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	<title>Hirschhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschhagen&amp;diff=412868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-01-06T20:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hirschhagen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hessisch Lichtenau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/13/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/41/58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 459&amp;lt;!--Geodatenzentrum--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 430&amp;lt;!--Westteil; BFN-Karten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 475.5&amp;lt;!--Südrand; ebenso--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 172&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahl&amp;amp;Fakt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-11-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37235&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05602&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bushaltestelle Post, 1, Hirschhagen, Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis.jpg|mini|Ortsansicht in Hirschhagen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirschhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Industriegebiet]] (mit tw. Wohnbebauung) und ein Stadtteil von [[Hessisch Lichtenau]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] in [[Hessen]]. Es ging aus der zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] errichteten [[Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau]] hervor und dient heute vor allem als [[Gewerbegebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hirschhagen liegt im [[Naturraum]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaufunger Wald]] (mit [[Söhre]])&amp;#039;&amp;#039; wenige hundert Meter östlich der Grenze zum [[Landkreis Kassel]]. Nahe dem [[Geo-Naturpark Frau-Holle-Land]] &amp;#039;&amp;#039;(Werratal.Meißner.Kaufunger Wald)&amp;#039;&amp;#039; befindet es sich 1,5&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich des Hessisch Lichtenauer Stadtteils [[Fürstenhagen (Hessisch Lichtenau)|Fürstenhagen]]. Nördlich erhebt sich der bewaldete [[Rohrberg (Kaufunger Wald)|Rohrberg]] ({{Höhe|535.6}}), auf dessen Südflanke die Ortschaft versteckt auf 430 (Südrand) bis {{Höhe|475.5|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} (Westteil) liegt. Östlich breiten sich die &amp;#039;&amp;#039;Hirschhagener Teiche&amp;#039;&amp;#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Aufrüstung der Wehrmacht|Aufrüstung und Kriegsvorbereitung]] des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reiches]] wurde im Jahr 1936 mit dem Bau der &amp;#039;&amp;#039;Fabrik Hessisch Lichtenau zur Verwertung chemischer Erzeugnisse&amp;#039;&amp;#039; begonnen. Planung, Aufbau und Betrieb der Sprengstofffabrik erfolgten nach dem [[Montan-Schema]]. Errichtet wurde die Fabrik im Auftrag des [[Oberkommando des Heeres|OKH]] durch die [[Dynamit Nobel|Dynamit AG (DAG)]]. Der Betrieb erfolgte anschließend durch die [[Verwertchemie|Gesellschaft m. b. H. zur Verwertung chemischer Erzeugnisse]] (&amp;#039;&amp;#039;Verwertchemie&amp;#039;&amp;#039;) als Tochterfirma der DAG im Auftrag der [[Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie GmbH|Montan GmbH]], einer Tarnfirma des [[Heereswaffenamt]]es. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Fabrik im Juni 1938 in Betrieb genommen. Der Deckname des einer strengen Geheimhaltung unterliegenden Komplexes lautete &amp;#039;&amp;#039;Friedland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau war nach den [[Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald| Sprengstoffwerken in Allendorf]] die zweitgrößte im damaligen Deutschen Reich. Zwischen 1938 und 1945 wurden rund 135.000 Tonnen [[Trinitrotoluol|TNT]] und 7.000 Tonnen [[Pikrinsäure]] produziert und weiterverarbeitet und Zünder und Sprengkapseln mit angelieferten [[Nitropenta]] befüllt. Das Werksgelände umfasst eine Fläche von 233&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] mit insgesamt 399 Gebäuden. Neben den Produktionsgebäuden für die Sprengstoffe gab es Füllstellen für Munition, Lagerstätten, Laboratorien, Werkstätten sowie unter anderem auch zwei eigene Kraftwerke für die Stromversorgung. Zum Materialtransport diente eine als Ringbahn angelegte [[Werksbahn]] ([[Bahnstrecke Steinholz–Hirschhagen]]) mit Anschluss über die [[Bahnstrecke Walburg–Großalmerode West]] an die [[Bahnstrecke Kassel–Waldkappel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben deutschen Dienstverpflichteten mussten auch zahlreiche ausländische [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] sowie [[KZ-Häftling]]e in der Fabrik arbeiten. Die Arbeit in der Sprengstoffproduktion und -verfüllung war recht gefährlich, und es kam im Lauf der Jahre zu zwölf dokumentierten