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	<title>Hirsch Aub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:04:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-08T21:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirsch Aub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[10. Januar]] [[1796]] in [[Baiersdorf]]; gestorben am [[2. Juni]] [[1875]] in [[Nürnberg]]) war ein deutscher [[Rabbiner]] in [[München]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirsch Aub1.jpg|mini|Hirsch Aub, Gemälde um 1850]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Hirsch Aub besuchte die [[Jeschiwa]] in [[Fürth]], wo er Schüler von [[Wolf Hamburg]] war, und die Jeschiwa des [[Löb Glogau]] in [[Prag]]. In [[Bayreuth]] legte er 1822 die Bayerische Staatsprüfung ab. Er bewarb sich zunächst in [[Bamberg]], danach in [[München]], wo er 1825 zum Rabbiner gewählt wurde. Seine offizielle Anstellung erhielt er jedoch erst 1828, nachdem er zur Auflage gemachte Universitätsstudien in München und eine erneute Rabbinatsprüfung in [[Ansbach]] absolviert hatte. Im Jahr 1826 hatte er die [[Synagoge an der Westenriederstraße München|Synagoge an der Westenriederstraße]] eingeweiht, die erste neu erbaute Synagoge der ein Jahrzehnt zuvor gegründeten Israelitischen Kultusgemeinde in München, an der er über vier Jahrzehnte als Rabbiner wirkte. Am [[Maximiliansgymnasium München]] gab Aub Religionsunterricht.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Chronik 1849-1856 |url=http://www.maxgym.musin.de/unsereschule/chronik/halm/ |wayback=20090904054936}}. Maximiliansgymnasium München, abgerufen am 7. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 erhielt er von König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] das Ritterkreuz 1. Klasse des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstordens vom Heiligen Michael]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1871 trat Aub in den Ruhestand; sein Nachfolger als Rabbiner wurde [[Joseph Perles]]. Aubs Grab liegt auf dem [[Alter Israelitischer Friedhof (München)|Alten Israelitischen Friedhof]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jhva.wordpress.com/2009/06/30/der-alte-judische-friedhof-an-der-thalkircher-strase-in-munchen-sendling/ Der alte Jüdische Friedhof an der Thalkirchner Straße in München Sendling]. Jüdisch Historischer Verein Augsburg, abgerufen am 7. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Hirsch Aub galt als besonderer Kenner des [[Talmud]]. Der jüdischen Gemeinde in München gehörten sowohl reformorientierte als auch orthodoxe Mitglieder an; er wirkte ausgleichend zwischen beiden Parteien. Aub war Gründer des Synagogenchors (1832), des Waisenvereins (1839), des Unterstützungsvereins für jüdische Lehrlinge und des Aussteuervereins (1845). Hirsch Aub setzte sich für die Emanzipation der Juden ein, unter anderem erfolgreich für die Abschaffung des Matrikelgesetzes, das die Zahl jüdischer Ehen beschränkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Aub]] war ein Cousin Hirsch Aubs, der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler [[Ludwig Aub]] (1862–1926) war sein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Jüdisches Museum München|Jüdische Museum München]] widmete Hirsch Aub anlässlich der Schenkung eines Porträts des Rabbiners durch das [[Jewish Museum (New York City)|Jewish Museum New York]] eine Sonderausstellung, die von Oktober 2017 bis April 2018 unter dem Titel „Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners“ gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://museen.de/hirsch-aub-muenchen.html &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Museum München: Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners&amp;#039;&amp;#039;]. webmuseen.de, abgerufen am 27. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Einige von Hirsch Aubs Reden und Predigten sind im Druck erschienen. In den Jahren 1843 bis 1850 war er Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Orient&amp;#039;&amp;#039;. Hinzu kommen Beiträge in anderen Zeitschriften. Als Beispiele seien genannt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede bey der Einweihungs-Feyer der Synagoge in München am 21. April 1826&amp;#039;&amp;#039;, Karl Wolf, München 1826, [http://books.google.de/books?id=ikFNAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Text im Web]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige Bemerkungen, über den vom Hrn Dr. M. Heß, in der Univ.-K.-Ztg. No. 6 zur Diskussion gebrachten Gegenstand: „Die zwei theologischen Parteien im Judenthume.“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unparteiische Universal-Kirchenzeitung für die Geistlichkeit und die gebildete Weltklasse des protestantischen, katholischen, und israelitischen Deutschland&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juni 1837, Nr. 50 [http://www.deutsch-juedische-publizistik.de/pdf/universal-kirchenzeitung_050.pdf Artikel im Web, PDF-Dokument]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was Maximilian II. uns war. Predigt bei dem in der Synagoge zu München am 24. März 1864 stattgefundenen Trauergottesdienste für König Maximilian II.&amp;#039;&amp;#039; C. R. Schurich, München 1864. [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10384806.html Text im Web, Vorlage Eigentum der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Meyer Kayserling]]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Jüdischer Kanzelredner. Eine Chronologische Sammlung der Predigten, Biographien und Charakteristiken der Vorzüglichsten Jüdischen Prediger.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Springer, Berlin 1871, S. 418 f. &lt;br /&gt;
* Hendrikje Kilian: &amp;#039;&amp;#039;Rabbiner Hirsch Aub und Familie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfred Treml]], Wolf Weigand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Kultur der Juden in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1988 (Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur; 18), ISBN 3-598-07544-8, S. 109–112.&lt;br /&gt;
* [[Michael Brocke]], [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.), bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner, Teil 1: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band, Saur, München 2004, ISBN 3-598-24871-7, S. 151 f.&lt;br /&gt;
* Lara Theobalt: &amp;#039;&amp;#039;Rabbiner Hirsch Aub.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernhard Purin]], Lara Theobalt, Lilian Harlander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2024 (Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum München vom 15. Mai 2024 bis 2. März 2025), ISBN 978-3-95565-643-0, S. 66f. [mit Porträt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130555665}}&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/bhr?id=67 Aub, Hirsch], Eintrag in BHR Biographisches Portal der Rabbiner&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishencyclopedia.com/articles/2102-aub-hirsch Aub, Hirsch]. JewishEncyclopaedia.com&lt;br /&gt;
* [https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=IE3679517 &amp;quot;Rede bey der Einweihungs-Feyer der Synagoge in München am 21 April 1826&amp;quot; von Hirsch Aub], digitalisiertes Buch in der Bibliothek des [[Leo Baeck Institut]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130555665|LCCN=no2007096081|VIAF=23250258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aub, Hirsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Baiersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aub, Hirsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baiersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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