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	<title>Hito Steyerl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:29:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hito_Steyerl&amp;diff=1031840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 26. März 2026 um 22:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-26T22:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Future Affairs Berlin 2019 - „Digital Revolution Resetting Global Power Politics?“ (47959578672).jpg|mini|Hito Steyerl (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brückenkopfgebäude, Linz 09.jpg|mini|UNTER UNS [[Linz 09]], Installation (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hito Steyerl - Münster Skulptur Projekte PM17.jpg|mini|Arbeit gezeigt im Rahmen von [[Skulptur Projekte|Skulptur Projekte Münster]] 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1966]] in [[München]]) ist eine deutsche [[Filmemacher]]in, Künstlerin und [[Autor]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|ID=00000031215|Name=Hito Steyerl|Abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie setzt sich in [[Essayfilm|essayistischen Dokumentarfilmen]] und Texten mit Fragen [[Postkolonialismus|postkolonialer]] Kritik und feministischer Repräsentationskritik auseinander. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Film und [[Bildende Kunst|Bildender Kunst]] sowie von Theorie und Praxis. Im Kunstbereich ist sie als Kommentatorin, Kritikerin und Lehrende aktiv. Seit 2024 ist Steyerl als Professorin für Aktuelle Digitale Medien an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Evelyn Vogel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/technoaesthetik-forschungszentrum-muenchner-kunstakademie-hito-steyerl-lux.BbbspNmBeMG9dyxjrjqJLo |titel=Neues Forschungszentrum für Technoästhetik an der Münchner Kunstakademie |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2024-07-04 |sprache=de |abruf=2024-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Filme werden weltweit bei zahlreichen Filmfestivals und Kunstausstellungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;kunstaspekte.de&amp;quot;&amp;gt;Siehe kunstaspekte.de: [https://www.kunstaspekte.de/person/hito-steyerl Hito Steyerl]&amp;lt;/ref&amp;gt; gezeigt. Weiterhin war sie Teilnehmerin der [[Skulptur.Projekte|Skulptur Projekte]] in [[Münster]] (2017), der [[Biennale di Venezia|Biennale in Venedig]] (2013, 2015, 2019, 2023) sowie der [[documenta 12]] und der [[documenta fifteen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Knöfel |url=https://www.spiegel.de/kultur/documenta-hito-steyerl-verlaesst-die-kunstschau-in-kassel-a-16383adb-2704-4ba9-8752-23a59513e9b9 |titel=Kein Vertrauen mehr „in die Fähigkeit der Organisation, Komplexität zu vermitteln“ |werk=spiegel.de |datum=2022-07-08 |abruf=2022-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kassel]]. Das Kunstmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[ArtReview]]&amp;#039;&amp;#039; führt Steyerl seit 2013 auf der jährlichen „Power100“-Liste als einflussreiche Akteurin des internationalen Kunstbetriebs. 2017 führte sie als erste Frau die Liste an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artreview.com/artist/hito-steyerl/?year=2017 |titel=Power 100 |hrsg=ArtReview |sprache=en |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hito Steyerl erhielt 2019 den mit 12.000 Euro dotierten [[Käthe-Kollwitz-Preis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adk.de/de/news/index.htm?we_objectID=59088 |titel=Käthe-Kollwitz-Preis 2019 der Akademie der Künste geht an Hito Steyerl |hrsg=[[Akademie der Künste (Berlin)]] |datum=2018-10-25 |zugriff=2018-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 lehnte sie das [[Bundesverdienstkreuz]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hito Steyerl |url=https://www.zeit.de/2021/38/bundesverdienstkreuz-hito-steyerl-absage-corona-politik-lockdown-kritik |titel=&amp;quot;Sehr geehrter Herr Bundespräsident, ...&amp;quot; |werk=[[Die Zeit]] |datum=2021-09-15 |abruf=2021-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steyerl studierte von 1987 bis 1990 Kinematographie und Dokumentarfilmregie an der [[Academy of Visual Arts]] in [[Tokio]] bei [[Imamura Shohei]] und Hara Kazuo. 1990/1991 arbeitete sie im Team von [[Wim Wenders]] als Regieassistentin und technische Koordinatorin für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Bis ans Ende der Welt (1991)|Bis ans Ende der Welt]]&amp;#039;&amp;#039; in Australien, Japan, Frankreich, USA, Italien, Portugal und Deutschland. 