Explosionsunglücken mit zahlreichen Toten. In der Umgebung der Fabrik entstanden zehn Lager zur Unterbringung der Arbeitskräfte und KZ-Häftlinge. Für die leitenden Angestellten wurde die noch heute erhaltene &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Fürstenhagen&amp;#039;&amp;#039; im Stil der [[Heimatschutzarchitektur]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Liegenschaften der Sprengstofffabrik für eine zivile Industrie genutzt. Heute ist das Gebiet als Industriegebiet der Stadt Hessisch Lichtenau ausgewiesen. In den früheren Gebäuden des Werks finden sich Gewerbebetriebe, teilweise aber auch Wohnungen. Teile der früheren Ringbahn dienten noch bis in die 1990er Jahre als Industrieanschlussbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ohne Rücksicht auf die Umwelt erfolgende Sprengstoffproduktion ist Hirschhagen auch eine [[Altlast|Rüstungsaltlast]]. 1992 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten im Auftrag des Landes Hessen. Nach umfangreichen flächendeckenden Bodenuntersuchungen wurden verschiedene Sanierungsareale ausgewiesen. Hier wurden die Kontaminationen an [[Organische Nitroverbindung|Nitroaromaten]] und [[Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe|PAK]] durch Bodenaustausch entfernt oder zu geringen Teilen auch durch Abdeckung versiegelt. Das kontaminierte Grundwasser wird mittels Wasseraufbereitung über Aktivkohlefilter von den Nitroaromaten gereinigt. Während die Bodensanierung 2008 abgeschlossen werden konnte, muss das Grundwasser weiter aufbereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunnel Hirschhagen ==&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 2022 wurde der 4,2&amp;amp;nbsp;km lange [[Tunnel Hirschhagen]], der Teil der südwestlich und südlich von Hirschhagen verlaufenden [[Bundesautobahn 44]] ist, für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Der Tunnel unterquert die &amp;#039;&amp;#039;Hirschhagener Straße&amp;#039;&amp;#039;, die als Verbindung zwischen Hirschhagen und Fürstenhagen dient. Der von 2013 bis 2022 gebaute Tunnel ist Teil eines 2010 baulich begonnenen Autobahnabschnitts zwischen den Anschlussstellen [[Helsa]]-Ost und [[Hessisch Lichtenau]]-West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahl&amp;amp;Fakt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hessisch-lichtenau.de/rathaus-politik/zahlen-fakten.html |archive-is=20130412075745 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zahlen &amp;amp; Fakten&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Januar 2016, auf hessisch-lichtenau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfram König, Ulrich Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Sprengstoff aus Hirschhagen. Vergangenheit und Gegenwart einer Munitionsfabrik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Nordhessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). Gesamthochschulbibliothek, Kassel 1985, ISBN 3-88122-231-6.&lt;br /&gt;
* Gregor Espelage, [[Dieter Vaupel]]: &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Hessisch Lichtenau. Ein ergänzender Beitrag zur Heimatkunde. Rüstungsproduktion in „Friedland“. Die Fabrik Hessisch Lichtenau zur Verwertung chemischer Erzeugnisse G.m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Geschichtswerkstatt Hessisch Lichtenau, Hirschhagen. Ekopan, Witzenhausen 1989, ISBN 3-927080-06-3.&lt;br /&gt;
* Projektgruppe Hirschhagen&amp;quot; Gesamthochschule Kassel (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hirschhagen. Sprengstoffproduktion im „Dritten Reich“. Ein Leitfaden zur Erkundung des Geländes einer ehemaligen Sprengstofffabrik&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hessisch-lichtenau.de/wirtschaft-arbeit/industriegebiet-„hirschhagen“.html &amp;#039;&amp;#039;Industriegebiet „Hirschhagen“&amp;#039;&amp;#039;] und [http://www.hessisch-lichtenau.de/leben-wohnen/stadtteile-hessisch-lichtenau.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;], auf hessisch-lichtenau.de&lt;br /&gt;
* [http://www.hirschhagen.de &amp;#039;&amp;#039;Hirschhagen&amp;amp;nbsp;– Industriegebiet&amp;#039;&amp;#039;], auf hirschhagen.de&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=6015|titel=Hirschhagen, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116332328 |GND=4113902-1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geodatenzentrum.de/gdzwfs/gnb_aufruf1a?gdz_search_string=Hirschhagen &amp;#039;&amp;#039;Hirschhagen&amp;#039;&amp;#039;], auf geodatenzentrum.de&lt;br /&gt;
* [http://www.vergessene-bahnen.de/Hirschhagen_1.htm Fotos verbliebener Gebäude und Bahnstrecke], auf vergessene-bahnen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hessisch Lichtenau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4113902-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hessisch Lichtenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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