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	<title>Hiskija - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T11:42:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hiskija&amp;diff=127984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dostojewskij: /* Kultreform Hiskijas */ sei zerschlagen worden (o)</title>
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		<updated>2025-04-07T02:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultreform Hiskijas: &lt;/span&gt; sei zerschlagen worden (o)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Hiskia|Zum namibischen Fußballspieler siehe [[Elliot Hiskia]].}} &lt;br /&gt;
[[Datei:The Defeat of Sennacherib - Peter Paul Rubens (Unframed).jpg|mini|270px|Niederlage [[Sanherib]]s vor [[Jerusalem]] (nach biblischer Überlieferung), [[Peter Paul Rubens]], 1.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 17. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hiskija&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Ezechias&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hiskia&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hiskias&amp;#039;&amp;#039;; {{heS|חזקיהו}} &amp;#039;&amp;#039;Ḥisqijahu&amp;#039;&amp;#039;; um [[750 v. Chr.|750]] – [[696 v. Chr.]]) war von 725 – 696 v.&amp;amp;nbsp;Chr. König von [[Juda (Reich)|Juda]] als Nachfolger seines Vaters [[Ahas]]. Nach der Bibel ({{B|2 Kön|18|2}} und {{B|2 Chr|29|1}}) wurde er mit 25 Jahren König und regierte 29 Jahre. Er war in seinem sechsten Regierungsjahr, als [[Samaria (antike Stadt)|Samaria]] von den Assyrern eingenommen wurde (Vgl. {{B|2 Kön|18|10}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex|Referenz=21346|Titel=Hiskia|Autor=Raik Heckl|Abruf=2023-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hiskija hat die Eroberung des [[Nordreich Israel|Nordreiches Israel]] durch die [[Assyrer]] 722 v.&amp;amp;nbsp;Chr. miterlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Im [[Nordreich Israel]]s wurde während der Regentschaft des israelitischen Königs [[Hoschea]] (731–722 v. Chr. König von Israel) das  Nordreich Israel und seine Hauptstadt [[Samaria (antike Stadt)|Samaria]] durch den assyrischen König [[Salmānu-ašarēd V.]] oder seinen Nachfolger [[Šarru-kīn II.]] erobert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Südreich Juda, mittlerweile ein [[Vasall]] [[Assur (Stadt)|Assurs]], stand in Gefahr, von den Assyrern erobert zu werden. Er ließ Jerusalems [[Stadtmauer]]n verstärken. Ob der 500&amp;amp;nbsp;m lange sogenannte [[Hiskija-Tunnel]] unter Hiskija erbaut wurde, bleibt unklar, da eine nicht vollständig erhaltene Inschrift darüber nichts besagt. Der Tunnel leitete die vor der Stadt liegende [[Gihon]]-Quelle in den innerhalb der Mauern gelegenen [[Teich von Siloah]], um für den Fall einer Belagerung die Wasserversorgung Jerusalems sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biblische Überlieferung ===&lt;br /&gt;
==== Die Rettung vor Assyrischer Eroberung ====&lt;br /&gt;
In der [[Biblische Erzählung|biblischen Erzählung]] bat Hiskija seinen Gott [[JHWH]] um Beistand. Diese Bitte erhörend, wurde ein [[Engel]] entsandt, um in einer Nacht 185.000 Soldaten Assurs zu erschlagen ({{B|Jes|37,36}}). [[Sanherib]], der assyrische König, musste die Belagerung Jerusalems abbrechen lassen. Auf Grund dieser Niederlage wurde der nach Assyrien zurückgekehrte Sanherib von zwei Söhnen ermordet. Die biblische Version wird mit [[Herodot]]s Bericht in Verbindung gebracht, der eine Mäuseplage für den Tod der 185.000 Soldaten verantwortlich machte. Manche moderne Autoren sehen in diesem Bericht einen Hinweis auf eine Seuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultreform Hiskijas ====&lt;br /&gt;
