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	<title>Hinterer Bratschenkopf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:53:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hinterer_Bratschenkopf&amp;diff=1248765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tigerente: /* Stützpunkte und Touren */ +pic</title>
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		<updated>2024-01-19T15:34:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stützpunkte und Touren: &lt;/span&gt; +pic&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             = Hinterer Bratschenkopf&lt;br /&gt;
| BILD             = HintererBratschenkopf.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = [[Vorderer Bratschenkopf|Vorderer]] und Hinterer Bratschenkopf (rechts mit Gipfelkreuz). Vom Kaindlgrat&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 3413&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 47/9/4/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 12/44/35/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-5&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 0.7&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Klockerin]]&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 3413-3288&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Klockerinsattel&amp;lt;ref&amp;gt;Höhe der Bezugsscharte nach dem [[Digitales Geländemodell|digitalen Geländemodell]] des [[Salzburger Geographisches Informationssystem|Salzburger Geographischen Informationssystems]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Land Salzburg|Salzburg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Glocknergruppe]]&lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Kalkglimmerschiefer]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Geologische Karte der Republik Österreich]] 1:50.000&amp;#039;&amp;#039;, [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Bundesanstalt]] 1994, Blatt 153 Großglockner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = 18. September 1869 durch [[Karl Hofmann (Bergsteiger)|Karl Hofmann]], [[Johann Stüdl]] und den [[Bergführer]]n Thomas Groder und Josef Schnell&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = vom Heinrich-Schwaiger-Haus über Kaindlgrat, die Wielingerscharte und der Nordostseite zum Gipfel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hintere Bratschenkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|3413|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;amap&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E352789%7E362320%7E357714%7E360502%7E%40355253%7C361407%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1241%7E458 Hinterer Bratschenkopf auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000)]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher [[Berggipfel]] der [[Glocknergruppe]] im österreichischen Bundesland [[Land Salzburg|Salzburg]]. Er erscheint von Norden, Osten und Süden als sanft geschwungener [[Firn]]gipfel, nach Westen hin jedoch besitzt er eine gewaltige, 1400 Meter hohe, und 40 bis 60° geneigte Felswand. Nach Norden sendet er einen steilen, 500 Meter langen Grat aus. Durch seine leichte Erreichbarkeit vom [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] aus ist der Kopf ein beliebter Aussichtspunkt. Zuerst bestiegen wurde der Berg am 18. September 1869 durch den Münchner Alpinisten [[Karl Hofmann (Bergsteiger)|Karl Hofmann]], dem Prager Kaufmann [[Johann Stüdl]] und den [[Bergführer]]n Thomas Groder und Josef Schnell aus [[Kals am Großglockner]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]]&amp;#039;&amp;#039;, Band III, München 1872, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische AV-Karte, Fuscher Kamm.jpg|mini|links|hochkant|Alpenvereinskarte 1:50.000 aus dem Jahr 1891]]&lt;br /&gt;
Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Bratschenkopf&amp;#039;&amp;#039; erhielt der Berg im Jahre 1871 auf Vorschlag des [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] österreichischen Vermessungsoffiziers Major Joseph Pelikan von Plauenwald. Auf der alten Tauern-Landkarte von [[Franz Keil (Kartograf)|Franz Keil]] aus dem Jahr 1855 war der Kopf noch als &amp;#039;&amp;#039;Glockerin&amp;#039;&amp;#039; eingezeichnet, was auf [[Karl Sonklar]] und Johann Stüdl zurückging, während die heute so genannte [[Klockerin]] noch nicht bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisses Durcheinander herrschte auch in der Namensgebung der umgebenden Berge. „Kleiner“, „Mittlerer“, „Großer“ und „Vorderer Bärenkopf“ waren Bezeichnungen, die damals willkürlich für unterschiedliche, aber auch gleiche Gipfel vergeben wurden. Erst die [[Alpenvereinskarte]] von 1891 führte eine verbindliche Namensgebung ein und sorgte so für eine bei den Alpinisten anerkannte Ordnung, die die damals verbreiteten Orientierungsschwierigkeiten und Fehler bei Besteigungen und Vermessungen einschränkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894, S. 202 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorderer_hinterer_bratschenkopf_klockerin.jpg|links|mini|Hinterer und Vorderer Bratschenkopf (links) sowie Klockerin (rechts) gesehen aus Nordwesten, ganz links die Wielingerscharte auf dem Kaindlkees, mittig das Bratschenkopfkees]]&lt;br /&gt;
