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	<title>Hitlerjunge Quex - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hitlerjunge_Quex&amp;diff=529350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Better luck next time: /* Handlung */ Abschnittslink angepasst</title>
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		<updated>2026-04-27T19:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Handlung: &lt;/span&gt; Abschnittslink angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Hitlerjunge Quex –&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = [[Zeit des Nationalsozialismus|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1933&lt;br /&gt;
| Länge                  = 95&lt;br /&gt;
| FSK                    = &amp;#039;&amp;#039;ungeprüft&amp;#039;&amp;#039;, [[Vorbehaltsfilm]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.murnau-stiftung.de/movie/382 &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;] bei Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[UFA|Universum Film AG]]&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Hans Steinhoff]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Karl Aloys Schenzinger]],&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bobby E. Lüthge]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Karl Ritter (Regisseur)|Karl Ritter]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Hans-Otto Borgmann]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Konstantin Tschet]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Milo Harbich]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Heinrich George]]: Vater Völker&lt;br /&gt;
* [[Berta Drews]]: Mutter Völker&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Ohlsen]]: Heini Völker&lt;br /&gt;
* [[Hermann Speelmans]]: Stoppel, kommunistischer Agitator&lt;br /&gt;
* [[Rotraut Richter]]: Gerda&lt;br /&gt;
* [[Karl Meixner (Schauspieler, 1903)|Karl Meixner]]: Wilde, fanatischer Kommunist&lt;br /&gt;
* [[Claus Clausen]]: Bannführer Kaß&lt;br /&gt;
* [[Franz Ramspott]]: Fritz Dörries, Kameradschaftsführer&lt;br /&gt;
* [[Helga Bodemer]]: Ulla Dörries, ein Hitlermädchen&lt;br /&gt;
* [[Franziska Kinz]]: Krankenschwester&lt;br /&gt;
* [[Hermann Braun (Schauspieler)|Hermann Braun]]: Grundler, ein Hitlerjunge sowie Jungen und Mädels der Berliner Hitlerjugend&lt;br /&gt;
* [[Hans Richter (Schauspieler, 1919)|Hans Richter]]: Franz&lt;br /&gt;
* [[Ernst Behmer]]: Kowalski&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Büttner|Hansjoachim Büttner]]: Arzt&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Platte]]: Moritatensänger&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Bernt]]: Ausrufer&lt;br /&gt;
* [[Hans Deppe]]: Althändler&lt;br /&gt;
* [[Anna Müller-Lincke]]: Nachbarin Völkers&lt;br /&gt;
* [[Karl Hannemann]]: Lebensmittelhändler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rotmund]]: Revierwachmeister&lt;br /&gt;
* [[Hans Otto Stern]]: Kneipenwirt&lt;br /&gt;
| Synchronisation        =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Untertitel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 1933 nach der gleichnamigen Romanvorlage von [[Karl Aloys Schenzinger]] gedrehter [[Spielfilm]] von [[Hans Steinhoff]]. Der [[Nationalsozialistische Propaganda|nationalsozialistische]] [[Propagandafilm]] bezieht sich auf die Biographie des erstochenen Hitlerjungen [[Herbert Norkus]]. Die Hauptrolle des Heini Völker spielt [[Jürgen Ohlsen]]. [[Heinrich George]] und [[Berta Drews]] sind als Heinis Eltern zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist er ein [[Vorbehaltsfilm]] der [[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung]]. