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	<title>Hochgrat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochgrat&amp;diff=311854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD               = hochgrat.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Nordflanke des Hochgrat&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 1833.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Oberstaufen]], [[Landkreis Oberallgäu]], [[Bayern]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Hochgratkette]], [[Allgäuer Voralpen westlich der Iller|Voralpen westlich der Iller]], [[Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 12.7&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 1834-1120&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Obere Gottesackerwände]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = [[Rohrmoossattel]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47/29/43.4/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 10/4/42.9/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = DE-BY&lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = kurzer Wanderweg ([[SAC-Wanderskala|T2-3]]) von der Bergstation der Hochgratbahn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berg Hochgrat.jpg|mini|Blick von [[Steibis]] zum Hochgrat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HochgratVomSeelekopf28070826.jpg|mini|Westseite (vom [[Seelekopf]] aus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochgrat Ostseite.jpg|mini|Hochgrat (Ostseite), Ansicht vom Gelchenwanger Kopf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HochgratGipfel03.jpg|mini|Auf dem Gipfel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenberg i A - Rieder Höhe - Hochgrat 01.JPG|mini|Hochgrat von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochgrat 3.jpg|mini|Hochgrat bei Sonnenaufgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allgäuer Voralpen westlich der Iller mit Berggruppen.png|mini|Topographische Karte der Umgebung mit den Bezeichnungen der Berggruppen, die Schichtkämme sind gut erkennbar]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochgrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|1834|DE-NHN|link=true}} hoher Berg in den [[Allgäuer Alpen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern]] |url=http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?search=&amp;amp;X=5263664.00&amp;amp;Y=4355338.00&amp;amp;zoom=12&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=tk&amp;amp;crosshair=marker&amp;amp;catalogNodes=122 |titel=Amtliche Karte - Digitale Ortskarte 1:10 000 |werk=BayernAtlas |zugriff=2016-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mittels [[Hochgratbahn]] erschlossene Hausberg von [[Oberstaufen]] hat als höchste Erhebung der [[Hochgratkette|Nagelfluhkette]] und des gesamten Allgäuer Voralpenlandes eine herausragende touristische und geographische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hochgratkette#Geologie|titel1=Geologie der Nagelfluhkette}}&lt;br /&gt;
Das Schichtensystem der nach Norden hin angehobenen [[Nagelfluh]]platten findet im Hochgrat seine höchste und seine zentrale Stelle. Von seinem Gipfel aus klingt der Grat auf beiden Längsseiten weitläufig symmetrisch ab, um nach jeweils einem halben Kilometer steil in einen Sattel zum jeweils nächsten Berg der Kette abzufallen und gleichzeitig quer dazu einen Grat nach Norden hin auszusenden. Dadurch entsteht die charakteristische Form des Hochgrats, die ihn zusammen mit seiner durchgängigen Bänderstruktur auf der Nordseite einzigartig erscheinen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Für eine üppige und artenreiche Gebirgsflora bietet der Hochgrat günstige Voraussetzungen: Sein kalkreiches Nagelfluhgestein ist mit Sandstein- und Mergelschichten durchsetzt, so dass den Pflanzen ein breites Spektrum an Mineralien und Substratstrukturen zur Verfügung steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bergfieber.de/berge/touren/hochgrat/hochgrat.htm &amp;#039;&amp;#039;Hochgrat&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 27. