23, für Wien&amp;amp;nbsp;18,5, für Bern&amp;amp;nbsp;22,5, für München aber&amp;amp;nbsp;21,6, und für Lugano südlich der Alpen nur&amp;amp;nbsp;0,8/Jahr. 64&amp;amp;nbsp;Frosttage, also volle zwei Monate, verzeichnet beispielsweise [[Davos]]/Schweiz auf 1.600 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hochwinter&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt Wh) wurde in den 1940er-Jahren von [[Hermann Flohn]] im Intervall 15.–26.&amp;amp;nbsp;Januar als eine der [[Singularität (Meteorologie)#Mitteleuropäische Singularitäten|typischen Singularitäten Europas]] spezieller definiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flohn, Hess&amp;quot;&amp;gt;Hermann Flohn, Paul Hess: &amp;#039;&amp;#039;Großwetter-Singularitäten im jährlichen Witterungsverlauf Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-synoptische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; 2). In: Meteorologischer und Hydrologischer Dienst der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Meteorologische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; 2, 1949, S. 258–263.&amp;lt;/ref&amp;gt; statistische Auswertungen jüngerer Zeit ergeben 17.–20.&amp;amp;nbsp;Januar, lokal wird auch beispielsweise 4.–9.&amp;amp;nbsp;Januar genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bissolli: &amp;#039;&amp;#039;Eintrittswahrscheinlichkeit und statistische Charakteristika der Witterungsregelfälle in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Goethe-Universität, Frankfurt am Main 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegenüber dem astronomischen [[Sonnenstand]] ist der Hochwinter – wie das ganze [[Meteorologisches Jahr|Meteorologische Jahr]] und das [[Phänologisches Jahr|Phänologische (Normal-)Jahr]] – um etwa einen Monat nach hinten verschoben, das Normalminimum der zweiten Januarhälfte liegt vier Wochen nach [[Wintersonnwende]]. In der ersten Februarhälfte taucht im mitteleuropäischen Wettergeschehen oft ein zweites Kältemaximum (als [[Hochdruckgebiet|Hochdruck]]lage) auf, das von Flohn als &amp;#039;&amp;#039;[[Spätwinter]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(Ws) auf den 3.–12.&amp;amp;nbsp;Februar gelegt wurde, was sich mit dem allgemeineren Konzept von Hoch- und Spätwinter überlappt. Andere Autoren haben feinere Unterteilungen getroffen, so etwa einen &amp;#039;&amp;#039;Ersten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Hochwinter&amp;#039;&amp;#039;, etwa in den Intervallen 27.&amp;amp;nbsp;Dezember–15.&amp;amp;nbsp;Januar resp. 16.&amp;amp;nbsp;Januar–4.&amp;amp;nbsp;Februar,&amp;lt;ref&amp;gt;so etwa in &amp;#039;&amp;#039;Meteorologische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 7, 1954, S. 142 ({{Google Buch|BuchID=R9JJAAAAYAAJ |Hervorhebung= Spätwinter|Seite=142}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Ersten, Zweiten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dritten Hochwinter&amp;#039;&amp;#039; in den Intervallen 4.–9., 13./14. resp. 17.–20.&amp;amp;nbsp;Januar.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.wetterstation-goettingen.de/singularitaeten.htm &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Singularitäten.&amp;#039;&amp;#039;] Wetterstation Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allzu feingliedrige Unterteilungen der meteorologischen Jahreszeiten haben sich aber nicht durchgesetzt, meist sind sie zu lokal, oder sind mit Eintrittshäufigkeiten um 50 % zu wenig signifikant.&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wetterzentrale &amp;quot;&amp;gt;Vgl. Tabelle in Lobo: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.wzforum.de/forum2/read.php?6,1251262,1251262 Großwetterlagen und Singularitäten]&amp;#039;&amp;#039;. Thread in: &amp;#039;&amp;#039;Wetterzentrale Forum&amp;#039;&amp;#039;, 10. Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; down--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Windbuchencom.jpg|mini|Windbuchen auf dem [[Schauinsland]] (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für das europäische Wettergeschehen kennzeichnenden [[Aktionszentrum (Meteorologie)|Aktionszentren]] sind die winterliche Ausprägung des [[Russlandhoch]]s, die Lage des [[Azorenhoch]]s am Atlantik und die Existenz eines [[Grönlandhoch]]s. Dann kommt es zum Einströmen [[Arktische Polarluft|arktischer Polarluft]] aus Nord bis Nordost.