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	<title>Hirsau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:14:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hirsau&amp;diff=18981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Felix König: /* Geschichte */ Linkkorrektur</title>
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		<updated>2026-01-25T01:22:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Linkkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Hirsau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Calw&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Calw-Hirsau.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 48.7380&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 08.7328&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 327 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1660&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         = Calw-Hirsau&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 75365&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 07051&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirsau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1975 eine eigenständige Gemeinde, ist seither ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Calw]] im nördlichen [[Schwarzwald]]. Hirsau hat 2191 Einwohner und ist überwiegend touristisch geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der [[württemberg]]ische Luftkurort liegt im Nordschwarzwald, etwa zwei Kilometer nördlich der Kernstadt Calw im tief eingeschnittenen [[Nagold (Fluss)|Nagoldtal]] (zwischen 330 m bei St. Aurelius, 560 m bei der Landesklinik). Im Hirsauer Kurpark mündet der [[Tälesbach (Nagold)|Tälesbach]], der durch ein Seitental östlich des Calwer Stadtteils fließt. Auf der gegenüberliegenden, westlichen Nagoldtalseite befindet sich das Seitental des Schweinbachs, der ebenfalls in Hirsau in die Nagold mündet. Nördlich von Hirsau befindet sich die [[Bruderhöhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirsau Kloster von Sueden.jpeg|mini|links|Hirsau nach der Zerstörung im Jahr 1692: Gesamtansicht von Süden. Im Vordergrund rechts das Aureliuskloster, auf der Anhöhe links das Peterskloster (Aquarell)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss hirsau.jpeg|mini|Schloss Hirsau, Ruinen, 1692]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirsau-1907.jpg|mini|Hirsau 1907]]&lt;br /&gt;
Die wesentliche Rolle für die Geschichte des Ortes Hirsau spielte das [[Kloster Hirsau]], an dem sich der gleichnamige Ort bildete. Oberhalb des Flusses [[Nagold (Fluss)|Nagold]] entstanden 1082 bis 1091 das damals größte deutsche Kloster und der größte [[Romanik|romanische]] Kirchenbau Deutschlands, eine dreischiffige, fast 100 Meter lange [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit zwei Westtürmen, die um 1120 fertiggestellt wurden. Das Kloster war der wichtigste deutsche Stützpunkt der [[Cluniazensische Reform|klösterlichen Erneuerungsbewegung]], die im Mittelalter von der französischen [[Abtei Cluny]] ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556 wurde das Kloster nach der [[Reformation]] eine evangelische [[Klosterschule]]. [[Württemberg]]s Herzöge ließen zudem 1586–1592 ein dreiflügeliges [[Renaissance]]-Schloss auf dem Klostergelände errichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lenk Hirsau Mélac.jpg|mini|links|Der französische General [[Ezéchiel de Mélac|Mélac]] mit Brandfackel, Brückenfigur von [[Peter Lenk]]|169x169px]]&lt;br /&gt;
1692 wurden im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] die mächtige Klosterkirche, die Klosterschule und das Schloss von französischen Truppen unter dem Kommando von General Mélac in Brand gesteckt und damit zerstört. Danach wurden die Steine der Ruinen als Material für andere Gebäude genutzt. Diese weitergehende Zerstörung wurde erst 1808 durch ein Dekret des [[Königreich Württemberg|Königs von Württemberg]] beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Klosters Hirsau wurde bis 1807 vom Klosteramt Hirsau verwaltet, das dann mit dem [[Oberamt Calw]] vereinigt wurde. 1830 wurde eine eigenständige Gemeinde Hirsau innerhalb des Oberamts Calw gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Calw Hirsau - Am Tälesbach - Bahnhof Hirsau 04 ies.jpg|mini|Haltepunkt Hirsau mit ehemaligem Bahnhofsgebäude (heute Privatbesitz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirsau Kloster.jpg|mini|220x220px|Nach der Wirklichkeit angefertigte Bleistiftskizzen vom 7. Mai 1919: Eulenturm und Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
1874 erfolgte der Anschluss an die [[Nagoldtalbahn]], der dem Ort Anbindungen in Richtung [[Pforzheim]] und [[Horb am Neckar|Horb]] bescherte, außerdem konnte man ab Calw, eine Station südlich von Hirsau, mit der [[Schwarzwaldbahn (Württemberg)|Württembergischen Schwarzwaldbahn]] Richtung [[Stuttgart]] fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde St.&amp;amp;nbsp;Aurelius nach [[Restaurierung]]sarbeiten als katholische Gemeindekirche neu geweiht. St. Aurelius war das zweite und ältere Kloster in Hirsau, dessen Ursprünge auf den Beginn des 9. Jahrhunderts zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 begann die Erschließung der westlichen Anhöhe für den Bau der &amp;#039;&amp;#039;Landesklinik Nordschwarzwald&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Klinikum Nordschwarzwald]]. Die Einrichtung nahm ihren Betrieb 1975 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gemeindereform in Baden-Württemberg|Gemeindereform]] wurde die Gemeinde Hirsau zum 1. Januar 1975 mit der Stadt Calw zur &amp;#039;&amp;#039;Stadt Calw-Hirsau&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. Doch bereits mit Wirkung vom 1. Januar 1976 wurde die neue Stadt in &amp;#039;&amp;#039;Stadt Calw&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=488f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirsaubrücke.jpg|mini|Brückenfiguren von Peter Lenk und Ruinen in Hirsau|338x338px]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Hirsau]]&lt;br /&gt;