Der Hintere Bratschenkopf ist von [[Gletscher]]n umgeben. Im Nordosten liegt das kleine &amp;#039;&amp;#039;Kaindlkees&amp;#039;&amp;#039;, im Osten erstreckt sich das Nährgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Teufelsmühlkees&amp;#039;&amp;#039; bis kurz unterhalb des Gipfels. Im Süden liegt das &amp;#039;&amp;#039;Bratschenkopfkees&amp;#039;&amp;#039; und im Westen, unterhalb der mächtigen &amp;#039;&amp;#039;Westwand&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;(Untere) Klockerinkees&amp;#039;&amp;#039;. Bedeutende Nachbargipfel sind im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Südostgrats&amp;#039;&amp;#039;, getrennt durch die auf {{Höhe|3380}} Höhe gelegene &amp;#039;&amp;#039;Bratschenkopfscharte&amp;#039;&amp;#039;, der [[Vorderer Bratschenkopf|Vordere Bratschenkopf]] mit einer Höhe von {{Höhe|3401}}und in südwestlicher Richtung, jenseits der auf {{Höhe|3288}} hoch gelegenen [[Eisscheide]] zwischen Bratschenkopfkees und &amp;#039;&amp;#039;Oberen Klockerinkees&amp;#039;&amp;#039;, die {{Höhe|3422}} hohe [[Klockerin]]. Der höchste Berg des Gebiets, das [[Großes Wiesbachhorn|Große Wiesbachhorn]] mit {{Höhe|3564}} Höhe, liegt in nordöstlicher Nachbarschaft. Die nächstgelegene bedeutende Siedlung ist das knapp 11 Kilometer [[Luftlinie]] nördlich gelegene [[Fusch an der Großglocknerstraße]]. Nach Nordwesten hin fällt der Hintere Bratschenkopf hinab zu den Staumauern des [[Stausee Mooserboden|Mooserbodens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Touren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinterer Bratschenkopf Gipfelkreuz Hohe Tauern 2080910a.jpg|mini|hochkant|Gipfelkreuz]]&lt;br /&gt;
Der Weg, den die [[Alpinismus|Alpinisten]] im Jahre 1869 einschlugen, führte von der Kapruner Seite, von Norden, über den Gletschersattel mit dem irreführenden Namen &amp;#039;&amp;#039;Wielingerscharte&amp;#039;&amp;#039; auf den Berg. Dieser Weg ist auch heute noch der [[Normalweg]]. Der Hintere Bratschenkopf kann nur als [[Hochtour]] erreicht werden, entsprechende Ausrüstung und Gletschererfahrung sind erforderlich. Als Stützpunkt dient das [[Heinrich-Schwaiger-Haus]] auf {{Höhe|2802}} Höhe, östlich oberhalb des Mooserbodens. Von der Hütte aus führt der Weg in südöstlicher Richtung hinauf zum &amp;#039;&amp;#039;Oberen Fochezkopf&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|3159}}), über den teilweise firnbedeckten &amp;#039;&amp;#039;Kaindlgrat&amp;#039;&amp;#039; am oberen &amp;#039;&amp;#039;Wielingerkees&amp;#039;&amp;#039;, vorbei am Fuß des &amp;#039;&amp;#039;Wiesbachhorn-Westgrats&amp;#039;&amp;#039;, dann in südlicher Richtung über die sogenannte Wielingerscharte zur Bratschenkopfscharte und hinauf zum [[Gipfelkreuz]] des Hinteren Bratschenkopfs. Die Gehzeit beträgt, laut Literatur, etwa 2 bis 3 Stunden, je nach Verhältnissen. Auch von Südosten ist ein leichter Firn-Anstieg möglich. Schwerere Aufstiege führen von der südlich gelegenen [[Schwarzenberghütte (Glocknergruppe)|Schwarzenberghütte]] auf {{Höhe|2269}} Höhe, über das &amp;#039;&amp;#039;Hochgruberkees&amp;#039;&amp;#039; und Bratschenkopfkees als Eistour über die &amp;#039;&amp;#039;Südflanke&amp;#039;&amp;#039; mit Neigungen von 40 bis 60°. Kletterrouten im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA III]] führen über den steilen &amp;#039;&amp;#039;Nordgrat&amp;#039;&amp;#039; mit 620 [[Höhenmeter]]n. Durch die seit 1928 zuerst durchstiegene Westwand führen Routen in Schwierigkeitsgraden bis etwa UIAA III+, bei 1300 Höhenmetern, wobei hier mit großer [[Steinschlag]]gefahr gerechnet werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi End: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 426 ff., [[Randnummer|Rz]]1570 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Willi End]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 2003, ISBN 3-7633-1266-8&lt;br /&gt;
* [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 40, &amp;#039;&amp;#039;Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glocknergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fusch an der Großglocknerstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kaprun)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tigerente</name></author>
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