Der Fall [[Samaria (Antike Stadt)|Samarias]] 722 v. Chr. hatte zur Folge, dass Tausende [[Israeliten]] vom [[Nordreich Israel|Nordreich]] in Richtung Juda flohen. Besonders unter dem Einfluss des Schülerkreises des israelitischen Propheten [[Hosea]] hat die Diskussion der Gründe dieser politischen Katastrophe in Juda zu sozialen und religiösen Reformen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählt wird in {{B|2 Kön|18,4}} über die Kultreform Hiskijas, bei denen Kulthöhen (meist erhöhte Kultstätten ([[Höhenheiligtum#Levante|Höhenheiligtum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard E. Friedman]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer schrieb die Bibel? So entstand das Alte Testament.&amp;#039;&amp;#039; Anaconda, Köln 2007, ISBN 978-3-86647-144-3, S. 118–126&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Corinna Körting: &amp;#039;&amp;#039;Der Schall des Schofar: Israels Feste Im Herbst&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft; Bd. 285). De Gruyter, Berlin / New York 1999, ISBN 3-11-016636-4, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt;)) abgeschafft und [[Mazzebe]]n (Steinmäler) und Ascheren (Kultpfähle) zerstört worden seien. Sogar die auf Mose zurückzuführende [[eherne Schlange]] Neḥuschtan ({{B|Num|21, 4–9}}) sei zerschlagen worden. Damit wird allein dem Kult JHWHs im Zentralheiligtum zu Jerusalem Platz eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den in der Bibel genannten kultischen werden darüber hinausgehende soziale und theologische Reformen im [[2. Buch Mose]] ({{B|Ex|20,23 – 23,19}}) erwähnt. Auch wenn im [[2. Buch der Könige]] nicht erwähnt, ist das Bundesbuch als Basis der hiskijanischen Reform anzusehen. Diese Reform, welche die alleinige Verehrung JHWHs in den Mittelpunkt rückte, wurde jedoch mit dem Sohn und Nachfolger Hiskijas, [[Manasse (König)|Manasse]], wieder abgeschafft ({{B|2 Kön|21}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hiskijas Krankheit und Tod====&lt;br /&gt;
[[Datei:Folio 103v - Hezekiah&amp;#039;s Canticle.jpg|mini|Gesang des Hiskija in den [[Très Riches Heures]]]]&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Tanach]] wurde Hiskija durch JHWH ({{B|Jes|38}}) von einer gefährlichen Krankheit (Geschwür oder Entzündung) geheilt, wobei als Vermittler der [[Prophet]] [[Jesaja]] eine wichtige Rolle spielte. Hiskija starb 697 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und hinterließ den Thron dem zwölfjährigen Sohn Manasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Angaben ===&lt;br /&gt;
==== Sanheribs 3. Feldzug ====&lt;br /&gt;
701 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wagte Hiskija im Bund mit [[Askalon]] und im Vertrauen auf [[Altes Ägypten|ägyptische]] Hilfe den Aufstand gegen Assyrien, was [[Sanherib]] veranlasste, während seines dritten Feldzugs in die Region Jerusalem zu marschieren, wobei 46 befestigte Städte Judas eingenommen und Jerusalem belagert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Allan Millard: &amp;#039;&amp;#039;Das &amp;quot;Taylor-Prisma&amp;quot;. Der Bericht über Sanheribs Belagerung von Jerusalem (vgl. 2. Könige 18).&amp;#039;&amp;#039; auf heologische-links.de [https://www.theologische-links.de/downloads/archaeologie/taylor_prisma_ninive.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bericht des Feldzuges ist auf dem [[Taylor-Prisma]] erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|... Wie ein Vogel im Käfig war Hiskija in seiner königlichen Residenz eingeschlossen. Schanzen warf ich gegen ihn auf, und das Hinausgehen aus seinem Stadttor machte ich unmöglich … Ich trieb fort 200.150 Menschen, Pferde, Maultiere, Esel, Kamele, unzähliges großes und kleines Vieh … Seine befestigten Städte händigte ich Mitinti von [[Asdod]], Padi von Ekron und Zilbel von [[Gaza (Stadt)|Gaza]] aus.|Sanherib&amp;lt;ref&amp;gt;Texte aus der Umwelt des Alten Testaments Band 1/Alte Folge Sanheribs 3. Feldzug, S. 391f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Folgen des Aufstands ====&lt;br /&gt;