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der Berliner Druckerlehrling Heini Völker ist Sohn eines zum [[Kommunismus]] tendierenden Vaters. Heinis Mutter bleibt demgegenüber ambivalent und weitgehend unpolitisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommunistische Jugendorganisation lädt Heini zu einem [[Zeltlager]] ein. Diese Organisation (in der Handlung fortlaufend als &amp;#039;&amp;#039;Kommune&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) wird als liederlich, der sexuellen Ausschweifung ergeben und in ihrer Organisationsstruktur [[Mafia|mafiös]] dargestellt. Heini missfällt all dies, er findet die [[Hitlerjugend]] viel ansprechender. Sie wird als ehrbar, vom [[Mittelstand]] geführt und einem „neuen“ [[Nationalismus|nationalen]] Deutschtum ergeben dargestellt. Mit Lagerfeuerromantik sowie dem Propagieren von Mut, Tapferkeit und Heldentum (bis zum Heldentod) erscheint sie außerdem sehr attraktiv für Jugendliche. Schließlich meint er, dort herrsche mehr Disziplin und Organisation. Sein Vater hingegen möchte, dass er Mitglied bei den Kommunisten wird. Kurz darauf erhält Heini eine Einladung der Hitlerjugend. Diese hat sich, um die Kommune herauszufordern, ihr Quartier in derselben Straße gewählt wie die [[Kommunistische Jugendinternationale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Anführer, ein Freund von Heinis Vater, organisiert einen Anschlag auf die Räumlichkeiten der Hitlerjugend. Die Hitlerjungen glauben zunächst, dass Heini dafür verantwortlich sei. Aber auch das bringt diesen nicht von seinem Wunsch ab, der Hitlerjugend beizutreten. Aus diesem Grund informiert er die Jugendlichen, dass ein weiteres Attentat gegen sie geplant sei. Den Kommunisten, die ihren Sprengstoff vermissen, ist sofort klar, wer dafür verantwortlich ist. Heinis Mutter ist der gesamten Situation nicht mehr gewachsen und beschließt aus Furcht, sich selbst und ihren Sohn mit Gas umzubringen. Heini überlebt diesen Versuch eines [[Suizid#Erweiterter Suizid|erweiterten Suizids]] und verbringt eine kurze Zeit im Krankenhaus. Dort trifft sein Vater auf den Anführer der Hitlerjugend. Man spricht über Heinis Zukunft. Heini wird letztendlich Mitglied der Hitlerjugend unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Quex&amp;#039;&amp;#039;. (Die reale Person [[Herbert Norkus]] hatte diesen Spitznamen von seinen Kameraden erhalten, da er „Befehle schneller als Quecksilber ausführe.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jay W. Baird]]: &amp;#039;&amp;#039;To Die for Germany. Heroes in the Nazi Pantheon.&amp;#039;&amp;#039; Bloomington 1992, [https://www.google.com/books?id=mZihrV9IAJMC&amp;amp;pg=PA120 S.&amp;amp;nbsp;120.]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Wahlkampagne verteilt Heini Flugblätter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] in seinem alten Wohngebiet. Die Kommunisten haben jedoch nicht vergessen, dass er sie aus ihrer Sicht verraten hat, und ermorden ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
In diesem Film wurde der Öffentlichkeit erstmals das von [[Baldur von Schirach]] getextete [[Kampflied]] &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts! Vorwärts! schmettern die hellen Fanfaren|Vorwärts! Vorwärts!]]&amp;#039;&amp;#039; präsentiert. Das von [[Hans-Otto Borgmann]] komponierte [[Hitlerjugend|HJ]]-Lied ist auch unter seinem Refrain &amp;#039;&amp;#039;Unsere Fahne flattert uns voran&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Es zog sich als Leitmotiv durch den Film und wurde zur Hymne der Hitlerjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für den Film begannen vermutlich im Jahre 1932. [[Hans Steinhoff]] wurde etwa einen Monat später als Regisseur gewonnen, wiederum einen Monat später stand die Besetzung zum größten Teil. Danach konnten die Dreharbeiten beginnen. Gedreht wurde in [[Berlin]]-[[Müggelsee]], am [[Seddinsee]] bei Berlin und am [[Berlin Anhalter Bahnhof|Anhalter Bahnhof]]. Der Film wurde von der [[UFA|Universum-Film AG Berlin]] unter der Aufnahmeleitung von Fritz Koch produziert, Herstellungsgruppe [[Karl Ritter (Regisseur)|Karl Ritter]], und stand unter dem Protektorat des Reichsjugendführers [[Baldur von Schirach]]. Die Bauten stammten von [[Artur Günther]] und [[Benno von Arent (Architekt)|Benno von Arent]]. Für den Ton war [[Walter Tjaden]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Erstaufführung fand am 12. September 1933 in [[München]] statt, nachdem der Film am 7. September 1933 einer Prüfung unterzogen worden war. Am 19. September 1933 lief er dann allgemein in den deutschen Kinos an. Gezeigt wurde der Film auch in [[Japan]], [[Brasilien]], [[Spanien]], [[Frankreich]], [[Polen]], [[Portugal]] sowie