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	<title>Hiua Schasuar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:48:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hiua_Schasuar&amp;diff=2789018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 13. Februar 2024 um 19:05 Uhr</title>
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		<updated>2024-02-13T19:05:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schamal.jpg|mini|Selbstporträt von Schamal, Herbst 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedensvogel Schamal IMG 8090.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Friedensvogel &amp;quot;Anouk&amp;quot; bei Nacht&amp;#039;&amp;#039; (2012), [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hiua Schasuar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1972]] im kurdischen [[Nordirak]], Künstlername &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schamal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein irakisch-deutscher [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Schamal studierte von 1987 bis 1992 an der Kunstakademie Baghdad. Nach einer mehrjährigen Flucht nach Westeuropa kam er nach Deutschland.&lt;br /&gt;
2000 bis 2006 studierte er an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] unter anderem bei [[Micha Ullman]]. Anschließend folgte eine Tätigkeit als Bildhauer und Maler. Er fertigte vor allem Kinderspielplätze, Bühnenbilder und wirkte im Bereich der Gartengestaltung. Auf einem Freigelände mit Schrottplatz in der Nähe des [[Bahnhof Stuttgart Nord|Stuttgarter Nordbahnhofs]] gründete er sein Museum für zeitgenössische Raumverwandlung, welches 2011 [[Stuttgart 21]] weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt „Friedensvögel“ ==&lt;br /&gt;
Seit 2004 produziert Schamal eine Reihe von Kunstwerken unter dem Titel „Friedensvögel“. Der Künstler verarbeitet hierbei das Erlebnis von Luft- und Giftgasangriffen in seiner Jugend. Die Skulpturen sollen überraschen, die Fantasie anregen und ein sichtbares Zeichen für den Frieden darstellen. Da der Künstler mehrere Jahre lang seine Werkstoffe von einem benachbarten Schrottplatz bezog, existieren Friedensvögel in den unterschiedlichsten Materialien. Bei den jüngeren Werken kamen vermehrt Holz- oder Aluminiumkonstruktionen zum Einsatz, die mit einer Folie umwickelt wurden. In den Objekten werden zudem häufig LED-Lichterketten verbaut. Durch die Beratung des Instituts für Flugzeugbau der [[Universität Stuttgart]] (insbesondere Rudolf Voit-Nitschmann) sollen flugtaugliche Kunstwerke entstehen, die der Künstler eines Tages über seiner irakischen Heimat und ggf. auch anderen Krisenregionen fliegen lassen möchte. Als bewusst interdisziplinär gedachtes Projekt sollen Kunst, Wissenschaft, Politik und Fantasie zusammengebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke im öffentlichen Raum ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedensvogel&amp;#039;&amp;#039; vor der [[Robert-Bosch-Schule (Stuttgart)]] (2008), Wind- und Spiegelspiel auf Sockel, 1,50 × 1,50 × 2,40 m&lt;br /&gt;
* Diverse Spielplätze (Mitarbeit bei verschiedenen Projektverantwortlichen) in Stuttgart, Dortmund, Ludwigsburg, Basel, Zürich, Bern und zur [http://www.rietberg.de/index.php?id=107  NRW-Landesgartenschau in Rietberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedensvogel „Anouk“&amp;#039;&amp;#039; im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorischen Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow]] (Ausstellung im Freigelände vom 26. Oktober 2012 bis 1. Mai 2013)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ballnday Aashty (Friedensvögel)&amp;#039;&amp;#039; im ehemaligen nordirakischen Zentrum von Saddam Husseins Geheimdienst, [[Sulaimaniyya]] (Januar 2009 bis Juli 2011)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedensvögel&amp;#039;&amp;#039; im [[Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Naturkundemuseum Stuttgart]] (Mai bis Juli 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Schamal Kuss.jpg|Skulptur „Kuss“, Gips und Lack (2002), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:02 Schamal Kulturgrab.jpg|Skulptur „Kulturgrab“, bei Tageslicht, Spiegel, Leuchten und Gips (2003), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:03 Schamal Kulturgrab2.jpg|Skulptur „Kulturgrab“, bei Nacht, Spiegel, Leuchten und Gips (2003), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:04 Schamal InstallationABKS.jpg|Installation an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste]] (2000), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:05 Schamal Installation2ABKS.jpg|Installation an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste]] (2000), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:06 Schamal Geoorganisch.jpg|Skulptur „Geoorganisch“, aus Ytong (2003), [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Datei:07 Schamal Fabelwesen.jpg|Skulptur „Fabelwesen“, aus Holz, Folie und Leuchten (2010), [[Sulaimaniyya]]&lt;br /&gt;
Datei:08 Schamal Fabelinsekt.jpg|Skulptur „Fabelinsekt“, aus Holz, Folie und Leuchten (2010), [[Sulaimaniyya]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://content.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2553012_0_4612_-der-herr-der-filigranen-friedensvoegel.html „Der Herr der filigranen Friedensvögel“], Stuttgarter Nachrichten, S-Nord, Nr. 12, 9. Juli 2010, S.VI&lt;br /&gt;
* „Hunarmandeki Kurd Sarinji Almanekani Rakeshaoa“, KHAK 10 2008, Nr. 134, S. 25&lt;br /&gt;
* „Acht Flügel für den Frieden. Vor der Robert-Bosch-Schule steht seit kurzem ein »Friedensvogel«“, Stuttgarter Zeitung Nord-Rundschau, 29. November 2008&lt;br /&gt;
* „Der Reiter des Lichtes. Schamal und seine Werke“ (Katalog), Aachen 2008&lt;br /&gt;
* „Kunstvolle Flugobjekte sollen dem Irak neue Hoffnung bringen“, Stuttgarter Zeitung, Nr. 141, 22. Juni 2006, S. 26&lt;br /&gt;
* „Friedensvögel über dem Irak. Der LIFT-Mensch: Student Schasuar Hiua alias Schamal ist ein Friedensbotschafter mit Flugkunst“, LIFT magazin 05.06, Nr. 0711, S. 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hiua Schasuar}}&lt;br /&gt;
* Homepage [http://www.schamalart.de Schamalart.de]&lt;br /&gt;
* WDR 3: Friedensvogel zwischen Kriegsgerät {{ Webarchiv | url=http://www.wdr3.de/kunst/friedensvogelimmusem100.html | archive-is=20130212174954 | text=Resonanzen: Andrea Gerk im Gespräch mit Jan Behrendt / WDR3}} vom 5. November 2012&lt;br /&gt;
* Projekt Friedensvögel auf wartist.org [http://www.wartist.org/blog/?p=1155 deutsche Fassung], [http://www.wartist.org/blog/?p=1155&amp;amp;lang=en auf Englisch]&lt;br /&gt;
* Eintrag des Friedensvogels vom Flugplatz Berlin-Gatow [http://www.museum-digital.de/berlin/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=895 auf museum-digital.de]&lt;br /&gt;
* Der Bau des Friedensvogels vom Flugplatz Berlin-Gatow [http://www.mhm-gatow.de/mediathek (Film)]&lt;br /&gt;
* 3sat: Ausgeträumt. Der Künstler Schamal und Stuttgart 21 (Das Ende des Museums für zeitgenössische Raumverwandlung) [http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/151935/index.html 15. Februar 2011 / Petra Otto für Kulturzeit / 3sat]&lt;br /&gt;
* {{ZDFmediathek| ID=1067328 | Titel=Künstlerische Fluchtreise (13. Juni 2010, 9:02 Uhr) | Typ=video | Zugriffsdatum=2014-01-29 | Offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schasuar, Hiua}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schasuar, Hiua&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schamal (Künstlername)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-irakischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordirak]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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