In der biblischen Erzählung erfolgte anschließend neben der Deportation nach [[Assyrien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Es gab zwei Deportationen die erste [[Eroberung von Jerusalem (597 v. Chr.)]] und die zweite [[Eroberung von Jerusalem (587/586 v. Chr.)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Abtransport von 30 [[Talent (Einheit)|Talenten]] Gold und 800 Talenten Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;„Nach biblischem Bericht 300 Zentner Silber und 30 Zentner Gold, vgl. {{B|2 Kön|18|14b}}. Sogar die von Hiskia erst mit Gold überzogenen Türen des Tempels müssen ihrer Pracht entkleidet werden, um die Gier Sanheribs zu befriedigen, vgl. {{B|2 Kön|18|16}}. Sanheribs Bericht (Chicago-Taylor-Tonprismen) ist deutlich ausführlicher. Das ist verständlich, weil er neben dem Tribut Hiskias noch die Ergebnisse der Plünderungen in ganz Juda zur Beute zählt. So nennt er neben den 30 Zentnern Gold gar 800 Zentner Silber, Antimonpaste, große Gesteinsblöcke, Elfenbeinbetten, mit Elfenbein verkleidete Lehnstühle, Elefantenhaut, Elfenbein, Ebenholz, Wacholderholz und zahlreiche weitere Wertgegenstände; vgl. M. Weippert: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Textbuch zum Alten Testament]]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Grundrisse zum Alten Testament&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, hrsg. von H. Spiekermann und R.&amp;amp;nbsp;G. Kratz, Göttingen 2010, S. 333. Letztere werden auf dem Rassam-Zylinder näher beschrieben: Gewänder ‚aus buntem Leinenstoff, blauer und roter Purpurwolle, bronzenen, eisernen, kupfernen, zinnenen Geräten, Eisen, Streitwagen, Schleudern, Lanzen, Panzerhemden, Dolchen, Gürteln, Bogen, Pfeilen, (anderen) Waffen, Kriegsgerät in unzählbarer Menge.‘ M. Weippert, Historisches Textbuch, S. 333, FN 55. Daneben werden auf den Chicago-Taylor-Prismen noch 200.150 Menschen, darunter Hiskias Töchter, Palastfrauen und Sängerinnen, zur Beute gezählt. Auch von Vieh ‚ohne Zahl‘ ist detailliert die Rede. M. Weippert, Historisches Textbuch, S. 333. Sanherib scheint die 46 eroberten Festungsstädte und Ortschaften ‚ohne Zahl‘ gründlichst geplündert zu haben. Evtl. kommt dadurch die Differenz beim Silbergewicht zustande.“ A. Späth: &amp;#039;&amp;#039;„Und der Herr erhörte Hiskia“ - Eine biblisch-archäologische Zusammenschau&amp;#039;&amp;#039;, Teil IV, in: DIAKRISIS, Nr. 1/2017, 38. Jahrgang, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der befreite König [[Padi (König)|Padi]] aus [[Ekron]] wurde wieder in sein Amt eingesetzt. Von diesem Feldzug berichtet ein Wandrelief, das im Palast von [[Ninive]] gefunden wurde und heute im [[Britisches Museum|Britischen Museum]] in London ausgestellt ist. Sanherib starb 681 v.&amp;amp;nbsp;Chr., 20 Jahre nach diesem Feldzug. Der Bericht von Herodot bezieht sich auf den Feldzug Sanheribs gegen den ägyptischen Pharao [[Schebitko|Schabataka]], bei welchem der Angriff auf Ägypten von Sanherib plötzlich abgebrochen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Archäologisch ließen sich in den für Hiskija wirtschaftlich wichtigen Orten [[Stratum (Archäologie)|Grabungsschichten]] aus der Zeit des Feldzugs nachweisen. So wurden z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Lachisch]] durch den Archäologen [[David Ussishkin]] Reste des assyrischen Rampenbollwerks sowie Zeugnisse gefunden, die eine Zerstörung der Stadt dokumentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;David Ussishkin: &amp;#039;&amp;#039;Biblical Lachish – A Tale of Construction, Destruction, Excavation and Restauration&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem 1994 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren wird der biblische Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung Judas sowie die Kultreform Hiskijas durch die Archäologie gestützt. Die Assyrer deportierten nach 722 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wohl vor allem die Oberschicht im nördlichen Israel. Umfassende archäologische [[Survey (Archäologie)|Surveys]] der letzten Jahre ergaben, dass die überwiegende Mehrzahl der ländlichen Bevölkerung in den Dörfern sesshaft geblieben zu sein scheint. Nur im Süden des Nordreiches, hauptsächlich auf dem Gebiet des Stammes Benjamin, nahm die Bevölkerung und die Zahl der Dörfer nun rapide ab. Die Assyrer bemühten sich hier in der Folge fremde Bewohner anzusiedeln, wohl vorwiegend aus der Gegend um [[Babylon]], die hier eine bedeutende Olivenölproduktion betrieben. Sie schufen damit eine Pufferzone zum erstarkenden Südreich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eilat Mazar with Reuven Rivlin (2).jpg|mini|Israels Staatspräsidenten [[Reuven Rivlin]] mit einem Foto des Siegelabdrucks und der Jerusalemer Archäologin Eilat Mazar – Enkelin von [[Benjamin Mazar]] – sie verknüpfte den 2005 auf dem Areal der „Davidsstadt“ von ihr freigelegten „Großen Steinbau“ mit dem biblischen Narrativ und erklärte ihn zum Palast König Davids, 2015.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BPB2018&amp;quot;&amp;gt;[[Joseph Croitoru]]: [https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/267348/ausgrabungen-als-politikum/ Ausgrabungen als Politikum – Biblische Archäologie und das Davidsstadt-Projekt], [[Bundeszentrale für politische Bildung]], 6. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Dörfer und Bewohner Judas und Jerusalems nahm nun schlagartig zu. In vielen Provinzorten, wie Lachisch, der Festung [[Tel Arad]], die nun massiv ausgebaut wurde, und [[Be’er Scheva]], fand man Tempel oder Altarreste, die entweder rituell vergraben oder verbaut wurden, jedenfalls offenbar ihres kultischen Zweckes enthoben. Gleichzeitig wurde in Jerusalem massiv die [[Schriftkultur]], die vorher in der Region nur am Hofe in Samaria ausgeprägt war, entwickelt, verbunden mit der konsequenten Einführung von standardisierten Siegeln, Steingewichten, Vorratskrügen der königlichen Wirtschaft. Im Dezember 2015 wurde berichtet, dass ein Siegelabdruck des Königs bei Grabungen in Jerusalem entdeckt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/israel-siegel-des-judaeischen-koenigs-hiskia-entdeckt-92986.html &amp;#039;&amp;#039;Siegel des judäischen Königs Hiskia entdeckt&amp;#039;&amp;#039;], www.idea.de, abgerufen am 6. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine [[Bulle (Siegel)|Bulle]]abdruck aus rot-braunem terra-rosa-Ton zeigt eines von drei Hiskia zugeschriebenen typischen Bildmotiven, nämlich die zweiflügelige [[Sonnenscheibe]] und das ägyptische [[Anch]], die ägyptische Hieroglyphe für „Leben“, in der hebräischen Inschrift ist zu lesen: «Gehört Hiskija, dem Sohn von Ahas, König von Juda». Ausführlich wird der Siegelabdruck, die [[Archäologischer Fund|Fundsituation]] und weitere Hiskia-Siegelabdrücke im [[Grabungsbericht]] von [[Eilat Mazar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eilat Mazar: &amp;#039;&amp;#039;The Ophel Excavations to the South of the Temple Mount 2009–2013&amp;#039;&amp;#039;, Final Reports Volume I, Jerusalem 2015 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf Deutsch bei Andreas Späth, [[Pieter Gert van der Veen|Peter