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	<title>Hochstift Worms - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstift_Worms&amp;diff=520933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Linum: +1 Karte</title>
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		<updated>2021-06-30T14:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+1 Karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hochstift]] Worms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der weltliche Herrschaftsbereich der [[Bistum Worms|Wormser Bischöfe]] und ein [[Reichsstand]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Hochstifts Worms ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bistum Worms, Bistumspatron mit Bistumswappen am Bischofshof Ladenburg.JPG|miniatur|Bistumspatron [[Petrus (Apostel)|St. Petrus]] mit Wormser Bistumswappen, am Bischofshof [[Ladenburg]]; heutiges [[Lobdengau-Museum]]]]&lt;br /&gt;
[[File:LASB K Hellwig 0608.jpg|thumb|Hochstift Worms mit freier Reichsstadt Worms 1791]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vogt]]ei des Bistums Worms, verbunden mit dem Amt des [[Burggrafschaft Worms|Burggrafen]], lag bis 1156 bei den [[Grafschaft Saarbrücken|Grafen von Saarbrücken]] und gelangte dann an die [[Liste der Herrscher der Kurpfalz|Pfalzgrafen bei Rhein]]. Obwohl der [[Bischof]] im Verlauf der [[Staufer]]zeit eine große Bedeutung hatte, gelang ihm auf Dauer nur der Erwerb eines kleinen Herrschaftsgebietes, dessen Residenz 1400 [[Ladenburg]] wurde. Als Fürstbischof war der Bischof von Worms mit einer [[Virilstimme]] im [[Reichsfürstenrat]] vertreten.&lt;br /&gt;
Das nach und nach immer mehr verkleinerte und nur aus [[Exklave]]n bestehende Staatsgebiet umfasste ab dem 18. Jahrhundert lediglich noch 15 [[linksrheinisch]]e und 3 [[rechtsrheinisch]]e Dörfer im Umkreis von [[Worms]]. Im Jahr 1798 fielen die [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen Güter]], zuletzt mit acht Quadratmeilen und 20.000 Einwohnern, die etwa 8.500 [[Gulden]] an Jahreseinkommen umfassten, an [[Erste Französische Republik|Frankreich]]. Die rechtsrheinischen Gebiete gelangten 1803 an [[Baden (Land)|Baden]] und [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz im Mittellahngebiet (Mittelhessen) ===&lt;br /&gt;
Fernab von Worms war dem Hochstift in [[Mittelhessen]] (siehe Abschnitt Geschichte) im ehemaligen [[Lahngau]] umfangreicher Besitz von den Kaisern zugeteilt worden. So übertrug 993 die Vormundschaftsregierung des minderjährigen Königs Otto III. das Stift [[Weilburg]] mit dem zugehörigen Besitz und den Rechten an den Wormser Bischof Hildibald, den Leiter der königlichen Kanzlei, quasi als Entschädigung dafür, dass das Bistum Worms in der Umgebung von Worms und im Pfälzer Wald gegenüber dem Salierherzog Otto hatte zurücktreten müssen. Damit wurde das Bistum Worms zu einem politischen Faktor im Mittellahngebiet. Bis zum Jahr 1002 kam fast der gesamte Besitz des Stiftes Weilburg einschließlich der Siedlung Weilburg an das Bistum Worms. Weiterer Besitz konzentrierte sich um [[Frankenberg (Eder)]], [[Marburg]], [[Gladenbach]], [[Haiger]] und [[Nassau (Lahn)|Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu schreibt Karl Ernst Demandt in &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Ernst Demandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bärenreiter Verlag, Kassel/Basel 1972, ISBN 3-7618-0404-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Unterstützt von den ottonischen Kaisern hatte das Bistum Worms geradezu das Erbe des konradinischen Herrscherhauses in Mittelhessen angetreten, wie aus den ihm zugewandten, großen Reichsgutkomplexen im 10. und 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hervorgeht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
König [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad]] schenkte z. B. 914 das große Gebiet der ‚Haigerer Kirche‘ an das Walpurgis-Stift in Weilburg. Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] gab 993 sogar den gesamten [[Konradiner]]besitz an das Domstift Worms. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögte des Stiftes Weilburg, die [[Haus Nassau|Grafen von Nassau]], drängten jedoch den Einfluss des Bistums im Mittellahngebiet und im mittelhessischen Raum immer mehr zurück, dehnten damit ihren Herrschaftsbereich aus und festigten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1294 erwarb [[Adolf von Nassau]], seit 1292 deutscher König, das Weilburger Vogteigebiet mit dem Walpurgisstift durch Kauf zu Eigentum. Das [[Kirchenpatronat]] verblieb allerdings beim Bischof von Worms.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.frohnhausen.org/historisches/chronik/kirchengeschichte.html |wayback=20120413233143 |text=Als unser Kirchspiel noch nicht bestand}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landeseinteilung ===&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert war das Land in die vier [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] unterteilt, auch als [[Kellerei (Amtsbereich)|Amtskellereien]] bezeichnet: [[Lampertheim]], [[Worms-Horchheim|Horchheim]], [[Dirmstein]] und [[Neuleiningen]], zu denen noch die Amtsschaffnerei [[Worms-Neuhausen|Neuhausen]] hinzukam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Friedrich Büsching]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erdbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, 3. Teil, Band 1, S. 1143–1147, Hamburg, 1771; [https://books.google.de/books?id=u8xCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1146 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Die unmittelbaren Theile des ehemaligen römisch-deutschen Kaiserreiches nach ihrer früheren und gegenwärtigen Verbindung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1873, S. 232; [https://books.google.de/books?id=y24RAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA232 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lampertheim ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Buerstadt-04.JPG|mini|Rentamt Lampertheim, Sitz der Wormser Amtskellerei]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Amt Lampertheim}}&lt;br /&gt;
