<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hirschstetten</id>
	<title>Hirschstetten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hirschstetten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschstetten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:19:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschstetten&amp;diff=228674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerGuglhupf: /* Verkehr */ Stadtstraße Aspern berücksichtigt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschstetten&amp;diff=228674&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-21T12:15:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Stadtstraße Aspern berücksichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Hirschstetten&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:AUT Hirschstetten COA.svg|140px|Wappen von Hirschstetten]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:Donaustadt lage hirschstetten.png|190px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirschstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] [[Wien]]s im 22. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Donaustadt]] sowie eine der 89 [[Wiener Katastralgemeinden]]. Bis [[1904]] war Hirschstetten eine eigenständige [[Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hirschstetten grenzt im Osten an [[Breitenlee]], im Süden an [[Aspern]] und [[Stadlau]] und im Westen an [[Kagran]]. Die Katastralgemeinde erstreckt sich über ein Gebiet von 551,89 [[Hektar|ha]] und ist im Süden von der Langobardenstraße, im Westen von der [[Wiener Nordrand Schnellstraße]], im Norden von der [[Deponie Rautenweg]] und im Osten grob von der Linie Ziegelhofstraße – Contiweg – Salbeigasse – Hartlebengasse begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Aspern, Plan um 1912.jpg|mini|Hirschstetten und seine Nachbarorte auf einem Stadtplan aus dem Jahr 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Koptenkirche Heilige Jungfrau, Westansicht.JPG|mini|[[Koptische Kirche der heiligen Jungfrau von Zeitoun|Kirche der heiligen Jungfrau Maria von Zeitoun]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschstetten Ortsbild.jpg|mini|Der historische Ortskern von Hirschstetten]]&lt;br /&gt;
1158 wurde das ursprüngliche [[Straßendorf]] gegründet und war bis 1240 ein fürstliches [[Lehen]], ein von Auen und Wasserarmen umgebenes Bauerndorf. Der damalige Name &amp;#039;&amp;#039;Herstetten&amp;#039;&amp;#039; leitete sich ab von „Stätten herent der Donau“ (&amp;#039;&amp;#039;Ort diesseits der Donau&amp;#039;&amp;#039;). In seiner Geschichte wurde der Ort oft überschwemmt und in Kriegen zerstört. Von 1713 bis 1724 wurde das barocke [[Schloss Hirschstetten]] errichtet. Am 21. und 22. Mai 1809 wurde bei der [[Schlacht bei Aspern|Schlacht um Aspern und Essling]] Hirschstetten teilweise zerstört. Das Schloss blieb jedoch unversehrt. Die Franzosenkugel, eingemauert an der Außenmauer der ehemaligen Schlosskapelle, erinnert heute noch an das Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der [[Marchegger Ostbahn|Ostbahnäste nach Marchegg]] und [[Laaer Ostbahn|nach Laa an der Thaya]], die 1870 eröffnet wurden, und nach der ersten [[Wiener Donauregulierung|Donauregulierung]] (1870 bis 1875) siedelten sich viele Gärtner, Bauern und Arbeiter an. Der [[Friedhof Hirschstetten]] wurde 1872 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde das stark gewachsene Hirschstetten als Teil des neuen 21. Wiener Gemeindebezirks, [[Floridsdorf]], in Wien eingemeindet. 1938 kam der Stadtteil zum 22. Bezirk [[Groß-Enzersdorf]], einem Teil des neuen [[Groß-Wien]] (die Laaer Ostbahn wurde zur Bezirksgrenze 21 / 22). 1945 wurde Hirschstetten nach massivem Luftangriff großteils zerstört. Seit dem Jahr 1954 heißt der verkleinerte 22. Bezirk, zu dem der Ort weiterhin gehört, [[Donaustadt]]. Die Grenze zum 21. Bezirk rückte 1954 von Hirschstetten weit nach Nordwesten. Seit den 1960ern wird am Nordrand des Bezirksteils die [[Deponie Rautenweg]] betrieben, die zugleich seine höchste Erhebung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Hirschstetten wurde vom 7. Juni 1886 bis zum 22. Jänner 1922 von der [[Dampftramway-Gesellschaft vormals Krauss &amp;amp; Comp.]] bedient, deren Linie von [[Floridsdorf]] über [[Kagran]] und Hirschstetten nach [[Aspern]] und Groß-Enzersdorf verkehrte und im Zuge der Hirschstettner Straße durch den Ort fuhr. Vom 23. Jänner 1922 bis zum 30. August 1970 verkehrten auf der Strecke die [[Straßenbahn Wien#Liniennetz|Straßenbahnlinien]] 217 und 317; sie wurden dann durch städtische Autobuslinien ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1980 wurde im Zuge des Ausbaues der [[S-Bahn Wien]] die Linie S80, die vom 2010 abgerissenen [[Wien Südbahnhof|Südbahnhof (Ostseite)]] (seit 2012 schrittweise durch den neuen [[Wien Hauptbahnhof|Wiener Hauptbahnhof]] ersetzt) bis zur Ostbahn-Haltestelle [[Haltestelle Wien Erzherzog-Karl-Straße|Wien Erzherzog-Karl-Straße]] in Stadlau verkehrte, zur [[Haltestelle Wien Hirschstetten]] verlängert (Entfernung vom Südbahnhof: 13&amp;amp;nbsp;km, Fahrzeit: 19 Minuten). Am 31. Mai 1987 erfolgte eine weitere Verlängerung der S80 auf der Marchegger Ostbahn bis zur Haltestelle Wien Hausfeldstraße. Mit Eröffnung der [[Verkehrsstation Wien Aspern Nord]] im Jahr 2018 wurde die S80 bis zu dieser verlängert und gleichzeitig die Haltestelle Hausfeldstraße aufgelassen. Der S-Bahn-Betrieb wird heute im 30-Minuten-Intervall angeboten.&lt;br /&gt;