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die klimatische Ausgesetztheit der Nagelfluhkette sorgt für häufige Niederschläge und für viel Wind. Mit seiner Höhe erreicht der Hochgrat die [[Waldgrenze]] (etwa 1.800&amp;amp;nbsp;m), was einige mit Bäumen konkurrierende Gebirgsblumen begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den meisten Wiesenblumen, die auch in den anliegenden Tälern zu finden sind, trifft der Wanderer je nach Jahreszeit auf bunte Flecken und durchsetzte Wiesen mit Individuen von [[Berg-Aster|Berg- und Kalkaster]], [[Dünner Frauenmantel]] (&amp;#039;&amp;#039;Alchemilla tenuis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfuroteliste&amp;quot;&amp;gt;[[Bayerisches Landesamt für Umwelt]]: [http://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_pflanzen/doc/pflanzen/florenliste.pdf &amp;#039;&amp;#039;Regionalisierte Florenliste Bayerns&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB). Abgerufen am 27. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Fastkahles Habichtskraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Hieracium subglaberrimum&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfuroteliste&amp;quot; /&amp;gt;, Schinz’ [[Zwerg-Mehlbeere]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfuroteliste&amp;quot; /&amp;gt;. [[Blauer Eisenhut]], [[Kuhschellen|Küchenschellen]], [[Sterndolde]]n, [[Arnika (Gattung)|Arnika]], [[Steinbrech]]ern&amp;lt;ref name=&amp;quot;natverein&amp;quot;&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/berichtdesnaturw331898natu/berichtdesnaturw331898natu_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben und Neuburg (a.V.) in Augsburg&amp;#039;&amp;#039;]. 1898. Abgerufen am 27. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Aurikel]], [[Stein-Nelke]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;natverein&amp;quot; /&amp;gt;, gelber und blauer Frühlings- und Stängelloser [[Enziane|Enzian]], [[Silberdistel]]n und vielen anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Westlich und nördlich steht der Hochgrat mit seiner Höhe an vorderster Linie: In diesen Richtungen kommt auf dem Festland keine annähernd gleich hohe Erhebung mehr. Das bedeutet einerseits, dass von seinem Gipfel aus in diesen Richtungen eine grandiose Fernsicht herrscht. Man übersieht den gesamten [[Bodensee]], große Teile [[Oberschwaben]]s, erkennt das [[Ulmer Münster]] und das [[KKW Gundremmingen]] und erahnt den Verlauf der [[Donau]] anhand ihres Dunstbandes.&lt;br /&gt;
Es bedeutet aber auch, dass Wolken aus den üblichen Wetterrichtungen Westen und Norden sehr leicht den Hochgrat als erstes [[Orographie|orographisches]] Hindernis treffen und dort beginnen abzuregnen. Aus diesem Grund ist [[Steibis]] am Fuße des Berges einer der niederschlagsreichsten Orte Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Hochgrats gibt es noch mehrere [[Molasse]]-Ketten, die in ihrer Höhe den Hochgrat nicht erreichen. Erst in 13&amp;amp;nbsp;km Entfernung übertreffen die [[Winterstaude]] und Ausläufer des [[Hoher Ifen|Hohen Ifens]] seine Gipfelhöhe. Damit besitzt der Hochgrat die größte geographische [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] aller [[Allgäuer Alpen|Allgäuer Berge]] überhaupt. Für einen Gipfelbezwinger bedeutet dies, dass er innerhalb eines weiten Umkreises keinen gleich hohen Berg mehr hat, der ihm die Aussicht verstellt. Deshalb sieht man bei klarer Witterung auch sehr tief in die Alpen: im Osten die [[Zugspitze]] und den [[österreich]]ischen [[Großvenediger]], im Süden die [[Silvretta]], die [[Schesaplana]] und in der [[Schweiz]] erkennt man die Massive von [[Tödi]] und [[Säntis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Dominanz des Hochgrat bedeutet außerdem, dass seine Kontur auch in großer Entfernung noch nicht durch Berge gestört wird, die ihn im Hintergrund überragen. Im [[Westallgäu]], in [[Oberschwaben]] und auch in [[Kempten (Allgäu)]] ist die markante Silhouette des Hochgrats vertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochgrat wird nach Norden hin begrenzt durch das obere [[Weißach (Bregenzer Ach)|Weißach]]tal (auch &amp;#039;&amp;#039;Ehrenschwanger Tal&amp;#039;&amp;#039;), nach Osten durch Brunnenaukessel und -scharte vom Rindalphorn, nach Südosten durch den [[Gunzesrieder Ach|Aubach]] im [[Gunzesried]]er Tal, der als einziges in die [[Iller]] und damit in das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] entwässert, im Süden durch die [[Wasserscheide]] &amp;#039;&amp;#039;Obergelchenwangtobel&amp;#039;&amp;#039;, im Südwesten durch die [[Leckner Ach]] im [[Lecknertal]] und im Westen durch die unbenannte Scharte und das Lauchalpgebiet vom Seelekopf. Die Leckner Ach entwässert in die Weißach und schließlich in die [[Nordsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Administrativ gehört der Hochgrat vollständig zum Gemeindegebiet von [[Oberstaufen]] im [[Landkreis Oberallgäu]], zum Regierungsbezirk [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]], zum Bundesland [[Bayern]] und zu Deutschland. Bis zur Gebietsreform in Bayern 1972 gehörte der Hochgrat zur [[Aach im Allgäu|Gemeinde Aach]]. 