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	<title>Hochflutlehm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochflutlehm&amp;diff=1452259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH am 30. Januar 2026 um 12:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochflutlehm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden feinkörnige, [[fluviatil|fluviatile]] [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] bezeichnet. Hochflutlehme sind aus sandigen, tonigen, meist karbonatfreien [[Schluff|Schluffen]] zusammengesetzt. Sie werden in Phasen verstärkter [[Bodenerosion]] im Einzugsgebiet sedimentiert, die in Zusammenhang mit klimatischen Schwankungen im [[Pleistozän]] stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Reichelt]] &amp;#039;&amp;#039;Die Schichten des Hochflutlehms&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genese und Stratigrafie ==&lt;br /&gt;
Hochflutlehme wie auch Hochflutsande sind sowohl innerhalb als auch im [[Liegendes|Liegenden]] und [[Hangendes|Hangenden]] der [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] [[Flussterrasse|Niederterrasse]] abgelagert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://litholex.bgr.de/ Litholex der Bundesanstalt für geowissenschaften und Rohstoffe, interaktive, regionale Suche], abgerufen am 29. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüngsten Hochflutlehme sind am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] aus dem frühen [[Holozän]] ([[Präboreal]]) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Geologisches Landesamt NRW: &amp;#039;&amp;#039;Geologie am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Krefeld 1988, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Hochflutablagerungen unterscheiden sich von den eigentlichen pleistozänen Terrassenkörpern durch die sehr feinkörnige Ausbildung.&lt;br /&gt;
Die Literatur unterscheidet vielfach nicht zwischen  Hochflutlehm und [[Auelehm]] ([[Holozän]]); teilweise werden die Begriffe Auelehm, Hochflutlehm und Hochflutsediment synonym verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |url= |title=Grundlagen naturnaher Gewässergestaltung |chapter=Siedlungsgeschichte und Auenlehmbildung in Deutschland |author=Klaus Kern |pages=101 |publisher=Springer DE |year=1994 |isbn=9783540575382 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hochflutsedimente befinden sich im Vergleich zu den Auenlehmen immer in morphologisch höher gelegenen Positionen und sind durch die Entwicklung von [[Parabraunerde|Parabraunerdebildungen]] gekennzeichnet, während sich aus den Ablagerungen von Auelehmen in der Regel [[Braunerde]]n bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klostermann 153&amp;quot;&amp;gt;[[Josef Klostermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Niederrheinischen Bucht.&amp;#039;&amp;#039; Geologischer Dienst NRW, Krefeld 1992, ISBN 978-3860299258, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochflutlehm in der Niederrheinischen Bucht ==&lt;br /&gt;
Hochflutablagerungen gelten in der [[Geologie der Niederrheinischen Bucht|Niederrheinischen Bucht]] als eine komplexe genetische und stratigrafische Gesteinsformation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klostermann 153&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es werden im [[Rhein]]-[[Maas]]-Gebiet  ältere Hochflutablagerungen (vor dem [[Alleröd-Interstadial]] entstanden) und jüngere Hochflutablagerungen (an der Wende Pleistozän / Holozän abgelagert) unterschieden. Im Maas-Gebiet sind Hochflutlehme bekannt, deren Sedimentation in der [[Älteste Dryaszeit|Ältesten Dryaszeit]] begann und im [[Bölling-Interstadial]] beendet war (11.850 bis 11.590 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Im Gebiet von [[Arcen en Velden]] sind auch Hochflutlehme bekannt, die bereits vor 13.000 Jahren v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstanden sind. Auch aus der Gegend südlich von [[Köln]] sind, zum Teil [[Weichtiere|molluskenführende]] Hochflutlehme und -sande bekannt, die noch vor dem Alleröd-Interstadial sedimentiert wurden.&lt;br /&gt;
Die meisten Hochflutlehme sind an der Wende der [[Jüngere Dryaszeit|Jüngeren Dryaszeit]] zum [[Präboreal]] (10.000 bis 9500 Jahre v. Chr.) abgelagert worden. Hochflutablagerungen stellen in der Niederrheinischen Bucht Ablagerungen dar, die sich bei der Eintiefung der [[verflochtener Fluss|verwilderten Flusssysteme]] bei der beginnenden Klimaverbesserung am Ende der Eiszeit gebildet haben.&amp;lt;ref&amp;gt; Josef Klostermann: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Niederrheinischen Bucht&amp;#039;&amp;#039;, Geologischer Dienst NRW, Krefeld 1992, ISBN 978-3860299258, S. 153–154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochflutlehme sind in der Niederrheinischen Bucht in drei petrografischen Faziesausbildungen bekannt: Hochflutlehm im engeren Sinn, sandiger Hochflutlehm und schluffiger Hochflutlehm. Die Zusammensetzung variiert in Abhängigkeit von der [[Strömungsgeschwindigkeit]] und der Distanz zur Hauptstromrinne. Innerhalb eines Hochflutkörpers können verschiedene petrografische Zusammensetzungen ausgebildet sein. Während Hochflutsande höhere Strömungsgeschwindigkeiten und eine geringe Entfernung zur Hauptstromrinne anzeigen, werden Hochflutlehme auf flachen Überflutungsebenen im Bereich niedriger Strömungsgeschwindigkeit sedimentiert.&amp;lt;ref&amp;gt; Josef Klostermann: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Niederrheinischen Bucht.&amp;#039;&amp;#039; Geologischer Dienst NRW, Krefeld 1992, ISBN 978-3860299258, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=Ma_HRIBQJmIC&amp;amp;pg=PA246&amp;amp;lpg=PA246&amp;amp;dq=Hochflutlehm&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=WL1MTQRc2u&amp;amp;sig=kXDHqbh-VdpgyYLiZMa_ApofXAg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZgbbUNzaB4ezhAfJm4D4BA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Hochflutlehm&amp;amp;f=false Wörterbuch GeoTechnik Seite 246]&lt;br /&gt;
* [http://search.sachsen.de/web/search?searchTerm=Hochflutlehm&amp;amp;notSearchTerms=&amp;amp;phrase=&amp;amp;orSearchTerms=&amp;amp;page=0&amp;amp;r=ev0aPg9OswmzRVZn&amp;amp;bereich=Kultur,%20Tourismus,%20Sport&amp;amp;portal=Archäologie&amp;amp;type=clickQueryGuidance Archäologie Sachsen. Stichwort: Hochflutlehm]&lt;br /&gt;
* [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jpln.19921550307/abstract Die Ermittlung des Bulk-Stomata-Widerstandes und der aktuellen Evapotranspiration aus Saugspannungsmessungen des Bodenwassers - dargestellt am Beispiel von Acker-Unkrautgesellschaften auf Hochflutlehm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/6359/?TB_iframe=true&amp;amp;height=700&amp;amp;width=650&amp;amp;viewMode=popupSlideView&amp;amp;part=7903&amp;amp;btID=0&amp;amp;slideID=4 Bild: Bodenprofil Braunerde und Parabraunerde aus Hochflutlehm in der Nördlichen Oberrheinebene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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