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	<title>Hispanics - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hispanic population in the United States and the former Mexican-American border.png|mini|400px|Hispanische Bevölkerungsanteile in den Vereinigten Staaten 2010. In Rot die Nordgrenze der [[Geschichte Mexikos#Erste Republik (1824–1864)|Republik Mexiko]] (bis 1848).]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hispanics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine [[Race (United States Census)#Ethnie|Ethnie]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], die alle Einwohner mit [[hispanoamerika]]nischer oder [[Spanien|spanischer]] Herkunft umfasst. Der Begriff wurde in den 1970er Jahren von der amerikanischen Regierung geprägt. Aufgrund der Vermischung verschiedener Ethnien der Vereinigten Staaten während der letzten 400 Jahre ist dieser Begriff nicht besonders scharf. Im Wesentlichen beruht die Zugehörigkeit zu den Hispanics auf der Selbsteinschätzung, welche die Amerikaner alle zehn Jahre in einer [[United States Census|Volkszählung]] per Fragebogen vornehmen. Für 2014 waren nach Angaben der [[United States Census Bureau|Volkszählungsbehörde der Vereinigten Staaten]] 17,4 % der amerikanischen Bürger Hispanics. Sie gelten als die &amp;#039;&amp;#039;größte Minderheit&amp;#039;&amp;#039; in den Vereinigten Staaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://quickfacts.census.gov/qfd/states/00000.html|titel=USA QuickFacts from the US Census Bureau|titelerg=|autor=|hrsg=[[United States Census Bureau]]|werk=quickfacts.census.gov|seiten=|datum=|zugriff=2016-01-24|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|archiv-url=https://web.archive.org/web/20010310062036/http://quickfacts.census.gov/qfd/states/00000.html|archiv-datum=2001-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Bei der Zuordnung zu dieser demographischen Ethnie spielt die Hautfarbe keine Rolle. Nicht-hispanische Weiße, beispielsweise [[Deutschamerikaner]] oder [[Italoamerikaner]], werden entweder als [[Weiße|White people]] (auch englisch &amp;#039;&amp;#039;Caucasian&amp;#039;&amp;#039;) oder einfach als „Anglos“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 lebten vier Millionen Hispanics in den USA. Von neun Millionen (1970) stieg deren Zahl auf rund 15 Millionen (1980) und bis 2003 auf etwa 45 Millionen (rund 13,4 % der Gesamtbevölkerung der USA).&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel „Hispanos“ in &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, Leipzig und Mannheim 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt ist dieser starke Zuwachs durch große Einwanderungsströme und hohe [[Geburtenrate]]n. Die Hispanics sind die am schnellsten wachsende und die altersmäßig jüngste Bevölkerungsgruppe der USA. Nach Schätzungen werden 2050 fast 25 % der US-Einwohner Hispanics sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „[[Latino]]“ wird oft gleichbedeutend mit dem des Hispanics verwendet, tatsächlich aber sind die Begriffe nicht synonym. Im wissenschaftlichen Sinn bezeichnet Latino nur die Hispanics, die aus Mittel- und Südamerika eingewandert sind, jedoch nicht spanische Einwanderer aus Europa und ihre Nachfahren. Diese sind mithin Hispanics, aber keine Latinos. Umgekehrt sind in die USA eingewanderte [[Brasilianer]] zwar Latinos, aber keine Hispanics.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten, aber nicht alle Hispanics, haben [[Spanischer Name|spanische Familiennamen]]. Zuwanderer aus Lateinamerika können ihrerseits nichtspanischer, also z.&amp;amp;nbsp;B. italienischer, deutscher, arabischer oder irischer Herkunft sein. Auch der frühere Gouverneur von [[New Mexico]], [[Bill Richardson]], und der Football-Star [[Jim Plunkett]] sind Hispanics. Andererseits ist ein spanischer Familienname zwar meist, aber nicht notwendigerweise ein Hinweis auf eine Zugehörigkeit zur Gruppe der Hispanics: Auch Zuwanderer von den [[Philippinen]] oder aus [[Guam]] tragen oft spanische Familiennamen, ohne Hispanics zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hispanics leben in höherer Anzahl vor allem in den US-Bundesstaaten des Südwestens ([[Kalifornien]], [[Arizona]], [[New Mexico]], [[Texas]], [[Colorado]] und [[Nevada]]), die bis Mitte des 19. Jahrhunderts Teile [[Mexiko]]s waren, wo seit der [[Spanische Eroberung Mexikos|spanischen Eroberung]] spanisch gesprochen wird. Zahlenmäßig bedeutende Hispanic-Gemeinschaften bilden auch die Spanisch sprechenden Einwanderer aus [[Kuba]] und [[Puerto Rico]] in [[Florida]] bzw. im [[New York (Bundesstaat)|Bundesstaat New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergruppen ==&lt;br /&gt;