1804 bis 1805 war Aach mitsamt dem Hochgrat [[Kaisertum Österreich|österreichisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang 2008 gegründete [[Naturpark Nagelfluhkette]] umfasst auch den Hochgrat als seine höchste Erhebung im Nagelfluhgebiet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.naturpark-nagelfluhkette.at/upload/file_161.pdf#page=18 | titel=Naturpark Nagelfluhkette, Sibratsgfäll | zugriff=2011-10-27 | archiv-bot=2018-04-15 01:31:20 InternetArchiveBot | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Erschließung des Hochgrats begann an seiner sonnigen und fruchtbaren Südseite durch die Alpe Gelchenwang. Damals hieß der Hochgrat &amp;#039;&amp;#039;Obergölchenwanger Grat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thaddäus Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgäuer Bergnamen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-389-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute findet sich dieser Name noch im &amp;#039;&amp;#039;Gelchenwanger Kopf&amp;#039;&amp;#039;, dem Vorgipfel des Rindalphorns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Nordseite war seine Bedeutung bis zum 18. Jahrhundert auf die Nutzung als Jagdrevier beschränkt. Im Jahre [[1507]] wurde der römisch-deutsche König und spätere römisch-deutsche Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] als Jagdgast erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Eggmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Illertals&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-7519-6898-9, Seite 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alte Darstellungen des Ortes Staufen deuten zwar Bergketten an, die markante Form des Hochgrats ist darauf jedoch kaum zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert wurden auch die Alpweiden der Nordflanke genutzt und dort auch Forstwirtschaft betrieben. Mit der Entdeckung des Berges für den Tourismus setzte sich auch sein heutiger, für Touristen eingänglicher Name durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Stationen der Geschichte sind&lt;br /&gt;
* 1907–1908: Bau des [[Staufner Haus]]es&lt;br /&gt;
* 1931: Bayerische Skimeisterschaft Abfahrt&lt;br /&gt;
* um 1936: Planung Straße nach [[Balderschwang]]&lt;br /&gt;
* 1968, 11. Juni: Eine F 104 G [[Lockheed F-104|Starfighter]] des [[Jagdbombergeschwader 34|Jagdbombergeschwaders 34]] verunglückt an der Südostflanke in Gipfelnähe beim Überflug des Hochgrats. Der Pilot, ein Oberleutnant der Luftwaffe, wird getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cactus-starfighter-staffel.de/public/html/f-104_verluste.html &amp;#039;&amp;#039;F-104 Verluste – Abstürze bzw. Aussonderung nach schweren Beschädigungen&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: Ausbau des Fahrwegs&lt;br /&gt;
* 1973: Fertigstellung der Hochgratbahn&lt;br /&gt;
* 1996: Absturz eines Sportflugzeugs&lt;br /&gt;
* 2004: Installation Panoramakamera&lt;br /&gt;
* 2006: Kabelverlegung zur Bergstation, Bau von Scheinwerferkette an den Pfeilern&lt;br /&gt;
* 2009: Lawinenunglück&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/allgaeu/oberallgaeu-kempten/gewaltige-lawine-am-hochgrat_arid-88974 |titel=Gewaltige Lawine am Hochgrat |werk=all-in.de |datum=2009-02-19 |abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Höhenweg &amp;#039;&amp;#039;Luftiger Grat&amp;#039;&amp;#039; wird eröffnet&amp;lt;ref name=&amp;quot;staufengeschichte&amp;quot;&amp;gt;Markt Oberstaufen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.www2.oberstaufen.de/index.shtml?geschichte2 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-15 01:31:20 InternetArchiveBot}}. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Alpwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Hochgrat bietet eine breite, sonnenreiche Südseite und einige Karkessel auf der Nordseite für [[Alm (Bergweide)|Alpwirtschaften]], die von Juni bis September hauptsächlich mit Jungvieh bestückt werden. Die Alpen im Uhrzeigersinn (Hochalpen über 1400&amp;amp;nbsp;m kursiv):&lt;br /&gt;
