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	<title>Hirschbirne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:07:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirschbirne&amp;diff=2307792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kirch128: /* Touristische Nutzung */ Beleg hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-07-19T09:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Touristische Nutzung: &lt;/span&gt; Beleg hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hirschbirne 03.jpg|mini|Hirschbirne]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirschbirne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte steirische [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] der [[Birne]], deren aktuelles Verbreitungsgebiet sich noch weitgehend mit dem historischen deckt. Dieses liegt in der [[Oststeirisches Hügelland|Oststeiermark]] mit dem Schwerpunkt [[Pöllauer Tal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Baum ===&lt;br /&gt;
Entgegen früheren Annahmen stammt die Hirschbirne nicht von der [[Wildbirne]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyrus pyraster&amp;#039;&amp;#039;), sondern von der seltenen [[Schnee-Birne]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyrus&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;nivalis&amp;#039;&amp;#039; Jacq.) ab. Die Bäume können Wuchshöhen bis zu 16 Meter und ein Alter bis zu 200 Jahren erreichen. Nach 12,5 Jahren ist mit ersten Erträgen zu rechnen, erwachsene Bäume erbringen in den Vollerntejahren etwa 600 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht ===&lt;br /&gt;
Die Früchte sind bergamottenförmig und breiter als lang (im Mittel 50,4 × 53,9 mm; Stiellänge 28,9 mm). Die Schale weist eine gelblichgrüne Grundfarbe sowie eine trübrote Deckfarbe auf, die im reifen Zustand gänzlich fehlt. Kelch- und Stielbucht sind oftmals kleinfleckig [[Berostung|berostet]], die Schale weist rötlich umhofte [[Lentizelle]]n auf. Charakteristisch ist der offene Kelch mit stark behaarten [[Kelchblätter]]n. Typisch sind auch die großen schwarzbraunen Samen sowie die geöffnete Achse und ein markanter Steinkranz rund um das Kerngehäuse.&lt;br /&gt;
Das mittlere Fruchtgewicht liegt bei 80,5 g, variiert jedoch zwischen ca. 100 g auf 350 m und ca. 60 g auf 1.000 m. Die Fruchtreife variiert je nach Höhenlage und Jahr zwischen den letzten Septembertagen bis zum 20. Oktober. Der relativ späte Zeitpunkt fungierte auch als Namensgeber, &amp;#039;&amp;#039;Hirsch&amp;#039;&amp;#039; hat nichts mit dem Tier zu tun, sondern stammt vom Wort &amp;#039;&amp;#039;Herbst&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hiascht&amp;#039;&amp;#039;). Soweit bekannt, liegt ihr [[Phenol]]gehalt über allen anderen österreichischen Mostbirnsorten. Wurden die Früchte früher meist als Dörrbirnen (&amp;#039;&amp;#039;[[Dörrbirne|Kletzen]]&amp;#039;&amp;#039;) genossen, steht heute die Nutzung als Saft und [[Edelbrand]] im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Da die stattlichen als [[Streuobst]] gepflanzten Obstbäume durchaus landschaftsprägend sind, wurde in den 1990er Jahren begonnen, die Hirschbirne als regionale Spezialität zu vermarkten, organisiert in der &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Bauernspezialitäten Naturpark Pöllauer Tal&amp;#039;&amp;#039;. Die Hirschbirne ist in die Arche des Geschmacks bei [[Slow Food]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archeprojekt.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=132&amp;amp;Itemid=131 |titel=Arche Projekt Austria |datum=2013-12-04 |abruf=2022-03-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131204221213/http://www.archeprojekt.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=132&amp;amp;Itemid=131 |archiv-datum=2013-12-04 |offline= |archiv-bot=2022-11-15 08:24:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 14. April 2015 ist Pöllauer Hirschbirne eine [[geschützte Ursprungsbezeichnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/agriculture/eambrosia/geographical-indications-register/details/EUGI00000014529 |titel=eAmbrosia: Pöllauer Hirschbirne |abruf=2025-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.steirische-spezialitaeten.at/kulinarik/poellauer-hirschbirne-eu-herkunftsschutz-ausgezeichnet.html |titel=Pöllauer Hirschbirne mit EU-Herkunftsschutz ausgezeichnet |werk=Steirische Spezialitäten |datum=2015-05-01 |sprache=de-DE |abruf=2022-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Wilfling: &amp;#039;&amp;#039;Die Pöllauer Hirschbirne – EU-Herkunftsschutz zur Erhaltung einer alten Streuobstsorte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wie viele Arten braucht der Mensch? Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grüne Reihe des Lebensministeriums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22). Böhlau, Wien u. a. 2010, ISBN 978-3-205-78516-3, S. 230–233.&lt;br /&gt;
* Lotte Gutmann, Gerhard Politschnig: &amp;#039;&amp;#039;Die Birn. Eine oststeirische Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; ARGE Region Kultur, Horn 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|obst/poellauer_hirschbirn|Pöllauer Hirschbirne|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Birnensorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kirch128</name></author>
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