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	<title>Hobelantrieb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:11:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hobelantrieb&amp;diff=2379726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-04T05:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hobelantrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im [[Bergbau]] eine maschinelle Einrichtung, die der Bewegung des [[Kohlenhobel]]s dient.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kettenstern.JPG|miniatur|Kettenstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrieb des Kohlenhobels teilt sich auf in Hauptantrieb und Hilfsantrieb. Dabei ist der Hauptantrieb die Antriebsstation, die sich in Förderrichtung befindet, der Hilfsantrieb befindet sich am anderen Ende des [[Streb (Bergbau)|Strebes]]. Jede Antriebsstation besteht aus dem Motor, der Kupplung, dem Getriebe und dem [[Kettenrad|Kettenstern]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Jede Antriebsstation ist über einen Hobelantriebsrahmen an der Gewinnungsanlage angeschraubt. Zum Abbremsen des Motors dient eine Motorbremse.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Antriebsstationen lassen sich mit hydraulischen Rückeinrichtungen verschieben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motoren ===&lt;br /&gt;
Als Antriebsmotoren wurden früher entweder [[Gasexpansionsmotor|Luftmotoren]] oder [[Elektromotor]]en eingesetzt. Jeder Antrieb war entweder mit einem oder auch mit zwei Motoren ausgerüstet. Es gab dabei unterschiedliche Kombinationen aus beiden Motoren. So gab es Antriebe mit nur Luftmotoren oder auch Antriebe mit jeweils einem Luftmotor und einem Elektromotor. Die Motoren hatten Leistungen von bis zu 40 Kilowatt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Heutige Antriebe werden nur noch von [[Drehstrommaschine|Drehstromkurzschlussläufermotoren]] angetrieben. Diese Motoren haben eine Betriebsspannung von 500 oder 1000 [[Volt]]. Die Motoren sind über eine [[Wendeschützschaltung]] in ihrer Drehrichtung änderbar.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Die Motoren haben eine mittlere Leistung von 160 Kilowatt, es gibt auch Antriebe, bei denen Motoren mit 300 Kilowatt eingesetzt werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Um unterschiedliche Geschwindigkeiten mit dem Hobel fahren zu können, werden polumschaltbare Motoren verwendet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kupplungen ===&lt;br /&gt;
Bei den früheren Hobelantrieben mit Elektromotor wurden [[Lamellenkupplung]]en zur Weiterleitung des Drehmoments an die Antriebswelle eingesetzt. Diese Kupplungen wurden pneumatisch betätigt. Über ein elektromagnetisch gesteuertes Druckluftventil wurden die Lamellen aneinandergepresst. Es wurde ein [[Druckluft|Mindestdruck]] von 3,3 [[Bar (Einheit)|Bar]] benötigt. Bei Antrieben mit Druckluftmotoren wurden elastische Bolzenkupplungen eingesetzt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Heutige Antriebe sind je nach verwendetem Motor mit [[Kupplung#Ausgleichskupplungen|drehelastischen]] oder mit hydrodynamischen [[Kupplung]]en ausgerüstet.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bei Antrieben mit polumschaltbaren Motoren können nur drehelastische mechanische Kupplungen verwendet werden. Bei Antrieben mit Drehstrommotoren ohne Polumschaltung können auch hydrodynamische Kupplungen eingesetzt werden. Jede dieser Kupplungen ist mit einem Überlastungsschutz ausgerüstet. Dieser Überlastungsschutz spricht bei unzulässig hoher Belastung an und soll so die Hobelkette vor einem [[Kettenriss (Bergbau)|Kettenbruch]] schützen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Früher wurden als Überlastungsschutz Scherbolzenkupplungen eingesetzt. Der [[Brechbolzen|Scherbolzen]] brach bei einer Belastung von 20 Tonnen durch.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Nach neueren Erkenntnissen wirken sich Scherbolzenkupplungen nachteilig auf die Standdauer der Hobelkette aus. Auch auf den Motor und das Getriebe wirken sich die abrupten, schlagartigen Unterbrechungen des [[Kraftfluss]]es negativ aus. Es werden deshalb bei neueren Antrieben Sicherheitskupplungen verwendet, die bei Überlastung durchrutschen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getriebe ===&lt;br /&gt;
Als Getriebe werden [[Stirnradgetriebe]] oder Kegelstirnradgetriebe verwendet. Bei neueren Antrieben werden [[Planetengetriebe|Planetenüberlagerungsgetriebe]] eingesetzt. Diese Getriebe haben zwei Eingangswellen. An die eine Eingangswelle wird der Motor angeflanscht und an die andere Eingangswelle werden hydrostatische Einheiten angebaut. Diese Einheiten haben die gleiche Leistung wie der Elektromotor und dienen als Drehmomentstütze. An die Ausgangswelle wird ein Kettenstern mit fliegender Lagerung angebaut. So ausgerüstete Getriebe ermöglichen in Kombination mit einer elektrohydraulischen Kupplung einen Lastausgleich zwischen dem Haupt- und dem Hilfsantrieb.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftübertragung auf die Hobelkette ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kettenstern&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Kettenrad&amp;#039;&amp;#039; genannt, dient zum Antrieb der [[Kette#Entwicklung im Untertagebergbau|Hobelkette]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Kettenstern ist ein formschlüssiger Antrieb der Kette möglich.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Um zu verhindern, dass stets dieselben Kettenglieder und Zähne ineinander greifen, haben Kettensterne eine ungerade Anzahl an Zähnen. Die Kette hat eine gerade Anzahl an Kettengliedern.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Damit der Kettenstern nicht durch Trockenlauf vorzeitig [[Verschleiß|verschleißt]], muss die Hobelkette mit [[Schmieröl|Öl]] benetzt werden. Hierfür kann am Hobelantrieb eine Kettenschmiereinrichtung angebaut werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Bischoff]], Heinz Bramann, [[Westfälische Berggewerkschaftskasse]] Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage,  Verlag Glückauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;[[Heinz Max Hiersig|Heinz M. Hiersig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;VDI-Lexikon Maschinenbau&amp;#039;&amp;#039;. VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf 1995, ISBN 9783540621331, S. 614.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Carl Hellmut Fritzsche: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, 10. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Heinz Kundel: &amp;#039;&amp;#039;Kohlengewinnung.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1983, ISBN 3-7739-0389-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Horst Roschlau, Wolfram Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Bergmaschinentechnik.&amp;#039;&amp;#039; Erzbergbau - Kalibergbau. Mit 333 Bildern und 54 Tabellen, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1977, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Thiele GmbH &amp;amp; Co KG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Betriebsanleitungen Bergbau&amp;#039;&amp;#039;. Fördererketten, Kettenmesslehre, Hobelketten. Iserlohn, S. 20–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Katrin Berger: &amp;#039;&amp;#039;Stetigförderer&amp;#039;&amp;#039;. Eine terminologische Untersuchung im Deutschen und Französischen. Masterarbeit am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie der Universität Leipzig, Leipzig 2014, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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