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	<title>Hochmut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochmut&amp;diff=302377&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-49105-4 am 30. August 2025 um 13:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-30T13:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Arroganz|Zur Band siehe [[Arroganz (Band)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brueghel - Sieben Laster - Superbia.jpg|mini|Erste der „[[sieben Todsünden]]“: Hochmut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochmut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|גָּאוֹן&amp;amp;lrm;|ga’on}}; altgriechisch αλαζονεία ; {{laS|superbia}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmaßung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überheblichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arroganz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prätention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird das Auftreten von Personen verstanden, die ihren  Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Entstehung in der biblischen Zeit hat das Wort ‒ parallel zur Weiterentwicklung des [[Menschenbild]]es ‒ einen beständigen Bedeutungswandel durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort geht auf das althochdeutsche &amp;#039;&amp;#039;Hohmuot&amp;#039;&amp;#039; zurück. &amp;#039;&amp;#039;Muot&amp;#039;&amp;#039; bedeutete ursprünglich so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Stimmung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hohmuot&amp;#039;&amp;#039; drückte somit eine hohe Stimmung oder edle Gesinnung aus. Später diente das Wort als [[Lehnübersetzung]] des lateinischen &amp;#039;&amp;#039;superbia&amp;#039;&amp;#039;. Eine vergleichbare Bedeutung des umfassenden Begriffes Hochmut hat das Wort &amp;#039;&amp;#039;Arroganz&amp;#039;&amp;#039;. Etymologisch betrachtet ist es eine seit dem 14. Jahrhundert belegte Entlehnung aus lat. &amp;#039;&amp;#039;arrogantia&amp;#039;&amp;#039;. Dem Wort liegt das lat. Verb &amp;#039;&amp;#039;ar-rogare&amp;#039;&amp;#039; zugrunde, das im übertragenen Sinne die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;sich anmaßen&amp;#039;&amp;#039; erhalten hat. Deswegen wird Arroganz auch mit dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Anmaßung&amp;#039;&amp;#039; übersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etym&amp;quot; &amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 2007, Lemma Arroganz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es für Arroganz folgende lexikalische Bedeutungen: &amp;#039;&amp;#039;Anmaßung, Hochmut, Dünkel.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;Konversationslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Vierzehnte vollständig neubearbeitete Auflage. Brockhaus, Leipzig 1895, Bd. 1, Lemma Arrogant.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und zu diesem Bedeutungskreis gehört auch der [[Standesdünkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Substantiv Arroganz ist um 1700 infolge eines französischen Einflusses das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;arrogant&amp;#039;&amp;#039; aufgekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etym&amp;quot; /&amp;gt; Die deutsche Übersetzung für das französische Wort lautet &amp;#039;&amp;#039;dünkelhaft, überheblich, eingebildet.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 2007, Lemma arrogant.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das deutsche Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;dünkelhaft&amp;#039;&amp;#039; ist abgeleitet vom Wort &amp;#039;&amp;#039;dünken&amp;#039;&amp;#039;, wonach – im übertragenen Sinne – &amp;#039;&amp;#039;etwas den Anschein hat.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Mannheim 2007, Lemma dünken.