<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hippolyte_Bernheim</id>
	<title>Hippolyte Bernheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hippolyte_Bernheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hippolyte_Bernheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:10:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hippolyte_Bernheim&amp;diff=593144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luckyprof: Link eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hippolyte_Bernheim&amp;diff=593144&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-27T08:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:H Bernheim.JPG|mini|Hippolyte Bernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hippolyte Marie Bernheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1840]] in [[Mülhausen|Mulhouse]]/[[Elsass]]; † [[2. Februar]] [[1919]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] Internist, [[Psychiater]], [[Neurologe]] und Hypnoseforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Bernheim studierte an der [[Universität Straßburg]], wo er 1867 als Doktor der [[Medizin]] graduierte. Im selben Jahr wurde er Lektor an der Universität und etablierte sich in der Stadt als Psychiater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1871 nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] Straßburg an Deutschland fiel, zog Bernheim wieder nach Nancy, an deren [[Universität Nancy|Universität]] er 1879 Professor für [[Innere Medizin]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die medizinische Fakultät um 1880 das Fach [[Hypnose]] aufnahm, zeigte Bernheim sich davon begeistert und wurde bald einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet. 1882 übernahm Bernheim die von dem „ärztlichen Magnetiseur“ [[Ambroise-Auguste Liébeault]] (1823–1904)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans H. Walser|Hans Huldrych Walser]]: &amp;#039;&amp;#039;Ambroise-Auguste Liébeault (1823–1904), der Begründer der „École hypnologique de Nancy“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesnerus.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 1960, S. 145–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte Methode der „Suggestion“ in die &amp;#039;&amp;#039;Schule von Nancy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Liébeault, Ambroise-Auguste.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 852.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu diesem Zeitpunkt war die Hypnose hauptsächlich als [[Show]]effekt genutzt worden. Bernheim widersprach der damals verbreiteten These, nur [[Hysterie|Hysteriker]] könnten hypnotisiert werden. Vielmehr war er der Meinung, die Hypnose wäre ein normales, un[[pathologisch]]es Phänomen, das als psychische Reaktion auf [[Suggestion]]en einträte und nicht, wie damals oft vermutet wurde, von [[Magnet]]en und [[Metall]]en beeinflusst werden konnte. Die von ihm 1884 formulierte Suggestionslehre löste ältere Hypnose- bzw. [[Somnambulismus]]-Konzepte des [[Mesmerismus]], des [[animalischer Magnetismus|animalischen Magnetismus]] und der Od-Lehre [[Karl von Reichenbach|Reichenbachs]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1889 besuchte der Wiener Arzt [[Sigmund Freud]] Bernheim und ließ sich über dessen Experimente mit der sogenannten „posthypnotischen Suggestion“ informieren. Aus Bernheims Versuchsergebnissen folgerte Freud, dass es ein [[Das Unbewusste|Unbewusstes]] geben müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Professur an der medizinischen Fakultät von Nancy (1910–1919) vertrat Bernheim die Ansicht, das Unterbewusstsein sei die Brücke zwischen Arzt und Patient, wenn der Patient sich [[Krankheit]]en nur einbilde. So berichtet er in seiner &amp;#039;&amp;#039;Suggestiven Therapeutik&amp;#039;&amp;#039; unter anderem von einem Fall von Zungen[[lähmung]], die er vollständig heilte, indem er dem Patienten von einem neuen, völlig sicher heilenden Gerät erzählte und dann einen sofortigen Erfolg erzielte, als er ihm ein – vom Patienten nicht als solches erkanntes – [[Fieberthermometer]] in den Mund steckte. In einem anderen Fall verabreichte er einer Patientin, die nicht mehr in der Lage war zu sprechen, vor der versammelten Studentenschaft einige leichte [[Elektrischer Strom|Strom]]stöße am [[Kehlkopf]], die keinerlei medizinische Wirkung hätten haben dürfen – was der Patientin aber nicht bekannt war. Auch sie war auf der Stelle geheilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 wurde Bernheim Präsident des „Internationalen Vereins für Medizinische Psychologie und Psychotherapie“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Bernheim, Hippolyte Marie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang U. Eckart]], [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Springer, Heidelberg 2006, S. 43 f., [[doi:10.1007/978-3-540-29585-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Typhusfieber im allgemeinen&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lektion der klinischen Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Suggestion im Zustand der Hypnose und im Zustand des Bewußtseins&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De la suggestion et de ses applications à la thérapeutique.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1886.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Über die Suggestion und ihre Anwendung in der Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1887.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Suggestion und ihre Heilwirkung.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von S. Freud, Leipzig/Wien 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hypnotisme, suggestion, psychothérapie. Études nouvelles.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1891.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Neue Studien über Hypnotismus, Suggestion und Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von S. Freud, Leipzig/Wien 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Guillemain, Hervé: &amp;#039;&amp;#039;[[Couéismus|La méthode Coué]]: histoire d’une pratique de guérison au XXe siècle.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Seuil, 2010.&lt;br /&gt;
* Sabine Kleine: &amp;#039;&amp;#039;Der Rapport zwischen tierischem Magnetismus und Hypnotismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1995, S. 299–330; hier: S. 316 f.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Siefert]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernheim, Hippolyte Marie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126790795}}&lt;br /&gt;
* {{BibNatFrance|ID=12439529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126790795|LCCN=n/79/125171|VIAF=73946113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernheim, Hippolyte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Nancy)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernheim, Hippolyte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bernheim, Hippolyte Marie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Psychiater, Neurologe und Hypnologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülhausen|Mulhouse]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luckyprof</name></author>
	</entry>
</feed>