{{Manueller Rahmen&lt;br /&gt;
|content = {{ChartDirekt|type=pie&lt;br /&gt;
  |x=Mexiko,Puerto Rico,El Salvador,Kuba,Dominikanische Republik,Sonstige&lt;br /&gt;
  |y=35757893,5371113,2173905,2115879,1865987,9192000&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
|width = 700&lt;br /&gt;
|caption = Anteile selbstangegebener Ursprungsländer von Hispanics in den USA 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pewresearch.org/wp-content/uploads/sites/5/2017/09/Pew-Research-Center_Facts-on-U-S-Latinos_Statistical-Portrait-of-Hispanics-in-the-United-States_2015.pdf |titel=Characteristics of the U.S. Hispanic population |abruf=2020-08-01 |hrsg=[[Pew Research Center]] |datum=2015 |sprache=en |seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gruppe der Hispanics gibt es bestimmte Untergruppen:&lt;br /&gt;
* die [[Dominikanische Republik|Dominikaner]] (auch „Dominicanos“ genannt), die sich selbst, wenn sie in den USA leben, „dominicanyorks“ nennen,&lt;br /&gt;
* die [[Kuba]]ner (auch „Cubanos“ genannt), die größtenteils den Status von Flüchtlingen haben,&lt;br /&gt;
* die [[Mexikanische Amerikaner|mexikanischen Amerikaner]], die die größte Gruppe bilden. Sie werden auch „Mexicanos“, „[[Chicano]]s“, „Mexican Americans“ oder „Spanish Americans“ genannt.&lt;br /&gt;
* Die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Californio&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tejano]]&amp;#039;&amp;#039; sind üblich für US-Bürger, deren Vorfahren nicht eingewandert sind, sondern schon vor der [[Annexion]] von Kalifornien und Texas infolge des [[Mexikanisch-Amerikanischer Krieg|Mexikanisch-Amerikanischen Krieges]] dort lebten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hispanos&amp;#039;&amp;#039; werden die Nachfahren der spanischen Siedler New Mexicos und Süd-Colorados genannt. Ihre Vorfahren gehen bis auf die Siedlungsgründungen von [[Juan de Oñate]] Anfang des 17. Jahrhunderts zurück und bilden damit die älteste Schicht der Hispanics.&lt;br /&gt;
* Historische Verbindungen von Hispanos mit Angehörigen verschiedener [[Indianer Nordamerikas|Indianervölker]] und [[Weiße (Vereinigte Staaten)|weißen Amerikanern]] bis ins 19. Jahrhundert führten zur Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;[[Genízaros]]&amp;#039;&amp;#039;, die heute als eigenständige [[Ethnie]] anerkannt werden. Sie werden jedoch häufig nicht von den Hispanos unterschieden.&lt;br /&gt;
* die Puerto Ricaner (auch „[[Boricua]]s“ genannt), die vor allem in New York leben; sie haben den Status von US-Bürgern, da [[Puerto Rico]] zum Staatsgebiet der USA gehört,&lt;br /&gt;
* außerdem Einwanderer aus allen weiteren Ländern [[Lateinamerika]]s, in denen Spanisch die Hauptsprache ist.&lt;br /&gt;
Hingegen zählen Einwanderer aus Ländern [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]]s, in denen überwiegend andere Sprachen als Spanisch gesprochen werden, &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; als Hispanics, also z.&amp;amp;nbsp;B. [[Brasilien|Brasilianer]], [[Jamaika]]ner, [[Haiti]]aner, [[Guyana|Guyaner]] und [[Belize]]r (wenngleich Letztere zum überwiegenden Teil des Spanischen mächtig sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle und politische Bedeutung für die Vereinigten Staaten von Amerika heute ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der spanischen Siedler, auf die die Hispanics –&amp;amp;nbsp;erweitert durch zahlreiche Einflüsse vor allem aus dem Bereich der mittel- und südamerikanischen Ureinwohner&amp;amp;nbsp;– zurückgehen, ist eng mit der der USA verwoben. Die ersten Städte auf dem Gebiet der heutigen USA, nämlich [[St. Augustine (Florida)|St. Augustine]] (heutiges Florida, gegründet 1565) und [[Santa Fe (New Mexico)|Santa Fe]] (heutiges New Mexico, gegründet 1610), wurden von spanischen Siedlern gegründet und standen bereits, bevor die ersten [[Pilgerväter]], die im historischen Gründungsmythos der USA die Hauptrolle spielen, ihren Fuß an Land setzten (1620).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer demografischen Entwicklung als seit 2003 größte US-Minderheit, die in einigen Teilen des Südwestens der USA bereits die Mehrheit darstellt (vor allem in Kalifornien und New Mexico), und ihrer starken politischen Mobilisierung als relativ einheitliche Gruppe, ist ihre Wahrnehmung seit den 1980er Jahren stark gestiegen. Ihre politische Bedeutung wird durch mehrere Faktoren begünstigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Bevölkerungsgruppe wächst schneller als alle anderen Bevölkerungsgruppen (steigendes Wählerpotenzial).&lt;br /&gt;
