<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochrhein</id>
	<title>Hochrhein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochrhein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochrhein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T05:36:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochrhein&amp;diff=79486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochrhein&amp;diff=79486&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-21T07:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Abschnitt des Rheins. Zum Mediziner siehe [[Max Hochrein]]; zu anderen Bedeutungen siehe [[Hochrain]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Flusssystemkarte Rhein 02.jpg|miniatur|Rheingebiet mit markiertem Hochrhein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochrhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der zwischen [[Bodensee]] und [[Basel]] gelegene Abschnitt des [[Rhein]]s bezeichnet. Dieser Abschnitt bildet weitgehend die [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz]]. Nach ihm ist auch die Planungsregion [[Region Hochrhein-Bodensee|Hochrhein-Bodensee]] des Landes [[Baden-Württemberg]] benannt. Die bedeutendste Organisation für grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Hochrhein ist die &amp;#039;&amp;#039;Hochrheinkommission&amp;#039;&amp;#039;. Das Einzugsgebiet des Hochrheins ist 24.900&amp;amp;nbsp;km² groß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flussgebiete.hessen.de/sites/flussgebiete.hessen.de/files/2024-08/fgg_rhein_uebericht_entwurf_final_10122020.pdf Überblicksbericht der Flussgebietsgemeinschaft Rhein] (abgerufen am 12. Oktober 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05-21 16-29-47 Switzerland Schaffhausen Nohl.jpg|miniatur|Der obere Hochrhein mit der deutschen Exklave [[Büsingen am Hochrhein|Büsingen]] und dem Gebiet [[Schaaren (Gebiet)|Schaaren]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hochrhein&amp;#039;&amp;#039; wurde erst im 19. Jahrhundert durch die Wissenschaft eingeführt. Vor allem die Geologen waren bestrebt, den Hochrhein sprachlich vom Oberrhein abzugrenzen. Davor sprach man allenfalls vom „Badisch-Schweizerischen Rhein“.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Valenta: &amp;#039;&amp;#039;Eine Landschaft im Wandel; Der Hochrhein zwischen Waldshut und Rheinfelden.&amp;#039;&amp;#039; in: Bosch, M. A. Enderle, H. Fricker &amp;amp; R. Valenta: &amp;#039;&amp;#039;Der Hochrhein.&amp;#039;&amp;#039; G.Braun Verlag, Karlsruhe (1997) S. 6–29&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hochrhein beginnt am Ausfluss des Rheins aus dem [[Untersee (Bodensee)|Untersee]] des Bodensees bei [[Stein am Rhein]] und geht am [[Basel|Basler]] [[Rheinknie]] in den [[Oberrhein]] über. Als genauer Grenzpunkt zwischen dem Teilbecken &amp;#039;&amp;#039;Rheinsee&amp;#039;&amp;#039; des Untersees und dem Hochrhein ist die [[Rheinbrücke Stein am Rhein]] definiert,&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerische Zeitschrift für Hydrologie, Volumes 21-22, Seite 49: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Untersees und damit des gesamten Bodensees liegt unter der Rheinbrücke bei Stein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; als Endpunkt gilt die [[Mittlere Brücke]] in Basel. Erstere liegt bei Stromkilometer 25,45, letztere bei 166,6;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Johannes Tümmers (1999):&lt;br /&gt;
[https://books.google.de/books?id=itwg8Q8JI2cC&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=%22Stromkilometer%22+%22Mittlere+Br%C3%BCcke%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=TSTH8c8_uL&amp;amp;sig=RZnDG8b5xCx1xHJ5q34-y6OOk2Q&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2OjdU8fCHa-w7Ab14YHACQ#v=onepage&amp;amp;q=%22Stromkilometer%22%20%22Mittlere%20Br%C3%BCcke%22&amp;amp;f=false Der Rhein: ein europäischer Fluß und seine Geschichte] (S. 87)&amp;lt;/ref&amp;gt; dazwischen liegen also gut 141&amp;amp;nbsp;Stromkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[Alpenrhein]] und [[Oberrhein]] fließt der Hochrhein vor allem nach Westen und fällt dabei von 395&amp;amp;nbsp;m