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	<title>Hirschtalg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:52:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschtalg&amp;diff=768521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 21. Oktober 2025 um 15:57 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T15:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hirschtalg.JPG|mini|Lippen- und Hautpflegestift aus Hirschtalg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirschtalg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sebum cervinum&amp;#039;&amp;#039;) ist ein weißer, spröder [[Talg]], der aus dem ausgeschmolzenen [[Fette|Fett]] von [[Hirsche]]n besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirschtalg, genannt auch &amp;#039;&amp;#039;Hirsch[[unschlitt]]&amp;#039;&amp;#039; (mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;hirzîn unslit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;hirschen unschlitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 402 (zu &amp;#039;&amp;#039;hirsen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;), findet seit dem Mittelalter als Zutat zu Salben bei der Behandlung von Hautschäden und Wunden medizinische Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Conrad Gessner|Konrad Geßner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Thier-Buch, das ist: Eigentliche und lebendige Abbildung aller vierfuessigen […] Thieren […], durch den hochberuehmten Herrn Conradum Forerum ins Teutsche uebersetzt […].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main (Wilhelm Serlin) 1669 (Neudruck Hannover 1994), S. 195 f. &amp;#039;&amp;#039;(Vom Hirsch-Marg, Hirsch-Fett und Hirsch-Unschlitt)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hautcreme|Creme]] oder Stift (ggf. auch mit anderen Zusätzen wie [[Echte Kamille|Kamille]]nextrakt) verarbeitet, findet er Anwendung bei [[Langstreckenlauf|Langstreckenläufern]] und [[Radrennfahrer]]n, da er Wundwerden von Hautstellen ([[Intertrigo]]) verhindert. Oft wird er [[Vaseline]] vorgezogen, da er über längere Zeit die Haut schützt und zum Beispiel bei [[Marathonläufer]]n nach drei Stunden die Vaseline weggerieben ist. Eine weitere Verwendung findet Hirschtalg in der Musik. So reiben Kontrabassisten die „[[Zupfen|Zupf]]-[[Finger]]“ mit Hirschtalg ein und vermeiden damit die Bildung von Blasen. Außerdem werden beispielsweise die [[Wicklung]]en an [[Sackpfeife (Musikinstrument)|Sackpfeifen]] damit bearbeitet, um diese geschmeidig zu halten und vor Feuchtigkeit zu schützen. Bekannter ist die Verwendung für [[Blockflöte]]n, deren Korkteile an den Verbindungsstellen ebenfalls regelmäßig mit Hirschtalg präpariert werden müssen, sowie für Gummidichtungen bei Autotüren, um diese bei [[Frost]] vor dem Festfrieren zu schützen. Ebenso wird es häufig von Saxophonisten und Fagottisten für den Kork am S-Bogen sowie von Klarinettisten und Oboisten für die Korkverbindungen an den einzelnen Instrumententeilen verwendet. Anwendung findet es auch bei Musikern jeglicher Blasinstrumente, die ihre Lippen bei starker Belastung im Anschluss an das Blasen mit einem Hirschtalg-Stift pflegen, um Rissen vorzubeugen. Hirschtalg wird auch beim [[Gerätturnen|Leistungsturnen]] und von [[Rudern|Ruderern]] verwendet, um die Hände und Füße vor dem Aufreißen und der Blasenbildung zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundehalter verwenden Hirschtalg auch zur Pfotenpflege bei Hunden. Vor allem im Winter verhindert Hirschtalg Reizung der empfindlichen Hundepfoten durch Streusalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirschtalg wird häufig in Stangenform gebracht. Man gießt dazu den geschmolzenen Talg in Glasröhren, aus welchen er nach dem Erkalten durch leichten Druck herausgeschoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierfett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirsch in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produkt der Jagd und Fallenstellerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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