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	<title>Hinterer Gosausee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:37:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hinterer_Gosausee&amp;diff=996157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einzelnachweise */ falsches Komma entfernt</title>
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		<updated>2024-12-14T12:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; falsches Komma entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Hinterer Gosausee&lt;br /&gt;
|BILD = Gosauseen20100912.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Hinterer Gosausee mit Gosaulacke und Vorderem Gosausee&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.502446&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13.549318&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Gosau]], [[Oberösterreich]]; [[Dachsteinmassiv]], [[Salzkammergut]] &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = unterirdisch&lt;br /&gt;
|ABFLUSS =  unterirdisch ca. 6&amp;amp;nbsp;km zum [[Waldbachursprung]]. Nur bei Hochwasser Überlauf zur Gosaulacke&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1154&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.31&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.8&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.6&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 5500000&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 36&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hintere Gosausee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[oberösterreich]]ischen Teil des [[Salzkammergut]]es im Gemeindegebiet von [[Gosau]], am Nordfuß des [[Dachsteinmassiv]]s und liegt auf {{Höhe|1154|AT}} Der sehr naturnahe Hintere Gosausee ist Teil des &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Dachstein in den Gemeinden Gosau, Hallstatt und Obertraun&amp;#039;&amp;#039; ([[Liste der Naturschutzgebiete in Oberösterreich|N098]]). Der See befindet sich im Besitz der [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der See im [[Salzkammergut]] befindet sich rund 8&amp;amp;nbsp;km südlich des Ortszentrums von [[Gosau]] im Talschluss des Gosautals. Zum See führt eine Forststraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der annähernd kreisförmige See hat eine maximale Länge von 800&amp;amp;nbsp;m und eine maximale Breite von 600&amp;amp;nbsp;m. Die Oberfläche beträgt etwa 31&amp;amp;nbsp;Hektar. Die tiefste Stelle mit 36&amp;amp;nbsp;m befindet sich in der Seemitte. Seine Felswanne stellt ein vom Gletscher ausgeschürftes Zungenbecken dar. An der Südwestseite ziehen vom eiszeitlich übersteilten Gosaukamm mächtige Schuttkegel bis zum See herab. Der See weist eine weitgehend naturnahe Uferlinie auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HINTERER_GOSAUSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
Die Speisung des Sees erfolgt einerseits aus unterirdischen Zuflüssen, die unter anderem sowohl vom [[Großer Gosaugletscher|Großen Gosaugletscher]] als auch vom [[Hallstätter Gletscher]] beeinflusst werden. Eine karsthydrologische Besonderheit ist die [[Estavelle]] im See, wodurch je nach hydrologischen Verhältnissen völlig unterschiedliche Fließrichtungen vorherrschen. Bei hohen Seewasserständen fungiert die Kluft am Hinteren Gosausee als Quelle. Bei tiefen Seewasserständen ist diese Kluft als Schwinde wirksam. Über ein Höhlensystem fließt das Wasser zum [[Waldbachursprung]], der Riesenquelle des [[Waldbach (Hallstatt)|Waldbachs]], und weiter über den [[Mühlbach (Hallstatt)|Mühlbach]] in den [[Hallstätter See]]. Außerdem fließt der See zu Quellen des [[Gosaubach]]s im Gosautal, weit unterhalb des [[Vorderer Gosausee|Vorderen Gosausees]], ab. Andererseits wird der Hintere Gosausee oberflächlich vom periodisch aktiven Kreidebach gespeist, der im Süden einmündet, wo er einen Schwemmkegel aufschüttet. Die Estavelle verleiht dem See die Charakteristik eines natürlichen Stausees und der Wasserstand schwankt je nach Zu- und Abflussregime.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheidleder&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karstforschung&amp;quot; /&amp;gt; Die Spiegelschwankungen können bis zu 15&amp;amp;nbsp;m betragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wassergüteatlas&amp;quot; /&amp;gt; Nur bei Hochwasser bzw. bei der Schneeschmelze im Frühling wird neben der Karst-Riesenquelle &amp;#039;&amp;#039;Launigg&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate |article= |text=ICON0 |NS=47.5157 |EW=13.5355 |type=waterbody  |elevation=1160 |region=AT-4 |dim=100 |name=Karst-Riesenquelle und Wasserfall Launigg |sortkey=Launigg Gosau }}) u.&amp;amp;nbsp;a. ein Bachbett als Überlauf aktiv und füllt die [[Gosaulacke]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Vegetation ==&lt;br /&gt;
