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	<title>Hochstift Brandenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:29:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstift_Brandenburg&amp;diff=1865028&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25855-58: /* Besitz */</title>
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		<updated>2026-05-01T06:24:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Besitz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Bild:Wappen Bistum Brandenburg.png|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Karte des Hochstifts Brandenburg.svg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Das Hochstift Brandenburg gegen 1535&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = &lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Liste der Bischöfe von Brandenburg|Fürstbischof von Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-BB]], [[DE-ST]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Dom Brandenburg]]; [[Burg Ziesar]], [[Burg Pritzerbe]]&lt;br /&gt;
|Dynastien =&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]], seit 1544 [[evangelisch-lutherisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n =&amp;lt;!-- lateinisch, deutsch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Kurfürstentum Brandenburg]] (1571)&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstift Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[Mittelalter]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stift Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine moderne Bezeichnung für das weltliche Territorium der Bischöfe von Brandenburg, in dem sie als [[Fürstbischof]]e und somit [[Reichsfürst]]en herrschten, und dessen Verwaltung. Es war ein Herrschaftsgebiet des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]]. [[Residenzstadt|Residenzorte]] des [[Hochstift]]s waren die [[Dom Brandenburg|Burgen Brandenburg]], [[Burg Pritzerbe|Pritzerbe]] und [[Burg Ziesar|Ziesar]]. 1571 wurde es aufgelöst. Es ist zu unterscheiden vom geistlichen [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktionsgebiet]] des [[Bistum Brandenburg|Bistums Brandenburg]] und auch vom [[Domstift Brandenburg]], dem Besitz des [[Domkapitel]]s, und war auch nicht Teil der [[Mark Brandenburg]], dem Herrschaftsgebiet des [[Markgraf von Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Brandenburg Luftbild.jpg|mini|[[St. Peter und Paul (Brandenburg an der Havel)|Dom und Domklausur Brandenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Ziesar im Luftbild 2.jpg|mini|[[Burg Ziesar]]]]&lt;br /&gt;
Der deutsche König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] gründete am 1. Oktober 948 im neu eroberten Gebiet östlich der [[Elbe]] das [[Bistum Brandenburg]]. Er stattete es mit geringem Grundbesitz aus. Das Territorium galt als [[reichsunmittelbar]]. Nach dem [[Slawenaufstand von 983|Slawenaufstand 983]] wurde das Bistum aufgelöst; es wurden weiter Bischöfe ernannt, die im Exil in Magdeburg allerdings nur nominelle Rechte hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1138 residierte wieder ein Brandenburger Bischof östlich der Elbe, zunächst im [[Prämonstratenserstift Leitzkau|Prämonstratenserstift in Leitzkau]], seit 1165 wieder am [[St. Peter und Paul (Brandenburg an der Havel)|Dom in Brandenburg]]. Er hatte seine eigene Landesverwaltung auf der [[Dom (Brandenburg an der Havel)|Dominsel]]. In den folgenden Jahrhunderten residierten die Bischöfe abwechselnd in Brandenburg, Pritzerbe und Ziesar, seit dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dann nur noch in Ziesar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1161 wurde das [[Prämonstratenser]]–[[Regularkanoniker|Chorherren]]stift [[St. Gotthardt (Brandenburg an der Havel)|St. Gotthardt]] in der Altstadt Brandenburg zum [[Domkapitel]] erhoben und zog 1165 auf die nördliche Hälfte der Brandenburg um. Hauptaufgaben waren die Durchführung täglicher Gottesdienste und die Unterstützung des Bischofs bei der Verwaltung des Bistums. Der dem Domkapitel gehörende eigene Landbesitz wurde als [[Domstift Brandenburg]] bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kirchliche Dom[[Kietz (Siedlung)|kietz]] auf der Dominsel war der Hauptort des Domstifts, während die beiden auf der anderen Havelseite gelegenen, jeweils mit Mauern versehenen eigenständigen Kommunen [[Altstadt Brandenburg]] und [[Neustadt Brandenburg]] zur [[Mark Brandenburg]] gehörten, die von den Markgrafen aus dem Geschlecht der [[Askanier]] regiert wurde. Die Havel bildete die Grenze zwischen den beiden [[Reichsfürstentum|Reichsfürstentümern]]. Die