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	<title>Hochsaison - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-31T08:27:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochsaison&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Hauptsaison&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|high season, peak season}}) versteht man allgemein in der [[Wirtschaft]] einen Zeitraum, in welchem [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] oder [[Dienstleistung]]en besonders stark [[Nachfrage|nachgefragt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Als Saison bezeichnet man in der Wirtschaft jene [[Jahreszeit]]en, die mit überdurchschnittlich hoher Nachfrage verbunden sind. Das kann sowohl der [[Sommer]] (oder die [[Trockenzeit]]) als auch der [[Winter]] (oder die [[Regenzeit]]) sein. Saisonalen Schwankungen unterliegen insbesondere [[wetter]]abhängige Produkte ([[Agrarprodukt]]e wie in der Erdbeersaison, Spargelsaison; [[Kleidung]] beim [[Saisonschlussverkauf]]) oder Dienstleistungen (wie der [[Massentourismus]] mit Sommersaison oder Wintersaison). Spezifische Produkte der Hochsaison heißen [[Saisonartikel]]. Sie sind zu bestimmten Zeiten besonders begehrt, etwa Modeartikel ([[Bademode]]n), typische Festtagsartikel ([[Weihnachtsbaum|Weihnachtsbäume]]) oder Dienstleistungen (wie das [[Oktoberfest]]). [[Unternehmen]], die in der Hochsaison die höchste [[Kapazitätsauslastung]] und die höchsten [[Umsatzerlös]]e erzielen, heißen [[Saisonbetrieb]]e, die überwiegend [[Saisonarbeit]]er beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiträume vor und nach der Hauptsaison ([[Übergangszeit (Meteorologie)|meteorologische Übergangszeiten]]) heißen &amp;#039;&amp;#039;Nebensaison&amp;#039;&amp;#039; mit lediglich geringer oder keiner Nachfrage. Bei der Nebensaison kann zwischen Vor- und Nachsaison unterschieden werden,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=6_WADwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA654&amp;amp;dq=Hauptsaison+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjznpW814vsAhXB-KQKHeJ0BPgQuwUwBHoECAMQBg#v=onepage&amp;amp;q=Hauptsaison%20lexikon&amp;amp;f=false PONS GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;PONS Kompaktwörterbuch Deutsch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039;, 2019, S. 654]&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei die &amp;#039;&amp;#039;Vorsaison&amp;#039;&amp;#039; vor der Hochsaison und die &amp;#039;&amp;#039;Nachsaison&amp;#039;&amp;#039; danach liegt. Oftmals wird auch noch zwischen Haupt- und Hochsaison differenziert, wobei letztere die höchste Auslastung mit sich bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Hoch- und Nebensaison sind vor allem ein wichtiges Kriterium im [[Tourismus]], bei dem sich die Nachfrage nach der zu erwartenden [[Witterung]] in den [[Destination (Tourismus)|Destinationen]] richtet. Typisch für den Tourismus sind unter anderem saisonale Schwankungen, die sich in der zeitlichen Konzentration der Nachfrage auf bestimmte Monate zeigt und Folgen für den [[Arbeitsmarkt]] hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aynJbZfRcy8C&amp;amp;pg=PA217 Janianton Damanik, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmarktpolitische Implikationen der Tourismusentwicklung in Entwicklungsländern&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 217]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestimmte Destinationen weisen einen einzigen Saisonschwerpunkt im Sommer auf („Sommerdestinationen“ wie die europäischen [[Mittelmeerländer]]), manche kommen in den Genuss von zwei Hochsaisons pro Jahr, wenn sie sowohl für die [[Sommerferien]] als auch für den [[Wintersport]] geeignet sind (wie beispielsweise die [[Alpenländer]]). Bei ihnen kann die ansonsten einseitige Kapazitätsauslastung stärker nivelliert werden, wodurch sich die riskanten [[Monostruktur]]en von Saisonbetrieben auflösen. [[Unternehmer]] sind dann nicht mehr darauf angewiesen, in der Hauptsaison einen höheren [[Gewinn]] zu erwirtschaften, der ausreicht, um auch die Nebensaison zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische [[Preispolitik]] besteht darin, dass der [[Handel]], die [[Reisebranche]] (etwa [[Reiseveranstalter]], [[Touristik]]unternehmen, [[Hotel]]s) oder [[Gastronomie]] in der Hauptsaison höhere Preise verlangen, um die in der übrigen Zeit anfallenden Grundkosten decken zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=C-jnBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA290 Wolfgang Fuchs/Jörn W. Mundt/Hans-Dieter Zollondz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Tourismus: Destinationen, Gastronomie, Hotellerie, Reisemittler, Reiseveranstalter, Verkehrsträger&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 237]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Zeiten geringerer Nachfrage (sogenannte Nebensaison) wird zwecks Stimulierung der Nachfrage und besserer Kapazitätsauslastung mit wesentlich niedrigeren Preisen gearbeitet. Einen ähnlichen Zweck verfolgt zum Beispiel die Gastronomie im Tagesverlauf mit der [[Happy Hour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preise für Hotels orientieren sich an der zu erwarteten Kapazitätsauslastung und den zu deckenden [[Fixkosten]], wie die folgende Tabelle anhand von Zahlen eines Veranstalters zeigt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UGjy5Kb_SIQC&amp;amp;pg=PA286 Wolfgang Althof, &amp;#039;&amp;#039;Incoming-Tourismus&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 286]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Reisezeit&lt;br /&gt;
! Auslastungsgrad&amp;lt;br /&amp;gt; in %&lt;br /&gt;
! erzielbare&amp;lt;br /&amp;gt; Umsatzerlöse&amp;lt;br /&amp;gt; in €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorsaison&lt;br /&gt;
| 57 % || 285.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hauptsaison&lt;br /&gt;
| 95 % || 475.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochsaison&lt;br /&gt;
| 100 % || 500.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachsaison&lt;br /&gt;
| 75 % || 375.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe&lt;br /&gt;
| 85 % || 1.635.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichen die Fixkosten im Jahr 1 Million €, so erzielt die Hauptsaison 47,5 % und die Hochsaison den höchsten [[Deckungsbeitrag]] mit 50 % der Fixkosten. Kommen die Nachfrager während der Haupt- und Hochsaison aus Kapazitätsgründen (ausgebuchte Flüge oder Hotels) nicht mehr zum Zuge, müssen sie sich für die Vor- oder Nachsaison entscheiden, ihre Nachfrage auf Destinationen in anderen Ländern verlagern oder auf die Nachfrage ganz verzichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=v3NXH5roJ_AC&amp;amp;pg=PA155 Egon Huppert, &amp;#039;&amp;#039;Die kurzfristigen Schwankungen im deutschen Fremdenverkehr&amp;#039;&amp;#039;, 1969, S. 154]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Hochsaison|TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hauptsaison}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Nebensaison}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismuswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitraum (Wirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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