* Ruine Kloster St. Peter und Paul mit Kreuzgang&lt;br /&gt;
* Ruine des Jagdschlosses&lt;br /&gt;
* St. Aurelius-Kirche (rechts der Nagold)&lt;br /&gt;
* Brückenfiguren von [[Peter Lenk]] an der B 463: Melac, Abt Wilhelm und eine Rockerbraut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Es gibt einen Kurpark mit Kursaal als Veranstaltungsort sowie einen Minigolfplatz. Im Ortskern befindet sich das alte Rathaus, in dem die Verwaltung des Ortsteils, eine Leihbücherei und die Freiwillige Feuerwehr Calw, Abteilung Hirsau untergebracht sind. Unweit des Klosters existiert seit 1970 ein [[Wildgehege Calw|dreieinhalb Hektar großes Wildgehege für Rothirsche]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirsau hat zwei Sportvereine. Der VfR Hirsau ist ein Fußballverein mit einem größeren Sportplatz. Der TSV Hirsau bietet unter anderem Handball, Tennis, Tischtennis und Turnen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirsau hat eine Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhenlage Richtung [[Oberreichenbach]] liegt das [[Zentrum für Psychiatrie Calw – Klinikum Nordschwarzwald]].&lt;br /&gt;
[[Datei:LützenhardterHof SW.jpg|mini|Ehemalige [[Staatsdomäne]] &amp;#039;&amp;#039;Lützenhardter Hof&amp;#039;&amp;#039;, jetzt Teil des Klinikums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
* Die evangelischen Christen in Hirsau bilden eine [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|evangelische Kirchengemeinde]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsHirsau&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gemeinde.hirsau.elk-wue.de/ Website der Kirchengemeinde Hirsau]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Kirchenbezirk Calw-Nagold]] mit Gottesdiensten in der Marienkapelle des ehemaligen Klosterareals. Diese blieb als einziges Gebäude beim großen Klosterbrand von 1692 unversehrt. Wenig später wurde dieses Schmuckstück spätgotischer Architektur evangelische Gemeindekirche. Im Obergeschoss hatte sich die Klosterbibliothek befunden. 1888–1892 überarbeitete der württembergische Oberbaurat [[Karl von Sauter]] die Marienkapelle im [[Neugotik|neugotischen Stil]]. Westwerk, Netzgewölbe und Farbgebung stammen aus dieser Zeit, auch Reste der damaligen Farbverglasung sind im Portal-Tympanon erhalten. Der Glaskünstler [[Wolf-Dieter Kohler]] schuf 1970 die drei Chorfenster (links: Geburt und Passion Christi; rechts: Auferstehung und Himmelfahrt; Mitte: der in den Himmel erhöhte, richtende und kommende Herr). Das Chor-Nordfenster von ungefähr 1920 zum Gefallenen-Gedenken 1914/18 hat die Stuttgarter Künstlerin [[Käte Schaller-Härlin]] entworfen, die 1917 ihren kurz zuvor geheirateten Ehemann im Krieg verloren hatte.&lt;br /&gt;
* Die katholischen Christen gehören zur Seelsorgeeinheit Calw-Bad Liebenzell mit Gottesdiensten in der [[Aureliuskirche (Hirsau)|Aureliuskirche]].&lt;br /&gt;
* In der Nähe des Bahnhofs unterhält die [[Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion|Türkisch-Islamische Union]] (Ditib) eine [[Moschee]].&lt;br /&gt;
* In Hirsau sind zudem zwei überörtliche Freikirchen ansässig, die [[Freikirchlicher Bund der Gemeinde Gottes|Gemeinde Gottes]] und die Immanuel-Gemeinde Calw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Greiner]] (1882–1971), deutscher Heimatforscher aus Hirsau&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hitler]] (1889–1945), deutscher [[Reichskanzler]] (siehe hierzu [[Adolf Hitler als Ehrenbürger]] aberkannt !) &lt;br /&gt;
* Carl Römer (1865–1934), Arzt, Sanitätsrat und Leiter vom Sanatorium Hirsau für innere und Nervenkranke in Hirsau, Vorgänger von Helmuth Römer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Heilbäder und Kurorte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. CXXVI.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Eberhard Weißmann]] (1677–1747), evangelischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Andrea Tippel]] (1945–2012), Zeichnerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Hirsau in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* Abt [[Wilhelm von Hirsau]], (um 1030–1091)&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Hirsau]], (um 1070–1150)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Calw |Titel=Hirschau |Wikisource=Kapitel B 15 |Seite=222–248}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom. Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V., Bd. 52, Aschaffenburg 2004, ISBN 3-87965-098-5.&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Kottmann]], Helmut Schloß: &amp;#039;&amp;#039;Hirsau im Schwarzwald.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 1994, (ohne ISBN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://www.calw.de/orte/hirsau-d9ec8db5cc Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Calw}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4025041-6|LCCN=n/92/27589|VIAF=133834016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Calw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Calw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Nagold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Felix König</name></author>
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