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	<title>Hochmeister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MeAmME am 17. September 2025 um 17:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Amt im Deutschen Orden. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Hochmeister (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Siegel Grossmeister Deutschritterorden.jpg|mini|Altes Siegel des Hochmeisters des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das höchste Amt im [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]]. Es entspricht dem eines [[Großmeister (Ritterorden)|Großmeisters]]. Auch der [[St. Georgs-Orden (Österreich)|St.-Georgs-Orden]] kannte den Titel &amp;#039;&amp;#039;Hochmeister&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel entstand im Jahre 1199, als die bisherige Hospitalbruderschaft mit einem &amp;#039;&amp;#039;Meister&amp;#039;&amp;#039; an der Spitze zu einem geistlichen Ritterorden erhoben wurde. Während das Amt in der Anfangszeit auch von Ordenspriestern wahrgenommen werden konnte, bestimmte Papst [[Honorius III.]] im Jahre 1216, dass der Hochmeister aus den Reihen der [[Ordensgelübde|Profess]]ritter zu wählen war. Diese Regelung war bis 1923 in Kraft; erst mit dem Wandel in einen klerikal geführten Orden gelangte das Amt (wieder) an die Priesterbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] des Ordens unter dem letzten in Preußen residierenden Hochmeister [[Albrecht (Preußen)|Albrecht von Brandenburg]] im Jahre 1525 erhielt der [[Deutschmeister (Deutscher Orden)|Deutschmeister]] [[Walther von Cronberg]] 1527 von Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] die Berechtigung, sich „Administrator des Hochmeistertums“ zu nennen. Von 1530 bis 1929 wurde das Amt daher umgangssprachlich „Hoch- und Deutschmeister“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Hochmeister zugleich [[Generalsuperior]] der [[Deutscher Orden#Ordensschwestern|Deutschordensschwestern]] sowie Oberer der Institute der Ehrenritter und [[Familiare]]n. Er erhält die [[Abt]]sweihe, trägt [[Hirtenstab]] und [[Mitra]] und besitzt das Recht, bischöfliche Kleidung zu tragen. Neben dem Brustkreuz trägt er zugleich das ritterliche Hochmeisterkreuz am [[Coulant|Koulanten]] und dieses auch auf dem Ordensmantel. Seit 2010 führt der Hochmeister zusätzlich den Titel eines [[Generalabt|Generalabtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochmeisterkreuz ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Template - Grand Master of the Teutonic Order.svg|mini|Wappen der Hochmeister des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Marienb8.jpg|mini| Bronzestatue des 4. Hochmeisters [[Hermann von Salza]], [[Malbork| Marienburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MalborkHochmeisterDeutschOrden.JPG|mini|Denkmäler in der [[Marienburg (Ordensburg)|Marienburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hochmeisterkreuz]] besteht aus einem schwarzen Kreuz auf silbernem Grund. Darin liegt ein goldenes Stabkreuz mit Lilie an den Enden, darauf in der Mitte ein Wappenschild mit einem schwarzen Adler auf goldenem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsbereich ==&lt;br /&gt;
Der Hochmeister war und ist höchster Oberer des Deutschen Ordens. In Europa wurde er durch die Landesmeister vertreten, da er ursprünglich als höchste weltliche und geistliche Autorität des Ordens im [[Heiliges Land|Heiligen Land]] residierte. Als er nach dem Fall von [[Akkon]] seinen Sitz nach Europa verlegte, musste er sich gegen seine Landmeister durchsetzen. Er wurde nach der Übersiedlung nach Preußen der dortige Landesherr und übernahm vor allem die Vertretung des Ordens nach außen. Innerhalb des Ordens jedoch sank seine Autorität, was sich daran zeigte, dass verschiedene Hochmeister vom [[Generalkapitel]] zum Rücktritt gezwungen wurden. Nach der [[Reformation]] war sein Amt vor allem ein symbolisches, das im Range höher stand als die damit verbundene Macht. [[Kammergut]] war das [[Meistertum Mergentheim]], das als [[reichsunmittelbar]]es Territorium dem Hochmeister – als [[Fürst#Kirchenfürsten|geistlichem Fürsten]] – zugleich Sitz und Stimme auf der geistlichen Bank des [[Reichsfürstenrat]]es als [[Reichsprälat]] gewährte. Die meisten Ritter standen bei fremden Herren im Dienst, so dass er durch sie einen gewissen Einfluss auf deren Politik nehmen konnte. Ein Beispiel dafür ist [[Caspar Anton von Belderbusch]], Premierminister in [[Kurköln]]. Der damalige Hochmeister befahl ihn auf seine Kommende zurück, was Belderbusch faktisch entmachtete. Nur die persönliche Bitte des Kölner [[Kurfürst-Erzbischof]]s konnte ihn auf seinem Posten halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation leitete sich der Einfluss des Amtes von seinem Inhaber ab, der stets ein Prinz des österreichischen Kaiserhauses war. Der Orden, der nun nie mehr als etwa 20 Adlige umfasste, war vor allem im [[Militär]] der [[Österreich-Ungarn|k. und k. Monarchie]] vertreten. Es handelte sich bei dem Hochmeister also um einen besonderen Würdenträger Österreichs, der der kaiserlichen Familie entstammte und quasi einem Hausorden vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende des Ersten Weltkrieges beendete das „Schattendasein“ des Ordens. Die Leitung und damit das Hochmeisteramt kamen nun an die Kleriker des Ordens. Nach Bischof [[Norbert Johann Klein|Norbert Klein]], dem ersten Kleriker als Hochmeister, drohte der Orden in der Versenkung zu verschwinden. Um dem entgegenzuwirken, verlieh der Papst dem Hochmeister die Abtswürde und in der Kleidung die [[Pontifikalien]]. In Österreich steht er im Rang eines [[Botschafter]]s. Innerhalb des Ordens ist er zwar von besonderer symbolischer Bedeutung, faktisch aber Gast des [[Prior]]s der Provinz Österreich. Er ist von den Abgaben der Provinzen abhängig, deren [[Ordinarius (Kirche)|Ordinarius]] nicht er, sondern der jeweilige Prior ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochmeister ist zugleich der Generalobere der Deutschordensschwestern, die dem Deutschen Orden inkorporiert sind, und der [[Familiare]]n des Deutschen Ordens. Er wird durch delegierte Brüder und Schwestern auf dem Generalkapitel jeweils für sechs Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Residenz des Hochmeisters ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutscher Orden#Hauptsitze und Archive des Ordens|Residenz]] des Hochmeisters des Deutschen Ordens war ursprünglich [[Akkon]]. Hier wurde der Orden begründet, hier hatte er sein wichtigstes Aufgabenfeld. Nach dem Fall von Akkon (1291) verlegte er den Sitz nach Venedig. Dies lag zum einen daran, dass man immer noch daran glaubte, ins Heilige Land zurückzukehren, zum anderen an den guten Beziehungen zur [[Republik Venedig]]. Erst 1309 wurde der Sitz auf die [[Ordensburg Marienburg|Marienburg]] in [[Preußen]] verlegt. Damit war die Sicherung des unabhängigen Eigenbestandes verbunden; denn sowohl der [[Kirchenstaat]] als auch die Republik Venedig waren in Zeiten des Umbruchs keine sichere Herberge. Außerdem kam eine starke Strömung innerhalb des Ordens hinzu, welche im Baltikum die Zukunft des Ordens sah. Im Juni 1457 wurde der Sitz dann nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] überführt, da der Orden die Marienburg verloren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation und dem Verlust des [[Deutschordensland]]es wurde der Hauptsitz des Ordens nach [[Bad Mergentheim|Mergentheim]] verlegt, das zur [[Deutschordensballei Franken]] gehörte. Dessen Kammergut war das [[Meistertum Mergentheim]]. Auch wenn die Hochmeister hier nicht unbedingt residierten, war im dortigen [[Schloss Mergentheim|Deutschordensschloss]] doch die Hauptverwaltung des Ordens; heute befindet sich dort das [[Deutschordensmuseum]]. Erst die Säkularisation brachte eine neue Verlegung des Hauptsitzes mit sich. Nachdem Mergentheim 1809 an das [[Königreich Württemberg]] gelangt war, wurde der neue Sitz des Hochmeisters in demselben Jahr in [[Wien]] im [[Deutschordenshaus (Wien)|Deutschordenshaus]] angesiedelt, wo er sich bis heute befindet, bis 1945 mit Zweitsitz auf dem mährischen [[Schloss Bruntál|Schloss Freudenthal]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Malbork castel 2006.jpg|[[Ordensburg Marienburg|Marienburg]]&lt;br /&gt;
Datei:Schloss mgh.jpg|[[Schloss Mergentheim]]&lt;br /&gt;
Datei:Deutschorden z02.JPG|[[Deutschordenshaus (Wien)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleidung der Hochmeister ==&lt;br /&gt;
Bis 1923 waren die Hochmeister immer Ritter des Ordens. Zu seiner der jeweiligen Zeit angepassten Kleidung trug er wie alle Ordensritter über den Schultern einen weißen Mantel, der bis über das Knie reichte und, vom Träger aus gesehen, rechts mit dem Hochmeisterkreuz besetzt war. An der rechten Hand trug er einen Ring. Nach 1806 trug er eine Uniform, die aus weißem Oberteil, schwarzen Hosen und schwarzen Stiefeln bestand, und am Kragen das Hochmeisterkreuz am [[Coulant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der erste Klerikerhochmeister Bischof gewesen war, wurde der zweite Klerikerhochmeister in den [[Abt]]srang erhoben. Zugleich wurde ihm eine violette [[Soutane]] zugestanden, wie sie auch die Bischöfe tragen. Auf dem Scheitel trägt er einen violetten [[Pileolus]] (ein Scheitelkäppchen) und als Kopfbedeckung ein violettes oder weißes [[Birett]]. Am Hals trägt er das Hochmeisterkreuz an einem schwarzen [[Coulant]] und auf der Brust ein [[Pektorale]] (Bischofskreuz). Über die Schultern trägt er einen weißen Mantel, der bis zum Boden reicht und auf dem ebenfalls das Hochmeisterkreuz zu sehen ist. An der rechten Hand trägt er einen Ring. Bei der Heiligen Messe kommen ihm die [[Pontifikalien]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Liste der Hochmeister}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Deutschmeister]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landmeister in Livland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landmeister von Preußen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochmeister des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchenfürst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Udo Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hochmeister des Deutschen Ordens 1190–2012&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Elwert, Weimar 2014, ISBN 978-3897398108.&lt;br /&gt;
* Uwe Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Kreuz und Schwert. Geschichte des Deutschen Ordens.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag GmbH &amp;amp; Cie, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-13402-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grand Masters of the Teutonic Knights|Hochmeister des Deutschen Ordens}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutscher-orden.at/site/generalleitung/hochmeister Der Hochmeister] auf der Website des Deutschen Ordens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4149301-1|VIAF=235081805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Orden|Hochmeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeAmME</name></author>
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