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn es sich beim Anschein beispielsweise um eine Fehleinschätzung eigenen Könnens und eigener [[Vermögen (Fähigkeit)|Kompetenzen]] handelt, dann kann bei einer Person eine Form von [[Selbstüberschätzung]] vorliegen. Diese [[Umgangsform|Verhaltensweise]] eröffnet möglicherweise andere Problemfelder, die unter den Begriffen [[Anstand]], [[Höflichkeit]], [[Eitelkeit]], [[Narzissmus]] und [[soziale Distanz]] dargestellt werden. Eine extreme Form der Selbstüberschätzung wird [[Hybris]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue [[Bibelkonkordanz|Konkordanz]] zur [[Einheitsübersetzung]] der Bibel verzeichnet unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039; folgende Wörter&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Joseph Schierse: &amp;#039;&amp;#039;Neue Konkordanz zur Einheitsübersetzung der Bibel.&amp;#039;&amp;#039; Neu bearbeitet und erweitert von Winfried Bader. 5. Auflage. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1996, S. 1587.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Anmaßung; Hochmut, hochmütig; Hoffart; Überheblichkeit, überheblich; Übermut, übermütig; Vermessenheit, vermessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat &lt;br /&gt;
|Text=Hoffart kommt vor dem Sturz /&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; und Hochmut kommt vor dem Fall. &lt;br /&gt;
|Autor=[[Buch der Sprichwörter]] 16,18 &lt;br /&gt;
|Quelle=Die Bibel. Einheitsübersetzung. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2006, S. 703.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Bereits im [[Altes Testament|Alten Testament]] finden sich zahlreiche Textstellen, in denen der Hochmut gebrandmarkt wird. Der bekannteste Satz steht in den [[Buch der Sprichwörter|Sprüchen Salomos]]: {{&amp;quot;|Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.}} {{Bibel|Spr|16|18}}. [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] גָּאוֹן (&amp;#039;&amp;#039;ga’on&amp;#039;&amp;#039;) und [[latein]]. &amp;#039;&amp;#039;superbia&amp;#039;&amp;#039; werden als „Hochmut“, „Hoffart“, „Selbstüberhebung“, „Stolz“ und „Arroganz“ übersetzt. Das Alte Testament stellt unmissverständlich klar, dass allein Gott groß ist: {{&amp;quot;|Der Anfang der Hoffart des Menschen ist Abfall von Gott: wenn sein Herz von seinem Schöpfer weicht. Und die Hoffart ist der Anfang aller Sünde: wer darin verharrt, wird mit Fluch überhäuft und zuletzt gestürzt}} {{Bibel|Sir|10|14‒15}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Franz Xaver Himmelstein: &amp;#039;&amp;#039;Predigten auf alle Sonn- und Festtage des ganzen Jahres&amp;#039;&amp;#039;, 4. Band, G. Joseph Manz, Regensburg 1852, S. 64 ({{Google Buch|BuchID=kA8_AAAAcAAJ |Seite=64 |Linktext=eingeschränkte Online-Version}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|Demütige deinen Stolz ganz tief, denn was den Menschen erwartet ist die Verwesung}} {{Bibel|Sir|7|17}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechische und römische Antike ===&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]] hat in seiner [[Nikomachische Ethik|Nikomachischen Ethik]] das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;[[megalopsychia]]&amp;#039;&amp;#039; (μεγαλοψυχία; „Hochsinn“, „Großgesinntheit“, „Seelengröße“) entwickelt, des angemessenen Selbstbewusstseins und des berechtigten Stolzes. Aristoteles hielt die &amp;#039;&amp;#039;Megalopsychia&amp;#039;&amp;#039; für eine bedeutende Tugend und behielt diesen Begriff Personen vor, die großer Dinge würdig seien. &amp;#039;&amp;#039;Megalopsychia&amp;#039;&amp;#039; ist die Selbstwertschätzung des Menschen, der sich in seinem Streben nach ethischen Tugenden für ehrenwert erachten kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MD&amp;quot;&amp;gt;Martin Doehlemann: &amp;#039;&amp;#039;Mut zum Stolz und Hochmut. Bedingungen einer höheren Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-643-11397-9, S. 59 ({{Google Buch |BuchID=GPnuwtt5zvQC |Seite=59 |Linktext=eingeschränkte Online-Version}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wer nur kleiner Dinge würdig sei und dies realistisch einschätze, sei nicht großmütig, sondern lediglich &amp;#039;&amp;#039;besonnen&amp;#039;&amp;#039;. Wer sich tiefer stelle, als ihm zustehe, sei „kleinmütig“. Den umgekehrten Fall markiert die &amp;#039;&amp;#039;chaunótēs&amp;#039;&amp;#039; (χαυνότης; „Torheit“, „Stolz“, „Aufgeblasenheit“): „Wer sich großer Dinge für würdig hält, ohne es zu sein, ist aufgeblasen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/aristote/nikomach/niko0407.html Nikomachische Ethik, Kapitel 46]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahrhunderte später stellte [[Cicero]] die &amp;#039;&amp;#039;Magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; („Hochherzigkeit“, „Seelengröße“) neben die Tapferkeit &amp;#039;&amp;#039;(fortitudo)&amp;#039;&amp;#039; und erklärte diese Verbindung zur [[Kardinaltugend]], besonders zur Tugend des guten Staatsmannes. Ihre Kennzeichen seien der Einsatz für das sittlich Gute, die Sorge für Mitmenschen und Gemeinwesen, die Geringschätzung äußerer Werte (besonders des Geldes) und Gleichmut, mit der die wunderlichen Wirren des Schicksals ertragen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MD&amp;quot; /&amp;gt; Die Magnanimitas ist also im starken Gegensatz zum Hochmut zu sehen. Unbescheidenheit beschrieb Cicero als eine Degenerationsform von Hochsinn: {{&amp;quot;|Und auch im Glück, da alles nach unseren Wünschen läuft, wollen wir ganz besonders Übermut, Geringschätzung und Anmaßung meiden. Denn es zeugt von Haltlosigkeit, wie das Unglück auch das Glück unbeherrscht zu ertragen, und vortrefflich sind in jeder Lebenslage Ausgeglichenheit, wie wir es von Sokrates und ebenso von C. Laelus gehört haben.|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero: [[De officiis]], 1. Hauptteil, Absatz 90&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Im ersten Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. hat [[Seneca]] auf eine weitere Stärke der &amp;#039;&amp;#039;Magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; hingewiesen: sie mache den Menschen widerstandsfähig gegen äußere Angriffe; ein hochherziger Mensch werde niemals der Meinung sein, dass ihm eine Schmähung zugefügt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Seneca: &amp;#039;&amp;#039;De constantia sapientis.&amp;#039;&amp;#039; Zitiert nach Klaus-Dieter Nothdurft: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Einfluss Senecas auf die Philosophie und Theologie des zwölften Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; E. J. Brill, Leiden / Köln 1963, S. 84 ({{Google Buch|BuchID=cX83AAAAIAAJ |Seite=84 |Linktext=eingeschränkte Online-Version}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits bei [[Homer]] gebräuchliche Begriff der &amp;#039;&amp;#039;[[Hybris]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete, wie [[Walter Kaufmann (Philosoph)|Walter Arnold Kaufmann]] aufgewiesen hat, weder ein [[Laster]] noch ein Gefühl, sondern den frevelhaften Charakter einer [[Handeln|Handlung]], und hat mit Hochmut insofern nur indirekt zu tun.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Arnold Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Tragödie und Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; J.C.B. Mohr/Paul Siebeck, Tübingen 1980, ISBN 3-16-942682-6, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühes Christentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstenzell Klosterkirche - Fresko Himmelfahrt 2 Sturz der Laster.jpg|mini|Fall der Laster, Klosterkirche Fürstenzell (Niederbayern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche [[Neues Testament|Neue Testament]] führte die jüdische Lehre zunächst geradlinig fort: {{&amp;quot;|Denn wer sich einbildet, etwas zu sein, obwohl er nichts ist, betrügt sich selbst.}} {{Bibel|Gal|6|3}}. Hochmut ist die Weigerung des Menschen, die Herrschaft anderer (und sei es die Herrschaft Gottes) über sich anzuerkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Karl Hörmann (Theologe)|Karl Hörmann]] |url=https://stjosef.at/morallexikon/hochmut.htm |titel=Hochmut |werk=Lexikon der christlichen Moral |abruf=2014-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als – vermutlich von [[Euagrios Pontikos]] ausgehend – im 4.