in den [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[DEFA|Defa]]-[[Kinderfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sprungdeckeluhr]]&amp;#039;&amp;#039; von 1990 wird Bezug auf diesen Film genommen. Zum einen wird eine Szene aus &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039; nachgestellt, zum anderen wurden bei einer Kinovorführung Ausschnitte aus dem Film gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische Rezeption in Deutschland stand unter dem Zeichen der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] und der seit März 1933 vorangetriebenen [[Gleichschaltung]] der Presse. Dementsprechend war das Echo auf die Premiere im September 1933 fast durchweg positiv. Auch kommerziell entwickelte der Film sich zu einem Erfolg. Die Produktionskosten von 310.000 Reichsmark spielte er problemlos wieder ein, fünf Monate nach der Premiere lagen die Einnahmen schon bei 718.000 Mark. &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einem der erfolgreichsten Filme der Saison 1933/1934.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Protagonisten schrieb der [[Film-Kurier]] damals: „[…] dieser tapfere junge Soldat starb den Heldentod. […] Er starb für eine Sache an die er glaubte, für seine Kameraden, für seine Fahne, und vor allem für seinen geliebten Führer.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Film-Kurier|Illustrierter Film-Kurier]] (1933), Nr. 2016. Programmheft zu &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von den Vereinigten Verlagsgesellschaften Franke &amp;amp; Co., Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Filmprüfstelle]] des [[Drittes Reich|Dritten]] Reichs erhielt der Film am 7. September 1933, fünf Tage vor der Erstaufführung, das [[Filmprädikat]] „Künstlerisch besonders wertvoll“. Allerdings gelangte man bald zu der Ansicht, dass die ideologische Botschaft des Films zu durchsichtig und plump verbreitet werde, weshalb man auf Anweisung von [[Joseph Goebbels]] dazu überging, [[nationalsozialistische Propaganda]] im Kino zumeist subtiler und unauffälliger zu vertreten. Goebbels wünschte handwerklich bessere Filme als den allzu durchschaubaren &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner [[Propaganda]] für den [[Nationalsozialismus]] und insbesondere wegen seiner Werbung für die [[Hitlerjugend]] wurde der Film nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] vom Oberkommando der [[alliierte]]n Siegermächte unter Verbot gestellt. Heute liegen die Auswertungsrechte bei der [[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung]], die die Vorführung dieses Vorbehaltsfilms nur im Rahmen spezieller Bildungsveranstaltungen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlheinz Wendtland urteilte über den dritten (nach &amp;#039;&amp;#039;[[S.A. Mann Brand]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Westmar]]&amp;#039;&amp;#039;) der „tendenziösen Filme“, die die Kampfzeit der Hitler-Partei zum Gegenstand hatten: „Während die ersten beiden Tendenzfilme belanglos und daher erfolglos blieben, spürt man hier deutlich die Arbeit von Fachleuten. Hans Steinhoff wurde damit einer der linientreuen Regisseure des Dritten Reiches. Aus diesem Film stammt das spätere Lied der Hitlerjugend &amp;#039;&amp;#039;Unsere Fahne flattert uns voran&amp;#039;&amp;#039;. Das Lied war also ein Film-Song.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Wendtland: &amp;#039;&amp;#039;Geliebter Kintopp. Sämtliche deutsche Spielfilme von 1929–1945 mit zahlreichen Künstlerbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1933 und 1934, herausgegeben vom Autor Karlheinz Wendtland, Berlin, Kapitel: Filme 1933, Film, Nr.