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	<title>Hinterradschwinge (Motorrad) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:16:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hinterradschwinge_(Motorrad)&amp;diff=914577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rentenbezieher: Wikilink vereinfacht.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hinterradschwinge_(Motorrad)&amp;diff=914577&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-27T08:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink vereinfacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NSU Supermax, Bj. 1957, Hinterradschwinge (2011-09-24 Mayen).JPG|mini|hochkant=1.2|Hinterradschwinge der NSU Supermax]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinterradschwinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Hinterradaufhängung an [[Motorrad|Motorräder]]n mit [[Federung (Fahrzeug)|Federung]]. Sie ist am Rahmen in Fahrtrichtung vor dem Rad („gezogen“) drehbar um eine Achse quer zur Fahrtrichtung gelagert und hat im einfachsten Fall die Form eines einzelnen Tragarms, auf dem das Rad gelagert ist (Einarmschwinge). Verbreitet sind gabelförmige Zweiarmschwingen, die das Rad von beiden Seiten halten. Federn und Stoßdämpfer sitzen in der Regel annähernd senkrecht in der Nähe der Radachse. Außerdem gibt es [[Cantileverschwinge]]n („Auslegerschwingen“), die sich an der dann eher liegend angeordneten Feder über einen [[Winkelhebel]] abstützen. Cantileverschwingen werden auch als räumliches [[Fachwerk]] ausgeführt. Sitzt der Motor zusammen mit dem Rad auf der Schwinge, so ist es eine Triebsatzschwinge. Bei moderneren Federungen greift die Feder gelegentlich nicht direkt an der Schwinge an, sondern über ein [[Koppelgetriebe|System aus Hebeln und Schubstangen]], um die Federung beim Einfedern härter zu machen (progressive Federung), zum Beispiel bei Hondas [[Pro-Link]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1930er Jahre waren Motorräder ohne Hinterradschwinge mit [[Motorradrahmen#Starrrahmen|Starrrahmen]] die Regel. In den 1950er Jahren setzte sich die Konstruktion der Hinterradschwinge gegenüber der Ende der 1930er Jahre eingeführten [[Geradewegfederung]] bei nahezu allen Motorrädern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten [[Motorfahrrad|Motorfahrräder]] hatten starre [[Diamantrahmen]] ohne bewegliche Hinterradschwinge. Noch bis in die 1930er Jahre waren ungefederte Hinterräder bei Motorrädern üblich. Erste Exemplare von Motorfahrrädern mit Hinterradschwinge in Cantilever-Bauweise sind hingegen bereits vom österreich-ungarischen Hersteller [[Rösler &amp;amp; Jauernig]] aus dem Jahr 1903 bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Simsa]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Motorradfahrwerke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MOTORRAD.&amp;#039;&amp;#039; 1/78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Serienhersteller einer Hinterradschwinge waren die [[NSU Motorenwerke]], die 1911 beim Modell &amp;#039;&amp;#039;NSU 2 1/2&amp;#039;&amp;#039; den hinteren Teil des Rahmens als Schwinge mit Zentralfeder unter dem Sattel auslegten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schneider: &amp;#039;&amp;#039;NSU im Bild – Motorräder seit 1900.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02063-7, S. 28 und 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 bot [[Indian]] auf Wunsch eine blattgefederte Hinterradschwinge an,&amp;lt;ref&amp;gt;Jerry Hatfield: &amp;#039;&amp;#039;Indian.&amp;#039;&amp;#039; Schrader Verlag 1994 (engl. Indian Motorcycle Buyer’s Guide, 1989), ISBN 3-921796-17-2, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 erschien bei [[DKW]] das [[Lomos Sesselrad]] mit einer gefederten Hinterradschwinge. Die Feder war in einem Teleskoprohr gekapselt. [[Moto Guzzi]] mit der [[Moto Guzzi GT|G.T.]] (1928), [[Vincent (Motorradmarke)|HRD-Vincent]] (1931) und [[Gilera]] (1937)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://2.bp.blogspot.com/-IseQPgwYapc/Um8eTrb0N0I/AAAAAAAAKpI/Y4jZ9_dW5NA/s1600/gilera+1937.JPG Gilera 250] (abgerufen am 22. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Vorreiter bei der Wiedereinführung der Hinterradschwinge beim Motorrad, nachdem man vorher mit steigender Motorleistung wegen der fehlenden Spurstabilität auf die Hinterradschwinge verzichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst verbreitete sich in den 1930er Jahren die [[Geradewegfederung]], die sich in der Nachkriegszeit kurzzeitig durchsetzte, dann jedoch von der Hinterradschwinge abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Vorderräder von Motorrädern nur noch sehr selten an [[Motorradgabel#Bauarten von Schwingen|Schwingen]] aufgehängt werden&amp;amp;nbsp;– aktuell bei der [[Springergabel]] von [[Harley-Davidson]] sowie bei [[Motorradgespann]]en&amp;amp;nbsp;– hat sich die Konstruktion der Hinterradschwinge bei allen Motorrädern durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot; caption=&amp;gt;&lt;br /&gt;