auf 252&amp;amp;nbsp;m. Der [[Abfluss]] nimmt zu von etwa 364&amp;amp;nbsp;m³/s auf 1037&amp;amp;nbsp;m³/s (zu weiteren Daten &amp;#039;&amp;#039;siehe&amp;#039;&amp;#039;: [[Flusssystem des Rheins]]). Das Tal ist abwechselnd breitsohlig und eng [[Kerbtal|eingekerbt]]. Unter anderem deshalb variiert die [[Besiedlungsdichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere [[Nebenfluss|Nebenflüsse]] des Hochrheins sind [[Biber (Rhein)|Biber]], [[Durach (Rhein)|Durach]], [[Thur (Rhein)|Thur]], [[Töss (Fluss)|Töss]], [[Glatt (Rhein)|Glatt]], [[Wutach]], [[Aare]], [[Alb (Hochrhein)|Alb]], [[Murg (Südschwarzwald)|Murg]], [[Sissle]], [[Wehra]], [[Ergolz]] und [[Birs]]. Beim Zusammenfluss ist die Aare in Koblenz, Schweiz, Kanton Aargau,  wasserreicher (518&amp;amp;nbsp;m³/s) als der etwas längere Rhein mit 473&amp;amp;nbsp;m³/s. Aus [[Hydrologie|hydrologischer]] Sicht ist also der Rhein ein Nebenfluss der Aare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Teil des Hochrheintals ist Teil der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Nr. 16 ([[Hochrheingebiet]]) im [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenland]]. Es führt die Nr. 160 in der Systematik des &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands|Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039; und wird wie folgt untergliedert:&lt;br /&gt;
* 160.0 Rheinfelden-Grenzacher Rheintal&lt;br /&gt;
* 160.1 Waldshut-Laufenburger Engen&lt;br /&gt;
* 160.2 Hohentengen-Zurzacher Hochrheindurchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserfälle und Stromschnellen („Laufen“) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SchaffhausenRheinfall1.jpg|miniatur|Der [[Rheinfall]] bei [[Neuhausen am Rheinfall|Neuhausen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Schönleber - Le Rhin à Laufenburg.jpg|miniatur|Die einstige Stromschnelle [[Kleiner Laufen bei Laufenburg]] zwischen [[Laufenburg AG|Laufenburg (Aargau)]] und [[Laufenburg (Baden)]](Gemälde von [[Gustav Schönleber]] um 1880)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das relativ hohe [[Fließgeschwindigkeit von Gewässern|Gefälle]] und die [[kaltzeit]]lich bedingten Laufveränderungen erleichterten die Bildung mehrerer bedeutender [[Stromschnelle]]n („Laufen“) am Hochrhein. Zunächst bildet der Hochrhein in [[Neuhausen am Rheinfall|Neuhausen]] beim Auftreffen auf eine vormals verschüttete Stromrinne den größten [[Wasserfall]] [[Kontinentaleuropa]]s, den [[Rheinfall]] (&amp;#039;&amp;#039;Großer Laufen&amp;#039;&amp;#039;; Oberer [[Jura (Geologie)|Jura]]). Es folgt oberhalb der Wutachmündung der &amp;#039;&amp;#039;[[Lauffen (Ettikon)|Ettikoner Lauffen]]&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Laufen&amp;#039;&amp;#039; genannt (Oberer [[Muschelkalk]]). Bei [[Laufenburg (Baden)|Laufenburg]] verfehlte der sich nacheiszeitlich eintiefende Rhein wiederum eine zuvor zusedimentierte Abflussrinne und traf auf einen Ausläufer des Schwarzwälder Kristallins. Darin schnitt er die enge Laufenburger Stromschnelle ein, den heute gesprengten und überstauten &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Laufen bei Laufenburg|Kleinen Laufen]]&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls überstaut ist heute der &amp;#039;&amp;#039;[[Schwörstadt]]er Laufen&amp;#039;&amp;#039;. Bei der [[Burg Stein (Rheinfelden)| Burg Stein]] bei [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] liegt an einer Gesteinsgrenze die mit etwa 30 Metern tiefste natürliche Stelle des gesamten Rheinbettes, das [[kolk]]artige [[St. Anna-Loch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Landschaften ==&lt;br /&gt;
Bekanntere Orte und Städte am Hochrhein (flussabwärts) sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* auf der schweizerischen Hochrheinseite:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Stein am Rhein]], [[Schaffhausen]], [[Neuhausen am Rheinfall]], [[Kloster Rheinau]], [[Eglisau]], [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]], [[Bad Zurzach]], [[Koblenz AG|Koblenz]], [[Laufenburg AG|Laufenburg]], [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]], [[Kaiseraugst]], [[Pratteln]], [[Muttenz]] und [[Basel]]&lt;br /&gt;