&amp;amp;nbsp;82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medienwissenschaftler Rolf Seubert schreibt im Rückblick, &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039; sei ein „gut gemachter und erfolgreich laufender Film“ gewesen. Er sei „zum Prototyp des Jugendpropagandafilms schlechthin“ geworden, auch wenn er als Film über die „Kampfzeit“ vor 1933 schon kurz nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in seiner Wirkung als „Gründungsmythos“ „verblaßte“ und „unglaubwürdig“ geworden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Seubert: &amp;#039;&amp;#039;„Junge Adler“. Technikfaszination und Wehrmachthaftung im nationalsozialistischen Jugendfilm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernhard Chiari]], [[Matthias Rogg]], [[Wolfgang Schmidt (Historiker)|Wolfgang Schmidt]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Militär im Film des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2003, S. 382 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Film&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1944 im [[Franz-Eher-Verlag|Zentralverlag der NSDAP]], gab die Autorin Anneliese Ursula Sander ein Urteil über den inzwischen schon elf Jahre alten Film ab. Sie sprach von „gelegentlicher Schwarzweißzeichnung“, aber auch von „außerordentlich blutvoller Darstellung“ und davon, dass die „Kontrastierungen manchmal bis hart an die Grenze vorgetrieben seien, aber nicht darüber hinaus“. Weiter führte sie aus: „Die Ausdrucks- und Eindruckskraft dieses Films ist, gemessen an der Subtilität des Stoffes und der politisch-tendenziösen Problemstellung&amp;lt;!-- sic! (fehlendes Komma) --&amp;gt; einmalig. Mit solchen Bildern, mit solchen Szenen, mit solchen Dialogen, mit solchen Menschendarstellern lassen sich Menschen packen, ergreifen, erschüttern und damit überzeugen und führen. Der Einsatz der künstlerischen Mittel war groß. Der Erfolg noch größer. Dieser Film wird noch den nachwachsenden Generationen ‚vom Opfergeist der deutschen Jugend in der Kampfzeit des Nationalsozialismus‘ Kunde geben.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quex&amp;quot;&amp;gt;Philipp Stiasny: {{Webarchiv |url=https://www.dhm.de/fileadmin/medien/relaunch/zeughauskino/Stiasny_Hitlerjunge_Quex.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Unter Vorbehalt – Hitlerjunge Quex (D&amp;amp;nbsp;1933, Regie: Hans Steinhoff)&amp;#039;&amp;#039;. Filmeinführung vom 13. September 2011 |wayback=20211108094726}} (PDF; 146&amp;amp;nbsp;KB). Deutsches Historisches Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
„Hitlerjunge Quex“ war in Reichswehroffizierskreisen der spöttische Spitzname für den Reichswehrminister [[Werner von Blomberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Brüning]] in einem Gespräch mit [[Harry Graf Kessler]] am 20. Juli 1933 in Paris.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Manfred Overesch]], Friedrich Wilhelm Saal: &amp;#039;&amp;#039;Droste-Geschichte-Kalendarium. Chronik Deutscher Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band II/1: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich 1933–1939.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1982, S. 222f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich Hitler gegenüber sehr willfährig zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem „Jugendführer des deutschen Reiches“ [[Baldur von Schirach]] wurden homosexuelle Beziehungen zu Hitlerjungen, besonders zu [[Jürgen Ohlsen]], nachgesagt. Die Gerüchte waren so stark, dass seit etwa 1933/1934 das abgeleitete Verb &amp;#039;&amp;#039;quexen&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;sich homosexuell betätigen&amp;#039;&amp;#039; in der HJ gebräuchlich gewesen sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Reulecke: &amp;#039;&amp;#039;„Ich möchte einer werden so wie die…“ Männerbünde im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, 2001, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtsextreme Monatszeitschrift [[Nation und Europa|&amp;#039;&amp;#039;Nation Europa&amp;#039;&amp;#039;]] bezeichnete 1987 Skinheads als „die Quexe von heute“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Butterwegge u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Themen der Rechten – Themen der Mitte. Zuwanderung, demografischer Wandel und Nationalbewusstsein.