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	<title>Hochfrequente Muskelstimulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:13:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochfrequente_Muskelstimulation&amp;diff=1000577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-26T08:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hochfrequente Muskelstimulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochtontherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Behandlungsverfahren aus dem Bereich der [[Elektrotherapie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur klassischen Elektrotherapie werden bei der hochfrequenten Muskelstimulation elektrische [[Wechselfeld]]er im [[Frequenz]]bereich von etwa 4 bis 30 Kilohertz eingesetzt. Außerdem werden die [[Stromstärke]] und die Frequenz gleichzeitig [[Modulation (Technik)|moduliert]]. Als Hauptindikationen der Methode werden [[Rückenschmerz]]en, degenerative [[Arthropathie|Gelenkerkrankungen]] (hier insbesondere: [[Kniearthrose]]), [[diabetische Polyneuropathie]], [[Migräne]] und [[Kopfschmerz]]en, Wundheilung und [[Ödem]]behandlung angegeben. Die Wirksamkeit des Verfahrens ist bisher nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hochfrequente Muskelstimulation wurde von dem deutschen Neurologen und Psychiater [[Hans-Ulrich May]] patentiert. Sie wurde experimentell zur Behandlung der diabetischen Polyneuropathie eingesetzt. In einer [[Pilotstudie]] des Deutschen Diabetes-Zentrums Düsseldorf an insgesamt 41 Probanden mit [[Diabetes mellitus|Diabetes]] Typ 1 und 2 wurde eine positive Wirkung der hochfrequenten Muskelstimulation bei der symptomatischen Behandlung der Krankheit vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/index.html?TextID=3061 |text=&amp;#039;&amp;#039;Elektrische Muskelstimulation als Behandlungsalternative&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20070929211110 |archiv-bot=2019-04-17 14:40:07 InternetArchiveBot}} Deutsches Diabetes-Zentrum; abgerufen am 6. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei berichteten 16 von 20 Probanden von einer deutlichen subjektiven Verbesserung der Symptome nach der hochfrequenten Muskelstimulation. In der Kontrollgruppe, die mit [[Transkutane elektrische Nervenstimulation|transkutaner elektrischer Nervenstimulation]] (TENS) behandelt wurde, gaben 7 von 21 Probanden an, dass die Symptome deutlich zurückgegangen seien, was statistisch nicht signifikant ist. Allerdings traten die Beschwerden bei beiden Behandlungen nach einigen Tagen erneut auf, so dass eine dauerhafte Behandlung nötig erscheint.&lt;br /&gt;
Bei einer weiteren [[Klinische Studie|klinischen Studie]], die im [[Universitätsklinikum Heidelberg]] durchgeführt wurde, berichteten 13 von 20 Patienten von einer subjektiven Verbesserung der Symptome. Allerdings wurde bei dieser Studie keine Kontrollgruppe untersucht, womit diese Studie nur einen geringen Aussagewert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;P. M. Humpert u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Hochfrequente Muskelstimulation zur Behandlung schmerzhafter Neuropathie bei Typ 2 Diabetikern verbessert die mikrovaskuläre Endothelzellfunktion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Diabetologie und Stoffwechsel&amp;#039;&amp;#039; 1, 2006. [[doi:10.1055/s-2006-943853]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Beschwerden dauerhaft zu lindern, sollte – so die Befürworter der Methode – die Therapie dreimal pro Woche für 30 Minuten angewendet werden. Ansonsten würden die Beschwerden wieder zurückkehren. Trotz nicht dargelegter Wirksamkeit bieten rund 400 Mediziner bundesweit, sowie fünf diabetologische Schwerpunktkliniken, die Behandlung an. Die Kosten der hochfrequenten Muskelstimulation werden von den [[Krankenkasse]]n nicht übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Klakow-Franck: [https://www.aerzteblatt.de/pdf/99/8/a521.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gebührenordnung für Ärzte: Muskelspiele – Im Umfeld der Orthopädie.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Arztebl&amp;#039;&amp;#039;, 99, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[IGeL-Monitor]] des [[Medizinischer Dienst Bund|Medizinischen Dienstes Bund]] bewertet die Hochtontherapie mit „unklar“. Es gebe zwar keine Hinweise auf mögliche Schäden, aber auch keine Hinweise auf einen Nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/hochtontherapie.html &amp;#039;&amp;#039;Hochtontherapie&amp;#039;&amp;#039;.] IGeL-Monitor; abgerufen am 14. Februar 2019. Mehr zur Begründung der Bewertung: [https://www.igel-monitor.de/fileadmin/user_upload/Hochtontherapie_Ergebnisbericht.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisbericht&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 108&amp;amp;nbsp;kB) igel-monitor.de; abgerufen am 14. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich zwei Studien hielten gewissen formalen Qualitätskriterien stand, eine zu Durchblutungsstörungen und eine zu einer Begleiterkrankung des Diabetes, der diabetischen Polyneuropathie. Beide Untersuchungen hätten jedoch den Charakter von Pilotstudien und seien damit für eine belastbare Aussage nicht geeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/836422/nutzlos-kassen-watschen-weitere-sechs-igel-ab.html &amp;#039;&amp;#039;Kassen watschen weitere IGeL ab&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ärzte-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Ergebnis kam 2014 auch der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hauptverband.at/cdscontent/load?contentid=10008.598738&amp;amp;version=1399548581 |wayback=20190214174743 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hochtontherapie bei Polyneuropathie&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-06-26 08:23:30 InternetArchiveBot }} Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Evidenzbasierte Wirtschaftliche Gesundheitsversorgung, HTA-Bericht 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die häufig zitierte Studie von Reichstein,&amp;lt;ref&amp;gt;L. Reichstein et al.: &amp;#039;&amp;#039;Effective treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy by highfrequency external muscle stimulation&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Diabetologia&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 48, 824-828; PMID 15830180.&amp;lt;/ref&amp;gt; die die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) mit Hochtontherapie verglich, ist laut der Auswertung der Wissenschaftler des IGeL-Monitor wenig aussagekräftig. In der Studie berichteten deutlich mehr Probanden von einer Linderung ihrer Symptome, wenn sie mit Hochtontherapie behandelt wurden. Allerdings schien der Effekt nach wenigen Tagen nicht mehr zu bestehen. Die Ergebnisse ließen also keine Aussagen über mittel- oder langfristige Effekte zu. Da auch die Studie zur Durchblutungsstörung&amp;lt;ref&amp;gt;J Szymańska et al.: &amp;#039;&amp;#039;The effect of high tone power therapy on gait range in patients with chronic lower limb ischaemia&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ortop Traumatol Rehabil.&amp;#039;&amp;#039;, 2011 MayJun, 13(3), S. 279–292; PMID 21750358.&amp;lt;/ref&amp;gt; (periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK) methodische Schwächen aufweise, könnten sich versprochene Behandlungserfolge nicht auf wissenschaftliche Belege stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* L. Reichstein: [http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DocumentServlet?id=3538 &amp;#039;&amp;#039;Effektive Behandlung der symptomatischen diabetischen Polyneuropathie durch hochfrequente externe Muskelstimulation&amp;#039;&amp;#039;.] Dissertation, Universität Düsseldorf, 2006&lt;br /&gt;
* H.-U. May [http://www.dr-med-may.de/wissenschaftliche-grundlagen-hochtontherapie.html &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftlichen Grundlagen der Hochtontherapie&amp;#039;&amp;#039;.] Zusammenfassende Beschreibung der Hochtontherapie, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalische Therapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiotherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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