Die Kellerei Lampertheim (auch: [[Burg Stein (Hessen)|Kellerei Stein]]) hatte ihren Amtssitz im Rentamt in Lampertheim&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel Jakob: [http://www.morgenweb.de/region/sudhessen-morgen/lampertheim/vom-schloss-zum-mietshaus-1.340878 &amp;#039;&amp;#039;Vom Schloss zum Mietshaus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Morgen.&amp;#039;&amp;#039; 13. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und umfasste die Ortschaften: &lt;br /&gt;
* [[Lampertheim]]&lt;br /&gt;
* [[Hofheim (Lampertheim)|Hofheim]]&lt;br /&gt;
* [[Nordheim (Biblis)|Nordheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Horchheim ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dirmstein Bischofsschloss 1.JPG|mini|Bischöfliches Schloss Dirmstein, rechts Amtshaus der Kellerei, links Wirtschaftsgebäude mit Diebsturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kellerei Amthaus Fassade 1a.JPG|mini|Amtshaus der bischöflichen Kellerei Neuleiningen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kellerei Horchheim zählten die Dörfer:&lt;br /&gt;
* [[Worms-Horchheim|Horchheim]]&lt;br /&gt;
* [[Worms-Weinsheim|Weinsheim]]&lt;br /&gt;
* [[Worms-Wiesoppenheim|Wiesoppenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Bobenheim-Roxheim|Roxheim]]&lt;br /&gt;
* [[Bobenheim (Bobenheim-Roxheim)|Bobenheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
* [[Frankenthal-Mörsch|Mörsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dirmstein ====&lt;br /&gt;
Die Kellerei Dirmstein war beim [[Bischöfliches Schloss (Dirmstein)|Bischöflichen Schloss zu Dirmstein]] ansässig (das Amtshaus ist noch erhalten). Für die bischöfliche Kellerei Dirmstein ist 1774 folgender Personalstand an Verwaltungsbeamten nachgewiesen, der auch in den anderen Bezirken ähnlich gewesen sein dürfte: „1 [[Keller (Amt)|Amtskeller]] (Amtmann), 1 Amtsschreiber, 1 [[Schultheiß|Oberschultheiß]], 2 [[Gerichtsschreiber]] und 2 Amtsdiener.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Frey (Historiker)|Michael Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des königlich bayerischen Rheinkreises&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Speyer, 1836, S. 336; [https://books.google.de/books?id=IZw-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA336 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt Dirmstein umfasste die Gemeinden:&lt;br /&gt;
* [[Dirmstein]]&lt;br /&gt;
* [[Laumersheim]]&lt;br /&gt;
* [[Beindersheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuleiningen ====&lt;br /&gt;
Die Kellerei Neuleiningen residierte in der [[Bischöfliche Kellerei Neuleiningen|Bischöflichen Kellerei Neuleiningen]] und verwaltete die Dörfer:&lt;br /&gt;
* [[Neuleiningen]]&lt;br /&gt;
* [[Hettenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Leidelheim]]&lt;br /&gt;
* [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuhausen ====&lt;br /&gt;
Die Amtsschaffnerei Neuhausen war für die drei im 18. Jahrhundert von der [[Kurpfalz]] an das Hochstift abgetretenen Orte zuständig:&lt;br /&gt;
* [[Worms-Neuhausen|Neuhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Worms-Rheindürkheim|Rheindürkheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Liebenau|Klostergut Liebenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neckarsteinach ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Amt Neckarsteinach}}&lt;br /&gt;
Das Amt Neckarsteinach war [[Kondominat]] des Hochstifts Worms und des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz von Riffel]] († 1813), Kanzler des Hochstifts Worms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bistum Worms]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Worms]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wormser Domprediger]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der ehemaligen katholischen Diözesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Ulrich Berendes: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe von Worms und ihr Hochstift im 12. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Diss., Universität Köln 1984.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Jürgensmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Worms. Von der Römerzeit bis zur Auflösung 1801.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Mainzer Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Echter-Verlag, Würzburg 1997, ISBN 3-429-01876-5.&lt;br /&gt;
* Bernhard Löbbert: &amp;#039;&amp;#039;Über den schriftlichen Nachlass des Lorenz Truchsess von Pommersfelden (1473–1543)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 60 (2008), S. 111–132.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gamans (1605–1684) und die Wormser Memorialliteratur&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für hessische Geschichte 69 (2011), S. 265–273.&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Quellen zur Stadt und zum Bistum Worms. Handschriften aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;, in: Archiv für hessische Geschichte 62 (2004), S. 293–300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberrheinischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4119173-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Reichsfürstentum|Worms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberrheinischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Worms| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Linum</name></author>
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