* auf der deutschen Hochrheinseite:&amp;lt;br/&amp;gt;[[Gailingen am Hochrhein]], [[Büsingen am Hochrhein]], [[Jestetten]], [[Lottstetten]], [[Waldshut-Tiengen]], [[Laufenburg (Baden)|Laufenburg]], [[Bad Säckingen]], [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] und [[Grenzach-Wyhlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vielfach von Becken und Nebentälern gekammerten Hochrheingebiet existieren zahlreiche aktuelle und historische [[Landschaft]]sbezeichnungen. Von West nach Ost sind dies [[Dinkelberg]], [[Augstgau]], [[Fricktal]], [[Tafeljura]], [[Albgau (Südschwarzwald)|Albgau]], [[Aargau]], [[Hotzenwald]], [[Bezirk Zurzach|Zurzibiet]], [[Klettgau]], [[Zürichgau]] und [[Thurgau]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte Hochrhein.png|mini|links|450px|Hochrhein zwischen Stein und Basel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungen und Eingriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochrhein bei rheinau.jpg|miniatur|Der gestaute Hochrhein bei [[Rheinau ZH]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial View - Wasserkraftwerk Rheinfelden1.jpg|mini|[[Neues Wasserkraftwerk Rheinfelden]] und Rheinverlauf ostwärts gesehen]]&lt;br /&gt;
Der Charakter der Flusslandschaft wurde durch den Bau von [[Wasserkraftwerk]]en auf weiten Strecken verändert. Verbunden mit dem ursprünglichen Ziel der [[Schiffbarkeit|Schiffbarmachung]] wurden hierbei auch die großen Stromschnellen bei [[Laufenburg (Baden)|Laufenburg]] gesprengt und überstaut. Siehe auch →[[Liste der Wasserfälle in Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[Stein am Rhein]] und [[Diessenhofen]] fließt der Hochrhein noch ungestaut. Das erste Flusskraftwerk des Hochrheins in [[Schaffhausen]] hat seine [[Stauwurzel]] oberhalb von Diessenhofen. Rund 7 km unterhalb des Rheinfalls folgt das [[Ausleitungskraftwerk]] [[Kraftwerk Rheinau|Rheinau]]. Seinem Bau gingen in den 1950er Jahren heftige Proteste voraus, da die Stauwirkung bis zum Rheinfall sichtbar ist. Außerdem ist die Rheinschlaufe beim [[Kloster Rheinau]] nur dank zweier Hilfswehre mit Wasser umspült. Das nächste Kraftwerk liegt bei [[Kraftwerk Eglisau-Glattfelden|Eglisau-Glattfelden]]. Dessen Errichtung und die damit verbundene Stauung des Flusses machte in den Jahren 1915 bis 1920 den Abbruch zahlreicher Häuser und den Neubau der [[Rheinbrücke Eglisau]] erforderlich. Alleine im [[Oberriet (Eglisau)|Eglisauer Ortsteil Oberriet]] mussten beispielsweise 15 von insgesamt 17 Gebäuden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Lamprecht, [[Mario König]]: &amp;#039;&amp;#039;Eglisau. Geschichte der Brückenstadt am Rhein&amp;#039;&amp;#039;. [[Chronos Verlag (Schweiz)|Chronos Verlag]], Zürich 1992, ISBN 3-905311-01-1, S. 312–313.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund zehn Kilometer rheinabwärts folgt das [[Kraftwerk Reckingen]], nach dem der Fluss durch den [[Lauffen (Ettikon)|Lauffen bei Ettikon]] fließt, dessen Stromschnelle kurz vor der Einstellung des begonnenen [[Lauffen (Ettikon)|Kraftwerkbau]]s 1965 noch teilweise gesprengt wurden. Vor Waldshut nimmt der Hochrhein die Aare auf, bevor bei [[Leibstadt]] und [[Dogern]] auf das [[Kraftwerk Albbruck-Dogern]] trifft. Von hier bis [[Basel]] folgen weitere sieben Kraftwerke. Insgesamt zählt der Hochrhein elf Staustufen mit zwölf Flusskraftwerken (zwei bei der [[Staustufe Augst/Wyhlen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 beschrieb Leopold Döbele in der Zeitschrift [[Landesverein Badische Heimat|&amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039;]] die Auswirkungen der [[Industrialisierung]], insbesondere der Kraftwerksbauten am Hochrhein:&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Döbele: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte und Kultur einer Stromlandschaft und von der Notwendigkeit ihrer Erhaltung&amp;#039;&amp;#039; in [[Ladesverein Badische Heimat|Badische Heimat]], Ausgabe 41, Freiburg im Breisgau 1961: [https://badische-heimat.de/wp-content/uploads/2019/03/1961_2_hochrhein.pdf Artikel pdf]. Abgerufen am 26. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit der Errichtung der ersten Rheinkraftwerke wurde zunächst die [[Lachse|Lachsfischerei]] vernichtet. Die [[Lachse#Deutschland|Salmen]]wagen verödeten, nur da und dort erinnern verfallene Gemäuer am Rhein an solche Salmenwagen und an die einstige Blütezeit der Lachsfischerei am Hochrhein. Der Lachs, der die frisch sprudelnden und strömenden Gewässer und die stillen, tiefen Gumpen liebt, konnte diese vielfach am Hochrhein nicht mehr vorfinden und blieb zurück. Der Lachs haßt die modernen Gebilde aus Menschenhand, und die frühere Vermutung, daß man mit technischen Mitteln, durch die Anlage von [[Fischtreppe]]n bei den Kraftwerken dem Lachs das Aufsteigen in die alten Laichgründe am Hochrhein ermöglichen könnte, hat sich als großen Irrtum erwiesen. Der Lachs mied die Fischtreppen. Mit der Entstehung der Industrie, vor allem mit der Niederlassung der Chemischen Industrie am Hochrhein, die ihre ungeklärten Abwasser in den Rhein leitete, wurde nach und nach auch die Fischerei schwer geschädigt. Die schmutzigen und giftigen Abwasser dieser Werke brachten den Tod ins Wasser, sie vergifteten die Fischgründe und führten zu einer starken Dezimierung der ehemals reichen Fischbestände am Hochrhein. Der Fortschritt der Technik hat sich hier nicht als Segen, sondern eher als Fluch erwiesen. Diese Vorgänge haben dazu geführt, daß der Fischerei als Berufszweig, der die Gemeinden am Rhein nicht nur ernährte, sondern dem ganzen Leben auch das Gepräge gab, der Todesstoß versetzt wurde. So vermag die Fischerei heute am Hochrhein nur noch ein unselbständiges Schattendasein zu fristen.|L. Döbele: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Kultur einer Stromlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Badische Heimat, 1961, S. 228.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
Am Hochrhein gibt es insgesamt 11 Staustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staustufe und Kraftwerk !! Rhein-km !! Stauziel [m a.S.] !! Turbinen !! Durchfluss [m³/s] !! Betreiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Schaffhausen|Schaffhausen]]||45,350||390,80||2||1250||Kraftwerk Schaffhausen AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Rheinau|Rheinau]]||55,3-59,6||359,00||2||400||ENBW+Axpo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Eglisau-Glattfelden|Eglisau-Glattfelden]]||79,150||343,48||7||500||Axpo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Reckingen]]||90,540||331,94||2||560||Axpo+AEW+ENBW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Albbruck-Dogern|Albbruck-Dogern]]||109,200||311,24||3+1||1100||Radag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Laufenburg|Laufenburg]]||122,110||229,24||10||1370||Energiedienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheinkraftwerk Säckingen|Bad Säckingen]]||129,370||289,69||4||1450||Rheinkraftwerk Säckingen AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt|Ryburg-Schwörstadt]]||143,520||281,14||4||1460||Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt AG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neues Wasserkraftwerk Rheinfelden|Rheinfelden]]||146,612||270,50||4||1500||Energiedienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Staustufe Augst/Wyhlen|Augst-Wyhlen]]||155,550||261,00||2+7||750||Energiedienst Holding&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kraftwerk Birsfelden|Birsfelden]]||163,570||254,25||4||1300||Kraftwerk Birsfelden AG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schifffahrt ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hochrheinschifffahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch bedeutend war die [[Hochrheinflößerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für den Hochrhein sind die grün-weißen Schifffahrtszeichen, die sogenannten [[Wiffe]]n. Sie markieren die [[Fahrwasser|Fahrrinne]]. Schiffe mit größerem Tiefgang wie die Kursschiffe der [[Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein|Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein]] können ausschließlich auf der grünen Seite fahren. Zur Sicherheit sind Boote mit wenig Tiefgang, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Weidling (Bootstyp)|Weidlinge]] oder [[Schlauchboot]]e, gehalten, auf der weißen Seite zu fahren. &lt;br /&gt;
