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	<title>Hochstift Brixen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-30T07:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikipedia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich|Wappen=[[Datei:Wappen Bistum Brixen.png|100px]]|Karte Reichskreis=|Alternativnamen=[[Fürstbistum]], [[Stift (Kirche)|Stift]]|Vorläufer=|Regierungsform=Wahlfürstentum/[[Ständestaat]]|Staatsoberhaupt=[[Fürstbischof]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]]|Region-ISO=[[IT-32]]|Reichstag=1 [[Virilstimme]] auf der geistlichen Bank im [[Reichsfürstenrat]]|Reichsmatrikel=|Reichskreis=[[Österreichischer Reichskreis]]|Kreistag=|Hauptstädte/Residenzen=[[Brixen]]|Dynastien=|Konfession/Religion=[[römisch-katholisch]]|Sprache/n={{deS}}, [[Ladinische Sprache|Ladinisch]], {{laS}}|Fläche=|Einwohner=|Währung=|Nachfolger=[[Grafschaft Tirol]]|Siehe auch=|Karte=[[Datei:Trent, Brixen and the Tyrol in 1788.jpg|250px]]|Lage=[[Datei:HRR 1648 Brixen.png|300px|]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brixen Dom Mariä Himmelfahrt (BD 14187 3 05-2015).jpg|mini|Dom Mariä Himmelfahrt in Brixen ]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstift Brixen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fürstbistum Brixen&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Herrschaft (Territorium)|Territorium]] im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Das [[Hochstift]] gehörte zum [[Österreichischer Reichskreis|Österreichischen Reichskreis]] und war bis zur [[Säkularisation]] 1803 der weltliche Herrschaftsbereich des [[Liste der Bischöfe von Bozen-Brixen|Fürstbischofs von Brixen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Bistums siehe [[Diözese Bozen-Brixen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Brixen]], über Jahrhunderte politisches und kulturelles Zentrum des Fürstbistums Brixen, wurde 901 in einer Schenkungsurkunde [[Karolinger]] [[Ludwig IV. das Kind|Ludwig IV.]] an Bischof Zacharias von [[Kloster Säben|Säben]] als [[Meierhof]] „Prihsna“ erstmals urkundlich erwähnt. Darauf verlegte möglicherweise Bischof Albuin I. den [[Bischofssitz]] von [[Säbener Berg|Säben]] nach Brixen. Das Territorium des Hochstifts Brixen entstand ab dem 11. Jahrhundert aus verschiedenen Erwerbungen der Bischöfe von Brixen. König [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] übertrug den Bischöfen 1024 die Grafschaft [[Norital]]. Darauf vertraute 1091 Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] dem Stift auch die [[Gau Pustertal|Grafschaft Pustertal]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]] |Titel=Die Ausbreitung des Deutschtums im Vintschgau und im Eisacktal und Pustertal |Verlag=Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG |Datum=2019 |Seiten=97}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] verlieh wichtige landesherrliche [[Privileg]]ien, darunter 1179 das [[Münzrecht]] sowie 1189 das [[Bergregal]]. 1236 wurde den Bischöfen von Brixen und Trient von Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] die Landesverwaltung entzogen und kaiserlichen Beauftragten überlassen. Durch die Vergabe von [[Lehen]] verloren die Bischöfe mit der Zeit ihre Macht an deren [[Vogt#Vögte zur Zeit der Karolinger|Vögte]]. Die aufstrebenden [[Liste der Herrscher von Tirol|Grafen von Tirol]] gewannen ab dem 12. Jahrhundert an Einfluss. Das schrumpfende Herrschaftsgebiet des Hochstiftes Brixen beschränkte sich im späten Mittelalter nur noch auf Ländereien in und um Brixen, [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] und Teile des [[Pustertal]]es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1450 ernannte der Papst [[Nikolaus V. (Papst)|Nikolaus V.]] den deutschen Gelehrten [[Nikolaus von Kues]] zum Bischof von Brixen, der sofort Reformen einleitete. Dies brachte schnell den tirolerischen Adel gegen ihn auf. Schließlich ging der Landesfürst [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Siegmund von Österreich-Tirol]] gegen Nikolaus von Kues militärisch vor. Der Bischof musste kapitulieren und im Exil sein Amt einem Stellvertreter überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hermann Hallauer]] |Titel=Nikolaus von Kues als Bischof und Landesfürst in Brixen |Verlag=Paulinus |Datum=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1525 bis 1526 kam es in Tirol zu einem landesweiten [[Liste von Bauernaufständen|Bauernaufstand]]. Der damalige Bischof [[Sebastian Sprenz]] flüchtete von [[Innsbruck]] aus auf [[Schloss Bruneck]], wo er kurze Zeit später starb. In Brixen stürmten die Rebellen die Hofburg und das [[Kloster Neustift]]. Nach der gewaltsamen Niederschlagung floh der Anführer [[Michael Gaismair]] in die Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Forcher]] |Titel=Michael Gaismair: Das Leben des Tiroler Bauernführers (1490–1532) |Verlag=Haymon Verlag |Datum=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ueber Generationen waren die aus der Schweiz stammenden von Schenkenberg Erbschenken des Hochstifts. Jörg Schenkenberger wurde als radikaler Anhänger Gaismaiers 1525 mit dem Schwert (= Adel) hingerichtet. Schließlich machte Erzherzog [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] den Bauern Zugeständnisse und stellte die Ordnung wieder her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fürstbischof von Brixen residierte in der [[Hofburg (Brixen)|Hofburg]] in Brixen und nutzte als Sommerresidenz das [[Schloss Velthurns]]. Das Hochstift Brixen besaß zwar formell die [[Reichsunmittelbarkeit]], wurde jedoch vom Haus [[Habsburg]] als österreichischer [[Landstandschaft|Landstand]] gehalten. Als oberste Instanz übte der Fürstbischof landesherrliche Rechte aus und besaß als [[Reichsstände|Reichsstand]] Sitz und Stimme im [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archiviodistatobolzano.beniculturali.it/index.php?de/294/1-hochstift-brixen |titel=Hochstift Brixen |hrsg=Staatsarchiv Bozen |datum=2014-09-22 |abruf=2023-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularisation ===&lt;br /&gt;
Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 säkularisiert, kamen die Fürstbistümer Brixen und Trient endgültig unter österreichische Landeshoheit, wobei sie dem österreichischen Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] zufielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Anton Sinnacher |Titel=Biographische Nachrichten von Sr. Hochfürstlichen Gnaden, dem Fürst-Bischof zu Brixen |Verlag=Weger |Datum=1829 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung des Brixner [[Domkapitel]] erfolgte von staatlicher Seite die Beschlagnahmung aller Kirchengüter. Der letzte Fürstbischof im eigentlichen Sinn, [[Karl Franz von Lodron]], musste auf sein Amt als [[Souverän]] verzichten. Jedoch führten er und seine Nachfolger weiter ehrenhalber den Titel eines Fürstbischofs, verfügten aber über kein temporales Herrschaftsgebiet mehr. Als Entschädigung wurden dem Bischof von Brixen 20.000 [[Gulden]] Pension zugesprochen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Anton Sinnacher |Titel=Biographische Nachrichten von Sr. Hochfürstlichen Gnaden, dem Fürst-Bischof zu Brixen |Verlag=Weger |Datum=1829 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Hofburg in Brixen zur weiteren Nutzung überlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] fiel das Gebiet 1805 an das [[Königreich Bayern]], das Brixen unmittelbar den Tiroler Behörden unterstellte. Infolge der [[Verwaltungsgliederung Bayerns|Verwaltungsneugliederung Bayerns]] entstand auf dem Gebiet das [[Landgericht Brixen]] mit Brixen als Hauptstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bayern |Titel=Königlich-Baierisches Regierungsblatt: 1810 |Datum=1810 |Seiten=927}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte und Klöster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brixen]]&lt;br /&gt;
* [[Bruneck]]&lt;br /&gt;
* [[Klausen (Südtirol)|Klausen]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Säben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Afers]]&lt;br /&gt;
* [[Albeins]]&lt;br /&gt;
* [[Antholzer Tal|Antholz]]&lt;br /&gt;
* [[Buchensteintal|Buchenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Feldthurns]]&lt;br /&gt;
* [[Latzfons]]&lt;br /&gt;
* [[Lüsen]]&lt;br /&gt;
* [[Vintl|Niedervintl]]&lt;br /&gt;
* [[Pfeffersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Rasen-Antholz|Rasen]]&lt;br /&gt;
* [[Burgruine Salern|Salern]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Thurn (Südtirol)|Thurn an der Gader]]&lt;br /&gt;
* [[Verdings]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Bozen-Brixen]]&lt;br /&gt;
* [[Traditionen des Hochstifts Brixen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Flachenecker]], [[Hans Heiss]], [[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Hochstift. Brixen, Bruneck und Klausen bis zur Säkularisation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Città e principato&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12). Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-084-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Erika Kustatscher]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Städte des Hochstifts Brixen im Spätmittelalter: Verfassungs- und Sozialgeschichte von Brixen, Bruneck und Klausen im Spiegel der Personengeschichte (1200–1550)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Studien-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Innsbruck/Wien/Bozen&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7065-4402-3}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Riedmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Übernahme der Hochstiftsverwaltung in Brixen und Trient durch Beauftragte Kaiser Friedrichs II. im Jahre 1236.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]] 88, 1980, S. 131–163 ([https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a051113.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Anselm Sparber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Brixner Fürstbischöfe im Mittelalter: ihr Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 1968.&lt;br /&gt;
* Rudolf Granichstaedten-Czerva: &amp;#039;&amp;#039;Brixen: Reichsfürstentum und Hofstaat&amp;#039;&amp;#039;. Österr. Staatsdruckerei, 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prince-Bishopric of Brixen|Hochstift Brixen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4080541-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Brixen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Reichsfürstentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diözese Bozen-Brixen]]&lt;/div&gt;</summary>
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