Markgrafen verließen nach Gründung der Neustadt in der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ihre [[Brandenburg (Brandenburg an der Havel)|alte Burg]] auf der Dominsel und erbauten sich am südwestlichen Rand der Neustadt den &amp;#039;&amp;#039;markgräflichen Hof&amp;#039;&amp;#039;, den sie 1286 den Dominikanern als [[Kloster St. Pauli (Brandenburg an der Havel)|Kloster St. Pauli]] stifteten. In der Folge übertrugen sie auch zahlreiche Rechte an Dörfern und anderen Besitzungen dem Bischof oder dem Stiftskapitel. Aufgrund der geografischen Lage waren die Besitzungen der Bischöfe ringsum von denen der Markgrafen umschlossen. Gleichzeitig gelang es den Markgrafen im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, das bischöfliche Territorium faktisch in die markgräfliche Verwaltungs- und Lehnsstruktur einzubinden, wie aus dem [[Landbuch Karls IV.|Landbuch Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;IV.]] von 1375 hervorgeht. Damit wurden die Bischöfe faktisch wie [[Landsasse]]n der Markgrafen behandelt, obgleich sie rechtlich die [[Reichsunmittelbarkeit]] besaßen. (In ähnlicher Weise rangen die [[Markgrafschaft Meißen|Meißner Markgrafen]] mit dem [[Hochstift Meißen]] um dessen Status.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1544 wurde im Hochstift die [[Reformation]] gegen Widerstände durchgesetzt. 1507 wurde das Domkapitel in eine weltliche Einrichtung umgewandelt. Unter Bischof [[Joachim Friedrich (Brandenburg)|Joachim Friedrich]] wurde das Hochstift schließlich aufgelöst und der Besitz 1571 dem [[Kurfürstentum Brandenburg]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingo Materna]], [[Wolfgang Ribbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002508-5, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strukturen ==&lt;br /&gt;
=== Reichsrechtliche Strukturen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochstift war formal [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]], das heißt, es unterstand als Territorium direkt dem deutschen König, der Bischof galt als [[Reichsfürst]] und war berechtigt, an [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstagen]] im geistlichen Stand teilzunehmen. Die Brandenburger Markgrafen und Kurfürsten versuchten allerdings seit dem 12. Jahrhundert die Bischöfe unter ihren Einfluss zu bekommen, was im 14. Jahrhundert auch real gelang, als die Bischöfe auf Brandenburger Landtagen zu erscheinen und Steuern und Dienste in der Mark Brandenburg zu leisten hatten. In den Reichsmatrikeln der königlichen Kanzlei wurden sie aber bis in das frühe 16. Jahrhundert als Reichsfürsten geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochstift, das heißt das Umfeld des Bischofs, baute eine eigene geistliche, weltliche und höfische Verwaltung auf. Diese war formal getrennt vom [[Domstift Brandenburg|Domkapitel]], das eigene Strukturen und Besitzungen hatte.&lt;br /&gt;
Als geistliche Vertreter gab es einen [[Generalvikar]] und einen [[Offizial]], für die weltliche Verwaltung eine [[Kanzlei]] mit [[Notar]]en, für die Gerichtsbarkeit im Stiftsgebiet einen [[Vogt]], für die höfische Haushaltung einen [[Hofmarschall]], einen [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]], einen [[Mundschenk]], für die militärische Verteidigung einen Hauptmann. Dazu gab es zahlreiche weitere Bedienstete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz des Hochstifts war verhältnismäßig klein und bestand zeitweise aus 23 Orten in den Ämtern Ziesar, Ketzin, Teltow und Pritzerbe, sowie einige weitere Einnahmen. Er war getrennt vom Besitz des Domkapitels, dem [[Domstift Brandenburg]]. Im Gegensatz zum Hochstift umfasste das kirchliche Jurisdiktionsgebiet des Bistums große Teile der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Wentz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hochstift Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Abb]], Gottfried Wentz (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Brandenburg. Teil 1. (= [[Germania sacra]]. I. Abteilung: Die Bistümer der Kirchenprovinz Magdeburg. 3).&amp;#039;&amp;#039; Berlin und Leipzig 1929. S. 1–80. ([https://germania-sacra-datenbank.uni-goettingen.de/files/books/AF%201%20Abb,Wentz%20Brandenburg%201.pdf PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandenburg, Hochstift}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Brandenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Reichsfürstentum|Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1571]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25855-58</name></author>
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