1992 bis 1998 studierte sie an der [[Hochschule für Fernsehen und Film München]] (HFF) Dokumentarfilmregie; 2003 promovierte sie in Philosophie an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der Bildenden Künste Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer künstlerischen Arbeit war sie im Bereich der Lehre am Center for Cultural Studies des [[Goldsmiths College]] in London und seit 2010 als Professorin an der [[Universität der Künste Berlin]] (Lensbased class) tätig. Sie gründete in Zusammenarbeit mit Vera Tollmann und Boaz Levin das dort ansässige [[Research Center for Proxy Politics]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://rcpp.lensbased.net/meta/|titel=Research Center for Proxy Politics|werk=rcpp.lensbased.net|zugriff=2016-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 ist Steyerl Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]] und seit 2021 der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin. Seit 2024 ist Steyerl Inhaberin des Lehrstuhls für aktuelle digitale Medien an der [[Akademie der Bildenden Künste München]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Evelyn Vogel |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-kunstakademie-adbk-hito-steyerl-1.6057315 |titel=Jahresausstellung 2023 der Kunstakademie München |werk=Online-Angebot der Süddeutschen Zeitung |datum=2023-07-23 |sprache=de |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebt in der [[Maxvorstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche de GmbH, Munich Germany |url=https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/magazin/kunst-edition-46-hito-steyerl-e313897/ |titel=Hito Steyerl: »Mental ist es für mich sehr gesund, die Kunst nur als Nebentätigkeit auszuüben« |datum=2025-11-13 |sprache=de |abruf=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Ihre ersten kurzen und mittellangen Dokumentarfilme – &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und das Ich&amp;#039;&amp;#039; (1994), &amp;#039;&amp;#039;Land des Lächelns&amp;#039;&amp;#039; (1996) und &amp;#039;&amp;#039;Babenhausen&amp;#039;&amp;#039; (1997) – thematisierten Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus im wiedervereinigten Deutschland. Steyerls erster langer [[Essayfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Die leere Mitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Gerhardt: {{Webarchiv |url=http://muse.jhu.edu/login?auth=0&amp;amp;type=summary&amp;amp;url=/journals/women_in_german_yearbook/v023/23.1gerhardt.html |text=Transnational Germany: Hito Steyerl’s Film Die leere Mitte and Two Hundred Years of Border Crossings. Women in German Yearbook 23 (2007) |archive-is=20121214204010}}: 205–223&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1998 machte den [[Potsdamer Platz]] in Berlin als symbolischen Kreuzungspunkt historischer und aktueller Konflikte lesbar. Das frühere Zentrum der Hauptstadt der [[Weimarer Republik]] und des [[Nationalsozialismus|NS-Staates]] wurde während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] zum verminten Grenzterritorium. Steyerls Film verfolgt, wie verschiedene Akteure – Besetzer, frühere Anwohner, transnationale Firmen – nach dem Fall der [[Berliner Mauer]] [[1989]] um die Deutungsmacht über den wieder ins Zentrum gerückten Ort konkurrierten. &amp;#039;&amp;#039;Die leere Mitte&amp;#039;&amp;#039; macht den Prozess urbaner Restrukturierung im Zeichen der ökonomisch-politischen „[[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]]“ Deutschlands und globaler Machtverschiebungen an einem konkreten Ort sichtbar. Dort, wo letztlich die Firmenleitung von Mercedes-Benz symbolisch dominiert, verzeichnet der Film Geschichten, auf deren Ausschluss die dominante Repräsentation aufgebaut wurde – etwa die von deutschen Juden und Immigranten. Montage von [[Footage]]-Sequenzen, langsame Überblendungen, halbdokumentarische Inszenierungen und ein reflexiver Kommentar bildeten das Instrumentarium von Steyerls filmischer Archäologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 zeigte das [[Centre Georges-Pompidou|Centre Pompidou]] in Zusammenarbeit mit der [[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]] ([[Ständehaus (Düsseldorf)|K21]]) die bislang größte retrospektive Ausstellung zum Werk von Steyerl, angefangen bei den frühen Dokumentarfilmen aus den 1990er Jahren bis hin zu den jüngsten Multimedia-Installationen. Im ersten Ausstellungsraum steht die Multimedia-Installation von 2016, &amp;#039;&amp;#039;Hell Yeah We Fuck Die&amp;#039;&amp;#039;, die mit den fünf am häufigsten verwendeten Wörtern in englischsprachigen Songs spielt und damit die dahinterstehenden Ängste einer unsicher gewordenen Gesellschaft nach außen wendet. Steyerls neuestes Werk &amp;#039;&amp;#039;SocialSim&amp;#039;&amp;#039; (2020) führt eine aktuelle Auseinandersetzung zu künstlicher Intelligenz, Algorithmen und Computersimulationen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Wohlfarth, Paris |Titel=Hito-Steyerl-Schau in Paris: Frenetischer Tanz der Avatare |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/das-centre-pompidou-in-paris-zeigt-hito-steyerl-17349144.html |Abruf=2021-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalität 1–10 ===&lt;br /&gt;
