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	<title>Hoarusib - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:50:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chtrede am 19. April 2024 um 06:43 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-19T06:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Hoarusib&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Hoarusib&lt;br /&gt;
| LAGE= {{NAM}}&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Hoarusib&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Atlantischer Ozean&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 15237&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=EZG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 300&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= NA-KU&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 19/4/30/S&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12/33/20/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= NA-KU&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= NAMI0724.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Hoarusib am Eingang zum gleichnamigen Canyon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoarusib&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der 12 [[ephemere]]n Trockenflüsse im Westen [[Namibia]]s. Er ist 300&amp;amp;nbsp;km lang und stellt mit seinen Feuchtgebieten im Unterlauf neben dem [[Hoanib]] und [[Uniab]] eine der bedeutenden [[Flussoase]]n in der nördlichen [[Namib]] dar, die sich durch einen hohen und weitgehend unberührten Wildbestand auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
Der Hoarusib entwässert im zentralen [[Kaokoveld]] ein gebirgiges und sehr abgelegenes [[Einzugsgebiet]] von 15.237&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=EZG&amp;gt;[https://www.nbri.org.na/sites/default/files/Mapping%20the%20Major%20Catchments%20of%20Namibia_draft.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mapping the Major Catchments of Namibia.&amp;#039;&amp;#039;] Ben J. Strohbach, National Botanical Research Institute, S. 5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das sich vom [[Atlantik]] bis zu den [[Steilrandberge]]n im Norden über [[Opuwo]] im Osten und [[Kaoko Otavi]] im Süden erstreckt und die [[Tönniesenberge|Tönniesen-]] und [[Giraffenberge]] einschließt. Der höchste Punkt des Einzugsgebiets liegt auf 1960&amp;amp;nbsp;m. Die Niederschläge im Einzugsgebiet fallen unregelmäßig und variieren von 0&amp;amp;nbsp;mm/a im Mündungsbereich bis 325&amp;amp;nbsp;mm/a im Osten bei Opuwo. 40 % des Einzugsgebiets erhalten dabei weniger als 100&amp;amp;nbsp;mm/a, nur 8 % weisen einen Jahresniederschlag über 300&amp;amp;nbsp;mm auf. Der Hoarusib kommt regelmäßig ab und erreicht mit häufigen und starken Fluten fast jedes Jahr den Atlantik. Im Unterlauf westlich von [[Purros]] finden sich größere, ganzjährige [[Feuchtgebiet]]e. Hier trifft der Grundwasserfluss des Hoarusib auf eine [[Härtlingsschwelle]], so dass dort Grundwasser oberflächlich austritt. Auch im weiteren Verlauf treten immer wieder Quellen oder anstehendes Grundwasser auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Großteil des Einzugsgebiets mit 94 % besteht aus [[Mopane-Savanne]]. Nur 6 % liegen im Bereich der nördlichen Namib. Entlang des Horarusib finden sich [[Galeriewald|Galeriewälder]] mit Tamariske (&amp;#039;&amp;#039;[[Tamarix]]&amp;#039;&amp;#039;), Palmen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Hyphaene]] spec.&amp;#039;&amp;#039;), Leadwood (&amp;#039;&amp;#039;[[Combretum]] imberbe&amp;#039;&amp;#039;), Anabaum (&amp;#039;&amp;#039;[[Faidherbia albida]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Mopane]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Colophospermum mopane]]&amp;#039;&amp;#039;), Kameldorn (&amp;#039;&amp;#039;[[Acacia erioloba]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Euclea]]. In den feuchteren Gebieten im Unterlauf finden sich darüber hinaus größere Bestände von Gräsern, [[Cyperus]] und [[Phragmites]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie der [[Hoanib]] oder [[Uniab]] bieten die großen Feuchtgebiete und Galeriewälder des Hoarusib im sonst trockenen [[Kaokoveld]] die Grundlage für bedeutende Wildbestände. Neben [[Antilope]]narten finden sich auch [[Elefant]], [[Spitzmaulnashorn|Schwarzes Nashorn]], [[Giraffe]]n sowie [[Löwe]]n, [[Hyäne]]n und andere Raubtiere. Der Hoarusib gehört zu den traditionellen Wanderrouten der [[Wüstenelefant]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Besiedlung ==&lt;br /&gt;
98 % der Einzugsgebietsfläche sind kommunales Land und in Stammesverwaltung, die übrigen zwei Prozent im Unterlauf sind Teil des [[Skeleton Coast Park]]s, private Farmen existieren nicht. Die Einwohnerzahl beträgt 14.000, wovon etwa zwei Drittel in [[Opuwo]], der Hauptstadt der [[Kunene (Region)|Kunene-Region]] leben. Ein Großteil der Bevölkerung gehört zu den Volksgruppen der [[Himba|Ovahimba]] bzw. [[Ovaherero]]. Die Landnutzung ist fast ausschließlich [[Transhumanz|Wanderweidewirtschaft]], zunehmend spielt jedoch auch der Tourismus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die wachsende Einwohnerzahl von Opuwo und der zunehmende Tourismus, aber auch Pläne zum Ausbau von [[Möwe Bay]] als Hafen führen zu einer zunehmenden Gefährdung des fragilen Ökosystems des Hoarusibs, einerseits durch die zunehmende Verkehrsdichte, aber vor allem auch durch den enorm ansteigenden Wasserbedarf, der die begrenzten Ressourcen des Hoarusib bereits heute extrem strapaziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mary Seely, Kathryn M. Jacobson, Peter J. Jacobson: &amp;#039;&amp;#039;Ephemeral Rivers and Their Catchments – Sustaining People and Development in Western Namibia&amp;#039;&amp;#039;. Desert Research Foundation of Namibia, 1995, ISBN 978-99916-709-4-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Hüser, Helga Besler, Wolf Dieter Blümel, Klaus Heine, Hartmut Leser, [[Uwe Rust]]: &amp;#039;&amp;#039;Namibia – Eine Landschaftskunde in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Klaus Hess, Göttingen/Windhoek 2001, ISBN 978-3-933117-14-4.&lt;br /&gt;
* Julian Thomas Fennessy: &amp;#039;&amp;#039;The ecology of desert-dwelling giraffe (Giraffa camelopardalis angolensis) in northwestern Namibia&amp;#039;&amp;#039;. Diss., Sydney 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Atlantischer Ozean|0Hoarusib]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chtrede</name></author>
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