Am Südwestufer befindet sich ein – für Oberösterreich seltener – Moorbirken-Lawinarwald. Er setzt sich hauptsächlich aus Sträuchern und raschwüchsigen Pionierhölzern zusammen. Neben der [[Moor-Birke]] (&amp;#039;&amp;#039;Betula pubescens&amp;#039;&amp;#039;) sind dies vor allem [[Eberesche]] (&amp;#039;&amp;#039;Sorbus aucuparia&amp;#039;&amp;#039;), [[Bergkiefer|Latsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus mugo&amp;#039;&amp;#039;), [[Kahle Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix glabra&amp;#039;&amp;#039;), [[Großblättrige Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix appendiculata&amp;#039;&amp;#039;), [[Gebirgs-Rose]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosa pendulina&amp;#039;&amp;#039;), [[Schwarze Heckenkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;) und [[Filz-Steinmispel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cotoneaster tomentosus&amp;#039;&amp;#039;). Auf Grund der Steilheit des Geländes und der daraus resultierenden Lawinenaktivität liegt auf dieser Talseite die Waldgrenze in nur 1300 bis {{Höhe|1400|AT}} Die subalpine Fichtenstufe tritt nicht auf; der krüppelwüchsige Buchen-Bergahornwald verzahnt sich direkt mit subalpinen Latschen und Grünerlengebüsch. Am Nordostufer befindet sich das Naturwaldreservat Kogelgasselwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pils&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer vegetationskundlichen Kartierung 2005 konnten im See keine [[Makrophyten]] festgestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karstforschung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Fischbestand setzt sich aus [[Elritze]]n (&amp;#039;&amp;#039;Phoxinus phoxinus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Seesaibling]] (&amp;#039;&amp;#039;Salvelinus alpinus&amp;#039;&amp;#039;) zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karstforschung&amp;quot; /&amp;gt; Der nährstoffarme Gebirgssee ist ein wichtiges Laichbiotop für [[Bergmolch]]e (&amp;#039;&amp;#039;Ichthyosaura alpestris&amp;#039;&amp;#039;) und [[Grasfrosch|Grasfrösche]] (&amp;#039;&amp;#039;Rana temporaria&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAUNA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende des Sees befinden sich die im Sommer bewirtschaftete &amp;#039;&amp;#039;Hohe Holzmeisteralm&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1164|AT}}) und eine Jagdhütte. Da der Hintere Gosausee im Sommer fallweise Temperaturen knapp über 20 °C erreicht, wird er vereinzelt zu Badezwecken genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HINTERER_GOSAUSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung&lt;br /&gt;
   |Titel=Raumeinheit Kalkhochalpen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich&lt;br /&gt;
   |BandReihe=36&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/GUTNAT_0268_0001-0094.pdf}}&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=&lt;br /&gt;
   |Abruf= &amp;lt;!-- 2021-11-18 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturraumkartierung Oberösterreich – Biotopkartierung Gemeinde Gosau.&amp;#039;&amp;#039; Endbericht, Kirchdorf an der Krems 2007 ([https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/naturschutz_db/naturraumkartierung/biotopkartierung/BK_Gosau_Bericht.pdf PDF; 12,1&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Pils]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenwelt Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Ennsthaler, Steyr 1999, ISBN 3-85068-567-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pils&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Pils: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenwelt Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; Ennsthaler, Steyr 1999, S.&amp;amp;nbsp;211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAUNA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung |Titel=Raumeinheit Salzkammergut-Voralpen |Reihe=Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich |BandReihe=32 |Ort=Linz |Datum=2007 |Seiten=72 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/GUTNAT_0674_0001-0091.pdf}} |Format=PDF |KBytes=963 |Abruf=2021-11-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HINTERER_GOSAUSEE&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung |Titel=Raumeinheit Salzkammergut-Voralpen |Reihe=Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich |BandReihe=32 |Ort=Linz |Datum=2007 |Seiten=19 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/GUTNAT_0674_0001-0091.pdf}} |Format=PDF |KBytes=963 |Abruf=2021-11-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheidleder&amp;quot;&amp;gt;Andreas Scheidleder et al.: &amp;#039;&amp;#039;Pilotprojekt „Karstwasser Dachstein“&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Karsthydrologie und Kontaminationsrisiko von Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Monographien, Band 108. Umweltbundesamt, Wien 1998, ISBN 3-85457-456-8, S. 10 ([https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/M108.pdf PDF 3,2 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karstforschung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.karstforschung.at/Gosausee.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Gosauseen&lt;br /&gt;
 |werk=karstforschung.at&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-11-24&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wassergüteatlas&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Herausgeber=Amt der oberösterreichischen Landesregierung Abteilung Wasser- und Energierecht &lt;br /&gt;
   |Titel=Die Seen Oberösterreichs. Ein limnologischer Überblick. – Gewässerschutzberichte Oberösterreich und Wassergüteatlasse Oberösterreich&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Amtlicher Oberösterreichischer Wassergüteatlas &lt;br /&gt;
   |Band=10&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |Seiten=62–63&lt;br /&gt;
   |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/GWS-Ber_WGA_010_0001-0358.pdf}}&lt;br /&gt;
   |KBytes=4600&lt;br /&gt;
   |Abruf=2021-03-12&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seen im Salzkammergut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gosau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Traun (Donau)|SGosausee, Hinterer]]&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Dachsteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Gmunden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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