Der Episodenfilm &amp;#039;&amp;#039;Normalität 1–10&amp;#039;&amp;#039; entstand zwischen 1999 und 2001 und stellt eine Chronologie meist [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitischer Gewalttaten]] im Nachwendedeutschland (und Österreich) dar. „Dabei bezieht Steyerl politisch eindeutig Position: Es gilt, die stille Akzeptanz zu durchbrechen, den opportunen rassistischen Konsens. Normalität zeigt aber auch, wie MigrantInnen – die es nicht zuletzt aufgrund von Europas Engagement im globalen Kapitalismus hierher verschlägt – selbst ihre Rechte einfordern und uns erinnern: ‚Your silence is encouraging fascism, telling the fascists that it’s okay what they are doing’“ (Thomas Korschil).&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1220&amp;amp;lang=de | wayback=20090809163725 | text=Sixpack Film Wien}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kompilation wurde 2005 überarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== November ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;November&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ein kurzer Ausschnitt und Hito Steyerls Treatment zum Film mit zahlreichen visuellen Materialien finden sich auf der {{Webarchiv |url=http://german.berkeley.edu/transit/2005/50914.html |text=Website des Department of German an der University of California in Berkeley |wayback=20080915164644}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (2004) ist eine essayistische Betrachtung über &amp;#039;&amp;#039;„reisende Bilder“&amp;#039;&amp;#039; (Steyerl):&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=In den achtziger Jahren drehte Hito Steyerl auf Super-8-Material einen feministischen [[Martial-Arts-Film]]. Ihre beste Freundin [[Andrea Wolf (Aktivistin)|Andrea Wolf]] spielte darin die Hauptrolle einer kämpferischen Frau in Lederkluft und mit Motorrad. Das Engagement, das damals in der Formensprache des Exploitationfilms zum Ausdruck kam, wurde bei Andrea Wolf später ganz zur politischen Praxis: Sie ging als Kämpferin auf Seiten der [[Arbeiterpartei Kurdistans|PKK]] in die kurdischen Gebiete zwischen der Türkei und Nordirak, wo sie 1998 getötet wurde. In kurdischen Kreisen wird sie als ‚unsterbliche Revolutionärin’ verehrt, ihr Bild wird auf Demonstrationen mitgetragen. Steyerl untersucht in ‚November’ die Wechselbeziehungen zwischen territorialer Machtpolitik (wie sie die Türkei mit Unterstützung aus Deutschland in Kurdistan betreibt) und individuellen Formen des Widerstands. Die Erinnerung an die Freundin und die Zeugnisse ihres Lebens provozieren die Filmemacherin zu einer grundsätzlichen Reflexion: Sie begreift, wie im globalen Diskurs die faktischen und fiktionalen Zusammenhänge ineinander übergehen. Das Bild der Freundin als revolutionäres Pin-Up ist anschlussfähig an asiatisches Genrekino und private Videodokumente gleichermaßen. Wenn der ‚Oktober’ die revolutionäre Stunde ist, dann ist der ‚November’ die Ernüchterung danach, aber auch die Zeit des Wahns – aus dieser Position denkt Hito Steyerl über eine Beziehung nach, an deren Anfang eine Pose stand, deren Implikationen Andrea Wolf so ernst nahm, dass sie sich mit symbolischer Praxis nicht mehr begnügen wollte. Andrea Wolf wählte das Andere des Filmemachens, und wurde erst recht zu einer ‚Ikone’.|Autor=Bert Rebhandl|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1382&amp;amp;lang=de | wayback=20090809163729 | text=Sixpack Film Wien}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Film wurde auf der [[Manifesta]] 5 in San Sebastian uraufgeführt und erlangte schnell Kultstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Journal No. 1 ===&lt;br /&gt;