van der Veen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Späth, Peter van der Veen: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Fund aus König Hiskias Palastarchiv in Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; In: DIAKRISIS, Nr. 1/2016, 37. Jahrgang, S. 51–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben und diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufwändig gestaltete Familien- und Felskammergräber an den steilen Hängen östlich und südlich Jerusalems sowie die Felskammern ein paar hundert Meter nördlich der Stadt trugen nun Inschriften. Markant ist aber vor allem die hebräische Inschrift des [[Hiskija-Tunnel]]s, die 1880 entdeckt wurde. Hiskijas Reform scheint vor allem eine politische gewesen zu sein, er bemühte sich wohl, durch den einheitlichen Kult und eine gemeinsame Tradition die saulschen Überlieferungen mit der Davidischen Tradition des Südens zu verschmelzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liturgische Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Canticum Ezechiae&amp;#039;&amp;#039;, Lied des Hiskija aus {{B|Jes|38,9–20}}, ist Bestandteil der [[Laudes]] im [[Totenoffizium]] und findet sich daher in allen [[Stundenbuch|Stundenbüchern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629230956/http://www.bautz.de/bbkl/h/hiskia.shtml |autor=Michael Hanst|artikel=Hiskia (Ezechias) |band=2|spalten=900-901}}&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Herrmann (Theologe)|Siegfried Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hiskia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 15.1986, ISBN 3-11-008585-2, S.&amp;amp;nbsp;398–404.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Texte aus der Umwelt des Alten Testaments]],&amp;#039;&amp;#039; Alte Folge. Bd. 1. Mohn, Gütersloh 1982, ISBN 3-579-00060-8.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Galling]]: &amp;#039;&amp;#039;Sanheribs 3. Feldzug.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Textbuch zur Geschichte Israels&amp;#039;&amp;#039; (TGI). Text 39. Mohr, Tübingen 1968, 1979 (3. Aufl.), S.&amp;amp;nbsp;67/68.&lt;br /&gt;
* [[Israel Finkelstein]], Neil A. Silbermann: &amp;#039;&amp;#039;David und Salomo.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54676-5, S. 111&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Andreas Späth, „Und der Herr erhörte Hiskia …“ – Eine biblisch-archäologische Zusammenschau, in der Reihe: Das Alte Testament im Kontext (ATK), Band 1, herausgegeben von Benjamin Kilchör und Pieter Gert van der Veen, Logos Editions Science, Ansbach 2022, ISBN 978-3-945818-33-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hezekiah|Hiskija}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Referenz=21346|Titel=Hiskia|Autor=[[Raik Heckl]]|Abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Ahas]]|NACHFOLGER=[[Manasse (König)|Manasse]]|AMT=[[Liste der Könige Israels|König von Juda]]|ZEIT=727 – 698 v.&amp;amp;nbsp;Chr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Könige von Juda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11863965X|LCCN=n/85/141733|VIAF=8820631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Davidide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Tanach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 7. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hiskija&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ezechia; Hiskia; Hiskias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=König von Juda als Nachfolger seines Vaters Ahas&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=697 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dostojewskij</name></author>
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