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	<title>Hnappadalur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:46:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hnappadalur&amp;diff=1580466&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-07T14:58:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=64/50/0/N|EW=22/21/0/W|type=mountain|map=right|region=IS-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eldborg-pjt.jpg|miniatur|400px|Blick vom Eldborg-Krater zum Gebirgszug der Ljósufjöll]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eldborg.JPG|miniatur|Eldborg im Hnappadalur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HENDERSON(1819) VIEW OF ELLDBORG FROM THE SOUTH.jpg|miniatur|Darstellung von 1814/15]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GerdubergSnaefellsnesIce.JPG|miniatur|Lavasäulen in Gerðuberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland Road.jpg|miniatur|links|Am Eingang des Hnappadalur: Gemeindegrenze des Kolbeinsstaðahreppur, re. der Krater Barnaborg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hnappadalur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tal mit [[Vulkan|vulkanischen]] Erscheinungsformen im Westen von [[Island]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das schüsselförmige Tal liegt im Süden der Halbinsel [[Snæfellsnes]] und zu Füßen des Zentralvulkans der [[Ljósufjöll]]. Es befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets von [[Borgarbyggð]]. Nördlich des Tals liegen die beiden Seen [[Oddastaðavatn]] und [[Hlíðarvatn]], östlich der See [[Hítarvatn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft wurde geprägt durch die [[Gletscher]] der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] und die [[Vulkanausbruch|Vulkanausbrüche]] des Systems der Ljósufjöll.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Þorleifur Einarsson: &amp;#039;&amp;#039;Þættir um jarðfræði Hnappadalssýslu&amp;#039;&amp;#039;. In: Guðlaugur Jónsson: &amp;#039;&amp;#039;Hnappadalssýsla.&amp;#039;&amp;#039; Ferðafélag Íslands. Árbók 1970, S.&amp;amp;nbsp;106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Gesteinsschichten datieren in die Zeit vor ca. 7–10 Millionen Jahren zurück. Es lagen immer wieder Eiszeitgletscher über der Gegend. Diese wichen vor dem Meer zurück, so dass das Tal zeitweise ein [[Fjord]] war. Später verlandete dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vulkansystem der Ljósufjöll prägte die Gegend entscheidend mit. In dem Tal befinden sich insgesamt ungewöhnlich viele Vulkankrater. Im Zentralvulkan der Ljósufjöll selbst findet sich [[Rhyolith]], ansonsten [[Basalt]]-Gestein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss [[Haffjarðará]] durchquert das Tal von Nordosten nach Südwesten&amp;lt;ref&amp;gt;Ísland Vegaatlas. Reykjavík 2006, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist einer der bekannteren Lachsflüsse von Island&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://angling.is/en/waters/salmon-rivers/on-the-west-coast/6546/ |wayback=20160114111625 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-05-31 00:16:07 InternetArchiveBot }}  Abgerufen: 27. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eldborg í Hnappadal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eldborg rocks-pjt.jpg|miniatur|links|Lavaschichten am Eldborg]]&lt;br /&gt;
Der Krater &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eldborg í Hnappadal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eldborg á Mýrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schweißschlackenkegel]] (oder Lavaring) und gilt als einer der formschönsten in Island. Er liegt etwa 40 km nördlich von [[Borgarnes]] und westlich der Straße Nr. 50, die nach [[Snæfellsnes]] hinausführt auf dieser {{Coordinate|text=Position|NS=64/47/46/N|EW=22/19/20/W|dim=1000|type=mountain|region=IS|name=Eldborg}}.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eldborg&amp;#039;&amp;#039; ist in Island eine Bezeichnung für Schweißschlackenkegel generell und heißt wörtlich übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Feuerburg&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptkrater misst ca. 200&amp;amp;nbsp;m im Durchmesser, ist 50&amp;amp;nbsp;m tief und hat innen wie außen sehr steile Wände. Drei kleinere Krater liegen in der Nähe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldborg wird auch im [[Landnámabók]] erwähnt. Man glaubte im Mittelalter, dass er zur [[Landnahme]]zeit, vor ca. 1.000 Jahren, ausgebrochen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;En um nóttina kom þar upp jarðeldur, og brann þá Borgarhraun. Þar var bærinn, sem nú er borgin.