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	<title>Hirnstetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=48/58/13/N|EW=11/17/26/E|type=city|pop=178|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirnstetten im Landkreis Eichstätt.jpg|miniatur|Hirnstetten, von Pfahldorf aus kommend]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirnstetten im Landkreis Eichstätt Kirche.jpg|miniatur|Die Kirche mit dem charakteristischen Treppengiebel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirnstetten im Landkreis Eichstätt Kircheninneres.jpg|miniatur|Barockausstattung der Kirche in Hirnstetten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirnstetten im Landkreis Eichstätt Kirche Stuckkanzel.jpg|miniatur|Stuckkanzel von Franz Xaver Horneis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirnstetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Kipfenberg]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]]. Der Ortsteil hatte im Januar 2024 190 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kipfenberg.de/zahlen/ |titel=Kipfenberg in Zahlen |werk=Markt Kipfenberg |abruf=2024-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] im [[Naturpark Altmühltal]] liegt inmitten einer [[Rodung]]sinsel auf der [[Fränkische Alb|Jurahochfläche]] nordwestlich von Kipfenberg auf ca. 530 Meter [[Meereshöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Von der Jura-Hochstraße [[Eichstätt]]–[[Kinding]] biegt man bei [[Pfahldorf]] in das drei Kilometer entfernte Dorf ab, das man auf der [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2236|Staatsstraße 2236]] erreicht. Diese führt weiter über [[Altdorf (Titting)|Altdorf]] und [[Emsing]] nach [[Greding]]. In Hirnstetten zweigt eine Straße nach dem [[Pollenfeld]]er Gemeindeteil Götzelshard ab. Weitere Straßen führen vom Dorf aus nach den Kindinger Gemeindeteilen Furthof mit der Furthöhle am Hang des [[Anlauter]]tales und [[Schafhausen (Kinding)|Schafhausen]] im Anlautertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Südwestlich von Hirnstetten sind [[Hügelgrab|Grabhügel]] aus der [[Bronzezeit]] nachgewiesen. Bei einem Brunnenaushub im Ort wurde ein [[Eiszeitalter|eiszeitlicher]] Hammerkopf aus [[Granit]] gefunden. Das Dorf liegt an der [[Römerstraße]] [[Erkertshofen]]–[[Böhming]]. Nördlich führt der ehemalige [[Römisches Reich|römische]] Grenzwall „[[Obergermanisch-Raetischer Limes]]“ vorbei, der bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. hinein Bestand hatte und sich nordwestlich von Hirnstetten noch in Flur und Wald mit dem Wachtposten 14/70 abzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals ist Hirnstetten um 1150 erwähnt, als ein Ortsadeliger namens Odelrich von Herswinesteten (= Stätte an der Hirschweide) im Traditionsbuch der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] genannt wird. Seit Ende des 12. Jahrhunderts hatte das [[Augustinerorden|Augustiner]]-[[Kanoniker|Chorherren]]-[[Kloster Rebdorf]] Besitz in Hirnstetten. In der Auseinandersetzung um die „[[Grafen von Grögling-Hirschberg |Hirschberger Erbschaft]]“ wurde „Hirweinsteten“ 1305 dem [[Hochstift Eichstätt]] zugesprochen. Dort verblieb es bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] Anfang des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt]] wurde mindestens eine Frau aus Hirnstetten als vermeintliche Hexe angeklagt und 1629 zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend von Hirnstetten war aufgrund von reichem Erzvorkommen bedeutend für das fürstbischöfliche [[Metallurgie|Eisenverhüttungswerk]] [[Obereichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus neuerer Zeit ist die [[Flurbereinigung]] von 1956 zu erwähnen. Am 1. Januar 1972 kam der Ort im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] zum Markt Kipfenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein halbes Jahr später wechselte der Landkreis Eichstätt von [[Mittelfranken]] nach [[Oberbayern]]. Die Einwohnerzahl betrug 2007 176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das landwirtschaftlich orientierte Hirnstetten verfügt über einen Gastronomiebetrieb an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filialkirche St. Leonhard ==&lt;br /&gt;
Die katholische Ortskirche ist eine [[Filialkirche]] von Altdorf, wird aber seit 1969 vom Pfarrer von Pfahldorf mitversorgt. 2007 zählte man im Dorf 168 Katholiken. Während der von einem [[Satteldach]] mit [[Treppengiebel]]n abgeschlossene viereckige Kirchturm noch aus der [[Gotik|Spätgotik]] stammt, ist das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], wie eine Inschrift über dem Portal zeigt, ein Bau der [[Barock|Barockzeit]]. Es wurde 1743 nach Plänen des fürstbischöflichen Eichstätter Hofbaudirektors [[Gabriel de Gabrieli]] durch den [[Pollenfeld]]er Maurer Joseph Leitner errichtet und am 6. Juni 1746 durch den Eichstätter Weihbischof Johann Gotfried Groß [[Konsekration|konsekriert]]. Die [[Stuck|Stuckaturen]] und die [[polygon]]e Stuck[[kanzel]] mit geschweiftem Korpus mit [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelistenbildern]] stammen wahrscheinlich von [[Franz Xaver Horneis]], die bis 1955 übertünchten Deckengemälde sind wohl im 19. Jahrhundert entstanden. Der viersäulige [[Hochaltar]] mit geschweiftem Aufzug, den