&amp;amp;nbsp;und 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die christliche [[Laster|Achtlasterlehre]] entstand, war der Hochmut von Anfang an Teil davon. Während [[Johannes Cassianus]] den Hochmut um 420 aber noch als das geringste Laster der acht Hauptlaster eingestuft hatte, stellte [[Gregor der Große|Gregor I.]] den Hochmut im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an die Spitze.&amp;lt;ref&amp;gt;Willemien Otten: &amp;#039;&amp;#039;The Texture of Tradition.&amp;#039;&amp;#039; In: Irene Backus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Reception of the Church Fathers in the West. From the Carolingians to the Maurists.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Brill Verlag, Leiden / New York / Köln 1996, ISBN 90-04-09722-8, S. 30, ({{Google Buch |BuchID=vPC8m0_cz5wC |Seite=30 |Linktext=eingeschränkte Online-Version}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst war diese Neubewertung von [[Augustinus von Hippo|Augustinus]], der den Hochmut unter anderem in seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[De Trinitate]]&amp;#039;&amp;#039; als das verwerflichste Laster bezeichnet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Tugenden der Römer waren glänzende Laster.&amp;quot; [[Kurt Flasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Augustin. Einführung in sein Denken.&amp;#039;&amp;#039; [[Reclam-Verlag|Reclam]], Stuttgart &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber dem alttestamentlichen Konzept vom Hochmut als Aufbegehren gegen den Machtanspruch Gottes vertrat Augustinus freilich einen verfeinerten Begriff, der die [[Soteriologie|christliche Erlösungslehre]] inkorporiert hatte: Der Hochmütige begehrt gar nicht so sehr gegen Gott auf, aber er glaubt sich aus eigener Kraft &amp;#039;&amp;#039;entsündigen&amp;#039;&amp;#039; zu können. Weil er sich damit der [[Erlösung]] durch den [[Heiland]] [[Jesus Christus]] zu entziehen sucht, die das Fundament der christlichen Lehre bildet, befindet er sich zum göttlichen Gesetz im maximalen Widerspruch.&amp;lt;ref&amp;gt;Burghard Meyer-Sickendiek: &amp;#039;&amp;#039;Affektpoetik. Eine Kulturgeschichte literarischer Emotionen.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3065-6, S. 150f ({{Google Buch |BuchID=dgyOm-cJzcIC |Seite=150 |Linktext=eingeschränkte Online-Version |Land=}}); Augustinus: De trinitatis, 4. Buch {{Internetquelle |url=https://www.unifr.ch/bkv/kapitel2670-15.htm |titel=15. Kapitel. Die Hochmütigen glauben, daß sie aus eigener Kraft zur Anschauung Gottes gelangen können. |abruf=2014-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spoleto San Pietro - Hauptportal 4e Löwe Soldat.jpg|mini|Gott (= Löwe) bestraft den Hochmut des Menschen (= Soldat) – San Pietro fuori le mura (Spoleto)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde die &amp;#039;&amp;#039;Magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; in Teilen der Kultur erneut aufgewertet und erhielt vorübergehend etwas von dem Glanz zurück, den sie in der Antike besessen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Beitrag dazu leistete im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Thomas von Aquin]], der sich wie kein anderer Kirchenlehrer um eine Versöhnung des christlichen Denkens mit dem der Griechen bemüht hat. Thomas stand zwar in der Tradition Augustinus’ und hielt ‒ mit Jesus Sirach 10.15 ‒ den Stolz &amp;#039;&amp;#039;(superbia)&amp;#039;&amp;#039; für den Ursprung aller Sünde. Das Fundament für das christliche Stolzverbot erblickte er in den [[Zehn Gebote]]n, von denen bereits die ersten vor allem den einen Zweck verfolgen: den Menschen dem Willen Gottes zu unterwerfen, damit er Gottes Gesetz erfülle.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas von Aquin: &amp;#039;&amp;#039;[[Summa theologica]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel686-2.htm 2. Teil, Quaestio 170, 2. Artikel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits unterschied Thomas klar zwischen &amp;#039;&amp;#039;superbia&amp;#039;&amp;#039; und der aristotelischen &amp;#039;&amp;#039;magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; (Hochherzigkeit), wobei er der Hochherzigkeit nunmehr eine christliche Deutung verlieh: {{&amp;quot;|Wenn Gott einem Menschen das Geschenk einer Tugend mache und ihn großer Dinge für wert halte, dann sei es Sache des betreffenden Menschen, Gottes Geschenk gerecht zu werden und nach einem guten Gebrauch der Tugend zu streben.