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	<title>Hochstift Minden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-30T23:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Wappen Bistum Minden.png|100px|Wappen des Hochstifts Minden]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Hochstift Minden 1500.png|220px|Lage der Hochstifts Minden (in der Bildmitte) um 1500]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Hochstift Minden um 1500&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = 1180 herausgebildet aus [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtum Sachsen]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = Wahlfürstentum/[[Ständestaat]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Fürstbischof]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] oder in [[Vakanz]]: [[Domkapitel]] &lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-NW]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = [[Reichsfürstenrat]]: 1 [[Virilstimme]] auf der geistlichen Bank&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = 6 Reiter, 15 Fußsoldaten, 60 Gulden (1522)&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|niederrheinisch-westfälisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Minden]], [[Schloss Petershagen|Petershagen]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Niederdeutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = 1648: [[Fürstentum Minden]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage =&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Petershagen2.jpg|mini|[[Schloss Petershagen|Residenzschloss Petershagen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Oeynhausen, 2009-Nov (13).jpg|mini|hochkant|Grenzstein nach Ravensberg aus dem Jahr 1542 (Kurpark Bad Oeynhausen)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstift Minden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;Stift Minden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fürstbistum Minden&amp;#039;&amp;#039; oder ungenau einfach als &amp;#039;&amp;#039;Bistum Minden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) war ein [[geistliches Territorium]] des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]. Das Hochstift Minden gehörte zum [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochstift bildete sich im 12. Jahrhundert als weltliches Herrschaftsgebiet der [[Liste der Bischöfe von Minden|Mindener Fürstbischöfe]] heraus, [[Bistum Minden|deren Diözese]] aber deutlich größer war. 1648 wurde das Hochstift säkularisiert und fiel unter der Bezeichnung „[[Fürstentum Minden]]“ an [[Brandenburg-Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der [[Alte Regierung Minden|Bischofshof]] befand sich neben dem [[Mindener Dom]] im heute nordrhein-westfälischen [[Minden]] an der [[Weser]]. Sitz der Verwaltung war das weserabwärts gelegene [[Schloss Petershagen]]. Das Gebiet des Hochstifts Minden umfasste wie auch das Nachfolgeterritorium [[Fürstentum Minden#Lage|Fürstentum Minden]] die längste Zeit seines Bestehens die Gebiete des heutigen [[Kreis Minden-Lübbecke|Kreises Minden-Lübbecke]] sowie einen kleinen Teil des heutigen [[Kreis Herford|Kreises Herford]].&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das [[Bistum Minden]] wurde 799 von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] nach Beendigung der [[Sachsenkriege (Karl der Große)|Sachsenkriege]] gegründet und unterstand der [[Kirchenprovinz Köln]]. Der Aufstieg und die Blütezeit des Bistums fielen in die Zeit der [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] und [[Salier|salischen]] Kaiser (919–1125).&amp;lt;ref&amp;gt; Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum Minden zum Kreis Minden-Lübbecke&amp;#039;&amp;#039;. Minden 1977, S.&amp;amp;nbsp;5ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus dem Gebiet, das dem bischöflichen Stuhl durch königliche Schenkung und Belehnung zuwuchs, entstand im Hochmittelalter das Hochstift als [[Reichsfürstentum]], dessen Umfang bedeutend kleiner war als die kirchliche Diözese. Nach dem Sturz [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] 1180 erhielt der Mindener Bischofsstuhl die Herzogsgewalt über sein Territorium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof regierte das Hochstift mit Beteiligung der Stände: dem [[Mindener Domkapitel]], die [[Ministerialität]], die [[Edelfreie]]n und die Stadt [[Minden]]. Zwischen ca. 1250 und 1350 erfolgte der Aufbau von [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämtern]], die von bischöflichen Amtleuten/[[Drost]]en auf den Burgen [[Burg Rahden|Rahden]], [[Burg Reineberg|Reineberg]], [[Schalksburg (Porta)|Schalksburg]], [[Schloss Petershagen|Petershagen]] und [[Burg Schlüsselburg|Schlüsselburg]] verwaltet wurden. Die Ämter wurden zeitlich begrenzt Ministerialen des Hochstiftes übertragen oder häufiger an finanziell potente Landesministeriale verpfändet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schoppmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausformung der Landstände im Fürstbistum Minden.