&amp;#039;&amp;#039; leske + budrich Verlag, 2002, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Boot (Film)|Das Boot]]&amp;#039;&amp;#039; (1981) beklagt der Kommandant (gespielt von [[Jürgen Prochnow]]), dass jetzt schon die ganz jungen, „die Quexen“ nach vorne geschickt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kinder- und Jugendfilm im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der während der Zeit des Nationalsozialismus im Deutschen Reich uraufgeführten deutschen Spielfilme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Arnold, Jutta Schöning, Ulrich Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex. Einstellungsprotokoll&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;IHSA-Arbeitspapier.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, {{ZDB|982132-6}}). Filmland-Presse, München 1980.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Giesen]], Manfred Hobsch: &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex, Jud Süss und Kolberg. Die Propagandafilme des Dritten Reiches. Dokumente und Materialien zum NS-Film.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-471-X.&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit“. Propaganda im NS-Film&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Taschenbücher&amp;#039;&amp;#039; 4404). Band 1. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-596-24404-8.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Koch (Erziehungswissenschaftler)|Friedrich Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;„Hitlerjunge Quex“ und der hilflose Antifaschismus. zum nationalsozialistischen Jugendfilm.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Herrmann, Ulrich Nassen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Formative Ästhetik im Nationalsozialismus. Intentionen, Medien und Praxisformen totalitärer ästhetischer Herrschaft und Beherrschung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 31, {{ISSN|0514-2717}}). Beltz, Weinheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, S. 163–179 (auch: Sonderabdruck. ebenda 1994).&lt;br /&gt;
* Friedrich Koch: &amp;#039;&amp;#039;Schule im Kino. Autorität und Erziehung. Vom „Blauen Engel“ bis zur „Feuerzangenbowle“.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1987, ISBN 3-407-34009-5, S. 127 ff.&lt;br /&gt;
* [[Martin Loiperdinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märtyrerlegenden im NS-Film.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1991, ISBN 3-8100-0700-5.&lt;br /&gt;
* Kurt Schilde: &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex – Welturaufführung am 11. September 1933 in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte in Wissenschaft und Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Band 59, Heft 10, 2008, {{ISSN|0016-9056}}, S. 540–550.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0024127}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|640fd019c0e5458d83f2f7b826127229}}&lt;br /&gt;
* [http://www.murnau-stiftung.de/movie/382 &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;] bei Murnau-Stiftung&lt;br /&gt;
* [http://akademische-blaetter.de/kultur/film-und-fernsehen/film-im-nationalsozialismus &amp;#039;&amp;#039;Der Film im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Hanns-Georg Rodek]]: [https://www.welt.de/kultur/kino/article119888441/Der-Mann-der-den-Nazi-Propagandafilm-erfand.html &amp;#039;&amp;#039;Film: „Hitlerjunge Quex“ – Der Mann, der den Nazi-Propagandafilm erfand.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Die Welt]], 10.&amp;amp;nbsp;September 2013.&lt;br /&gt;
* [https://nseuropa.files.wordpress.com/2013/10/hitlerjunge-quex.jpg &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex.&amp;#039;&amp;#039;] Filmplakat der UFA&lt;br /&gt;
* [http://www.germanfilms.net/hitlerjunge-quex-1933/ &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039; – Filmmaterialien] bei germanfilms.net (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://dai.ly/x7p08kk Film &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjunge Quex&amp;#039;&amp;#039;] in deutscher Fassung mit englischem [[Voiceover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4160045-9|LCCN=n84175781|NDL=|VIAF=218356722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propagandafilm (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorbehaltsfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kindheit im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
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