}} Ein Mensch, der hochherzig eine Tugend umzusetzen suche, könne ‒ wenn er sich seiner eigenen Mängel bewusst ist ‒ gleichzeitig Demut empfinden. Hochherzigkeit und Demut bilden insofern keinen Gegensatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas von Aquin: &amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel645-3.htm 2. Teil, Quaestio 129, 3. Artikel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelhochdeutsch]]en erschien ‒ als [[Lehnübersetzung]] der &amp;#039;&amp;#039;Magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; ‒ erstmals das Wort &amp;#039;&amp;#039;hôchmuot&amp;#039;&amp;#039;. Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;-muot&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Mut|-mut]]&amp;#039;&amp;#039; bedeutet hier „Gemüt“ und „Gemütszustand“. Die [[Wortbildung]] erfolgte nach demselben Muster wie bei den Wörtern &amp;#039;&amp;#039;[[Übermut]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schwermut]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Wankelmut]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/suchen/dudenonline/muot |titel=Online-Duden: muot |abruf=2014-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aristokratische Ritterkultur des süd- und mitteldeutschen Raumes verdrängte diesen mit Sündhaftigkeit behafteten Terminus jedoch bald und setzte an seine Stelle den &amp;#039;&amp;#039;hôhen muot&amp;#039;&amp;#039;, also die freudige Lebenserhöhung, das Selbstwertbewusstsein und das Streben nach hohen Dingen, als dessen Motor nicht zuletzt die [[Hohe Minne]] fungierte. Der Hohe Mut ‒ eine Wiederbelebung der antiken &amp;#039;&amp;#039;Magninimitas&amp;#039;&amp;#039;, der beherrschten Selbstachtung ‒ war ein rein adliges Privileg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://woerterbuchnetz.de/DWB/?lemid=GH10456 |titel=Deutsches Wörterbuch |abruf=2014-08-03}}; Martin Doehlemann: &amp;#039;&amp;#039;Mut zum Stolz und Hochmut. Bedingungen einer höheren Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Lit-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-643-11397-9, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Ritterkultur im 14.&amp;amp;nbsp;und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an Bedeutung verlor, trat in der Literatur an die Stelle des „Hohen Mutes“ erneut das Konzept des sündhaften Hochmuts.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Doehlemann: &amp;#039;&amp;#039;Mut zum Stolz und Hochmut. Bedingungen einer höheren Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-643-11397-9, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]] übersetzte das lateinische &amp;#039;&amp;#039;Magnanimitas&amp;#039;&amp;#039; 1545 noch als „stolzer Mut“.&amp;lt;ref&amp;gt;Sprichwörter, 16.18, Ausgabe von letzter Hand&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wertung der römisch-katholischen Kirche ===&lt;br /&gt;
Für die römisch-katholische Kirche ist Stolz (so der [[Katechismus der katholischen Kirche|Weltkatechismus]], KKK 1866) resp. Hochmut, Hoffart oder [[Überheblichkeit]], lat. &amp;#039;&amp;#039;superbia&amp;#039;&amp;#039;, die erste der sieben [[Hauptsünde]]n oder, bei [[Thomas von Aquin]], eine Wurzelsünde noch über den Hauptsünden (Thomas listet bei den letzteren stattdessen die verwandte [[Eitelkeit]]).&amp;lt;ref&amp;gt;S. th. II/II 132 und 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stolz ist nach Thomas „ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen“.&amp;lt;ref&amp;gt;S. th. II/II 162 II.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Gregor der Große|St. Gregor]] kommt Stolz in vier Formen vor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# das Gute, das man besitzt, sich selbst zuzuschreiben; &lt;br /&gt;
