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	<title>Hochgolling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:52:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochgolling&amp;diff=596990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-27T11:42:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             = &lt;br /&gt;
| BILD             = Hochgolling 1178.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Ostseite. Hochgolling mittig ({{Höhe|2862}}), links &amp;#039;&amp;#039;Tramörtenscharte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2442}}) und rechts &amp;#039;&amp;#039;Rottor&amp;#039;&amp;#039; (rund {{Höhe|2270}}). Im Vordergrund der &amp;#039;&amp;#039;Gralatisee&amp;#039;&amp;#039; (rund {{Höhe|1810}}).&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 2862&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Land Salzburg|Salzburg]] und [[Steiermark]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Schladminger Tauern]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 47/15/58/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13/45/37/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-5/AT-6&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 24.0&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 2862-1738&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Koppenkarstein]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = [[Radstädter Tauernpass|Radstädter Tauern]]&lt;br /&gt;
| POSKARTE         = Alpen&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Orthogneis]]e und [[Phyllonit]]e, [[Amphibolit]], [[Paragneis]]e&lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = 8. August 1791 von [[Tamsweg]]er Bergsteigern&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = Klassischer Weg ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|I]])&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = Höchster Berg der [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]]&lt;br /&gt;
| BILD1            = Hochgolling0007.JPG&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Hochgolling-Nordwand im Frühjahr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochgolling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Berg des [[Alpenhauptkamm]]s an der Grenze zwischen dem [[Land Salzburg|Salzburger]] [[Bezirk Tamsweg|Lungau]] und der [[Steiermark]], wobei sich der Gipfel im Bundesland Salzburg befindet. Mit einer Höhe von {{Höhe|2862|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://data.bev.gv.at/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/map |titel=Österreichische Karte 1:50.000 | abruf=2024-10-03 | hrsg=[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist er der höchste Berg der [[Schladminger Tauern]] sowie der gesamten [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]]. Schaustück des allseits steil abfallenden und durch dunkles Gestein geprägten Berges ist seine rund 1000 Meter hohe Nordwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Golling“ kann auf das [[Slawische Sprachen|Slawische]] &amp;#039;&amp;#039;golъ&amp;#039;&amp;#039; (kahl) zurückgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz-Dieter Pohl]]: [http://members.chello.at/heinz.pohl/Bergnamen.htm Bergnamen in Österreich]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Hochgolling erhebt sich auf den Gemeindegebieten von [[Göriach]] und [[Lessach]] im Salzburger [[Bezirk Tamsweg|Lungau]] sowie auf dem Gemeindegebiet von [[Schladming]] im steirischen [[Bezirk Liezen]]. Er ähnelt in seiner Form einer dreikantigen, oben abgestumpften Pyramide mit drei markanten Graten, die allseits in steile Bergflanken abfallen. Den größten Neigungswinkel hat der Berg dabei an seiner Nordseite mit der imposanten, rund 1000 Meter hohen Nordwand. Diese bildet mit dem &amp;#039;&amp;#039;Gollingwinkel&amp;#039;&amp;#039; den Talschluss des langgestreckten steirischen [[Rohrmoos-Untertal|Untertals]]. Der Gollingwinkel wird durch den [[Alpenhauptkamm]], der hier die [[Wasserscheide]] zwischen [[Mur (Fluss)|Mur]] und [[Enns (Fluss)|Enns]] bildet, eingefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordwest-Grat des Hochgollings senkt sich in die scharfe &amp;#039;&amp;#039;Gollingscharte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2326}}) und verbindet den Hochgolling mit dem &amp;#039;&amp;#039;Zwerfenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2642}}) und [[Elendberg]] ({{Höhe|2672}}). Der Nordost-Grat fällt bis in das &amp;#039;&amp;#039;Rottor&amp;#039;&amp;#039; (rund {{Höhe|2270}}) ab und zieht weiter über das &amp;#039;&amp;#039;Große Gangl&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2602}}) zum [[Greifenberg (Schladminger Tauern)|Greifenberg]] ({{Höhe|2618}}). Nach Süden entsendet der Hochgolling einen mächtigen Seitenkamm: Der Süd-Grat zieht über die &amp;#039;&amp;#039;Tramörtenscharte&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2442}}) zur &amp;#039;&amp;#039;Weißhöhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2659}}) und weiter zum formschönen [[Kasereck]] ({{Höhe|2740}}). Dieser trennt das Lessachtal mit dem Lessachwinkel im Osten vom Göriachtal mit dem Göriachwinkel im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Hochgolling besitzt einen Sockel aus [[Paragneis]]en, der in 2400 bis 2500 Metern Höhe in einen plattig brechenden [[feldspat]]reichen rund 100 Meter mächtigen [[Amphibolit]] übergeht. Die Westflanke wird überdies auch zwischen 2200 und 2400 Metern Höhe von einem Amphibolitzug durchzogen. Der Gipfelbereich besteht aus helleren feinkörnigen [[Orthogneis]]en und [[Phyllonit]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologische Bundesanstalt]]: [[Geologische Karte der Republik Österreich]] 1:50.000, Wien 1995, Blatt 127 Schladming (Aufnahmebericht: [http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=VH1982_A062_A.pdf 1981] (PDF; 93&amp;amp;nbsp;kB) und [http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB1323_571_A.pdf 1987/88]; PDF; 120&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