Im kurzen [[Essayfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Journal No. 1 – An Artist&amp;#039;s Impression&amp;#039;&amp;#039; geht es um eine grundsätzliche Reflexion des Status des historischen Dokuments sowie um die Rolle des Zeugen in der Geschichtsschreibung. Das Motto dieses Films lautet: „Ein Zeuge ist kein Zeuge“, ein alter römischer Rechtsgrundsatz, der dem Zeugen erst Glauben schenkt, wenn sich ein zweites übereinstimmendes Zeugnis findet. Dieses Motto wird im Laufe des Films einer experimentellen Prüfung unterzogen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Sarajewo das ‚Film-Journal No. 1’ veröffentlicht, vier Jahre nach dem Ende des kommunistischen Blocks ging diese Wochenschau, die nur auf Nitrofilm überliefert wurde, in den Wirren des Jugoslawienkriegs verloren. Hito Steyerl versucht in ‚Journal No. 1 – An artist’s impression’, herauszufinden, was auf diesem Filmdokument aus dem Sutjeska-Studio von Sarajewo zu sehen war. Sie lässt dazu Augenzeuginnen und Augenzeugen sprechen, und den Künstler Arman Kulasic nach ihren Angaben mehrere Zeichnungen anfertigen, die wie Storyboards zu einem verlorenen Film wirken. In der Parallelprojektion von ‚Journal No. 1 – An artist’s impression’ wird das Unerreichbare eines historischen Nullpunkts der nationalen Identität konkret: Was in der Rückschau als Moment des Aufbruchs erscheint (die Wochenschau handelte von einer Alphabetisierungskampagne, die muslimischen Frauen nahmen selbstbewusst ihren Kopftücher ab, das kommunistische Jugoslawien unter Tito feiert in seinen frühen Filmen ein Modernisierung durch Bildung), bleibt unter dem Vorbehalt der subjektiven Erinnerung. Stattdessen gewinnt der Zeichner, der doch eigentlich nur als ‚Medium’ für die Stimmen aus dem Off dienen sollten, selbst eine Stimme: Er war auch von den ethnischen Säuberungen im Jugoslawienkrieg betroffen. Spielfilmbilder des Sutjeska-Studios (den antifaschistischen ‚Walter rettet Sarajewo’ oder ‚[[Erinnerst Du Dich an Dolly Bell?]]’ von Emir Kusturica) setzt Hito Steyerl dort ein, wo das dokumentarische Bild fehlt, ohne jemals auf eine komplette Rekonstruktion zu zielen: Das multiethnische Jugoslawien bleibt historisch wie filmhistorisch ein Fragment, ein Land zwischen den Bildern.&amp;lt;!-- Toter Link, keine archivierte Version gefunden |Autor=Bert Rebhandl|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1622&amp;amp;lang=de Sixpack Film Wien]{{Toter Link|date=2018-04 |archivebot=2018-04-15 00:54:42 InternetArchiveBot |url=http://www.sixpackfilm.com/catalogue.php?oid=1622&amp;amp;lang=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Film wurde auf der [[documenta 12]] uraufgeführt und lief seither auf etlichen Filmfestivals und in verschiedenen Ausstellungen in Toronto, Linz, Amsterdam, Marseille und anderen Orten sowie 2011 Im [[IG-Hochhaus]] des [[Campus Westend]] der [[Goethe-Universität]] in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lovely Andrea ===&lt;br /&gt;
Die Videoinstallation &amp;#039;&amp;#039;Lovely Andrea&amp;#039;&amp;#039; schilderte die Suche der Künstlerin nach 1987 in [[Tokyo]] tatsächlich aufgenommenen [[Bondage]]fotos, die sie selbst als [[Bottom]] bei Nawa [[Shibari]] zeigen. Ihre Suche führt sie unter anderem durch die Bondageszene und Sexarchive der Stadt. Steyerl hatte als 19-Jährige während ihrer Studienzeit in Japan als Bondagemodell gejobbt und äußerte in Interviews, sie sei später in Zusammenhang mit Bildern aus [[Guantánamo-Bucht|Guantánamo]] und [[Abu-Ghuraib-Gefängnis|Abu Ghraib]] zum Nachdenken über die damit einhergehende Pornografisierung der Politik gekommen.&amp;lt;!-- Toter Link, keine archivierte Version gefunden&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Bannat: &amp;#039;&amp;#039;Theorie aus Notwehr - Ein Gespräch mit der documenta-Künstlerin Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juni 2007, online unter [http://de.artnet.com/magazine/features/bannat/bannat06-14-07.asp artnet.com]{{Toter Link|date=2018-04 |archivebot=2018-04-15 00:54:42 InternetArchiveBot |url=http://de.artnet.com/magazine/features/bannat/bannat06-14-07.asp }}&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; Aus ihrer Sicht hat man es „… hier mit einer Art von politischem Bondage von ungeahnten Ausmaßen zu tun.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hito Steyerl: &amp;#039;&amp;#039;„Lovely Andrea“&amp;#039;&amp;#039;, unter: {{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/specials/documenta/index.jsp?key=standard_document_31244480&amp;amp;rubrik=25594 |text=hr-online.de |wayback=20090809192301}}, 28. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rezensionen des Films finden sich z.&amp;amp;nbsp;B. unter {{Webarchiv | url=http://www.sixpackfilmdata.com/filmdb_display.php?id=1621&amp;amp;len=de | wayback=20141026082907 | text=Austrian Independent Film and Video Database}} oder unter {{Webarchiv | url=http://www.we-make-money-not-art.com/archives/009642.php | wayback=20071118141554 | text=Archivlink}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Rezensionen vertraten die Auffassung, dass es sich nicht um ein Bondagevideo, sondern um eine Reflexion über die Sexindustrie und die Kolonialisierung der Sinne handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch Ingo Arend &amp;#039;&amp;#039;Die Anrufung der Sinne&amp;#039;&amp;#039;, in: KUNSTFORUM International; „DIE DOCUMENTA 12“; Band 187, S. 79–81, August–September 2007, Ruppichteroth 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wochen vor Eröffnung der documenta 12 sorgte der [[Teaser]] des Videos für Aufsehen, da er unter der [[Uniform Resource Locator|URL]] der Kunstausstellung anstatt der documenta-Website als [[YouTube]]-Fenster eingestellt worden war. In Teilen der deutschen Presse warf dies die Frage auf, ob die Webseite [[Hacker (Computersicherheit)|gehackt]] worden sei oder ob es sich um eine [[Public Relations|Public-Relations]]-Maßnahme handele.