&amp;lt;ref name=&amp;quot;top-wetter.de&amp;quot;/&amp;gt; Solche hochwinterlichen Verhältnisse sind meist längerfristig stabile [[Großwetterlage]]n (Jahresgang der [[Wetterwert]]e nicht stark ausgeprägt). Fällt das Eindringen polarer Kaltluft aus, herrschen milde Hochwinter, die im Allgemeinen [[Atlantisches Klima|atlantisch]] geprägt sind, und für die [[Wintersturm|Winterstürme]] typisch sind. Mischsituationen, also Eindringen feuchter Atlantikluft und [[Kontinentales Klima|kontinentaler Kaltluft]], führt zu schneereichen Hochwintern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Volkstraditionen markieren die [[Rauhnächte]] (21./22. Dezember bis 5./6. Januar) den Beginn des Hochwinters, [[Lichtmeß]], der 2.&amp;amp;nbsp;Februar, oder [[Valentinstag]], der 14.&amp;amp;nbsp;Februar, als [[Lostag]] dessen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Tourismus spielt der Hochwinter eine Rolle, er ist – einschließlich der [[Weihnachten|Weihnachtsfeiertage]] – die klassische [[Hochsaison]] des [[Wintertourismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wintertourismus&amp;quot;&amp;gt;Vgl. etwa Bruno Abegg: &amp;#039;&amp;#039;Klimaänderung und Tourismus: Klimafolgenforschung am Beispiel des Wintertourismus in den Schweizer Alpen.&amp;#039;&amp;#039; Schlussbericht im Rahmen des [[Nationales Forschungsprogramm|Nationalen Forschungsprogrammes]] „Klimaänderungen und Naturkatastrophen“ NFP 31, vdf Hochschulverlag AG, 1996, ISBN 978-3728123-725;&amp;lt;br /&amp;gt;Institut für touristische Raumplanung – ITR, Universität für Bodenkultur, Department Wasser – Atmosphäre – Umwelt, Institut für Meteorologie – BOKU-Met, Research &amp;amp; Data Competence: &amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen des Klimawandels auf das künftige Reiseverhalten im österreichischen Tourismus.&amp;#039;&amp;#039; Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, Tulln an der Donau, Dezember 2009 ({{Toter Link |datum=2025-06 |url=http://www.boku.ac.at/met/klima/berichte/Klimawandel_Reiseverhalten_Endbericht.pdf |text=pdf, boku.ac.at |archivebot=2025-06-26 14:53:53 InternetArchiveBot}});&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franz Prettenthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Klimawandel als Herausforderung für densteirischen Tourismus – Fokus Wintertourismus.&amp;#039;&amp;#039; InTeReg Kurzanalyse Nr. 04-2009, Institut für Technologie- und Regionalpolitik, Johanneum Research, Graz 2009, {{ISSN|1810-6307}} ([https://www.linder-gruber.at/de/newsletter/druckversion/Joaneum_Klimawandel_Studie.pdf pdf, linder-gruber.at]); und ähnliche Arbeiten.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden die [[Semesterferien]] (die mittleren Februarwochen) in Österreich ursprünglich als [[Energieferien]] eingeführt, auch, um die endende Hochsaison der Februarmitte noch zu verlängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das ganze Konzept der vier Jahreszeiten ist der Hochwinter für die [[mittlere Breiten|mittleren Breiten]] typisch (der {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;midwinter&amp;#039;&amp;#039;}} wird etwa auch in der [[Neuseeland|Neuseeländischen]] Meteorologie verwendet)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle |autor=Andrew Lorrey, Jim Salinger, James Renwick |url=https://www.niwa.co.nz/climate/icu/island-climate-update-100-january-2009/feature-article |titel=The Centennial Issue of the Island Climate Update: Progress and success resulting from a multi-model ensemble forecast |werk=niwa.co.nz |hrsg=National Institute of Water and Atmospheric Research (NIWA) |datum=2009-01-15 |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegen die Tropen hin ersetzen Konzepte von [[Regenzeit|Regen-]] und [[Trockenzeit]] dieses Modell, gegen den [[Polarkreis]] hin die beiden Jahreszeiten von [[Polarsommer]] und [[Polarwinter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bissolli, Christian-Dietrich Schoenwiese: &amp;#039;&amp;#039;Kalendergebundene Witterungserscheinungen in neuem Licht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturwissenschaftliche Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 44 (1991) 5, S. 169–175.&lt;br /&gt;
* M. Teich: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu einigen Volkswetterregeln für den Hochwinter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Meteorologie]]&amp;#039;&amp;#039;, XI, 1955, S. 77–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Singularitäten Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Singularität (Meteorologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Januar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Februar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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