Die Erstbesteigung des Hochgollings im Jahr 1791 hielt der Tamsweger Arzt und Chronist &amp;#039;&amp;#039;Joseph Alois Vogt&amp;#039;&amp;#039; mit den knappen Worten „Am 8. August ist von mehreren Damsweegern der Hochgailling bestiegen worden“ in seinem Tagebuch fest. Dies wurde 1853 von [[Ignaz von Kürsinger]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Lungauer Chronik&amp;#039;&amp;#039; erstmals publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ignaz von Kürsinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Lungau&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg 1853.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1811 errichteten [[Königreich Bayern|bayrische]] [[Vermessungsingenieur]]e am Gipfel eine rund vier Meter hohe Steinpyramide, die sie auf der Salzburger Seite schwarz anstrichen. Besondere Beachtung fand die touristische Erstbesteigung des Hochgollings durch [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann]] am 28. August 1817. Hierzu wurde der Weg unter anderem vom Jäger &amp;#039;&amp;#039;Jakob Buchsteiner&amp;#039;&amp;#039; (Erstbesteiger des [[Torstein]]s) möglichst wegsam gemacht und im abschließenden schmalen Grat Stufen eingeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals begangen wurde die Hochgolling-Nordwand im Abstieg von &amp;#039;&amp;#039;Josef Borde&amp;#039;&amp;#039; am 2. September 1897. Am 20. September 1921 durchstiegen &amp;#039;&amp;#039;Franz Herdlicka&amp;#039;&amp;#039; und Gefährten die Nordwand in ihrem zentralen Teil (Turnerbergsteigerweg, [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|III]]). Zwei Jahre später folgten ihnen am 4. August 1923 &amp;#039;&amp;#039;Kurt Winzig&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Richard Wagner&amp;#039;&amp;#039; auf noch direkterem Wege (Winzig-Wagner-Führe, [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|IV]]) – nur sieben Wochen vor ihrem tödlichen Absturz in der [[Lugauer]]-Westwand.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Band 50, 1924, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Direkte Nordwand (V+) konnte am 8. September 1947 von [[Werner Hollomey]] und Helmuth Gruber erstbegangen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Bastl |url=https://www.alpenverein.at/haus-im-ennstal/der_berg_pdf/zeitschriften/Der-Berg-2000-bis-2009/Der_Berg_051.pdf |titel=Der Hochgolling 2.863 m - Begegnung mit einem Berg |werk=Alpenverein Haus im Ennstal, Zeitschrift &amp;quot;Der Berg&amp;quot; Nr. 51, Jahrgang 2005, S. 11ff. |hrsg=OEAV Sektion Haus im Ennstal |datum=2005 |sprache=de |abruf=2022-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstiege ==&lt;br /&gt;
Der von Erzherzog Johann begangene Anstieg (&amp;#039;&amp;#039;Klassischer Weg&amp;#039;&amp;#039;) verläuft großteils durch die Nordwestflanke und bildet den heutigen [[Normalweg]] von der Gollingscharte auf den Gipfel ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|I]]). Dem geübten Wanderer bietet sich mit der Begehung des markierten Nordwestgrats ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|II]]) eine attraktive Alternative im Schlussanstieg. Zustiege zur Gollingscharte sind vom steirischen Untertal sowie vom Salzburger Göriachtal markiert. Mögliche Hüttenstützpunkte sind dabei die steirische [[Gollinghütte]] ({{Höhe|1641}}) respektive die Salzburger [[Landawirseehütte]] ({{Höhe|1985}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Startpunkt für die Tour zum Hochgolling ist der Seeleiten Parkplatz am Talschluss des Untertales. Vom Almgasthaus Riesachfall wandert man zu Beginn entlang eines Forstweges durch ein Waldstück, und danach über eine Almwiese zur Unteren Steinwendalm. Vorbei an der Steinwendalm erreicht man den Laberer Boden - im kleinen Teich auf der Almwiese spiegelt sich der Hochgolling.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schladming-dachstein.at/de/Regionales-und-Angebote/Touren/Hochgolling-2.862-m_td_371180 |titel=Hochgolling - 2.862 m {{!}} Touren in Schladming-Dachstein |sprache=de |abruf=2025-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht weiter der Forststraße entlang des Steinriesenbaches bis zur Talstation der Materialseilbahn Gollinghütte. Hier beginnt der Wanderweg zur Gollinghütte, bei welcher man die erste Rast einlegen kann. Der weitere Aufstieg erfolgt von der Gollinghütte am Weg Nr. 702 zunächst bis in den Gollingwinkel. Dieser grüne Wiesenfleck wird auf allen Seiten von düsteren, steil aufragenden Wänden eingerahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der Markierung Nr. 702/778 über Schutthalden steil bergauf - hier sind teilweise lange in den Sommer hinein Rest-Schneefelder möglich. Im Zickzack führt ein schmaler Alpinsteig über Felsstufen bis zur Gollingscharte - ein guter Platz für eine Pause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Scharte gehts auf der linken Seite weiter - über diverse Felsschultern und Schrofenrinnen über die Westflanke zum Gipfel. Im letzten Anstiegsdrittel zweigt links der schwierige Anstieg über den Westgrat vom Normalweg (Historischer Weg) ab - er bietet einige leichte Kletterstellen. Zurück geht es auf demselben Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|360° Panorama vom Hochgolling.jpg|1000|360°-Panorama vom Gipfel des Hochgolling.}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Carl Weidmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen aus dem Steyermärk’schen Oberlande&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Carl Gerold, Wien 1834.&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Niedere Tauern&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 1983. ISBN 3-7633-1231-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hochgolling}}&lt;br /&gt;
* [https://www.summitpost.org/mountain/rock/153159/hochgolling.html Summitpost – Hochgolling] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=30182 König der Niederen Tauern] 360°-Panorama vom Hochgolling mit zuschaltbarer Beschriftung, auf alpen-panoramen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Schladminger Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göriach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lessach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohrmoos-Untertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserscheide Drau – Enns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schladming)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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