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Auftakt der documenta - Sado-Maso in Kassel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 107, 10. Mai 2007, [http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-auftakt-der-documenta-sado-maso-in-kassel-1.421852 online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film wurde später im [[Fridericianum (Kassel)|Museum Fridericianum]] projiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Red Alert ===&lt;br /&gt;
Bei der documenta 12 im Jahr 2007 war Steyerl auch mit der [[Installation (Kunst)|Installation]] &amp;#039;&amp;#039;Red Alert&amp;#039;&amp;#039; im Aue-Pavillon vertreten. &amp;#039;&amp;#039;Red Alert&amp;#039;&amp;#039; zeigte scheinbar drei orange-rote Bilder, die tatsächlich an der Wand hängende Bildschirme waren, die ausschließlich die reine Farbe ausstrahlten. Es handelte sich dabei um die Farbe, die vom [[Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten]] verwendet wird, um die höchste Terror-Warnstufe anzuzeigen. Formal griff die Arbeit eine Monochromserie [[Alexander Michailowitsch Rodtschenko|Aleksander Rodtschenkos]] aus dem Jahr 1921 wieder auf. Rodtschenko hatte damals erklärt, am Ende der Malerei angelangt zu sein. &amp;#039;&amp;#039;Red Alert&amp;#039;&amp;#039; verhandelt laut Steyerl eine ähnliche Grenze des Mediums Video. Nach Presseberichten ist diese Arbeit eines der fünf Werke, die repräsentativ für die d12 dauerhaft in Kassel verbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an der &amp;#039;&amp;#039;documenta fifteen&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 2022 forderte sie die Leitung der [[documenta fifteen]] auf, ihre Werke (die Videoarbeit &amp;#039;&amp;#039;Animal Spirits&amp;#039;&amp;#039; und die Installation &amp;#039;&amp;#039;Cave&amp;#039;&amp;#039;) abzubauen. Ihren Rückzug von der wegen antisemitischer Inhalte in der Kritik stehenden Kunstschau begründete sie mit dem Unvermögen der Organisatoren und deren wiederholter „Weigerung, eine nachhaltige und strukturell verankerte inklusive Debatte rund um die Ausstellung zu ermöglichen, sowie auf die faktische Weigerung, Vermittlung zu akzeptieren.“ Ferner kritisierte sie den anhaltenden Mangel an organisatorischer Verantwortlichkeit hinsichtlich „antisemitischer Inhalte, die auf der documenta fifteen an ihrem zentralen Ort gezeigt wurden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Timm |url=https://www.zeit.de/kultur/kunst/2022-07/documenta-fifteen-hito-steyerl-rueckzug |titel=documenta fifteen: Hito Steyerl zieht sich von der documenta zurück |werk=[[Die Zeit]] |datum=2022-07-08 |abruf=2022-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablehnung des Bundesverdienstkreuzes ==&lt;br /&gt;
Hito Steyerl sollte Anfang Oktober 2021 nach dem Motto „Kultur ist Lebenselixier für alle“ mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] ausgezeichnet werden, welches Steyerl allerdings ablehnte. In einem öffentlichen Brief an den Bundespräsidenten [[Frank-Walter Steinmeier]] kritisierte sie die Corona-Politik der Bundesregierung im Bereich Bildung und Kultur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brief an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Künstlerin Hito Steyerl lehnt Bundesverdienstkreuz ab |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstlerin-hito-steyerl-lehnt-bundesverdienstkreuz-ab-4276666.html |Abruf=2023-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrem Brief machte Steyerl Vorschläge, um Kultur und Bildung zu verbessern. Hito Steyerl betonte in ihrem Brief, dass sie erst bereit sei, die Auszeichnung anzunehmen, wenn ihre vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und das Ich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Land des Lächelns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Babenhausen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Die leere Mitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Online bei UBUWEB: https://ubu.com/film/steyerl_empty.html abgerufen am 13. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Normalität 1-10&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Online bei UBUWEB: https://ubu.com/film/steyerl_normal.html, abgerufen am 19. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;November&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Lovely Andrea&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Journal No 1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;After the Crash&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;In Free Fall&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Abstract&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Adorno’s Grey&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Guards&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;How not to be seen: a fucking didactic .MOV file&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Liquidity Inc.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Factory of the Sun&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;The Tower&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, [[Neuer Berliner Kunstverein]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, Chisenhale Gallery, London&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, [[Art Institute of Chicago]], Chicago&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, [[Van Abbemuseum]], Amsterdam&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ica.org.uk/whats-on/hito-steyerl | wayback=20140605232412 | text=Mitteilung zur Ausstellung}}, abgerufen am 30. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institute of Contemporary Arts]], London&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, Artists Space, New York&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: Duty-Free Art&amp;#039;&amp;#039;, [[Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía]], Madrid&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: Factory of the Sun&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum of Contemporary Art, Los Angeles|Museum of Contemporary Art]], Los Angeles&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: Factory of the Sun&amp;#039;&amp;#039;, [[Hartware MedienKunstVerein]] im Dortmunder U (Ebene 6, Galerie), [[Dortmund]]&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: This Is the Future&amp;#039;&amp;#039;, [[Art Gallery of Ontario]], Toronto&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;, [[Neuer Berliner Kunstverein]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. I Will Survive&amp;#039;&amp;#039;, [[Ständehaus (Düsseldorf)|K21]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. I Will Survive&amp;#039;&amp;#039;, [[Centre Georges-Pompidou|Centre Pompidou]], Paris&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. I Will Survive&amp;#039;&amp;#039;, [[Stedelijk Museum]], Amsterdam&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. Animal Spirits.&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthaus Graz]]&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. Contemporary Cave Art.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SC-Redaktion |url=https://www.artatberlin.com/ausstellung-hito-steyerl-esther-schipper-zeitgenoessische-kunst-in-berlin-contemporary-art-ausstellungen-berlin-galerien-art-at-berlin/ |titel=Ausstellung Hito Steyerl – Esther Schipper ART at Berlin |werk=ART at Berlin Contemporary Art Ausstellungen |datum=2023-04-11 |sprache=de |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Esther Schipper Galerie, Berlin&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: This Is the Future&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://albertinum.skd.museum/ausstellungen/hito-steyerl/ |titel=Albertinum: Hito Steyerl |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albertinum (Dresden)|Albertinum Dresden]]&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. Leak. Das Ende der Pipeline&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Museum der bildenden Künste Leipzig |url=https://mdbk.de/ausstellungen/leak-das-ende-der-pipeline/ |titel=Leak. Das Ende der Pipeline |sprache=de |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der Bildenden Künste Leipzig]]&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: Hell Yeah We Fuck Die&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kuma.art/de/ausstellungen/hito-steyerl |titel=Hito Steyerl: Hell Yeah We Fuck Die |werk=Kunsthalle Mannheim |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kunsthalle Mannheim]], Kubus 2&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. The Island.&amp;#039;&amp;#039; [[Fondazione Prada]], Mailand&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karen Krüger |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/ausstellung/the-island-hito-steyerl-in-der-fondazione-prada-110797875.html |titel=Hito Steyerl: Ich habe die Drohne schön gegen einen Mast knallen lassen |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2025-12-06 |abruf=2025-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (primär) ==&lt;br /&gt;