# es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen; &lt;br /&gt;
# sich Vorzüge beilegen, die man nicht besitzt; &lt;br /&gt;
# Vorzüge, die man besitzt, mit Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Moralia XXIII 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen ist [[Selbstachtung]] ebenso wie die Achtung des Mitmenschen eine positive Pflicht, bestehend „in der richtigen Schätzung dessen, was wir an uns und anderen finden, und in der aufrichtigen Anerkennung des Wertes oder Unwertes desselben, verbunden mit dem Wunsche und Bestreben, das Wertvolle und Würdige zu erhalten und zu schützen, das Unwürdige aber zu entfernen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Elger, &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der katholischen Moraltheologie&amp;#039;&amp;#039; § 245, Leitmeritz 1851, dem auch die Übersetzung aus Gregors &amp;#039;&amp;#039;Moralia&amp;#039;&amp;#039; entnommen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Geltung, Ansehen und Macht werden aber zur Bedrohung, wenn das Geltungs- und Machtstreben entartet. Der eine wird aus Geltungssucht zum Streber. Er denkt nur an seine Karriere und schiebt rücksichtslos alles beiseite, was ihm im Wege steht. Er ist sogar bereit, Glauben und Religion aufzugeben, wenn er dadurch sein Ziel erreichen kann. Ein anderer stellt sich in überheblichem Stolz über alle anderen; er nützt seine Position aus und wird zum Tyrannen. Ein dritter schließlich verliert in falschem Vertrauen zu sich selbst das Vertrauen zu allem, auch zu [[JHWH|Gott]]. Er meint, man könne sich auf niemand verlassen.|[[Katholischer Erwachsenenkatechismus]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialgeschichtliche Perspektive ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hochmut&amp;#039;&amp;#039;-Kritik wendet sich im Falle der [[Ständeordnung|Ständegesellschaft]] kritisch gegen den [[Adel]] und auch den [[Klerus]]; der Vorwurf richtet sich gegen Elemente der adligen [[Umgangsform|Etikette]] und deren Benutzung als Werkzeug der sozialen [[Exklusion]]. Der [[pejorativ]]en Bedeutung liegt jedoch wortgeschichtlich ein durchaus positiver Begriff zugrunde: Hochmut meint ursprünglich mhd. &amp;#039;&amp;#039;hohen Mut&amp;#039;&amp;#039;, also Hochgestimmtheit, und ist Ausdruck der begleitenden Gestimmtheit einer vornehmen [[Gesinnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Herausbildung des modernen [[Individualismus]] kommt es mit der Abkehr von christlichen Tugenden und dem Wandel des Selbst- und Weltverständnisses des Menschen entsprechend zu einem weiteren Bedeutungswandel. An die Stelle des &amp;#039;&amp;#039;Hochmuts&amp;#039;&amp;#039; tritt in modernen Gesellschaften so die &amp;#039;&amp;#039;Arroganz&amp;#039;&amp;#039;, hier auch stellvertretend für im Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;Hochmut&amp;#039;&amp;#039; gängigere Bezeichnungen. Diese Arroganz sieht von gesellschaftlichen Strukturen (Stände, Klassen) eher ab, zugunsten der Betonung eines [[Konflikt]]es zwischen &amp;#039;&amp;#039;de iure&amp;#039;&amp;#039; [[Gleichberechtigung|gleichberechtigten]] Individuen, die in persönlichem [[Selbstwert]]empfinden und sozialem Geltungsanspruch vor dem Hintergrund eines auseinandergehenden [[Pluralismus (Politik)|Wertpluralismus]] [[streit]]ig aneinandergeraten: Die Eindeutigkeit christlicher Wertvorstellung bezüglich des &amp;#039;&amp;#039;Hochmuts&amp;#039;&amp;#039; wird von einem [[Ambivalenz|ambivalenten]] Begriff abgelöst, der diesen (in Ermangelung eines allgemeinverbindlich anerkannten Wertekanons) unauflösbaren Konflikt zwischen der grundlegenden Gleichheitsforderung und der mehr oder minder realitätsgerechten oder angemaßten persönlichen Überlegenheit (Vergleich dazu „[[Cool]]ness“ als zeitgemäßes Persönlichkeitsideal) eines Einzelnen allenfalls pathologisieren und ihm als [[Narzissmus]] therapeutisch begegnen kann: Der Narzissmus des Einen (war und) ist [[Gegenmacht|gegenmächtig]] die Arroganz (der Hochmut) des Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Perspektive ==&lt;br /&gt;
Welches Verhalten als hochmütig empfunden wird, ist nicht zuletzt kulturell geprägt. So hat [[Margaret Mead]] beobachtet, dass Briten US-Amerikanern häufig Angeberei vorwerfen, während umgekehrt