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	<title>Hochamt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:59:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochamt&amp;diff=351310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: kl Erg, wikif</title>
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		<updated>2025-03-12T12:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl Erg, wikif&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] eine feierliche Form der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] bezeichnet (&amp;#039;&amp;#039;[[Missa solemnis|Missa sollemnis]]&amp;#039;&amp;#039;). Der Begriff ist die Übersetzung von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;summum officium&amp;#039;&amp;#039;}} ‚(höchster/s) Dienst‘, ‚Amt‘, entsprechend {{grcS|λειτουργία|leiturgía}} ‚öffentlicher Dienst‘, aus {{lang|el|λαός/λειτός}} &amp;#039;&amp;#039;laós, leitós&amp;#039;&amp;#039; ‚Volk‘, ‚Volksmenge‘ und {{lang|grc|ἔργον}} &amp;#039;&amp;#039;érgon&amp;#039;&amp;#039; ‚Werk‘, ‚Dienst‘ ([[Liturgie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochamt als Levitenamt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IteMissaEst-2.jpg|mini| Levitenamt in der bis 1969 geltenden Form des Römischen Ritus: Der Diakon singt das [[Ite, missa est]], vor ihm steht der Subdiakon in Tunicella, hinter ihm der zelebrierende Priester.]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Levitenamt}}&lt;br /&gt;
Das Hochamt entstand im [[Römischer Ritus|römischen Ritus]] im 10./11. Jahrhundert durch Vereinfachung aus dem bischöflichen [[Pontifikalamt|Pontifikalgottesdienst]]. Im Hochmittelalter fand es in [[Kathedrale]]n, [[Klosterkirche|Kloster-]] und [[Kollegiatstift|Stiftskirchen]] als gewöhnliche Form der [[Konventsmesse]] oder des [[Domkapitel|Kapitelsamtes]] nahezu täglich statt. In neuerer Zeit wurde es einerseits auf Gemeindegottesdienste übertragen und andererseits auf Sonn- und Feiertage beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochamt war gekennzeichnet vom Gesang des [[Zelebrant|zelebrierenden Priesters]] und des [[Choralschola|Chores]] mit Verwendung von [[Weihrauch#Katholische Liturgie|Weihrauch]] und sonstiger äußerlicher Feierlichkeit. Im „Levitenamt“ (benannt nach dem alttestamentlichen Stamm der [[Leviten]]) assistierten dem Priester ein [[Diakon]] in [[Dalmatik]] und ein [[Subdiakon]] in [[Tunicella]]. Der Diakon trug das [[Evangelium (Liturgie)|Evangelium]] vor, der Subdiakon die [[Epistel#Epistel in der Liturgie|Epistel]]. Bei besonderen Gottesdiensten wirkte zusätzlich noch ein assistierender Priester ([[Presbyter assistens]]) mit, der einen [[Pluviale|Chormantel]] trug. Waren kein Diakon und kein Subdiakon anwesend, konnten deren liturgische Rollen auch von Priestern übernommen werden, die Funktion des Subdiakons wurde gelegentlich auch von einem [[Akolyth]]en oder einem männlichen Laien übernommen, die aber keinen [[Manipel (liturgische Kleidung)|Manipel]] trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1957 war in der [[Heilige Woche|Heiligen Woche]] auch eine „[[Messe mit Diakon|Missa cum diacono]]“ („Messe mit Diakon“, also ohne Subdiakon) zulässig, die vorher nur in einigen Ordensliturgien, z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Kartäuser]]&amp;amp;shy;ritus, vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Andreas Jungmann: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Band II, 5. Aufl., Herder, Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 579.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Aussetzung des Subdiakonats durch Papst [[Paul VI.]] im Jahr 1972 werden seine Funktionen bei der heiligen Messe durch [[Lektor (römischer Ritus)|Lektoren]] und [[Akolyth]]en übernommen, das Levitenamt wurde insgesamt abgelöst durch die „Missa cum diacono“. Sind mehrere Priester anwesend, feiern sie die heilige Messe gewöhnlich in [[Konzelebration]]. In der sogenannten [[Tridentinische Messe|Tridentinischen Messe]] besteht die Form des Levitenamts weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Hochamt zu unterscheiden waren die sogenannte [[Betsingmesse|Singmesse]] (&amp;#039;&amp;#039;missa cantata&amp;#039;&amp;#039;) und die [[stille Messe]] (&amp;#039;&amp;#039;missa lecta&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochamt als feierlicher (Haupt-)Gottesdienst ==&lt;br /&gt;
Die Hauptmesse einer Pfarrgemeinde an Sonn- und Feiertagen in Form der &amp;#039;&amp;#039;missa cantata&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Amt (Liturgie)|„(Hoch-)Amt“]], auch „heiliges Amt“, bezeichnet, auch wenn keine Leviten mitwirkten. Nach der [[Liturgiereform]] des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] wurden die Unterscheidungen zwischen Hochamt und anderen Formen weitgehend aufgehoben zugunsten der [[Gemeindemesse]] als „Grundform der Eucharistiefeier“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bernhard Meyer (Jesuit)|Hans Bernhard Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Eucharistie: Geschichte, Theologie, Pastoral.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1989, ISBN 3-7917-1200-4 (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Teil 4), S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Volkstümlich wird aber weiterhin gelegentlich und regional unterschiedlich der Hauptgottesdienst an Sonn- und Feiertagen als Hochamt bezeichnet, wobei die Assistenz eines Diakons und die Verwendung von Weihrauch nicht mehr verpflichtend sind. In manchen Klostergemeinschaften wird auch das tägliche Konventsamt bei feierlicher Gestaltung traditionell „Hochamt“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Andreas Jungmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom bischöflichen Gesamtgottesdienst zur Missa sollemnis.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Band I, 5. Aufl., Herder, Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 257–272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottesdienstform (Heilige Messe)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der wahre Jakob</name></author>
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