* Simatsgund (Vordere, Mittlere, Hintere)&lt;br /&gt;
* Gratvorsäß&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brunnenau&amp;#039;&amp;#039; (1970 von Lawine zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alpe Gelchenwang#Geschichte|Gütle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alpe Gelchenwang]] (Untere, Obere)&amp;#039;&amp;#039; (älteste urkundlich erwähnte Alpe im Allgäu)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hittisau.at/natur-und-wandern/wanderwege/flyer_wanderprogramm_09_web_ok.pdf#page=7 |wayback=20110706093146 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alpen-Tobel-See-Wanderung im Naturpark Nagelfluhkette&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-26 08:33:10 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lauchalp&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Südliche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Obere&amp;#039;&amp;#039;, Untere)&lt;br /&gt;
* Horbach Alpe&lt;br /&gt;
* Eibele Alpe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fahnen Alpe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wetterstation ===&lt;br /&gt;
Durch seine klimatisch exponierte Lage ist der Hochgrat ein guter Standort für die Aufzeichnung von Wettermessdaten. Derzeit betreibt der [[Lawinenwarndienst Bayern]] auf 1720&amp;amp;nbsp;m Höhe eine Messdatenstation für Wind und Temperatur.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawinenwarndienst Bayern: {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Messdaten Hochgrat&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.lawinenwarndienst-bayern.de/aktuelle_daten/messstationen/messstation.php?ID=6 |wayback=20110719054432 |archiv-bot=2018-04-15 01:31:20 InternetArchiveBot}} Abgerufen am 27. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochgratbahn P1070172.jpg|mini|Hochgratbahn]]&lt;br /&gt;
Der Hochgrat steht auch kulturell in einer exponierten Lage: Nach Nordwesten und Norden hin ist er für weite Bereiche (Oberschwaben, westliches Allgäu) die höchste Erhebung in weitem Umkreis, die außerdem noch leicht zu erreichen und gut erschlossen ist. Deshalb wird er insbesondere im Sommer und Winter viel besucht. Den Touristen steht eine umfängliche Infrastruktur zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erschließung ====&lt;br /&gt;
Für den Fremdenverkehr wurde der ehemals als Mautstrecke betriebene Wirtschaftsweg ausgebaut, asphaltiert und für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Alternativ zum Individualverkehr gibt es eine regelmäßige Busverbindung zwischen dem Bahnhof Oberstaufen und der Hochgratbahn-Talstation. Die Busse fahren in beiden Richtungen etwa stündlich&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Oberallgäu: {{Webarchiv|url=http://www.oberallgaeu.org/index.shtml?fahrplaneinzeln |wayback=20081220013426 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fahrpläne für Busse&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-26 08:33:10 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hochgratbahn]], eine Kleinkabinenbahn, führt vom Weißachtal auf die Westschulter des Hochgrats bis zur Bergstation in eine Höhe von 1708&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bahn entstand im Bereich der Bergstation ein Startplatz für ehemals Drachenflieger und heute Gleitschirmpiloten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.paragliding365.com/index-p-flightarea_details_257.html &amp;#039;&amp;#039;Hochgrat 1800 Meter&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bewirtete Stützpunkte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:StaufnerHaus42080817.jpg|mini|Staufner Haus]]&lt;br /&gt;