1911 NSU, 3hp 390cc, 60kmh.JPG|[[NSU Motorenwerke|NSU]] (1911) mit Hinter&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;schwinge mit Zentral&amp;amp;shy;feder&lt;br /&gt;
1913 Indian Big Twin 70E.jpg|[[Indian]] (1913) geführte Hinter&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;schwinge mit Blattfeder&lt;br /&gt;
DKW Lomos, Bj. 1923, h. (museum mobile 2013-09-03).JPG|[[Lomos Sesselrad]] (1923): Hinterrad&amp;amp;shy;schwinge mit Teleskopfeder&lt;br /&gt;
GT500Norge01.jpg|[[Moto Guzzi GT]] (1928) Hinterrad&amp;amp;shy;schwinge mit scherenförmigem Reibungs&amp;amp;shy;dämpfer und nicht erkennbaren, fast waage&amp;amp;shy;recht verlaufenden Schrauben&amp;amp;shy;federn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 führte BMW mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Electronic Suspension Adjustment|Electronic Suspension Adjustment (ESA)]]&amp;#039;&amp;#039; eine elektrische Verstellbarkeit für Dämpfercharakteristik und [[Federkonstante|Federrate]] ein. Etwa gleichzeitig wurden auch Luft-Feder-Dämpfer-Federbeine marktüblich, die weder Stahlfedern, noch hydraulische Dämpfer enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Stoffregen: &amp;#039;&amp;#039;Motorradtechnik&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Vieweg, 8. Auflage 2012. ISBN 978-3-8348-1716-7, [[doi:10.1007/978-3-8348-2180-5]]. Seite 332.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauarten ==&lt;br /&gt;
=== Zweiarmschwinge ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;  mode=&amp;quot;Packed&amp;quot; caption=&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahacz do motocykla noBG.jpg|Hinterrad&amp;amp;shy;schwinge&lt;br /&gt;
Xt350 links.png|Yamaha mit Rechteck-Schwinge&lt;br /&gt;
2007-07-22 BMW R 69 S, Bj. 1966 (kl).jpg|BMW R 69 S mit [[Earles-Gabel]] und Hinter&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;schwinge; mit dem nach hinten weisenden Hebel kann die Federhärte für Soziusbetrieb umgestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gezogene Zweiarmschwinge ist die technisch einfachste Lösung. Zweiarmschwingen können aus Rund- oder Ovalrohr sehr leicht gebaut werden. Sie bedingen den Ausbau des Hinterrades nach hinten (dazu hatten Motorräder früher aufklappbare Hinterkotflügel) oder nach unten per Montageständer. Sie vereinen hohe Stabilität mit geringer Masse, was die [[Ungefederte Masse|ungefederten Massen]] gering hält. Mit steigender Motorleistung der Straßenmaschinen zu Beginn der 1970er Jahre wurden die oft knapp dimensionierten Schwingen durch Schwingen aus Rechteckrohr ersetzt, die eine größere Stabilität bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgefedert wird die Schwinge von Schraubendruckfedern, die zwischen den Schwingarmen und hinteren Rahmenpartien – oder einem speziellen Rahmenausleger – angeordnet sind. Selten sind auch Blattfedern, Schraubenzugfedern, [[Drehstabfeder|Drehstäbe]] und Gummielemente als federnde Elemente verwendet worden&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Adolph In: Christian Bartsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Motorradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; S. 182, 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit Kurzem gibt es auch [[Luftfederung|Luftfedern]]. Je nach Konstruktion sind eine bis vier Druckfedern üblich, deren Anordnung nicht symmetrisch sein muss. Zunächst fehlten Schwingungsdämpfer, später wurden einstellbare [[Reibungsdämpfer]] eingeführt, die zwischen Schwinge und Rahmen angebracht waren (vergleiche Moto Guzzi). Sie wurden durch die hydraulischen Dämpfer abgelöst. Beim letzten Entwicklungsschritt sind Feder(n) und Dämpfer zu einer Baugruppe vereinigt: den [[Feder-Dämpfer-Einheit]]en, oft „Federbeine“ genannt.