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	<title>Hirnbiopsie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:31:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirnbiopsie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird zur Diagnostik noch unklarer Hirn[[läsion]]en eine Probe des [[Gehirn]]s entnommen, um diese weiter untersuchen zu können. Vor allem bei zunehmend symptomatischen Läsionen, die sich auch in der [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|Bildgebung]] ausbreiten, hat die Hirnbiopsie einen großen Stellenwert. Durch neue Methoden wie [[Stereotaktische Hirnoperation|Stereotaxie]], [[Neuronavigation]], [[multimodale Bildfusion]], [[Magnetresonanztomographie|MRT-]] und [[Positronen-Emissions-Tomographie|PET]]-Diagnostik sind die Verfahren heute sehr treffsicher und tragen wesentlich zur Diagnostik bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig erfolgt die Diagnose primärer [[Hirntumor]]en über eine [[Biopsie]], vor allem wenn eine [[Resektion]] kontraindiziert ist (z.&amp;amp;nbsp;B. Lage des Tumors, Alter). Die genaue Diagnose ist aber trotzdem von hohem Stellenwert, um die weitere [[Therapie]] zu planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Anwendung ==&lt;br /&gt;
Durch die Hirnbiopsie können nicht nur bisher unklare Hirnläsionen genauer untersucht werden. In der Bildgebung können heute nicht nur die strukturelle Morphologie mittels CT und MRT, sondern auch der [[Stoffwechsel|Metabolismus]] mittels PET untersucht werden. Die Magnetresonanzspektroskopie hilft bei der Differenzierung von Entzündungen/Entmarkungen und Tumoren. Wenn der klinische Verlauf schnell voranschreitet, weswegen die Verlaufsbeobachtung nicht in Frage kommt und wenn der [[Patient]] bioptiert werden kann und will, kann die stereotaktische Entnahme von Gewebeproben erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indikationen von Hirnbiopsien sind:&lt;br /&gt;
* Abklärung von Hirntumoren,&lt;br /&gt;
* Diagnosesicherung eines primären [[ZNS-Lymphom]] ([[Goldstandard (Verfahren)|Goldstandard]]) und&lt;br /&gt;
* Diagnostik entzündlicher Läsionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik und Ablauf ==&lt;br /&gt;
Vorbereitend muss eine ausführliche Bildgebung erfolgen, um die Lokalisation der Läsion zu präzisieren. Dann wird in Lokalanästhesie oder in Allgemeinanästhesie ein stereotaktischer Rahmen mit Schrauben an die Schädeldecke angebracht. Danach erfolgen mit dem Rahmen weitere bildgebende Verfahren (CCT mit [[Kontrastmittel]]) unter stereotaktischen Bedingungen. Aus diesen Bildern wird mittels eines Computersystems eine OP-Planung durchgeführt, bei der verschiedenste verwendete bildgebende Verfahren fusioniert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine genaue Zielpunkt-/Trajektplanung durchgeführt, um mit der Nadel nicht nur die Läsion zu erreichen, sondern auch so wenig wie möglich gesundes Hirngewebe zu schädigen. Bei der Operation wird der Patient mit dem Rahmen am [[Operationstisch]] fixiert, die Kopfhaut wird desinfiziert und steril abgedeckt. Dann erfolgt ein kleiner Hautschnitt und ein Loch wird durch den Schädelknochen gebohrt. Im Anschluss daran wird die Hohlnadel mittels Zielbügel bis zum Läsionsbeginn vorgeschoben. Je nach Läsion entnimmt man ein Bioptat oder auch mehrere Bioptate. Durch intraoperative Schnelldiagnostik kann die Treffsicherheit noch erhöht werden, weil dann bei falscher Lage noch weitere Bioptate entnommen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* K. Rössler: &amp;#039;&amp;#039;State of the Art – Hirnbiopsie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;J Neurol Neurochir Psychiatr.&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 6(3), S. 11–15; [https://www.kup.at/kup/pdf/5347.pdf kup.at] (PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurochirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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