Das [[Staufner Haus]] ist ein Unterkunftshaus des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] und Sektionshaus der [[Sektion (Alpenverein)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Oberstaufen-Lindenberg&amp;#039;&amp;#039;. Es steht am nordwestlichen Hang knapp unterhalb des Verbindungsgrats zum Seelekopf auf einer Höhe von 1634&amp;amp;#160;m und ist fast ganzjährig geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergstation der Hochgratbahn hat ein Restaurant mit Selbstbedienung und ist während des Betriebs der Bahn geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es einige bewirtete Alphütten und -häuser:&lt;br /&gt;
* Obere Lauchalpe (ganzjährig bewirtet)&lt;br /&gt;
* Untere Lauchalpe (während Alpsaison geöffnet)&lt;br /&gt;
* Mittlere Simatsgund (während Alpsaison geöffnet; mit sehenswerter Kapelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wanderwege ====&lt;br /&gt;
* Aufstieg vom Parkplatz Talstation&lt;br /&gt;
** Normalweg zur Bergstation (2&amp;amp;nbsp;h) und weiter zum Gipfel (30&amp;amp;nbsp;min), der Aufstieg zur Bergstation ist auch von Hittisau möglich.&lt;br /&gt;
** über Simatsgund zur Brunnenauscharte (2,5&amp;amp;nbsp;h) und von dort zum Gipfel (45&amp;amp;nbsp;min), der Aufstieg von [[Gunzesried|Gunzesried Säge]] zur Brunnenauscharte dauert etwa 3,5&amp;amp;nbsp;Stunden&lt;br /&gt;
* Höhenwege von der Bergstation&lt;br /&gt;
** Überschreitung zur Brunnenauscharte (45&amp;amp;nbsp;min), optional weitere [[Nagelfluh-Gratwanderung]] über [[Rindalphorn]] bis [[Sedererstuiben|Sederer]] oder [[Mittagberg|Mittag]]&lt;br /&gt;
** Die [[Fernwanderweg]]e [[Europäischer Fernwanderweg E4|E4]] und [[Europäischer Fernwanderweg E5|E5]] führen vom Staufner Haus über den Gipfel weiter auf der Nagelfluh-Gratwanderung über den Hochgrat&lt;br /&gt;
** Panoramarundweg mit Gipfelüberschreitung und Alpe &amp;#039;&amp;#039;Gütle&amp;#039;&amp;#039; (1&amp;amp;nbsp;h)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Luftiger Grat&amp;#039;&amp;#039;, Gratwanderung zum [[Falken (Allgäuer Alpen)|Falken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Skipiste ====&lt;br /&gt;
Ein System von gewalzten Skipisten verläuft im Bereich zwischen dem sommerlichen Kiesweg (Normalweg) und dem Nordwestgrat (etwaiger Verlauf des Hochgratbahn). Die [[Skipiste#Schwierigkeitsgrade (Alpen)|Schwierigkeitsgrade]] der drei bis zu sechs Kilometer langen Abfahrtsvarianten liegen zwischen &amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;schwarz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochgrat wird auch oft für Skitouren und Schneeschuhwanderungen genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;skitour&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/reise/aktuell/skitouren-im-allgaeu-ab-vom-schuss-a-455635.html Spiegel online: &amp;#039;&amp;#039;Skitouren im Allgäu: Ab vom Schuss&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 2. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings gab es wiederholt tödliche Abstürze und Lawinenunfälle. Im Februar 2009 verschüttete eine Lawine zwei Tourengänger in der Nordostflanke. Nur einer konnte gerettet werden, der andere verblieb zwei Monate lang mehr als fünf Meter tief unter den Schneemassen vergraben&amp;lt;ref&amp;gt;[[Augsburger Allgemeine]]: [http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Lawinenopfer-gefunden-id5412816.html &amp;#039;&amp;#039;Lawinenopfer gefunden&amp;#039;&amp;#039;]. 18. April 2009. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochgratberglauf-110904-1130.jpg|mini|Start zum Hochgrat-Berglauf 2011]]&lt;br /&gt;
Seit 1976 veranstaltet der &amp;#039;&amp;#039;TSV 1862 Oberstaufen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; alljährlich Anfang September den &amp;#039;&amp;#039;Hochgrat-Berglauf&amp;#039;&amp;#039;. Die Streckenführung folgt dem Kiesweg von der Tal- bis zur Bergstation (Höhendifferenz 850&amp;amp;nbsp;m, Länge 6040&amp;amp;nbsp;m). Der Streckenrekord durch [[Jonathan Wyatt]] liegt bei 29:37 min&amp;lt;ref&amp;gt;[https://germanroadraces.de/?p=38778 German Road Races: &amp;#039;&amp;#039;Hochgrat-Berglauf&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 26. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 2006 wird auch ein Kinderwettbewerb mit einer Höhendifferenz von 74&amp;amp;nbsp;m ausgetragen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tsv-oberstaufen.de/hochgratlauf/kinderberglauf Kinderberglauf], TSV 1862 Oberstaufen e.&amp;amp;nbsp;V.: Kinderberglauf. Abgerufen am 26. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 findet am Hochgrat jährlich die [[Hochgrat-Skirallye]] des [[Deutscher Skitourencup|Deutschen Skitourencups]] für Skibergsteiger statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Schon im 19. Jahrhundert befand sich am Gipfel eine [[Biwakschachtel]] aus Blech als Unterstand für in Wetterumschwung geratene Wanderer. Diese Hütte wurde 1898 von der neu gegründeten Alpenvereinssektion Oberstaufen übernommen und auch noch lange nach dem Bau des Staufner Hauses weitergepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde ein eigentümliches [[Gipfelkreuz]] aufgestellt. Es besteht aus vernieteten Stahlblechstreifen und erinnert mit seiner Skelettstruktur an die berühmten Stahlbaukonstruktionen jener Zeit (wie den Eiffelturm)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flickr.com/photos/28533726@N02/3874318464/ &amp;#039;&amp;#039;Bild vom Gipfel auf dem Hochgrat (flickr.com)&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Winter bildet sich oft beeindruckender [[Anraum]] an diesem Kreuz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;skitour&amp;quot;&amp;gt;[[Alpin (Zeitschrift)|Alpin.de]]: [https://www.alpin.de/touren/reportagen/4718/artikel_skitour__nagelfluhkette.html &amp;#039;&amp;#039;Skitour: Nagelfluhkette&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 23. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurden auch zwei Sitzbänke an beiden Seiten montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Frühjahren apern in der Nordostflanke [[Schneeschmelze|Schneereste]] in Form der handgeschriebenen Zahl &amp;#039;&amp;#039;1927&amp;#039;&amp;#039; aus. Besonders deutlich ergab sich diese Schneezahl im Jahre 1927 selbst, was zu allerlei Wunderglauben führte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierter Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang, Folge 7, 1927, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Normalweg zum Grat zwischen Hochgrat und Seelekopf (ca. 1600 m) wurde anlässlich des Baus der Hochgratbahn zur [[Fahrweg|Kiesstraße]] für LKWs ausgebaut. In den 1930er Jahren wurde über diese Trasse sogar eine reguläre Straße nach [[Balderschwang]] geplant. Balderschwang war damals eine [[Exklave#Funktionale Exklaven|funktionale Exklave]], da es nur über Österreich angefahren werden konnte. Vor Umsetzung der Planung erfolgte aber der Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich, so dass der Bedarf entfiel. Nach dem Krieg wurde der Plan nicht wieder aufgegriffen, sondern die Anbindung Balderschwangs durch den [[Riedbergpass]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nur geplant und nicht umgesetzt wurde ein [[Hotel|Großhotel]] im Jahre 1959. Nach dem Vorbild einiger Schweizer Bauten war nicht nur ein luxuriöses Hotel auf dem Gipfel des Hochgrats projektiert worden, sondern auch eine Kabinenbahn als Zubringer, deren Talstation zu Fuß von Oberstaufen aus zu erreichen gewesen wäre. Das Projekt wurde zugunsten eines Hotelbaus in Oberstaufen verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Seibert: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen.&amp;#039;&amp;#039; [[Bergverlag Rother]], ISBN 3-7633-1126-2&lt;br /&gt;
* Sektion Oberstaufen-Lindenberg: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre DAV Sektion Oberstaufen-Lindenberg&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift, Buchdruckerei Holzer, 1997&lt;br /&gt;
* Robert Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten oberschwäbischen Hausberge.&amp;#039;&amp;#039; Biberacher Verlagsdruckerei, ISBN 3-924489-88-2&lt;br /&gt;
* Kompass Wander-, Radtouren-, Skitouren- und Langlaufkarte: &amp;#039;&amp;#039;Oberstaufen, Immenstadt im Allgäu&amp;#039;&amp;#039;, KOMPASS-Karten, Innsbruck, ISBN 3-85491-004-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hochgrat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hochgrat.de/ Offizielle Website der Hochgratbahn]&lt;br /&gt;
* [http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=11108&amp;amp;ds= 360°-Panorama vom Hochgrat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Berge der Hochgratkette}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberstaufen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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