&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1950er Jahre wurde die gezogene Schwinge mit zwei Federbeinen üblich. Das erste deutsche Motorrad, das serienmäßig mit dieser Anordnung gebaut wurde, war eine [[UT Motoren- und Fahrzeugbau|UT]] von 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Adolph In: Christian Bartsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Motorradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Federungseigenschaften der gewichtsmäßigen Belastung anzupassen, sind Verstellungen am Federbein möglich, oder es wird eine Zusatzfeder zugeschaltet; hierzu kann auch der obere (Beispiel: Velocette) oder untere (Norman) Befestigungspunkt der Federbeine verändert werden&amp;lt;ref&amp;gt;Ekkehard Döhring in: H. Trzebiatowsky (Herausgeber) &amp;#039;&amp;#039;Motorräder, Motorroller, Mopeds und ihre Instandhaltung&amp;#039;&amp;#039;. Gießen: Pfanneberg, 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Cantileverschwinge}} Cantilever-Schwinge und Monocross ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;  mode=&amp;quot;Packed&amp;quot; caption=&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cantilever motorcycle.jpg|Cantilever-Federung mit Dreiecksstruktur der Hinterradschwinge ([[Vincent (Motorradmarke)|HRD-Vincent]])&lt;br /&gt;
2006HondaCBR600RR-swingarm.jpg|Pro-Link (Honda)&lt;br /&gt;
Forcellone Hinterradschwinge noBG.jpg|Hinterradschwingen mit Umlenkhebel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Cantilever-Schwinge“ entstand durch die Bezeichnung der Hinterradschwinge für verschiedene Modelle von [[Vincent (Motorradmarke)|HRD-Vincent]], die 1931 als „Dreiecksverband“ konstruiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Roy Bacon: &amp;#039;&amp;#039;British Motorcycles of the 1930s.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 1995., ISBN 1-85648-204-9, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Adolph In: Christian Bartsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Motorradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Systeme verwendeten in Deutschland [[NSU Motorenwerke|NSU]] bei der [[NSU Fox]] und Riedel bei der [[Riedel Imme|Imme R 100]] 1949, ohne jedoch den Begriff „Cantilever“ zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 entwickelte [[Yamaha Motor|Yamaha]] die &amp;#039;&amp;#039;Monocross&amp;#039;&amp;#039;-Federung, eine Hinterradschwinge mit Einfeder-System, die für die [[Motocross-Weltmeisterschaft]] von Weltmeister Håkan Andersson eingesetzt wurde; die Wortmarke &amp;#039;&amp;#039;Monocross&amp;#039;&amp;#039; wurde von Yamaha geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/940925/DE register.dpma.de] Registernummer: 940925 (abgerufen am 17. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.yamaha-motor.eu/designcafe/de/about-design/technology/index.aspx?segment=About%20Design%20-%20Technology&amp;amp;view=article&amp;amp;id=429628 yamaha-motor.eu] &amp;#039;&amp;#039;Yamaha Technologie 1973: Erste Monocross Federung&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 17. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde das System im Rennmotorrad [[Yamaha OW26]], nun unter der Bezeichnung Cantilever-Federung, eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Witt: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder.&amp;#039;&amp;#039; S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Cantilever-Federung trägt der längere Hebelarm das Rad, der kürzere Arm wird durch eine schräg oder annähernd waagerecht liegende Feder (meist mit Schwingungsdämpfer) gegen den Rahmen abgestützt; die Feder liegt oft unter dem Sattel. Für die Cantilever-Federung mit Umlenkhebel und stehendem Federbein wurden im Laufe der Jahre von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Bezeichnungen eingeführt, unter anderem [[Pro-Link]] (Honda), &amp;#039;&amp;#039;Uni Trak&amp;#039;&amp;#039; (Kawasaki), &amp;#039;&amp;#039;Full Floater&amp;#039;&amp;#039; (Suzuki). Der Umlenkhebel macht die Feder beim Einfedern um so härter, je stärker sie zusammengedrückt wird („progressive“ Federwirkung). Das kann – in geringerem Maß – bei einer Cantileverschwinge auch ohne Umlenkhebel und bei der gewöhnlichen Schwinge mit schräg gestelltem Federbein erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einarmschwinge ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Imme R 100 (bearb Sp).jpg|[[Riedel Imme|Imme]]: Der [[Sterngriff]] im Schwingendrehpunkt gehört zum Reibungs&amp;amp;shy;stoßdämpfer&lt;br /&gt;
Imme R100 right rear view.jpg|Imme: Verchromte „zentrale“ Tonnenfeder. Man beachte den in die Schwinge integrierten Auspuff&lt;br /&gt;
