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	<title>Hjort Lorenzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: Layout</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Layout&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Hiort Lorenzen 1842-43 by C.A. Jensen.jpg|mini|Hjort Lorenzen, gemalt von [[Christian Albrecht Jensen]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haderslev - Gravsten på den gamle kirkegård - AAADSC00325.jpg|mini|Grabstein in seiner Heimatstadt Haderslev/Hadersleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Hjort Lorenzen statue.jpg|mini|Statue Carl Mortensen in Haderslev]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hjort Lorenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Peter Hiort Lorenzen; * [[24. Januar]] [[1791]] in [[Haderslev|Hadersleben]]; †&amp;amp;nbsp;[[17. März]] [[1845]]) war im [[19. Jahrhundert]] [[Abgeordneter]] in der [[Schleswigsche Ständeversammlung|Schleswigschen Ständeversammlung]] und war dort einer der dänischgesinnten Abgeordneten. Mit seinem Namen verbindet sich vor allem die Forderung nach sprachlicher und kultureller Gleichstellung der Dänen im [[Herzogtum Schleswig]] zur Zeit des Gesamtstaates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Lorenzen absolvierte das [[Altes Gymnasium (Flensburg)|Alte Gymnasium]] in [[Flensburg]] (auf Dänisch: &amp;#039;&amp;#039;Flensborg lærde skole&amp;#039;&amp;#039;) und übernahm 1812 die [[Zuckerraffinerie]] seines Großvaters in Haderslev. Später gründete er eine eigene Handelsgesellschaft, die er bis 1845 betrieb. Im September 1834 wurde er für die Stadt Haderslev als Deputierter in die Ständeversammlung des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]] gewählt. Ein Jahr später wurde er zudem in das Bürgerkollegium seiner Heimatstadt aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1830 verfasste Lorenzen mehrere Artikel mit Bezug zu politischen und sozial-ökonomischen Themen, die unter anderem in dem vom [[liberale]]n und [[Radikaldemokratie|radikaldemokratischen]] Journalisten [[Theodor Olshausen]] in Kiel herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzblatt&amp;#039;&amp;#039; erschienen. Lorenzen war selbst liberal orientiert. Seine liberalen Ansichten wurden bei einem Besuch in [[England]] im Jahr 1837 noch verstärkt, als er die dortige parlamentarische Praxis kennenlernte. Als Deputierter der Schleswigschen Ständeversammlung schloss er sich entsprechend der liberalen Fraktion an und wurde bald einer der bekanntesten Sprecher der liberalen Abgeordneten, der auch [[Uwe Jens Lornsen]] unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenzen selbst sprach sich wie Lornsen für eine Verfassung für die Herzogtümer aus, die in einer Konföderation mit dem eigentlichen Königreich Dänemark verbunden sein sollten, ohne jedoch Schleswigs Aufnahme in den [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] zu fordern. Im Jahr 1836 konnte er durchsetzen, dass die Ständeversammlungen öffentlich tagen konnten. Die Forderung nach einer freien Verfassung scheiterte jedoch am Widerstand der Eliten, unter anderem auch der Großgrundbesitzer. Im Jahr 1838 veröffentlichte Lorenzen eine Karte, die [[Sønderjylland]] bzw. Schleswig, das damals dänisches Lehensgebiet war, als Teil Dänemarks zeigte, was auf Protest von deutschgesinnten Abgeordneten stieß. Er forderte die Trennung der Haushaltspolitik zwischen dem Königreich und den Herzogtümern, aber auch, dass Dänisch als Rechtssprache in Nordschleswig eingeführt werden solle, wo es bereits im Vorwege [[Kirchensprache|Kirchen-]] und [[Schulsprache]] gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunehmende Nationalisierung der liberalen Bewegung innerhalb der Herzogtümer führte schließlich zum Bruch mit den deutsch-orientierten (National-)Liberalen. Lorenzen legte sein Mandat in der Ständeversammlung nieder und näherte sich den dänischen Nationalliberalen an. Die Zusammensetzung der Schleswigschen Ständeversammlung basierte damals auf einem Zensuswahlrecht, wodurch die mehrheitlich