<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochstuhl</id>
	<title>Hochstuhl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochstuhl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstuhl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstuhl&amp;diff=227641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacuisses: BKH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstuhl&amp;diff=227641&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-13T23:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Hochstuhl (Stol)&lt;br /&gt;
|BILD=HochstuhlVomWainaschGesehen.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Hochstuhl vom Weinasch aus nordwestlicher Richtung gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=2237&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG=&amp;lt;br /&amp;gt;{{Höhe|2236.4|SI|link=true}}&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Kärnten]], [[Österreich]] und [[Slowenien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Karawanken]], [[Karawanken und Bachergebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/26/2/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/10/26/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-2/SI&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=22.1&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=2237-1215&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Rjavina]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=[[Seebergsattel]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Dachsteinkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Norium]] – [[Rhaetium]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=17. August 1794 durch [[Franz Josef Hannibal Graf von Hohenwart|Franz von Hohenwart]] (touristische Erstbesteigung)&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Höchster Berg der Karawanken&lt;br /&gt;
|BILD1=Stol Sr Vrh.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Hochstuhl von Osten ([[Begunjščica]])&lt;br /&gt;
|BILD2=Lake Bled view (3).jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=Hochstuhl von Süden ([[Bleder See]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet &amp;#039;&amp;#039;Stou&amp;#039;&amp;#039;, {{slS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Berg an der Grenze zwischen [[Kärnten]] ([[Österreich]]) und [[Slowenien]]. Mit einer Höhe von {{Höhe|2237|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://data.bev.gv.at/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/map |titel=Österreichische Karte 1:50.000 | abruf=2024-10-03 | hrsg=[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bildet er die höchste Erhebung der [[Karawanken]]. Seine scharfen Nordabbrüche bilden einen imposanten Talschluss des Kärntner [[Bärental (Kärnten)|Bärentals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Hochstuhl“ ist im Volksglauben begründet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz-Dieter Pohl]]: [http://members.chello.at/heinz.pohl/Bergnamen.htm Bergnamen in Österreich]&amp;lt;/ref&amp;gt;; von Osten gesehen hat die Form des Berges Ähnlichkeiten mit einem Stuhl. Die deutsche Bezeichnung wurde von [[Ludwig Jahne]] im ersten Karawankenführer 1882 auf „Anregung mehrerer Kärntner Alpenfreunde“ eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Jahne]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Karawanken&amp;#039;&amp;#039;. Lechner, Wien 1882, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stellt eine Übersetzung des slowenischen „Stol“ dar. Zuvor wurde der Bergname im Deutschen als „Stou“ wiedergeben, was phonetisch dem slowenischen „Stol“ entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Hochstuhl erhebt sich auf den Gemeindegebieten von [[Feistritz im Rosental]] auf österreichischer Seite sowie [[Žirovnica]] auf slowenischer Seite. Die Grenze verläuft über den Gipfel entlang der [[Drau]]-[[Save]]-Wasserscheide und ist dort mit dem Grenzstein &amp;#039;&amp;#039;XXV/135&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet. Dem Hauptgipfel unmittelbar südlich vorgelagert ist der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Stuhl&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2172}}). Der aus [[Dachsteinkalk]] aufgebaute Hochstuhl bricht nach Norden hin mit einer 500&amp;amp;nbsp;Meter hohen Wand in das große &amp;#039;&amp;#039;Hochstuhlkar&amp;#039;&amp;#039; ab. Die Nordwand ist stark zerfurcht, brüchig sowie in zahllose Rinnen und Schluchten gegliedert. Nach Süden weist der Berg vergleichsweise weniger steile Wiesenflanken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Osten fällt der Hochstuhl in das kleinere [[Kar (Talform)|Kar]] &amp;#039;&amp;#039;Melo&amp;#039;&amp;#039; ab. Dieses wird im Norden durch die scharfen Felsgipfel &amp;#039;&amp;#039;Marthaspitze&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2116}}), &amp;#039;&amp;#039;[[Klagenfurter Spitze]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2104}}) und die &amp;#039;&amp;#039;Edelweißspitzen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1995}}) begrenzt, ehe sich der nach Osten ziehende Grat des Hochstuhls in den &amp;#039;&amp;#039;Bielschitzasattel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1840}}) senkt. Dieser verbindet das Hochstuhl-Massiv mit jenem der [[Wertatscha]] ({{Höhe|2180}}). Nach Westen zieht der Kamm vom Hochstuhl-Gipfel über den &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Jahne-Kopf&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2018}}), den &amp;#039;&amp;#039;Weinasch&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2104}}) und den &amp;#039;&amp;#039;Mali Vrh&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2017}}), ehe er sich stärker in den &amp;#039;&amp;#039;Bärensattel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1698}}) senkt. Dieser bildet den Übergang zur [[Bärentaler Kotschna]] ({{Höhe|1944}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stouhütte 1894.jpg|mini|links|Stouhütte um 1894]]&lt;br /&gt;