Unterhalb der Brücke [[Feuerthalen]] ist der Hochrhein wegen des flussabwärts befindlichen [[Rheinfall]]s auch für kleine Boote nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Basel gibt es die [[Basler Personenschifffahrt]]. Für große [[Binnenschiff]]e ist der Hochrhein ab dem [[Rheinhafen Rheinfelden]] flussabwärts und -aufwärts befahrbar. Für die Wirtschaft bedeutend sind der [[Rheinhafen Weil am Rhein]] und für die Schweiz die [[Schweizerische Rheinhäfen|Schweizerischen Rheinhäfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Anlegestellen am Hochrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlauchbootfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhein bei Eglisau.jpeg|mini|Rhein bei Eglisau nach Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochrhein wird in den Sommermonaten oft von [[Schlauchboot]]en befahren. Beliebte Strecken sind von [[Stein am Rhein]] bis [[Schaffhausen]] und von [[Rheinau ZH|Rheinau]] bis [[Eglisau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Iwona Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Gummibootführer Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Thun: Werd Verlag, 2015. ISBN 978-3-85932-742-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Befahren des Rheins mit Schlauchbooten auf dem Gebiet des [[Kanton Basel-Stadt|Kantons Basel-Stadt]] ist verboten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Sicher unterwegs auf Hochrhein und Thur |url=http://www.kapo.tg.ch/xml_42/internet/de/application/d5385/f10078.cfm |wayback=20160805131116 }} auf &amp;#039;&amp;#039;Kantonspolizei Thurgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polizei.bs.ch/verkehr/rhein/schwimmen-im-rhein.html Website Kantonspolizei Basel-Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnanbindung ==&lt;br /&gt;
* [[Hochrheinbahn]] von Basel nach Konstanz&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Winterthur–Koblenz]]&lt;br /&gt;
* Bahnstrecke von Koblenz nach Basel (Teilweise für den Personenverkehr eingestellt): [[Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]] mit der [[Rheinbrücke Waldshut–Koblenz]] über den Hochrhein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schifffahrtskanalprojekte in den Alpen]], über u.&amp;amp;nbsp;a. unverwirklichte Kanäle die den Rhein mit [[Rhone]] oder [[Po (Fluss)]] verbunden hätten&lt;br /&gt;
* [https://www.interreg.org Interregio Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Fenzl: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein. Schaffhausen – Nordsee und zum IJsselmeer. Führer für Binnengewässer.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 2005, ISBN 3-89225-466-4.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gruschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hochrhein. Eine alemannische Flusslandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Schillinger, Freiburg im Breisgau 1995, ISBN 3-89155-183-5.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Bosch]], Adelheid Enderle, Heinz Fricker, Reinhard Valenta: &amp;#039;&amp;#039;Der Hochrhein. Landschaft und Alltagsleben in alten Photographien.&amp;#039;&amp;#039; G. Braun, Karlsruhe 1997, ISBN 3-7650-8157-4.&lt;br /&gt;
* Horst Johannes Tümmers: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein: ein europäischer Fluß und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Beck, 2. Aufl. 1999 (1. 1994). Kapitel 3: &amp;#039;&amp;#039;Der Hochrhein: eine Grenze, die verbindet&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;!-- S. 82–109 ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Wasserwandern auf dem Hochrhein}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4025218-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.iksr.org Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4025218-8|VIAF=238339018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhein| Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochrhein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzfluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
</feed>