Seit dem Fahrplan vom Dezember 2015 verkehrt die Linie S80 auf folgendem Linienweg: [[Bahnhof Wien Hütteldorf]] – [[Bahnhof Wien Meidling]] – [[Wien Matzleinsdorfer Platz]] – Wien Hauptbahnhof – [[Verkehrsstation Wien Simmering|Wien Simmering]] – [[Haltestelle Wien Praterkai|Wien Praterkai]] – [[Bahnhof Wien Stadlau|Wien Stadlau]] – Erzherzog Karl Straße – Hirschstetten – Aspern Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde die [[Autobahn Südosttangente Wien|„Südosttangente“]] A23, eine Stadtautobahn, von [[Kaisermühlen]] bis zur Abfahrt Hirschstetten verlängert. Von dort führte die „Wiener Nordrand Bundesstraße“ B302 weiter Richtung Norden; sie ist seit 2002 zur [[Wiener Nordrand Schnellstraße|Nordrand-Schnellstraße]] S2 umgebaut und 2009 niveaufrei gemacht worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2022 wird am Bau der [[Stadtstraße Aspern]] gearbeitet, welche das Stadterweiterungsgebiet [[Seestadt Aspern]] mit der A23 verbinden soll. Seit Ende 2025 wurde dafür die Abfahrt Hirschstetten umgestaltet. Die Verkehrsfreigabe der gesamten Stadtstraße Aspern ist für 2027 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-lokales/letzter-tunneldurchstich-geschafft-baustelle-fast-fertig_a8025742 |titel=Stadtstraße-Ausbau: Letzter Tunneldurchstich geschafft, Baustelle fast fertig |datum=2026-02-03 |sprache=de |abruf=2026-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschstetten Badeteich.jpg|mini|Badeteich Hirschstetten, im Hintergrund die [[Breitenlee]]r Gemeindebauten an der Ziegelhofstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausgrundweg4.jpg|mini|Vorstädtischer Jugendstil in Hirschstetten: Das &amp;#039;&amp;#039;Erste Stadlauer (sic) Kino-Theater&amp;#039;&amp;#039;, Hausgrundweg 4]]&lt;br /&gt;
Teile von Hirschstetten werden von der Stadt Wien als bauliche Schutzzonen ausgewiesen: der alte Ortskern mit den Resten des [[Schloss Hirschstetten|Schlosses Hirschstetten]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=22.+Hirschstetten&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone Hirschstetten]&amp;lt;/ref&amp;gt; und (unter dem Namen [[Industriehof Stadlau]]) das ehemalige AEG-Gelände mit seiner Industriearchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=22.+Industriehof+Stadlau&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone &amp;quot;Industriehof Stadlau&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile der Schutzzone Stadlau gehören zu Hirschstetten, besonders der weitgehend erhaltene ältere Gebäudebestand in der Hans-Steger-Gasse.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=22.+Stadlau&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone Stadlau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Straßenzügen zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Langobardenstraße (westlich der Konstanziagasse) ist noch einiges an vorstädtischen Zinshäusern mit Jugendstil-Dekor erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bombenangriffen 1945 blieben vom Schloss nur wenige Teile, darunter die Schlosskapelle mit ihren Fresken des Barockmalers [[Daniel Gran]], erhalten. Die [[Hirschstettner Pfarrkirche|Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]] wurde auf dem Grund des ehemaligen Schlosses errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die [[Blumengärten Hirschstetten]] mit dem Palmenhaus. Im Sommer erholen sich viele Anrainer der angrenzenden [[Gemeindebau|Gemeindesiedlungen]] am [[Badeteich Hirschstetten]], auch Ziegelhofteich genannt. In der Nähe findet man auch die [[Koptische Kirche der heiligen Jungfrau von Zeitoun]]. Im Süden von Hirschstetten steht die evangelische [[Bekenntniskirche (Wien)|Bekenntniskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste von auf dem Friedhof Hirschstetten bestatteten Persönlichkeiten}}&lt;br /&gt;
* [[Clemens von Pirquet]] (1874–1929), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Guido von Pirquet]] (1880–1966), Raketen-Pionier&lt;br /&gt;
* [[Thomas Prager]] (* 1985), Fußball-Nationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Der Nino aus Wien|Nino Mandl]] (* 1987), Sänger/Songwriter&lt;br /&gt;
* [[Yung Hurn]] (* 1995), Hip-Hop-Musiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgit Trinker, Michael Strand: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bezirkshandbücher. 22. Bezirk – Donaustadt&amp;#039;&amp;#039;. Pichler Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85431-231-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Hirschstetten}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hirschstetten.info/thema.php?kthema=pfh Geschichte von Hirschstetten und der Pfarre]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.brg22.ac.at/projekte/LIDO/HIRSCHST.HTM | wayback=20061008173814 | text=Kleine Chronik des 22. Bezirks – Hirschstetten}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hirschstetten.info/ Altes und Neues aus Hirschstetten – eine kleine Chronik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile der Donaustadt}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/14/20/N |EW=16/29/00/E |type=city |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2115282-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerGuglhupf</name></author>
	</entry>
</feed>