Amerikaner Briten als hochnäsig empfinden. Bei genauerem Hinsehen erwies es sich, dass junge Menschen in den Vereinigten Staaten von früh auf lernen, sich und ihre Erfolge gut zu präsentieren, während junge Briten im Gegenteil lernen, sich bescheiden zu geben. Das Verhalten der Amerikaner (das diese selbst als Ausdruck von Offenheit und Geradlinigkeit sehen) wird von den Briten dann als prahlerisch wahrgenommen, während die Amerikaner das britische [[Understatement]] (das als Ausdruck von Bescheidenheit gemeint ist) als Zeichen von Arroganz empfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Mead: &amp;#039;&amp;#039;Applications of End-Linkage Formulations to Anglo-American Relations in World War II.&amp;#039;&amp;#039; In: Margaret Mead, [[Rhoda Bubendey Métraux|Rhoda Métraux]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Study of Culture at a Distance.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Berghahn, 2000, ISBN 1-57181-215-6, S. 422&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umerziehung einer hochmütigen oder allzu selbstbewussten Person ist ein häufig vorkommendes [[Thema (Literatur)|Thema]] in der Literatur und in anderen Medien. Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Der Widerspenstigen Zähmung]], Komödie von [[William Shakespeare]]&lt;br /&gt;
* [[Die Wirtin zum Weißen Rößl]], deutscher Spielfilm von 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologische Perspektive ==&lt;br /&gt;
Manche [[Sozialpsychologie|Sozialpsychologen]] haben insbesondere die Arroganz als &amp;#039;&amp;#039;[[Soziale Distanz|Distanz]] aus Unsicherheit&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabrielle Pollr-Hartig: &amp;#039;&amp;#039;[https://derstandard.at/1381371016199/Der-Stolz-Zwischen-Selbstbewusstsein-und-Ueberheblichkeit Der Stolz: Zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit]&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://derstandard.at/ Derstandard.at], 8. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palverlag.de/lebenshilfe-abc/arroganz.html Psychologie Lexikon (Palverlag)]&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|Vieles, was nach außen als Anmaßung und Hochmut erscheint, ist in Wirklichkeit Unsicherheit oder gar Angst. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Bumke: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen und Betrachtungen. Der Weg eines deutschen Psychiaters. Mit einer Aphorismen-Sammlung [„Hobelspäne“]&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und mit einer Einführung von Walter Gerlach, Richard-Pflaum-Verlag, München 1952, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Daneben werden jedoch &amp;#039;&amp;#039;Hochmütige&amp;#039;&amp;#039; beobachtet, die keinerlei Anzeichen von innerer Unsicherheit aufweisen. „Arrogante, hochmütige Verhaltensweisen und Attitüden“ gelten nach der ICD-10-Klassifikation als allgemeine Kriterien für eine [[narzisstische Persönlichkeitsstörung]] (F60.80).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen |Hrsg=H. Dilling, H.J. Freyberger |Auflage=6 |Verlag=Verlag Hans Huber |Ort=Bern |Datum=2012 |ISBN=978-3-456-85131-0 |Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gottkomplex]]&lt;br /&gt;
* [[Snob]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bozena Anna Badura]], Tillmann F. Kreuzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Superbia – Hochmut und Stolz in Kultur und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Psychosozial-Verlag, Gießen 2014, ISBN 978-3-8379-2338-4.&lt;br /&gt;
* Martin Doehlemann: &amp;#039;&amp;#039;Mut zum Stolz und Hochmut. Bedingungen einer höheren Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-643-11397-9.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Die Arroganz der Macht. Hochmut kommt vor dem Fall.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-4052-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emotion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Haltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laster]]&lt;/div&gt;</summary>
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