BMW R80GS GENUINE.jpg|[[BMW R 80 G/S]]&lt;br /&gt;
BMW R80GS GENUINE 2.jpg|BMW R 80 G/S (Schwingenseite)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einarmschwingen, die das Rad nur einseitig führen, wurden seit den dreißiger Jahren bei [[Automobil]]en und selten auch bei [[Motorrad|Motorrädern]] (zum Beispiel Imme R 100) verwendet. Im Jahr 1980 begann [[BMW-Motorrad|BMW]] mit der [[BMW R 80 G/S]] seine Motorradmodelle mit Einarmschwingen auszustatten, die BMW &amp;#039;&amp;#039;Monolever&amp;#039;&amp;#039; nannte. Das Prinzip wurde bis zur heutigen [[Paralever]]-Schwinge mit Momentabstützung stetig weiterentwickelt. Heutzutage verwenden außer BMW auch andere Motorradhersteller Einarmschwingen, zum Beispiel [[Ducati]], [[Honda]], [[Moto Guzzi]], [[MV Agusta]], [[Triumph Motorcycles|Triumph]] und diverse Kleinserienhersteller. Sie sind in der Regel schwerer oder bei gleichem Gewicht weniger steif als zweiarmige Schwingen, ermöglichen aber einfache und schnelle Radwechsel. An Motorrädern werden sie deshalb gern bei [[Langstreckenrennen]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einarmschwingen ist ein seitlicher Radausbau möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triebsatzschwinge ===&lt;br /&gt;
[[Triebsatzschwinge]]n tragen in einem Gehäuse den [[Motor]], das [[Getriebe]] und den Radantrieb. Liegt der Schwingendrehpunkt – in Fahrtrichtung gesehen – vor dem Motor, wird die Schwinge recht lang, bei dem von Ulrich Pohl konstruierten&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Zeichnung findet sich in der Patentauslegungsschrift DE000M0011434MAZ.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maicomobil]] beträgt die Länge zwischen Drehpunkt und Radachse 67 cm. Eine ähnliche Anordnung ist in zwei Patenten von [[Martin Stolle]] (Patentschriften 757740 und 930616, darin auch einarmig), aber auch schon in dem ab 27. August 1924 geltenden Patent Nr. 417316 von Max Michael vorgesehen. Triebsatzschwingen mit Drehpunkt zwischen Motor und Hinterrad sind weitaus häufiger und werden zur genaueren Unterscheidung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triebsatzwippen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Mit direkt auf der aus dem Getriebe geführten [[Welle (Mechanik)|Welle]] montiertem Rad werden sie häufig bei [[Motorroller]]n eingesetzt. Dort wird die wegen der [[Trägheit]] der größeren ungefederten [[Masse (Physik)|Masse]] schlechtere [[Federung]] zugunsten der kostengünstigen und wartungsfreien Kraftübertragung hingenommen; die Kettenspannung bleibt dabei konstant&amp;lt;ref&amp;gt;Das ist auch beim Motorrad [[Maico|Maico Taifun]] mit „normaler“ Hinterradschwinge der Fall, der Schwingendrehpunkt liegt dabei in der Kettenritzelachse.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ohne dass es besonderer Spannvorrichtungen bedarf. Ein weit verbreiteter Motorroller mit Triebsatzschwinge war die ab 1946 gebaute [[Vespa]]. Motorräder mit Triebsatzschwinge waren die Imme R&amp;amp;nbsp;100 und die ebenfalls von [[Norbert Riedel]] konstruierte [[Victoria (Motorrad)|Victoria]] Swing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombination mit Kardanantrieb ===&lt;br /&gt;
Bei [[Kardanwelle|Kardanantrieb]] des Hinterrades kann die Kardanwelle in einem als [[Rohr (Technik)|Rohr]] ausgebildeten Arm der [[Hinterradschwinge]] laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Bartsch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Motorradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Düsseldorf 1987; ISBN 3-18-400757-X.&lt;br /&gt;
* Tony Foale, Vic Willoughby: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad-Fahrwerk heute.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Motorbuch Verlag Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01226-X.&lt;br /&gt;
* Stefan Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Motorrad-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlag, München 1981, ISBN 3-405-12226-0.&lt;br /&gt;
* Peter Witt: &amp;#039;&amp;#039;Motorräder.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Verlag Technik, Berlin 1989, ISBN 3-341-00657-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Motorcycle swingarm|Motorradschwingen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koppelgestänge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rentenbezieher</name></author>
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