; Bücher&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Spricht die Subalterne deutsch?“ [[Postkolonialismus|Postkoloniale Kritik]] und Migration.&amp;#039;&amp;#039; [[Unrast Verlag]], Münster 2003 (Hg. gemeinsam mit [[Encarnación Gutiérrez Rodríguez]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: republicart, 8) [[Turia + Kant]], Wien 2008, Neuaufl. 2017 ISBN 978-3-85132-517-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Greenroom. Reconsidering the Documentary and Contemporary Art #1&amp;#039;&amp;#039;. Annandale-on-Hudson: Center for Curatorial Studies, Bard College; Sternberg Press, Berlin 2008 (Hg. mit [[Maria Lind]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Wretched of the Screen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;E-Flux Journal&amp;#039;&amp;#039; Serie). Sternberg Press, Berlin 2012&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Repräsentation / Beyond Representation. Essays 1999–2009&amp;#039;&amp;#039;. Hg. Marius Babias, Neuer Berliner Kunstverein; Walther König, Köln 2016&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duty Free Art. Art in the Age of Planetary Civil War&amp;#039;&amp;#039;. Verso, London 2017. Dt. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Duty Free Art. Kunst in Zeiten des globalen Bürgerkriegs&amp;#039;&amp;#039;. Übers. von Sabine Schulz. [[Diaphanes]], Zürich 2018&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hito Steyerl, Sabine Schulz |Titel=Duty Free Art: Kunst in Zeiten des globalen Bürgerkriegs |Verlag=Diaphanes |Ort=Zürich |Datum=2018 |ISBN=978-3-0358-0101-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medium Hot: Images in the Age of Heat.&amp;#039;&amp;#039; Verso, London 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hito Steyerl |Titel=Medium Hot: Images in the Age of Heat |Verlag=Verso Books |Ort=London |Datum=2025 |ISBN=978-1-80429-802-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dt. Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Medium Hot: Bilder in Zeiten der Hitze&amp;#039;&amp;#039;. [[Diaphanes]], 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hito Steyerl |Titel=Medium Hot: Bilder in Zeiten der Hitze |Verlag=Diaphanes |Ort=[S.l.] @ |Datum=2025 |ISBN=978-3-0358-0814-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kataloge (Auswahl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl.&amp;#039;&amp;#039; Hg. [[Marius Babias]], Ausstellung [[Neuer Berliner Kunstverein]], August – Oktober 2009. Walther König, Köln 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ricochet #3: Hito Steyerl.&amp;#039;&amp;#039; Hg. Michael Buhrs, Ausstellung [[Museum Villa Stuck]], Juli – September 2010. Kerber, Bielefeld 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Too Much World. The Films of Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;. Hg. Nick Aikens, Ausstellung [[Van Abbemuseum]], Eindhoven; Institute of Modern Art, Brisbane. Sternberg Press, Berlin 2014&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. Circulacionismo / Circulationism&amp;#039;&amp;#039;. Museo Universitario Arte Contemporáneo, Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2014&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. Duty-Free Art&amp;#039;&amp;#039;. [[Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía]], Madrid 2015&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. The City of Broken Windows&amp;#039;&amp;#039;. Hg. [[Carolyn Christov-Bakargiev]], Ausstellung [[Castello di Rivoli]], Turin. Skira, Mailand 2019&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Hito Steyerl&amp;#039;&amp;#039;. [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], Berlin 2019&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl. This Is the Future&amp;#039;&amp;#039;. Hg. Adelina Vlas, Ausstellung [[Art Gallery of Ontario]], Toronto. New York: Prestel 2019&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hito Steyerl: I Will Survive&amp;#039;&amp;#039;, Hg. Florian Ebner, Doris Krystof, Marcella Lista, Ausstellung [[Centre Georges-Pompidou|Centre Pompidou]], Paris und [[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]], Düsseldorf. Spector Books, Leipzig 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Artikel (Auswahl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Empty Center.