# Hispanics leben vor allem in den großen Staaten, die einen großen Anteil der Wahlmänner bei der US-Präsidentschaftswahl stellen (Kalifornien, Texas, Florida) und damit einen entsprechend großen Einfluss auf den Ausgang dieser Wahlen haben.&lt;br /&gt;
# In einigen Bundesstaaten, in denen keine der beiden großen Parteien eine strukturelle Mehrheit hat ([[Swing States]]), ist der hispanische Bevölkerungsanteil besonders hoch (zum Beispiel Florida, New Mexico, Arizona) –&amp;amp;nbsp;die Bevölkerungsgruppe kann somit das „[[Zünglein an der Waage]]“ spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Faktoren verstärken die politische Bedeutung der Hispanics, die damit die politisch am meisten umworbene Minderheit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Bill Richardson]] († 2023), seinerzeit der einzige hispanische [[Gouverneur]] der USA (Bundesstaat New Mexico, Mitglied der [[Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)|Demokratischen Partei]]), bewarb sich im Jahr 2008 erstmals ein aussichtsreicher Kandidat der Volksgruppe um die Kandidatur zur Präsidentschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 2020 stimmte das [[Repräsentantenhaus]] für die Einrichtung eines [[Nationalmuseum]]s zur Kultur der Hispanics auf der [[National Mall]] unter Verantwortung der [[Smithsonian Institution]]. Eine entsprechende Gesetzesinitiative im [[Kongress der Vereinigten Staaten|Kongress]] existierte seit 2011.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs: [https://www.nytimes.com/2020/07/28/arts/design/national-museum-of-the-american-latino.html &amp;#039;&amp;#039;House Votes to Create a National Museum of the American Latino.&amp;#039;&amp;#039;] In New York Times, 28. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Einwanderung in die Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
* [[Hispanität]]&lt;br /&gt;
* [[Hispanoamerika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrew K. Sandoval-Strausz: &amp;#039;&amp;#039;Barrio America: How Latino Immigrants Saved the American City.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, New York 2019, ISBN 978-1-5416-9724-9.&lt;br /&gt;
* David G. Gutierrez (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;The Columbia History of Latinos in the United States Since 1960&amp;#039;&amp;#039; (Taschenbuch), University Presses of CA, New Edition, 2006, ISBN 0-231-11809-0.&lt;br /&gt;
* Christoph  Wurm: &amp;#039;&amp;#039;Latino – Verwirrspiel um einen Begriff.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum Classicum&amp;#039;&amp;#039; 2/2009, S. 143f. Klärt die Begriffe Latino, Hispanic, Chicano historisch.&lt;br /&gt;
* Matt S. Meier: &amp;#039;&amp;#039;Notable Latino Americans: A Biographical Dictionary&amp;#039;&amp;#039;, Greenwood Press, 1997 – enthält 127 Biographien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hispanic people in the United States}}&lt;br /&gt;
* [http://www.census.gov/prod/cen2010/briefs/c2010br-04.pdf The Hispanic Population: 2010] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;!-- Nicht erreichbar am 25. Dezember 2022. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2000/25/28a.htm|wayback=20070930043342|text=Latino Life in the USA|format= |()= |original= }}, [[Nadir (Internetportal)|NADIR]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20040827204720/http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/artikel/040606.htm USA: Wahlkampf um Hispano-Amerikaner] – Bundeszentrale für politische Bildung (August 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4240086-7|LCCN=sh85061051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Gruppe der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hispanität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migration (Spanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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