deutsch-orientierte Oberschicht ([[Ritterschaft]]/[[Adel]], [[Großgrundbesitzer]] und städtisches [[Großbürgertum]]) dort über- und die dänische Seite entsprechend unterrepräsentiert war. Lorenzen hielt sich 1842 und 1843 mehrmals in [[Kopenhagen]] auf, nahm 1843 an der dänischen Volksversammlung auf Skamlingsbanke teil und stand unter anderem in Verbindung mit dem dänischen Politiker und Pastor [[Christian Flor (Politiker)|Christian Flor]]. Im Jahr 1841 wurde er für [[Sønderborg]] erneut in die Schleswigsche Ständeversammlung gewählt und stand von da an in deutlicher Opposition zu den Forderungen der deutschen Nationalliberalen nach dem Anschluss Schleswigs in den Deutschen Bund und den Erbansprüchen von [[Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1798–1869)|Christian August von Augustenburg]]. Bekannt ist Lorenzen bis heut für seine Forderungen nach sprachlicher und kultureller Gleichstellung der im [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] lebenden [[Dänen]]. Als sich Hjort Lorenzen am 11. November 1842 auf [[Dänische Sprache|Dänisch]] an die Delegierten wendete, löste dies auf Seite der deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner große Proteste aus. Von dem Protokoll der Ständeversammlung stammt das zu geflügeltem Wort gewordene Zitat &amp;#039;&amp;#039;„Er fuhr fort, Dänisch zu sprechen“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Als Folge gab der dänische König – in seiner Funktion als Herzog von Schleswig als dänischem [[Lehen]] – am 29. März 1844 in einem „Sprachpatent“ bekannt, dass nur die Mitglieder der schleswigschen Ständeversammlung, die nicht in ausreichendem Maße Deutsch sprechen können, auf den Treffen der Ständeversammlung Dänisch sprechen dürfen. Dies führte dazu, dass Lorenzen und vier weitere dänisch-schleswigsche Deputierte die folgenden Treffen boykottierten, was wiederum dazu führte, dass der dänisch-orientierte Schleswigsche Verein verboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vimu.info/general_04.jsp?id=mod_2_3&amp;amp;lang=de&amp;amp;u=teacher&amp;amp;flash=true&amp;amp;s=C7D164826822931D79489026FA208C60 |titel=Die Dänische Bewegung |zugriff=2011-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1845 starb Lorenzen schließlich überraschend an einer [[Lungenentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Er ist einer von 18 verdienten Dänen, die auf dem Obelisk auf [[Skamlingsbanken]] namentlich genannt werden. In der Stadt [[Schleswig]] wurde später nach ihm eine dänische Schule (&amp;#039;&amp;#039;Hiort Lorenzen Skolen&amp;#039;&amp;#039;) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor= |Lemma= |Band=10 |Seite=386 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peter Hiort Lorenzen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vimu.info/biography.jsp?id=for_2_3_2_bio_hiortlorenzen_dk_doc&amp;amp;lang=de&amp;amp;u=teacher&amp;amp;flash=true&amp;amp;s=A4E2433E776E26A7D19CB6BB82197DA3 Lebenslauf von Peter Hiort Lorenzen]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hjort Lorenzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen und Eutinischen Schriftsteller von 1829 bis Mitte 1866&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1867, [http://books.google.de/books?id=PhcTAAAAYAAJ&amp;amp;dq=%22Hjort%20Lorenzen%22%201845&amp;amp;pg=PA539#v=onepage&amp;amp;q=%22Hjort%20Lorenzen%22%201845&amp;amp;f=false S. 539]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117214981|VIAF=8159824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lorenzen, Hjort}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schleswigschen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lorenzen, Hjort&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lorenzen, Peter Hiort&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abgeordneter in der schleswigschen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1791&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haderslev|Hadersleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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