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursula Biemann]], Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Stuff it: The Video Essay in the Digital Age.&amp;#039;&amp;#039; [[Springer Science+Business Media|Voldemeer]], Zürich 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dokumentarismus als Politik der Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerald Raunig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildräume und Raumbilder. Repräsentationskritik in Film und Aktivismus&amp;#039;&amp;#039;. Turia + Kant, Wien 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Subalternen.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort in: [[Gayatri Spivak]]: &amp;#039;&amp;#039;Can the Subaltern Speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation.&amp;#039;&amp;#039; Turia + Kant, Wien 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Defense of the Poor Image.&amp;#039;&amp;#039; In: e-flux journal Nr. 10 (November 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (sekundär) ==&lt;br /&gt;
* Paul Buckermann: &amp;#039;&amp;#039;Unkritisierte Verstrickungen. Was an ihrer Teilfinanzierung durch [[Julia Stoschek]] problematisch ist, thematisiert sie nicht,&amp;#039;&amp;#039; [[Jungle world|Jungle World / Dschungel]], 50, 13. Dezember 2018, S. 12f. ([https://jungle.world/artikel/2018/50/unkritisierte-verstrickungen online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2021: [[B3 Biennale des bewegten Bildes]]&lt;br /&gt;
* [[Käthe-Kollwitz-Preis]] der Akademie der Künste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adk.de/de/programm/index.htm?we_objectID=59224 |titel=Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Hito Steyerl |sprache=de |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: B3 Ehren-BEN Award in der Kategorie Kunst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id451818-/news_detail.html |titel=Hito Steyerl mit B3 BEN Award ausgezeichnet |abruf=2021-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Hugo-Ball-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.pirmasens.de/kalender/termine-stadtmarketing-tourismus/termine-2023/alte-post-2023/2023-03-05-hugo-ball-preis-2023/ |wayback=20221206161723 |text=Verleihung des Hugo-Ball-Preises 2023 |archiv-bot=2025-06-26 03:25:28 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, pirmasens.de, abgerufen am 6. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Erich-Fromm-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/erich-fromm-preis-2025-fuer-kuenstlerin-hito-steyerl-102.html |titel=Erich-Fromm-Preis 2025 für Künstlerin Hito Steyerl |werk=deutschlandfunkkultur.de |datum=2024-12-09 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1022256}}&lt;br /&gt;
* [https://www.skulptur-projekte.de/#/De/Projects/2017/843/STEYERL Skulptur Projekte 2017], Steyerl mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;HellYeahWeFuckDie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.wilfriedlentz.com/#/Artists/and_works_by_Hito_Steyerl/ Steyerl] in der Galerie Wilfried Lentz, Rotterdam&lt;br /&gt;
* [http://documenta12.de/index.php?id=100_tage Steyerl] Seite der [[documenta12]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://derstandard.at/1234507315977/Dekonstruktion-Kunst-ohne-falsche-Fassade | wayback=20170102005416 | text=„Kunst ohne falsche Fassade“}}, [[Der Standard]] über die Installation „Unter uns“ bei [[Linz 09]]&lt;br /&gt;
* [http://rcpp.lensbased.net/ Research Center for Proxy Politics]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://fundaciotapies.org/site/spip.php?article8549 | wayback=20160911131831 | text=&amp;#039;Why Games? Can an Art Professional Think?&amp;#039;. Video konferenz – Hito Steyerl – Fundació Antoni Tàpies museum, Barcelona, 2016. In Englisch}}&lt;br /&gt;
* Debatte um Documenta, [[Deutschlandfunk Kultur]], Hito Steyerl: „Kunst hat ihre Unschuld verloren“, bei [https://www.deutschlandfunkkultur.de/starkuenstlerin-hito-steyerl-zur-documenta-wie-umgehen-mit-dem-antisemitismus-dlf-kultur-86149b01-100.html Deutschlandfunk Kultur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133436756|LCCN=no2005014473|NDL=031750360|VIAF=77371643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steyerl, Hito}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videokünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bondage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz abgelehnt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antirassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steyerl, Hito&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Videokünstlerin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
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