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	<title>Hochtour - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:31:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochtour&amp;diff=769298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Begrifflichkeit und Abgrenzung */Zeichensetzung.</title>
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		<updated>2025-10-11T16:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Begrifflichkeit und Abgrenzung: &lt;/span&gt;Zeichensetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ortler Hintergrat Aufstieg.JPG|mini|Kombiniertes Gelände am [[Ortler]]-Hintergrat, einer klassischen Hochtour]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochtour&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Bergsteigen|Bergtour]], die sich in der [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] ganzjähriger [[Eis]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bedeckung, der [[Nivalzone]], bewegt. Hochtouren erfordern besondere Vorbereitung und Ausrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrifflichkeit und Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Hochtour“ stammt vor allem aus dem [[Alpen]]raum, wo ab einer Höhe von etwa {{Höhe|3000}} viele Berge zumindest teilweise [[Gletscher|vergletschert]] sind. Wichtige historische Eckpfeiler in der Entwicklung des Hochtourengehens in den Alpen waren die [[Erstbesteigung]] des [[Ankogel]]s ({{Höhe|3262}}) im Jahr 1762, die des [[Mont Blanc]] ({{Höhe|4805}}) 1786, des [[Großglockner]]s ({{Höhe|3798}}) 1800 oder des [[Ortler]]s ({{Höhe|3905}}) 1804 sowie die Erschließung vieler hoher [[Westalpen]]gipfel während des [[Goldenes Zeitalter des Alpinismus|Goldenen Zeitalters des Alpinismus]] um die Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Winter |Hrsg= |Titel=Richtig Hochtouren |Verlag=BLV |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-405-16444-3 |Seiten=10–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In anderen Gebieten der Erde kann der Begriff irreführend sein: So sind in vielen außeralpinen Gebieten, etwa in den [[Polarregion]]en, schon deutlich niedrigere Berge vergletschert. Andererseits liegen die Gipfel deutlich höherer Berge in den [[Tropen]] nicht immer in der nivalen Zone. Deshalb kann deren Besteigung nicht automatisch als Hochtour bezeichnet werden, auch wenn sie manche der Besonderheiten von Hochtouren, wie etwa das Erfordernis einer gewissen [[Akklimatisation|Höhenakklimatisation]] mit diesen teilen. Alpinistische Unternehmungen, bei denen die Höhenanpassung eine besonders große Rolle spielt, insbesondere solche ab etwa {{Höhe|7000}}, werden nicht mehr als Hochtouren bezeichnet, sondern fallen unter den Begriff [[Höhenbergsteigen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Winter |Hrsg= |Titel=Richtig Hochtouren |Verlag=BLV |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-405-16444-3 |Seiten=161}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Erfordernisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc Wocher.jpg|mini|Der Beginn des Hochtourenbergsteigens Ende des 18. Jahrhunderts: Zeitgenössische Darstellung von [[Horace-Bénédict de Saussure]] am [[Mont Blanc]], 1787]]&lt;br /&gt;
Im vergletscherten Gelände erfordern aufgrund der [[Spaltensturz]]gefahr selbst technisch einfache Wanderungen den Gebrauch von [[Kletterseil|Seil]], [[Steigeisen]] und [[Eispickel]] sowie Kenntnisse in [[Klettersicherung|Sicherungs-]] und [[Bergung (Technische Hilfe)|Bergungstechniken]]. Techniken und Geräte, deren Einsatz speziell bei Hochtouren bedeutsam sein kann, sind etwa die [[Spaltenbergung]], der [[T-Anker (Alpinismus)|T-Anker]], die [[Eisschraube]] oder der [[Firnanker]]. Das Gehen am Seil erfordert die Bildung einer [[Seilschaft]] und macht Alleingänge gefährlich. Auch eine gewisse Grundkondition und Höhenanpassung ist zudem oft unumgänglich. Vor allem für Bergtouren in [[Hochgebirge]]n wie dem [[Himalaya]], dem [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]] oder den [[Anden]], bei denen Höhen von über 6000&amp;amp;nbsp;m über Meereshöhe erreicht werden, sind 1–2 Wochen für die Akklimatisation einzurechnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W12&amp;quot; /&amp;gt; Auch niedrige Temperaturen können einen wichtigen Faktor darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassische Hochtouren hingegen erfordern neben [[Trittsicherheit]] und [[Schwindelfreiheit]] das Beherrschen größerer technischer [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeiten]] im [[Felsklettern|Fels-]] und [[Eisklettern]] sowie dem [[Mixed-Klettern]] in &amp;#039;&amp;#039;kombiniertem Gelände&amp;#039;&amp;#039; aus Fels und Eis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Winter |Hrsg= |Titel=Richtig Hochtouren |Verlag=BLV |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-405-16444-3 |Seiten=12–16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahren und Probleme bei Hochtouren resultieren weniger als etwa beim [[Sportklettern]] aus der reinen [[Klettertechnik|klettertechnischen Schwierigkeit]], sie sind zudem in höherem Ausmaß von den (häufig schnell wechselnden) äußeren Verhältnissen abhängig. Die Darstellung der Anforderungen einer Tour mit Hilfe von [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsskalen]] ist daher schwieriger. Solche Skalen versuchen daher in höherem Maße etwa die [[Ernsthaftigkeit]] einer Route oder auch die konditionellen Anforderungen zu berücksichtigen. Ein Beispiel eines etablierten Bewertungssystems für Hochtouren ist die [[SAC-Berg- und Hochtourenskala]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ueli Mosemann |Hrsg= |Titel=anspruchsvoll, exponiert und heikel. Bewertungssysteme für klassische Bergsportarten |Sammelwerk=[[bergundsteigen]] |Nummer=2 |Verlag= |Ort=Innsbruck |Datum=2005 |ISBN= |Seiten=30–34 |Online=[http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2005/2/print/30-34%20%28bewertungssysteme%20fuer%20klassische%20bergsportarten%29.pdf bergundsteigen.at] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2010-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Orientierungsfähigkeit sowie Wetterkunde können daher bei Hochtouren bedeutsam sein. Bei Schneefällen sind außerdem auch in den Sommermonaten Kenntnisse in [[Lawine]]nkunde nötig. Das hochalpine Gelände unterliegt in besonders hohem Maß Veränderungen durch [[Gletscherschwund]] und [[Globale Erwärmung|Klimawandel]], sowohl Schwierigkeit als auch Gefahren von Hochtouren können dadurch sowohl zu- als auch abnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dario-Andri Schwörer |Hrsg= |Titel=Klimaänderung und Alpinismus |Sammelwerk=[[bergundsteigen]] |Nummer=3 |Verlag= |Ort=Innsbruck |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=18–21 |Online=[http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2002/3/18-21%20%28klimaaenderung%20und%20alpinismus%29.pdf bergundsteigen.at] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2010-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stefan Winter&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Richtig Hochtouren&lt;br /&gt;
   |Verlag=BLV&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-405-16444-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7635477-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteigen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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