&amp;quot; (dt./eigene Übers.: &amp;quot;Aber nachts kam ein Vulkanausbruch und dabei brannte das Lavafeld Borgarhraun. Da war ein Hof, wo nun ein Krater steht.&amp;quot;) Landnámabók, 5. Kap., zit. in: Ferðafélag Íslands. Árbók 1970, &amp;#039;&amp;#039;Hnappadalssýsla&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hat sich aber als unrichtig erwiesen. Der letzte Ausbruch des Eldborg ereignete sich vor etwa 5.000 – 9.000 Jahren und schuf das Lavafeld [[Eldborgarhraun]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. Willhardt, Chr. Sadler, &amp;#039;&amp;#039;Island&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen. 2003. S. 566.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute nimmt man an, dass die Lavafelder aus der Landnahmezeit von einem anderen Krater im Hnappadalur stammen, vermutlich vom &amp;#039;&amp;#039;Rauðakúla&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gullborg ===&lt;br /&gt;
Der Vulkankrater &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gullborg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt ca. 15 Kilometer nördlich des Eldborg in seinem eigenen Lavafeld, das weniger leicht begehbar, aber dafür mit einigen großen Höhlen ausgestattet ist, die unter Naturschutz stehen. Die längste Höhle, &amp;#039;&amp;#039;Borgarhellir&amp;#039;&amp;#039;, ist 423 m lang. Das Lavafeld ist etwa 2.000 bis 3.000 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Höhle wurde erst am 28. Juli 1969 von Guðmundur Albertsson vom Hof Heggstaðir erkundet. In den nächsten Tagen fanden er und andere noch mehr Höhlen im Lavafeld &amp;#039;&amp;#039;Gullborgarhraun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Guðlaugur Jónsson: &amp;#039;&amp;#039;Hnappadalssýsla.&amp;#039;&amp;#039; Ferðafélag Íslands. Árbók 1970, S. 32f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere vulkanische Erscheinungsformen ===&lt;br /&gt;
Zwei weitere große Krater nahe dem Zentralvulkan der Ljósufjöll tragen beide den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rauðakúla&amp;#039;&amp;#039;. Der höhere ist (917&amp;amp;nbsp;m) hoch, der kleinere etwa 200 m niedriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei andere [[Schlackenkegel]] sind &amp;#039;&amp;#039;Syðri-Rauðamelskúla&amp;#039;&amp;#039; (154 m) und &amp;#039;&amp;#039;Ytri-Rauðamelskúla&amp;#039;&amp;#039; (222 m). Syðri-Rauðamelskúla steht mehr oder minder in der Mitte des Tales, Ytri-Rauðamelskúla weiter westlich nahe dem verlassenen Hof &amp;#039;&amp;#039;Gerðuberg&amp;#039;&amp;#039;. Beide können bestiegen werden. Von ihnen hat man eine schöne Sicht über das Tal und seine verschiedenen vulkanischen Formen. Die die Krater umgebenden Lavaströme sind etwa 2600 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nahe beim Ytri-Rauðamelskúla gelegenen Basaltsäulen von [[Gerduberg|Gerðuberg]] wurden durch vom Meer abgekühlte Lava von Kratern geschaffen, die zu diesem Vulkansystem gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit davon liegt auch eine Mineralquelle, zu der ein markierter Wanderweg führt: &amp;#039;&amp;#039;Rauðamelsölkelda&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Talausgang hin, Richtung Borgarnes, liegt ein weiterer größerer Krater namens &amp;#039;&amp;#039;Barnaborg&amp;#039;&amp;#039; in seinem eigenen Lavafeld. Durch dieses &amp;#039;&amp;#039;Barnaborgarhraun&amp;#039;&amp;#039; führt ein weiterer markierter Wanderweg auf den Krater (Wanderparkplatz an der Straße 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Gemäß [[Landnámabók]] erhielt das Tal seinen Namen, der im Mittelalter &amp;quot;Knappadalr&amp;quot; lautete, von seinem ersten Siedler, einem Mann, den man &amp;#039;&amp;#039;Þorgils knappi&amp;#039;&amp;#039; nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ólafur Lárusson, &amp;#039;&amp;#039;Snæfellsnes I&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein freigelassener Sklave und hatte Island gemeinsam mit Skalla-Grímr, dem Vater des Skalden [[Egill Skallagrímsson]], erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Landnámabók, Kapitel 26. [https://www.snerpa.is/net/snorri/landnama.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte Islands]]&lt;br /&gt;
*[[Liste von Bergen und Erhebungen in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.iceland.pl/obrazy1/snae_mapa.gif Lageplan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkangebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Borgarbyggð)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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