eine Engelsglorie schmückt, ist frühes [[Rokoko]] aus der Zeit des Neubaus; das Altarbild zeigt den Kirchenpatron als Befreier von Gefangenen, geschaffen von dem Eichstätter Maler [[Dominikus Murmann]]. Über den Seitentüren sind spätgotische Plastiken einer [[Marienbildnis|Madonna]] mit Apfel haltendem Jesuskind und eines Heiligen Abtes mit Buch zu finden. Der Kreuzweg wurde um 1766 gemalt. Die beiden zweisäuligen Barock-Seitenaltäre sind in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden. Das Altarbild des linken Seitenaltars zeigt Joachim und Anna mit einem jugendlichen Jesus, das des rechten den hl. Stefanus, Steine im Gewand tragend, gemalt von einem gewissen Gerhäuser 1838. Um 1870 kam eine [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmayer-Orgel]] in die Kirche. Das Langhausdecken[[fresko]] „Marienkrönung“ kann laut dem Kunsthistoriker Hans Christian Ries dem Münchner Kunstmaler des [[Neobarock|Neubarock]] [[Josef Wittmann]] zugeschrieben werden. In den 1970er Jahren wurde die [[Empore]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;nausbuchtung entfernt und 1996 ein neuer Taufstein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 bis 2014 wurde die Kirche außen und innen gründlich renoviert. Hierbei wurde ein in den 1920er Jahren im [[Chor (Architektur)|Chorraum]] abgebrochenes Deckengemälde mit den [[Emmaus]]-Jüngern wieder hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichstätter  Kurier vom 6. November 2014, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht in dem Ortsteil die Wegkapelle im &amp;#039;&amp;#039;Kohlschlag&amp;#039;&amp;#039;, am Weg zum Furthof, errichtet im 18./19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Kipfenberg#Hirnstetten|Liste der Baudenkmäler in Hirnstetten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
In Hirnstetten wirken als Vereine seit 1895 die [[Freiwillige Feuerwehr]] (2005/06 Neubau des [[Feuerwehrhaus]]es), seit 1934 der Obst- und Gartenbauverein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://mobil.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Fuer-jeden-Neubuerger-ein-Baum;art575,2129952 |text=Für jeden Neubürger ein Baum |archivebot=2018-04-15 00:04:42 InternetArchiveBot}}, [[Donaukurier]], 8. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seit 1974 der Mädchen- und Burschenverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Sage nach soll in einem der bronzezeitlichen Hügel von Hirnstetten König Etzel des [[Nibelungenlied]]es ([[Hunnen]]könig [[Attila]], 434–453 n. Chr.) in einem goldenen Sarg bestattet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Er folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Limeswanderweg (Naturpark Altmühltal)|Limeswanderweg]] streift den nördlichen Ortsrand von Hirnstetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Stufler]], Jesuit und [[Neuscholastik]]er, wurde am 3. Februar 1865 in Hirnstetten geboren († 28. August 1952 in [[Sankt Andrä (Kärnten)|St. Andrä]] im Lavanttal/Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler von Bayern]]. Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, München 1928, Nachdruck 1982, S. 124–127, siehe [http://books.google.com/books?id=5FttWoBc3j4C&amp;amp;pg=RA1-PA124&amp;amp;lpg=RA1-PA124&amp;amp;dq=Kunstdenkm%C3%A4ler+Hirnstetten&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=-EsAwu6W0J&amp;amp;sig=TEqAMpLDE7QBHCrbBaVZupvLOt8&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ca-oSseyGMzdsgaG8tDtBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=Kunstdenkm%C3%A4ler%20Hirnstetten&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* Hans Baier und andere (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt 1973: Stadt- und Kreissparkasse, S. 188f. (mit Bibliographie)&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629115616/http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/stufler_j_b.shtml |autor=[[Karl Hausberger]]|artikel=STUFLER, Johann Baptist|band=11|spalten=119-120}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das 250. Kirchenjubiläum gefeiert&amp;#039;&amp;#039;. In: Eichstätter Kurier vom 26. Juni 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirnstetten ein Dorf und seine Häuser.&amp;#039;&amp;#039; O.&amp;amp;nbsp;O. [1995]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 250 Jahre St. Leonhard Hirnstetten 1746 [-] 1996&amp;#039;&amp;#039;. O.&amp;amp;nbsp;O.; o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerns-mitte.de/index.php?pageid=17&amp;amp;zv=3&amp;amp;id=8 Hirnstetten auf der Website von Kipfenberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.hirnstetten.de/cwiki/cwiki.php Webseite über Hirnstetten]&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalprojekt.org/2008/hirnstetten_wk1u2_bay.htm Weltkriegsgefallene von Hirnstetten]&lt;br /&gt;
* [http://www.landkreis-eichstaett.de/medienzentrum/763.htm Fotos von Hirnstetten]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Hirnstetten|val=5502|zugriff=2021-01-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kipfenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirnstetten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kipfenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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