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	<title>Hirsauer Reform - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:08:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirsauer_Reform&amp;diff=1496976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rorinlacha: /* Entwicklung */</title>
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		<updated>2025-03-09T08:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirsauer Reform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kloster|monastische]] Reformbewegung des 11. und 12. Jahrhunderts. Sie führte zentrale Elemente der [[Cluniazensische Reform|Reform von Cluny]] im deutschsprachigen Raum ein, unterschied sich aber von dieser insbesondere in der Organisationsform.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Hirsau.jpg|miniatur|Wilhelm von Hirsau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Reform von Cluny und den [[Reformpapsttum|Gregorianischen Reformen]] entstanden auch im Gebiet des heutigen Deutschlands Reformbestrebungen. Diese gingen von [[Siegburger Reform|Siegburg]], [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|St. Blasien]] und dem [[Kloster Hirsau]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirsau war in einem längeren Gründungsprozess zwischen 1049 und 1054 auf Anweisung von Papst [[Leo IX.]] wieder gegründet worden. Die ersten Mönche kamen aus dem [[Kloster Einsiedeln]] und brachten von dort Ideen der [[Klosterreform von Gorze|Reformen von Gorze]] mit. Unter [[Wilhelm von Hirsau|Abt Wilhelm]], von 1071 bis gestorben 1091, wurde Hirsau selbst zum Reformkloster. Von dort ausgehend wurden insbesondere die schwäbischen Klöster reformiert. Die Ausstrahlung reichte teilweise weit darüber hinaus etwa bis nach Hessen, zum [[Benediktinerabtei Neustadt am Main]], nach [[Bamberg]], [[Magdeburg]] und [[Corvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Ziel Wilhelms war es, die Freiheit des Klosters gegenüber dem [[Eigenkirche|Eigenklosterrecht]] der [[Grafen von Calw]] durchzusetzen. Es gelang, 1075 in dem [[Hirsauer Formular]] die freie Wahl der Äbte durchzusetzen. Die Übergabe des Abtstabes sollte allein durch den [[Konvent (Kloster)|Konvent]] erfolgen. Die [[Weihesakrament|Weihe]] konnte aufgrund der offenen Formulierung im Hirsauer Formular praktisch von jedem berufenen Bischof durchgeführt werden. Dies stand im klaren Gegensatz zum Kirchenrecht, das dieses Vorrecht dem [[Diözesanbischof]] zusichert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Jakobs]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hirsauer. Ihre Ausbreitung und Rechtsstellung im Zeitalter des Investiturstreites.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1961, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsätzlich erlangte Wilhelm&amp;lt;!-- siehe Disk --&amp;gt; auch die freie Wahl des [[Vogt#Kirchenvögte|Vogt]]es, musste aber anerkennen, dass dieser stets aus der Familie der Stifter kommen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später wandte sich Wilhelm von der Richtung um Gorze ab und dem Kreis um Cluny zu. Unter der Vermittlung [[Ulrich von Zell|Ulrichs von Zell]], eines Vertrauten von Abt Wilhelm, wurden die [[Consuetudines Hirsaugienses|Constitutiones Hirsaugienses]] verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Reimann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitutionen des Abtes Wilhelm von Hirsau: Bemerkungen zur Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Schreiner (Historiker)|Klaus Schreiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hirsau St. Peter und Paul 1091–1991.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Stuttgart 1991, S. 101–108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese fußten teilweise auf Empfehlungen von [[Hugo von Cluny]] für Hirsau.&amp;lt;ref&amp;gt; Burkhardt Tutsch: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Rezeptionsgeschichte der Consuetudines Ulrichs von Cluny.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; In denen übernahm das Kloster die strenge Lebensweise Clunys. Streng geregelt waren der Tagesablauf, die Liturgie sowie die Organisation der Klostergemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hirsau aus wurden etwa 120 Klöster reformiert. Im Unterschied zur Gemeinschaft von Cluny fehlte die Zentralisierung der Bewegung. Diese war lediglich durch die gemeinsamen Konstitutionen, durch [[Gebetsverbrüderung]]en und Totengedenken verbunden. Die von Hirsau abhängigen Abteien waren also nicht im selben Maße rechtlich an Hirsau gebunden, wie die cluniacensischen Klöster an Cluny. Das [[Benediktineroblate|Oblatenwesen]], das heißt, die Annahme von Kindern zur Hinführung auf das [[Ordensgelübde]], wie es auch noch in Cluny üblich war, wurde abgelehnt. Stattdessen wurde die Aufnahme von Laienbrüdern („[[Konverse|Conversi]]“) charakteristisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Schreiner: &amp;#039;&amp;#039;Hirsau und die Hirsauer Reform: Spiritualität, Lebensform und Sozialprofil einer benediktinischen Erneuerungsbewegung im 11. und 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Schreiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hirsau St. Peter und Paul 1091–1991.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Stuttgart 1991, S. 59–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies unterschied die Hirsauer Richtung von der Siegburger Reform oder von Gorze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der ursprünglichen Absicht wurden nicht die Rechte der Bischöfe und Vögte zurückgedrängt. Dies führte zur Unterstützung der Bewegung durch den Adel, der etwa das liturgische Gebetsgedenken der Mönche positiv wertete. Politisch übte die Hirsauer Reform Einfluss dadurch aus, dass sie ganz auf Seiten des Reformpapsttums stand. Sie nahm im [[Investiturstreit]] eindeutig Partei für [[Gregor VII.]] gegen [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 12. Jahrhundert verlor die Hirsauer Reform dann aber schon an Durchsetzungskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Suso Frank]]: &amp;#039;&amp;#039;Hirsau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, Berlin 1993, S. 388–390.&lt;br /&gt;
* [[Edeltraud Klueting]]: &amp;#039;&amp;#039;Monasteria semper reformanda. Kloster- und Ordensreformen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historia profana et ecclesiastica. Geschichte und Kirchengeschichte zwischen Mittelalter und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12). Lit, Münster u. a. 2005, ISBN 3-8258-7415-X, S. 24f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterreform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinisches Ordenswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenreform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Hirsau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rorinlacha</name></author>
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