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	<title>Hinrich Hackfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:37:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-10-29T09:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dafür kein HTML (ID 11)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinrich Hackfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1816]] in [[Ganderkesee#Gemeindegliederung|Almsloh]] ([[Ganderkesee]]); † [[20. Oktober]] [[1887]] in [[Bremen]], auch &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Hackfeld&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher Kapitän und Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Hackfeld war der Sohn eines Bauern und der Onkel von Konsul [[Johann Hackfeld]]. Nur unregelmäßig konnte er die Dorfschule besuchen. Er fuhr seit 1831 zu See, besuchte später die Steuermannschule in Bremen und wurde schließlich [[Steuermann]] und [[Kapitän]]. 1839 fuhr er als erster Steuermann der Bremer Brigg &amp;#039;&amp;#039;Expreß&amp;#039;&amp;#039; nach Nord- und Südamerika und wurde Kapitän und Teilhaber des Schiffes. Die Brigg strandete später nördlich der Philippinen. 1848 kaufte er die [[Brigantine (Schiffstyp)|Brigantine]] &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmine&amp;#039;&amp;#039;, mit der er seit 1849 [[Hawaii]] anfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 heiratete er [[Marie Hackfeld|Marie Gesine Hackfeld]] (1829–1917), die Tochter des Reeders Carl Friedrich Pflüger. Hackfeld, seine Frau, der Schwager Johann Carl Diederich Pflüger und sein Neffe B. F. Ehlers siedelten Ende 1848 nach Hawaii um. 1849 gründete er eine Firma für Holzexporte und ein Ladengeschäft in der Queensstreet von [[Honolulu]]. Er verkaufte Lebensmittel, dann auch europäische Waren und Schiffsausrüstungen und seit 1852 Bekleidungen. Der [[Kalifornischer Goldrausch|Goldrausch]] in Kalifornien gab dem Geschäft unverhofften Aufschwung. 1852 gründete Hackfeld ein Textilgeschäft, das zur Keimzelle der exklusivsten Warenhauskette von Hawaii, dem &amp;#039;&amp;#039;Liberty-House&amp;#039;&amp;#039; werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 wurde sein Schwager Pflüger (1833–1883) sein Teilhaber und die Firma hieß nun &amp;#039;&amp;#039;Hackfeld&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;General Commission Agents and Ship Chandlers&amp;#039;&amp;#039;. In Hawaii betrieb er unter anderem eine Reederei, die 1871 um die 18/19 Schiffe unter hawaiischer Flagge besaß, er hatte [[Zuckerrohr]]plantagen und er exportierte Zucker und Südfrüchte. Seine [[Hausflagge|Kontorflagge]] zeigte ganz bremisch ein rotes Hanseatenkreuz auf weißem Grund. Auch das Geschäft mit den Walfängern im Nordpazifik sollte zu einem rasanten Aufstieg des Unternehmens führen. Das Vertrauen bei den Europäern und bei den [[Polynesien|Polynesiern]] förderte seine geschäftliche Entwicklung. Das [[Königreich Hawaiʻi]] war zu dieser Zeit noch unabhängig. Die Könige und die alten Häuptlinge suchten und schätzten seinen Rat. Bei wichtigen Fragen holte der König Rat bei Hackfeld und Pflüger, die er &amp;#039;&amp;#039;Hakapila&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cale&amp;#039;&amp;#039; nannte. So verhinderten sie die Unterzeichnung eines Schutzvertrages mit den USA, lieferten sie die Uniformen der Soldaten und vermittelten deutsche Offiziere als Ausbilder. Auf Hawaii kursierten sogar Banknoten mit dem Konterfei von Hackfeld.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1861 erhielt Pflüger den halben Geschäftsanteil. Es wurden nun Handelsstationen in Sitta ([[Alaska]]) und [[Petropawlowsk-Kamtschatski]] an der [[Beringstraße]] gegründet. Sein Neffe Johann Hackfeld war bei ihm als kaufmännischer Angestellter und seit 1881 als Teilhaber in Hawaii tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 kehrte Hackfeld nach Bremen zurück und gründete eine Firma in der [[Langenstraße (Bremen)|Langenstraße]] Nr.&amp;amp;nbsp;131. Das Büro wurde danach in das Haus seines Schwagers Pflüger zur [[Schlachte (Bremen)|Schlachte]] Nr.&amp;amp;nbsp;31B verlagert. Der Plantagenbesitzer [[Paul Isenberg]] (1837–1903) knüpfte auf Hawaii Ende der 1860er Jahre Verbindungen zu Hackfeld und wurde 1881 Teilhaber der Zuckerfabrik Hackfeld. Als Hackfeld 1886 die Geschäftsleitung an Isenberg abgab, war die Firma H. Hackfeld und Co. eine der größten auf Hawaii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma Hackfeld wurde 1903 nach dem Tod von Isenberg in der Leitung von Johann Hackfeld übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Witwen von Hinrich Hackfeld und Paul Isenberg – Marie Gesine Hackfeld und Wobetha Magaretha Isenberg – stifteten einen Großteil ihres Vermögens in der Hansestadt Bremen. Für [[Ganderkesee]] stiftete Marie Hackfeld und ihr Neffe [[Johann Hackfeld]] 1888 den „Hackfeld’schen Marien-Schulfonds“, der begabten Kindern aus der Region zur Weiterbildung zur Verfügung steht.&amp;lt;ref&amp;gt;No. 21. &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Staatsministeriums, betreffend die Anerkennung des Hackfeld’schen Marien=Schulfonds als selbstständige Stiftung mit den Rechten einer juristischen Person&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gesetzblatt für das Herzogtum Oldenburg,&amp;#039;&amp;#039; 28.1888, {{Digitalisat |MDZ=11633767 |SZ=125,126 |LT=S. 99–100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem evangelischen Friedhof in [[Delmenhorst]], Wildeshauser Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Herbert Schwarzwälder: &amp;#039;&amp;#039;Das Große Bremen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband. A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-986-5.&lt;br /&gt;
* Sylvia Lott-Almstadt: &amp;#039;&amp;#039;Hackfeld auf Hawaii&amp;#039;&amp;#039;. In: Weser-Kurier, 29. Januar 1988, Beilage „Wochen-Journal“, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=136817505 |Name=Hackfeld, Heinrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136817505|VIAF=81099276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hackfeld, Hinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ganderkesee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Honolulu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hackfeld, Hinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kapitän und Kaufmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ganderkesee#Gemeindegliederung|Almsloh]] ([[Ganderkesee]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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