Die erste touristische Besteigung gelang am 17. August 1794 dem österreichischen Naturwissenschaftler [[Franz Josef Hannibal Graf von Hohenwart|Franz von Hohenwart]] auf Einladung von [[Sigmund Zois von Edelstein]]. Er stieg geführt vom [[Bohinj|Wocheiner]] Bergsteiger Legat von Jauerburg (Javornik) über den Bärensattel von der Westseite auf den Gipfel. Ein ausführlicher Besteigungsbericht wurde 1838 in &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Naturgeschichte, Landwirtschaft und Topographie des Herzogthums Krain&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Josef Hannibal Graf von Hohenwart|Franz von Hohenwart]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Naturgeschichte, Landwirtschaft und Topographie des Herzogthums Krain&amp;#039;&amp;#039;, Laibach 1838, S. 39–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Begehung der Nordwand gelang rund 100 Jahre später Karl Greenitz und Roderich Kaltenbrunner am 9. September 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Besteigung des Hochstuhls werden bereits Ende des 19. Jahrhunderts alpine Schutzhütten eröffnet. Den Anfang machte der [[Österreichischer Touristenklub|Österreichische Touristenklub]], der das Gebäude der Bergbauverwaltung der [[Krainische Industriegesellschaft|Krainischen Industriegesellschaft]] ({{Höhe|1181}}) auf eine Terrasse unterhalb der Geröllfelder südlich des Hochstuhl-Gipfels übernahm und 1883 unter dem Namen [[Valvasor-Schutzhaus]] als alpine Schutzhütte eröffnete. Am 14. August 1886 wurde zudem von der &amp;#039;&amp;#039;Sektion Klagenfürt&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]] die &amp;#039;&amp;#039;Stouhütte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|960}}) im Bärental – ein adaptiertes Jägerhaus – als Stützpunkt für Touren auf den Hochstuhl von der Nordseite eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. September 1906 wurde die Stouhütte in ihrer Funktion durch die neue und besser gelegene [[Klagenfurter Hütte]] ({{Höhe|1664}}) in der Nähe des Bielschitzasattels, an den Südhängen des [[Kosiak]]s abgelöst. Der [[Slowenischer Alpenverein|Slowenische Alpenverein]] eröffnete zudem in unmittelbarer Gipfelnähe am Kleinen Stuhl am 31. Juli 1910 die [[Preschern-Hütte]]. Während des Zweiten Weltkriegs wurden alle drei Stützpunkte von Partisanen niedergebrannt. Erst nach zwei Jahrzehnten konnten sie wiederaufgebaut neu eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstiege ==&lt;br /&gt;
Der österreichische [[Normalweg]] führt von der [[Klagenfurter Hütte]] ({{Höhe|1664}}) nach Süden durch das &amp;#039;&amp;#039;Bielschitzakar&amp;#039;&amp;#039; auf den &amp;#039;&amp;#039;Bielschitzasattel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1840}}). Von dort dann – einige Höhenmeter verlierend – in das slowenische Hochstuhlkar &amp;#039;&amp;#039;Melo&amp;#039;&amp;#039; rechtshaltend durch weit ausladende Geröllfelder in den &amp;#039;&amp;#039;Stuhlsattel&amp;#039;&amp;#039; und weiter bis zum Gipfel. Das Kar ist auch von Süden kommend vom Završnica-Tal zu erreichen. Im Winter wird von Skitourengehern meist aus dem [[Bodental]] über den &amp;#039;&amp;#039;Wertatschasattel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1845}}), an der Bielschitza vorbei bis zur Kreuzung mit dem von der Klagenfurter Hütte kommenden Sommerweg zugestiegen. Der slowenische Normalweg führt vom [[Valvasor-Schutzhaus]] recht direkt über die Südhänge zum Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nordflanke des Berges führt zudem der rund 500 Höhenmeter lange und populäre &amp;#039;&amp;#039;[[Hochstuhl-Klettersteig]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Klettersteig#Bewertung der Schwierigkeit|B/C]]). Er wurde 1966 bis 1967 von der &amp;#039;&amp;#039;Ortsstelle Klagenfurt&amp;#039;&amp;#039; des [[Österreichischer Bergrettungsdienst|Österreichischen Bergrettungsdienstes]] unter der Leitung von Fritz Havranek angelegt und 2000 im unteren Teil etwas verlängert. Klettertouren werden meist nur an der &amp;#039;&amp;#039;Klagenfurter Spitze&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2104}}) und an den &amp;#039;&amp;#039;Edelweißspitzen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1995}}) begangen, da sich die Hochstuhl-Nordwand als zu brüchig erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hochstuhl Panorama20060901.jpg|800|Panoramasicht auf das Hochstuhlmassiv (gesehen von der Klagenfurter Hütte)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Hans M. Tuschar | Herausgeber=[[Österreichischer Alpenverein]] | Titel=[[Alpenvereinsführer]] Karawanken | Verlag=[[Bergverlag Rother]] | Ort=München | Jahr=1990 |ISBN=978-3-7633-1262-7 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Manfred Posch]] | Titel= Zauberreich Karawanken. Die schönsten Touren | Ort= Klagenfurt | Jahr=1997 | Verlag= Kärntner Druckerei- und Verlagsgesellschaft m.b.H|ISBN=3-85391-143-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Stol (Karawanks)|Hochstuhl}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hribi.net/gora.asp?lng=1&amp;amp;gorovjeid=11&amp;amp;id=53 Hochstuhl (Stol) – Hribi.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karawanken und Bachergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feistritz im Rosental]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Žirovnica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserscheide Drau – Save]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Klagenfurt-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Österreich und Slowenien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
	</entry>
</feed>