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 65 (1993), S. 7–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1259 bis 1277 war auch [[Hameln]] im Besitz des Hochstifts. Bis 1397 lagen die Vogteirechte bei den [[Herren vom Berge|Edlen vom Berge]], danach kam es zur Reduzierung des Territoriums infolge von territorialen Machtkämpfen auf etwa den heutigen [[Kreis Minden-Lübbecke]]. Die Hauptstadt [[Minden]] wurde schon im 13. Jahrhundert selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Reise nach Westfalen musste sich der [[Päpstlicher Legat|päpstliche Legat]] [[Nikolaus von Kues]] mit den Missständen im Bistum Minden auseinandersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden.&amp;#039;&amp;#039; In: Westfälische Zeitschrift 140, 1990, S. 251–274, hier S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation und Aufhebung ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert setzte unter Bischof [[Franz von Braunschweig-Wolfenbüttel]] im Hochstift die [[Reformation]] ein. 1530 erhielt die Stadt Minden durch [[Nikolaus Krage]] eine evangelische [[Kirchenordnung]]. 1535 schlossen Bischof [[Franz von Waldeck]], das Mindener Domkapitel und die Stadt Minden einen Vertrag, der den ungehinderten katholischen Kultus im Mindener Dom garantierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden.&amp;#039;&amp;#039; In: Westfälische Zeitschrift 140, 1990, S. 251–274, hier S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Franz von Waldeck (Bischof von 1530 bis 1553) standen an der Spitze des Bistums und des Hochstifts immer wieder Männer, die die [[Lutheraner|lutherische]] Lehre duldeten oder sogar offen förderten, so dass sie sich rasch durchsetzen konnte. Das empfindliche konfessionelle Gleichgewicht wurde 1555 durch den [[Augsburger Reichs- und Religionsfrieden|Augsburger Religionsfrieden]] geregelt, der den Landesherren das Recht gab, die Konfession ihrer Untertanen zu bestimmen. Ergänzend dazu sicherte aber die [[Declaratio Ferdinandea]] den evangelischen Untertanen in den katholischen [[Geistliches Territorium|geistlichen Territorien]] die Ausübung ihrer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden.&amp;#039;&amp;#039; In: Westfälische Zeitschrift 140, 1990, S. 251–274, hier S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem legte der der Augsburger Religionsfriede eine Bestandsgarantie für katholische Klöstern und Stiften fest, die im evangelischen Minden das Kloster St. Mauritius und das Stift St. Johannis sicherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden.&amp;#039;&amp;#039; In: Westfälische Zeitschrift 140, 1990, S. 251–274, hier S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Erlass des Bischofs [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius]] von Braunschweig-Wolfenbüttel wurden alle Geistlichen im Bistum (außer am Mindener Dom) auf die evangelische Konfession verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Nordsiek: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden.&amp;#039;&amp;#039; In: Westfälische Zeitschrift 140, 1990, S. 251–274, hier S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Minden 1625 von katholischen kaiserlichen Truppen besetzt. Der ab 1630 amtierende Bischof [[Franz Wilhelm von Wartenberg]] versuchte als Landesherr die [[Gegenreformation]] durchzusetzen, wurde aber durch die Kriegsereignisse aus der Stadt Minden vertrieben, die 1634 von schwedisch-protestantischen Truppen besetzt wurde. Mit dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] 1648 fiel das Hochstift als [[Säkularisierung|säkularisiertes]] [[Fürstentum Minden]] an [[Brandenburg-Preußen]] als Entschädigung für den Verlust der Anwartschaft auf [[Vorpommern]], das Schweden erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen des Hochstiftes und des Bistums zeigte die gekreuzten und ihre Barte abwendenden Schlüssel des [[Simon Petrus|Heiligen Petrus]] auf rotem Grund. Petrus war Patron des Bistums und des [[Mindener Dom]]es. Das Wappen blieb nach 1648 Wappen des Fürstentums Minden und gelangte so in das [[Großes Wappen Preußens|große preußische Wappen]]. Bis heute ist es im Wappen vieler Kommunen der Region vertreten, z. B. im Wappen der Stadt Minden. Auch die mittlerweile aufgelösten Kreise [[Kreis Minden|Minden]] und [[Kreis Lübbecke|Lübbecke]] führten die Schlüssel im Wappen. Das Wappen des Nachfolgekreises [[Kreis Minden-Lübbecke|Minden–Lübbecke]] greift dieses alte Symbol wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Minden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Minden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.westfaelische-geschichte.de/web108 &amp;#039;&amp;#039;(Fürst-)Bistum Minden&amp;#039;&amp;#039;] &lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/geschichte/minden.htm Geschichte des Fürstentums Minden und historische Karte 1789]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Nordsiek]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.westfaelische-geschichte.de/lit9073 Vom Fürstbistum zum Fürstentum Minden - Verfassungsrechtliche, politische und konfessionelle Veränderungen von 1550 bis 1650.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Westfälische Zeitschrift]] 140, 1990, S. 251–274.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.315615|EW=8.853607|type=adm2nd|elevation=40|dim=100000|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4280328-7|VIAF=242214268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Reichsfürstentum|Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Westfalens|Hochstift Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Minden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Minden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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